Stahlbetonplatte & 100er Leerrohre müssen genau sein? bitte Antwort!

3 Antworten

Wenn ein Spezialist seine Arbeit schnell und routinemäßig macht, dann sieht es für den Laien oft so aus, als würde ungenau gearbeitet. Ein Leerrohr muss nicht auf den Millimeter genau eingebaut werden - wenn es denn wirklich nur ein Leerrohr ist. Abwasserrohre sollten schon genau eingebaut werden. Wobei auch dort das Einbauen vor dem Betonieren nicht übergenau gemacht wird, sondern beim Einbringen des Betons wird es dann möglichst exakt ausgerichtet. Das würde ein oder zwei Tage vor dem Vergiessen nichts bringen, weil da eventuell noch jemand drüberstolpern kann und dann muss es eh nochmal ausgerichtet werden.

Also: beim Betonieren sollten die Masse nochmal nachgeprüft werden - dann beim weiteren Betonieren darauf achten, das niemand mehr dagenstösst. Toleranzen sind natürlich erlaubt und in den Normen genau definiert.

viele Grüße und vertraue den Handwerkern (und dem Bauleiter)

Das ist nicht weiter schlimm. Die Jungs machen das sicher nicht zum ersten mal! Diese Leerrohre diene ja nur dazu, dass man später die Hausanschlüsse ins Haus bekommt. Überstehende Teile dieser Rohre werden entfernt, damit man später nichts mehr sieht!

Ist nicht weiter schlimm? Ich weiß nicht. Bei uns werden Leerrohre und auch Abwasserrohre exakt nach Werkplan verlegt. Wenn die Bewehrung liegt, kann man nichts mehr ändern. Erst recht nicht wenn Beton gegossen wurde. Empfehlung: Alle Maße mit dem Bauleiter anhand der Werkplanung überprüfen. Auf dem Protokoll hinweisen, dass die Kosten für Nacharbeiten auf Grund ungenauer Verlegung durch die Baufirma übernommen werden. Stellen Sie sich vor, der Abfluss liegt 30 cm von der Stelle weg, wie geplant. Sicher, unter dem Estrich und Fußbodenaufbau kann man noch einiges machen. Aber wer bezahlt es?

Danke für die schnelle Antwort! Das problem ist, das ich nicht mal weiß wer der Bauleiter ist!!! Es handelt sich um ein Fertighaus. Erdarbeiten, Bodenplatte ect sind Bauherrenleistungen. Ist dann der Architekt der Bauleiter, weil er die Pläne gezeichnet hat? Oder sollte ich einen Gutachter kommen lassen? Also das mit den 30,5cm meinte ich so: Der Abstand von Außenkante Fundament bis Rohrmitte sollte 30,5cm betragen, letztendlich sind es aber 42 cm gewesen! Darauf habe ich aufmerksam gemacht. Dann wurde gesagt, das sei schon in Ordnung!? Noch eine Frage: Ist es üblich von dem Beton der gegossen wird eine Probe zunehmen? Danke für Eure Antworten, bn echt verzweifelt...

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@LaraCaroline

bei 10,5cm Unterschied kann man davon ausgehen, dass ein Fehler gemacht wurde. Wenn aber die Fundamente 10cm breiter sind als die Bodenplatte dann wäre der Abstand 30cm bis mitte Rohr. Das unbedingt vor dem betonieren mit dem zuständigen Polier klären - nach dem betonieren ist es definitiv zu spät.

Betonproben brauchen bei Transportbeton B I nicht gemacht werden. Der Betonlieferant garantiert für die Qualität des gelieferten Betons. Allerdings sollte dann nicht auf der Baustelle noch zusätzlich Wasser zugegeben werden. Wird aber leider oft noch gemacht, besonders bei Bodenplatten damit der Beton besser "fliesst". Solltest du sowas auf der Baustelle bemerken, dann darauf hinweisen, dass der Wasser/Zementwert nicht verändert werden sollte, bzw. darf. Abhilfe schafft dann ein oder 2 Sack Zement zusätzlich in den Mischer. Das ist aber wie gesagt nicht erlaubt.

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@janfred1401

Hey, danke für die Antwort, hat mir sehr weiter geholfen! Achte jetzt auf das Wasser ect schönen Abend noch

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@LaraCaroline

Auch wenn die Bodenplatte Bauherrenleistung ist, wird sie ja von einer Firma gebaut. Da gibt es eine Telefonnummer. Oder noch einfacher; auf der Baustelle fragen, wer der Bauleiter ist. Keine Angst. Es ist euer Haus, Ihr bezahlt!

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