Sollte man mit seinen Kollegen nicht befreundet sein?

7 Antworten

Da kann man in der Tat geteilter Meinung sein.

Ich bin mit den Kollegen und dem Betriebsleiter gut und wir verstehen uns und machen den einen oder anderen Scherz zusammen, aber wir sind nicht im eigentlichen Sinne "befreundet" - ich möchte das auch nicht. Ich bin ebensowenig mit allen per Du, weil mir das unangenehm ist und ich eher für eine gewisse Distanz bin. Nur weil man per Sie miteinander ist, muss der Kontakt nicht weniger herzlich sein. Nicht falsch verstehen, aber ich bin nicht besonders gesellig, eher introvertiert und trenne Berufliches und Privates ziemlich komplett voneinander. Es interessiert mich auch nicht, was Kollege XYZ am Wochenende plant oder wo er in Urlaub war - es geht mich nichts an.

Freundschaftliche Kontakte sind wichtig, aber eine Freundschaft am Arbeitsplatz möchte ich eigentlich nicht haben. Sonst wird es mir schnell zu privat, da mauere ich dann besonders - ich bin nicht so der Typ zum Anfassen.

Außerdem kann eine Freundschaft auch mal ins Gegenteil umschlagen oder ausgenutzt werden, das ist eher bei losen Freundschaften der Fall als bei echten, tiefen und langen Freundschaften. Und für mich wären "Kollegenfreundschaften" auch "lose Freundschaften".

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

So ein Unsinn. Mein bester Freund kommt aus dem Kollegenkreis. Vielleicht ist es nicht besonders gut, mit dem Chef befreundet zu sein. Aber unter den sonstigen Kollegen kann sich durchaus Freundschaft entwickeln. Ich kenne bei uns in der Arbeit viele Beispiele, wo Kollegen oder Kolleginnen auch privat befreundet sind und was miteinander unternehmen. Warum sollte man das nicht dürfen? Wenn es funktioniert?

Man kann natürlich zusätzlich auch Freunde außerhalb der Arbeit haben, z. B. aus der Schulzeit, aus dem Verein, aus der Nachbarschaft oder man lernt Leute beim Fortgehen kennen.

Ich habe aus fast allen Bereichen Freunde.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Das kommt wahrscheinlich von Leuten, die mit Kollegen und Chef nicht klar kommen.

Natürlich kann man damit befreundet sein. Warum auch nicht?

Wir sind mit unserer Chefin und unserem Chef von vorne rein per Du gewesen. Man quatscht über privates, lacht zusammen, Chef lädt uns auch mal ein zusammen über den Weihnachtsmarkt oder Essen zu gehen mit der gesamten Mannschaft.

Warum auch nicht. So ist das Arbeitsklima deutlich besser, wenn sich alle gut verstehen.

Ich mein, einer ist immer dabei, der nicht mitzieht. Bei uns auch. Aber dann ist das so. Muss derjenige selber wissen. Davon lässt man sich die Laune nicht verderben.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich habe auf Arbeit die besten Freunde und Freundinnen kennengelernt.Und noch nach all den Jahren,wo viele einen anderen beruflichen Weg eingeschlagen haben,ist das freundschaftliche Verhältnis nie abgebrochen.Sicher nicht mehr so oft,weil auch jeder Familie hat,doch wenn man sich hört oder sieht,ist es immer noch ein tolles Gefühl!LG

rein theoretisch kann man mit seinen kollegen befreundet sein, man sollte nur den privatbereich mit dem beruflichen getrennt halten. ansonsten kann es zu problemen führen. und solange man nur n freundschaftliches verhältnis mit seinen kollegen pflegt ist doch alles ok.

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