Schweizer Stecker kompitabel mit Deutschen Steckdosen? 3. Stift ggf. einfach abbrechen?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Strom wird in industriellen Ländern immer über 3 Adern im Kabel geführt: Schwarz oder Braun (L genannt)sind die stromzuführenden Adern. Blau (N) ist die abführende Ader, Grün-Gelb (PE) ist eine Sicherheitsader. Sind kommt zum Tragen, wenn etwas schief läuft, also der Strom im Gerät z.Bsp. auf das Gehäuse geleitet wird durch einen Kurzschluss oder einen Defekt. Das Gehäuse oder andere berührbare metallische Teile, an denen man dann einen gewischt bekäme, sind also immer mit dem PE verbunden. Fließt der Strom über diese Ader ab haut es den sogenannten FE-Schalter im Sicherungskasten raus oder aber die Sicherung des jeweiligen Stromkreises. Wenn Du also den 3. Stab abbrichst ist keine Verbindung für den Notfall mehr gegeben und Du kannst einen ggflls. tödlichen Stromschlag bekommen, wenn Du an Stromführende Teile packst, die eigentlich keinen Strom führen sollten. Fazit: Finger weg und einen Euro-Stecker montieren lassen oder einen Adapter nehmen.

Sorry, der Schalter heißt natürlich FI-Schalter... Wer Tippfehler findet darf sie behalten ;-)

0

Mal ganz langsam. Einfach den Stecker zerschreddern ist nicht unbedingt gut, aber bei einem Lap auch nicht so verkehrt. Andere Lösungen, wie das Kabel kappen und einen Scujo-Stecker einsetzen dagegen mehr. So schwierig ist das auch nich. (Grün-gelb ist der Scutzleiter, der Rest ist egal.) Solltest Du das mit einem Toaster oder einer Waschmaschine machen, dann eher vom Fachmann. Ansonsten... Pippikram. Ein Lap hat kaum leitende Außenbereiche.

Würde ich nicht machen, da Du sonst keine "Erde" mehr hast. Kauf Dir besser einen Adapterstecker, ist auch sicherer.

Elektro-Installation - Zulässig?

Habe heute bei einem Kunden eine einfache, simple und sinnvolle Eigen-Konstruktion beim Solarstrom gesehen, die mein Interesse zum Nachbau geweckt hat.

Ist sowas aber überhaupt zulässig und baut das jeder Elektriker ein, oder nur ein Solar-Spezi? Wie wirkt sich das versicherungstechnisch aus ?

Zur Bauweise: Der Allrounder hat zwei Versorgungsleitungen von einer Unterverteilung zu 2 Zimmern jeweils mittels CEE-Steckdose und Stecker "getrennt".

Dazu hat er einen zusätzlichen Schaltschrank neben der UV eingebaut, wo für jedes Zimmer je ein Stecker anliegt, und dazu 2 Steckdosen ( farblich unterschiedlich = 1 x für Netz-Strom ( org. blau ) und 1 x für Strom vom Wechselrichter ( rot lackiert ).

Je nach dem, welche Steckdose er jetzt nutzt, verbraucht er Eigenstrom oder eben Netzstrom wenn die Akkus nichts mehr hergeben.

Er kann jetzt bei ausreichender Batterie-Spannung das Hausnetz (Verkabelung des jeweiligen Zimmers ) nutzen, und per manueller Steckverbindung jeweils ein Zimmer komplett vom Netz trennen und mit Eigenstrom per Wechselrichter und sep. Absicherung versorgen.

Seine Anmerkung: Bei dieser Variante bleiben E-Herd, Boiler und sonstige Stromfresser am sicheren Netz, und Eigenstrom von den Solar-Batterien kann so kalkuliert mit Kleinverbrauchern verbraucht werden.

Was sagen aber die Vorschriften der Elektriker-Zunft dazu ? Sind solche CEE-Steckdosen dafür zulässig ? Wenn nein, welche Alternativen gäbe es ?

Direkte Netzumschalter würden den Herd und Co auch trennen - also nicht sinnvoll bei kleineren Anlagen.

...zur Frage

Alle Funksteckdosen ausgefallen

Heute habe ich was sehr Merkwürdiges erlebt. Ich habe ihm Wohnzimmer sechs verschiedene elektrische Verbraucher an Funksteckdosen hängen. Das funktionierte bisher einwandfrei. Heute aber konnte ich auf der Fernsteuerung rumdrücken wie ich wollte, nichts reagiert mehr. Die rote Kontrolllampe brennt jedoch bei Betätigung der Knöpfe.

Ich nahm jetzt an, die Fernsteuerung hat einen anderweitigen Defekt. Da ich aber noch eine bauartgleiche Fernsteuerung habe, die noch neuwertig ist, versuchte ich es mit der – nichts! Reagiert nicht. Der Hammer kommt aber erst noch: von einem anderen Hersteller habe ich einen Funksteckdosensatz, mit dem ich am frühen Abend andere Geräte noch gesteuert habe – auch da ging nichts mehr! Wohlgemerkt: anderer Hersteller, völlig andere Fernsteuerung, ab er gleiche Symptome!

Um der Ursache auf den Grund zu gehen, spielte ich jetzt verschiedene Szenarien durch. So nahm ich vom Wohnzimmer die Sicherung raus um alle Empfänger stromlos zu schalten – in der Hoffnung, das „resettet“ sie. War jedoch nicht der Fall. Weil ich auch in Betracht zog, daß sich die Funkwellen der Steckdosen mit denen des W-LAN-Routers überkreuzen könnten (aber warum jetzt aufeinmal? Da war doch nie was!) fuhr ich den PC runter und zog vom Router den Stecker. Aber wieder kein Ergebnis: alle Funksteckdosen bleiben ausgefallen. In acht Jahren (so lange habe ich die jetzt) hat sich noch nie sowas ereignet.

Jetzt habe ich nur noch eine Vermutung: Sonnenstürme sind dran schuld. Aber derzeit sind keine bekannt. Oder doch? Sind welche gemeldet? Und wenn nicht, was könnte dann de Ursache sein, was kann ich dann noch machen, meine Steckdosen wieder funktionsfähig zu kriegen?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?