Moin,

wäre legitim gewesen, ihn mitzunehmen und die Personalien festzustellen bzw. ein paar Stunden in die Ausnüchterungszelle zu stecken. Solange da niemand verletzt wurde ist das aber im Nachhinein wirklich nicht strafbar, vielleicht wegen irgend etwas ein kleines Ordnungsgeld.

Fraglich wäre, was das für einen Sinn macht, auf Fasching jedem Besoffenen hinterherzurennen, der eine Flasche zerdeppert, zumal wenn noch zwei Freunde dabei sind. Platzverweis würde ich ja noch verstehen, aber gleich aufs Revier nehmen finde ich zu der Jahreszeit auch affig...

mfg Nauticus

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Moin,

ich wäre mir da weder baulicher Vorgaben bewusst noch kenne ich mich mit den JVAs im Bereich Essen aus, ich kenne von innen nur die in Preungesheim, FFM. Allerdings auch nicht als Insasse...

Man kann wohl ausgehen, das Fenster innerhalb des normalen Vollzugs vorhanden sind. Das hat wie gesagt praktische Gründe, Entlüftung etc., als auch "rechtliche". Meiner Ansicht nach käme das einer menschenunwürdigen Behandlung gleich, dauerhaft mit künstlichem Licht leben zu müssen. Unter anderem wird das ja auch als Foltermethode eingesetzt, da man den Tagesrhythmus einer derart abgeschotteten Person so völlig zerstören kann. Die Argumentation ist womöglich nicht ganz wasserdicht, aber ich denke nicht das man es darauf ankommen lässt, sich deswegen von Insassen verklagen zu lassen. Außerdem denke ich, das mit den 8qm ist auch sehr knapp, da hat der Gute womöglich übertrieben.

Das mit dem Sichtschutz hat nicht nur bauliche Gründe, sondern erleichtert auch die Beobachtung, damit sich ein Insasse nicht unbemerkt am Klo den Schädel einschlagen kann. Hört sich überzogen an, ist im Strafvollzug aber keine Seltenheit. Für solche Szenarien bzw. gesteigerte Gefährlichkeit gegenüber Mitgefangenen oder Personal kann eine besondere Sicherung angeordnet werden, dann kommt man ggf. in eine Zelle, die wirklich nur aus Wänden und einem "Klo"-Loch im Boden besteht.

Aber wieso fragst du deinen Freund nicht einfach nach den Fenstern?

mfg Nauticus

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Moin,

sowohl AK-47 als auch M16 haben jeweils 30 Patronen in den üblichen Magazinen, nicht 32. Allerdings gibt es da auch durchaus häufig eine Verwendung anderer Magazingrößen bei gängigen Schusswaffen, die parallel verwendet werden können.

Nun ist es nicht so, dass 30.Schuss-Magazine bei stärkeren Kalibern nicht realisierbar wären. Das AK-47 ist ein gutes Beispiel, allerdings mit Kaliber 7,62x39, nicht dem NATO-Kaliber!

Problem ist einfach die Anwendung. Diese Patronen sind schwerer, belasten also im Magazin die Feder stärker, welche sie ins Magazin drückt. Dadurch können leicht Waffenstörungen entstehen, da der Mechanismus sowohl anfälliger für Stöße etc. wird als auch womöglich schon durch Lagerung kaputt geht. Mit diesen Problemen kämpfte unter anderem die MP38/40 der Wehrmacht, die deswegen in der Regel mit weniger Patronen geladen wurde, um Störungsfälle zu vermeiden. Ein paar Schuss mehr in der Waffe kann seinen Vorteil haben - eine Waffe, die nicht schießt, ist aber ein Nachteil, den man sich nicht leisten kann. Gerade im militärischen Bereich verlässt man sich mit dem Leben darauf, außerdem kann man Waffen und Magazin in Konfliktszenarien nicht immer mit dem Samthandschuh anfassen.

Außerdem muss man auch einen Kompromiss zwischen Kapazität, Handlichkeit und Gewicht eingehen. Das Magazin macht die Waffe schwerer, sperriger, und verändert teils auch den Schwerpunkt. Wenn die Länge des Magazins z.B. das Schießen aus liegender Position verhindert, ist das mehr als nur ungünstig.

Alles in allem ist es also nicht so, das 30-Schuss-Magazine für 7,62-NATO-Munition nicht existent oder zu verwirklichen wären. Allerdings haben sich 20 Schuss als gängiger Standard etabliert, weil eben militärisch vorteilhafter. Beim 5,56 ging es ja eben um Verringerung von Größe und Gewicht der Munition, deswegen sind hier 30 Schuss möglich geworden, ohne den Schützen allzu sehr zu behindern.

Wobei wir zum letzten Punkt kommen: 7,62-NATO gegen 5,56-NATO, Dauerdebatte mit viel Unwissen, Emotionen und Beständigkeit. Fakt ist: 7,62 hat mehr Durchschlagskraft und Reichweite, weil eben schwerer und dadurch ballistisch bessere Eigenschaften. Nur eben auch schwerer, nach heutigem militärischen Standard überwiegen deshalb die Vorteile der 5,56: Man kann mehr Munition mitführen, außerdem ist der Rückstoß weniger stark, daher bessere Eignung für Dauerfeuer.

mfg Nauticus

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Moin,

das müsste im Rahmen der üblichen Gesetzgebung geschehen - die gesetzgebende Instanz auf bundesstaatlicher Ebene, die State Legislature, müsste für die Abschaffung, Änderung oder Neuverfassung eines entsprechenden Gesetzes stimmen, der Gouverneur muss dieses dann lediglich auszeichnen.

