Scharfschütze Bundeswehr Fallschirmjäger Welcher Dienstgrad, welche Besoldung?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo,

ich bin 12 Jahre bei den Fallschirmjäger gewesen. Ich habe als "Jäger" angefangen und bin als Oberfeldwebel abgegangen. Grundsätzlich ist die Verwendung eines Scharfschützen eine Zusatzausbildung aber unabhängig vom Dienstgrad. Um in den Genuss eine Scharfschützenausbildung zu kommen solltest Du auch von Anfang an in einer sogenannten "Jäger Kompanie" sein. Dort hat jede Kompanie ein gewisses Kontigent an´Scharfschützen.

Jedoch ist die Verwendung noch viel breiter gefächert. Neben den klassischen Lehrgängen und Verwendungen wie z.B. Fallschirmspringer Lehrgang, Einzelkämpfer Lehrgang, Freifall Lehrgang, Beobachter usw. usw. ist auch der Scharfschützen Lehrgang ein Teil von vielen . Ich habe als Funker für die Beobacher angefangen, wurde dann Beobachtungsunteroffizier und dann Beobachtung Feldwebel. Ich habe so alle Lehrgänge durch gemacht und habe von der Besoldungsgruppe A1 bis A7 verdient.

Zusätzlich gibt es jeden Monat noch die Springerzulage (wenn Du aktiver Springer bist) und es gibt dann noch das sogenannte Buschgeld, die Spitzendienst - und die Auslandszulage (wenn man im Ausland eingesetzt ist)

Also, zwischen 1.500 Euro und 6.000 Euro ist da alles möglich, es kommt halt auf den Dienstgrad und auf die speziellen Verwendungen an.

Aber wie erwähnt. Scharfschütze ist "nur" eine Verwendung. Es hat nichts mit dem Dienstgrad zu tun. In meiner aktiven Zeit habe ich so ca. 20 Verwendungslehrgänge gemacht, war aber von Tag 1 bis zum Dienstende immer im Beobachter Team.

Hoffe das hilft Dir weiter... Glück ab:-))

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Danke, das ist ja schonmal eine schöne ausführliche Antwort =) Wie kommt man denn als Nicht-Offizier an 6000€?

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Ich habe doch geschrieben. Es kommt auf den Dienstgrad an. Und natürlich auch auf die entsprechenden Zulagen.

Hast Du viele Auslandseinsätze werden diese natürlich anders besoldet als reine Inlandseinsätze.

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@madquad

Ja klar, aber ich meine welcher Nicht-Offiziersdienstgrad bekommt 6000€. Das ist ja doch einiges...

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Moin,

wir haben hier auf dem Gebiet ein paar Spezialisten, darunter sogar einen Fallschirmjäger wenn ich mich recht entsinne... Lohntabellen sind einheitlich, kannst du überall nachsehen (siehe die anderen Antworten). Dienstgrad ist so eine Sache - dass kommt auf die eingeschlagene Laufbahn an. Du könntest mit dem Ziel Scharfschütze als Mannschafts- oder mit der Uffz-Laufbahn anfangen. Als Mannschftsdienstgrad kann man sich dann über die Zeit ebenfalls bis zu den Unteroffizieren aufsteigen, also wäre maximaler Dienstgrad Hauptfeld bzw. Stabs oder Oberstabsfeldwebel.

Aber wenn du höher aufsteigst wirst du mglws. nicht mehr in der von dir gewünschten Verwendung eingesetzt, bei einer Offizierslaufbahn z.B. kann man den professionellen Scharfschütze glatt vergessen.

mfg Nauticus

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Deshalb frage ich. Dass Offiziere keine Scharfschützen werden können, weiß ich bereits. Ich frage mich nur, ob man bis zum OStFw bei den Scharfschützen bleiben kann.

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@Scorch77

Bis zum Hauptfeld auf jeden Fall... ich bin mir nicht sicher, aber wenn du wirklich ernsthaft daran interessiert bist kannst du jederzeit zum Wehrdienstberater.

Kommt der Name Scorch auch von einem Scharfschützen,nervód?

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@Nauticus

Ich treffe bald ohnehin nochmal meinen Wehrdienstberater, dann werde ich ihn auch mal fragen. Nein Scorch kommt von keinem Scharfschützen ;-)

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genausoviel wie alle anderen... Und Dienstgrad wird wohl Ofw sein außer du wirs BS

Zur Bundeswehr oder doch lieber Zivil?

Hey Leute,

Ich stecke grade in einer richtigen Sackgasse. Da ich (wenn alles gut geht) in ein paar Wochen ausgelernt habe, muss ich mich nun endlich mal entscheiden, was ich danach mache. Entweder ich mache bei mein Betrieb weiter (die würden mich übernehmen) oder Ich geh zur Bundeswehr (SaZ 4 PzGren). Mein Problem ist, das ich mich einfach nicht entscheiden kann was ich nun mache. Eigentlich hat mir meine Lehre echt viel Spaß gemacht und könnte mir auch gut vorstellen dort weiter zu arbeiten aber ich hätte eigentlich auch viel Interesse mal zur Bundeswehr zu gehen. Bevor ihr jetzt damit anfangt, Ja ich habe mich mit den Thema Tod, Verwundung, Psychische Erkrankungen und eventuelle Auslandseinsätze befasst und auseinander gesetzt. So gesehen hätte ich auf beide Varianten gleich viel bock ^^, ich kann mich nur nicht entscheiden. Das einzige was mir bei der Bundeswehr bedenken macht ist, das die 4 Jahre Panzergrenadier so gesehen Relativ sinnlos sind. Damit meine ich das das mir für das spätere Zivile leben nichts bringt. Und jetzt große Karriere beim Bund machen so das ich dann vlt. mal irgendwann Hauptmann oder so bin, hatte ich eigentlich auch nicht vor. Bundeswehr macht ja theoretisch auch nur Sinn, wenn man dort fett Karriere macht (was ich eigentlich nicht vor habe). Eigentlich wäre es für mein späteres Leben sinnvoller in den Betrieb weiter zu Arbeiten und Berufserfahrung zu sammeln. Aber da erlebt man jetzt auch nicht unbedingt viel und eigentlich will ich auch nicht mein leben lang Schlosser machen. Der verdienst als Schlosser ist jetzt auch nicht unbedingt so dolle. Mein plan war immer das ich mich erstmal bei der Bundeswehr für 4 Jahre verpflicht und ich dann noch EGB Soldat mache (das war mein Traum) aber da die bei der Musterung schon meinten ich könne Fallschirmjäger erstmal nicht machen fällt das mit den EGB Soldaten auch schon wieder aus. Das war und ist eigentlich noch mein größter Traum (eine Spezialeinheit). aber das einzige was man als Panzergrenadier dann noch machen kann, wäre ja nur das KSK soweit ich weiß, und da wisst ihr ja selbst wie viele das die Eignungsfeststellung Packen ^^. Wenn das mit den Fallschirmjäger geklappt hätte, hätte ich sofort zugesagt aber jetzt. ich habe auch überlegt dann zwischendrin die Truppengattung zu wechseln aber ob das dann klappt ist fraglich.

Schreibt mir einfach mal eure Anschichten und Meinungen. mir fehlt halt einfach noch der eine punkt der mich überzeugt.

Schonmal Danke

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