Sollte man Boxkämpfe verbieten? Bitte um Pro und Contra

5 Antworten

Contra Argument: 

Es gilt: Ein Eingriff in die Handlung eines Menschen, die nachvollziehbar niemanden in seinen Rechten verletzt, und damit keinen Schaden verursacht, kann nicht gerechtfertigt werden, außer mit einem "Doch". Man beachte auch die Struktur von befehlen an sich: Ein Befehl ist eine Aufforderung zur Ausführung oder Unterlassung einer Handlung allein aufgrund, dass der Befehl geäußert wurde und man dem Willen des Befehlenden gerecht wird. 

So ist z.B. "Atme!" in den meisten Fällen kein Befehl, da unabhängig von dem Befehl sehr gute Gründe dafür sprechen. Man braucht also den Befehl nicht: Er ist überflüssig. 

Weiter ist es meistens irrational, seine Handlungsgründe nicht selbst bestimmen zu können, sondern lediglich aufgrund des Willens eines Anderen zu handeln. 

Zurück zum Boxkampf: Insofern also die beiden Beteiligten einen Vertrag unterzeichnet haben, in dem sie sich gegenseitig zusichern, dass die körperliche Verletzung zu der Zeit des Boxkampfes KEINE Verletzung ihrer persönlichen Rechte darstellt, sondern sogar erwünscht ist, kann niemand gerechtfertigt darin eingreifen. Ein Verbot müsste den Boxern entweder ihre Denk- und Handlungsfähigkeit komplett abstreiten, oder allein auf Macht basieren. Beides ist nicht unbedingt wünschenswert für unser tägliches Leben. 

Also gegen Paternalismus und Autonomie-Perfektionismus!

Wer so argumentiert gegen das Verbot, kann auf dieselbe Weise gegen GEZ-Gebühren, Helmpflicht u.v.m. argumentieren. 

Dann sollte auch Mau Mau spielen verboten werden ... Boxen ist ein Sport. Hier geht es darum stärker , schneller und klüger als der Gegner zu sein. Boxen ist nicht nur stupides "auf den Kopf" schlagen!!!!

Boxen holt viele Gewaltbereite Jugendliche von der Straße

https://youtube.com/watch?v=VzW18YiBkps

Eindeutiges JA zu einem Verbot.

Weil, dieser Kampfsport menschenverachtend, sittenwidrig und gewaltverherrlichend ist. Die Würde des Menschen, die sonst allenthalben propagiert wird, wird zwar nicht mit Füßen getreten, aber mit Fäusten geschlagen.

Da nicht nur in Aussicht, sondern in Absicht gestellt wird, einen Menschen gesundheitlich zu schädigen, wird der Mensch zu einer Sache degradiert.

Die Wertevermittlung, dass dies nicht durch einen äußeren Umstand, wie etwa beim Skifahren, sondern durch einen anderen Menschen aktiv geschieht, ist verherrend und wirkt sich daher bei labilen, einfachen Menschen gewaltverherrlichend aus. Es ist aktive Körperverletzung, auch wenn es juristisch als solche nicht bezeichnet wird. Allerdings kann sich diese Handlung nicht vom Realleben trennen. Das ist kein Schauspiel.

Gerne wird auf diese Argumente, auf die Freiwilligkeit der Akteure verwiesen. Allerdings wage ich einzuwenden, dass der Begriff der Freiwilligkeit ein sehr dehnbarer Begriff ist. Gesellschaftlicher Zwang, Ruhm, Ehre und schließlich viel Geld verzerren das Bild der vermeintlichen Freiwilligkeit.

Grundsätzlich wird in unserer Gesellschaft, Menschlichkeit, Gewaltlosigkeit, politische Korrektheit hoch geschrieben? Diese Form der fragwürdigen Unterhaltung pervertiert das Gemeinschaftswesen. Es kann nicht angehen, dass „Sport“ zu einer Parallelgesellschaft wird.

Auch Medien beantworten mir stetig darauf, dass dies ja freiwillig geschieht. Bei einer Anfrage an eine deutsche Fernsehanstalt, weshalb man das blutverschmierte Gesicht eines Boxers an einem Sonntagnachmittag zeigen musste, erhielt ich die lapidare Antwort, dass die Leute so etwas sehen wollen.

Deshalb bin ich schon sehr pessimistisch gestimmt, wenn vermeintlich intellektuelle Medien-Vertreter, dem Kommerz mehr Platz einräumen, als dem aufgeklärten Humanismus.

Schade, viele Menschen mögen zwar die Fähigkeit besitzen ein Studium zu absolvieren, agieren aber wie „nackte Affen“. (Begriff: nach dem englischen Verhaltensbiologen Desmond Morris)

Der Menschlichkeit ist mit diesen Kampfsportart nicht gedient, lediglich wird die Gesellschaft verroht und wird dementsprechend brutaler.

Das gilt natürlich auch für andere Kampfsportarten, die die Verletzung des Gegners zum Ziel hat.

Es ist halt wirklich ein Sport, und in der Regel geben sich die Boxer am Ende auch die Hand.

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