Alternativ kann der US Supreme Court, das höchste Bundes- und Verfassungsgericht, die Todesstrafe ebenfalls aushebeln, allerdings nur auf rechtlicher Basis. Das ist in den USA nach einem entsprechenden Urteil bereits geschehen, allerdings ging es nur um die damalige Gesetzeslage und nicht um eine Ablehnung der Todesstrafe per se - entsprechende Gesetze wurden also einfach neu, verfassungskonform formuliert.

In der Praxis kann die Vollstreckung der Todesstrafe auch durch eine Begnadigungspraxis (durch den Gouverneur oder bei Bundesrecht den Präsidenten) oder einfach durch eine entsprechende Rechtssprechung, in der Todesurteile nicht verhängt werden, ausgesetzt werden.

mfg Nauticus

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Moin,

googelst du Plagiatsprüfung, gibt es viele deutschsprachige Tools im Netz. Als Privatperson wirst du wohl keinen einfachen Zugriff auf professionelle Programme haben, die wesentlich effektiver Plagiate aufspüren als auch von entsprechenden Quellen breiter und aktueller ausgestattet sind.

Aber solange du formell korrekt zitierst und keine Textstellen wörtlich oder faktisch sinngemäß kopierst, besteht da auf Abiturniveau wirklich keine Gefahr. Man schreibt nicht einfach in mehreren Sätzen zufällig etwas auf, das ein anderer genauso geschrieben hat, das ist Unsinn und wir wohl auch außerhalb der Kontrolle der Schule liegen.

Wenn du richtig über-korrekt sein möchtest, darfst du bei einer geschichtswissenschaftlichen Arbeit sowieso jede Jahreszahl und jede Tatsache belegen, die du nicht selbstständig erarbeitet hast. Wenn du also irgendwo im Nebensatz die Entdeckung Amerikas erwähnst, muss da auch wissenschaftlich zitiert werden, woher man den überhaupt weiß, dass Amerika entdeckt wurde.

mfg Nauticus

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Moin,

politischer Druck, vor allem Symbolpolitik, die natürlich sehr harte praktische Auswirkungen hatte. Im Prinzip ging es jedoch darum, die aussichtslose Lage West-Berlins aufzuzeigen und moralischen Druck auf die deutsche Bevölkerung sowie die auf die Westalliierten und deren Beziehung untereinander auszuüben.

Das ganze war eine direkte Reaktion auf die Währungsreform und Staatsgründungsansätze in der Trizone. Die Sowjetunion und ihre Besatzungszone war durch diese Ereignisse faktisch aus der Zusammenarbeit der Siegermächte ausgeschlossen worden, die Auswirkung der Währungsreform trafen die sowjetische Zone sowohl wirtschaftlich, als sie auch eine Trennung von Westdeutschland einleitete.

Ebenso war die spätere massive Truppenpräsenz der NATO in Berlin militärisch völlig sinnlos, aber eben Zeichen für die westliche Berlin-Politik.

mfg Nauticus

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Moin,

das du dein Geld zurückbekommen hast ist in dem Fall keine Selbstverständlichkeit, eigentlich wäre wohl eher dies mittelfristig zum Problem geworden.

Mal ganz unverbindlich: Das du nach diesen Umständen strafrechtlich belangt wirst, ist unwahrscheinlich. Solange du nicht vorbestraft bist und es anstandslos wieder dem Eigentümer übergeben hast, dürfte da nicht einmal Anklage erhoben werden. Ist zwar möglich, aber da gibt es dann in aller Regel eine Einstellung.

Solange du das Gerät nicht für einen völlig unüblichen Preis oder in einer dunklen Gasse am Hauptbahnhof erworben hast, kannst du dich eigentlich sicher fühlen. Problem ist wie gesagt meist eher der zivilrechtliche Anspruch...

mfg Nauticus

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Moin,

mehr als wahrscheinlich sowieso schon im Netz gefundene Quellen kann auch ich da leider nicht beisteuern - wobei man in der Tat aufpassen muss, in 2 von 3 Fällen irgendwelche Geschichtsrevisionisten. Ohne deinen Zeitzeugen hätte ich das jetzt auch ins Reich der halbwahren Legenden verwiesen. Habe mir auch ein paar Bücher vorgenommen, auch nichts gefunden bzw. selbst nie davon gehört.

Wehrmachtbericht gibt es ja erst ab dem 1. September, vorher wurde es anscheinend mehr oder weniger beiläufig in der Wochenschau kund getan - wobei man aus Gleiwitz medial ja ebenfalls keine allzu große Nummer gemacht hat.

Das ein lokaler Artillerieangriff auf eine zivile Stadt - gerade bei der damaligen Situation - nicht per se zum Kriegsgrund erklärt werden kann, dürfte beiden Seiten klar gewesen sein. Meine Erklärung wäre, das da eine Provokation von polnischer Seite mehr oder weniger unabsichtlich ins Ziel gegangen ist.

Gerade nach dem Beinahe-Angriff am 26. August war auf beiden Seiten der Front wohl relativ klar, was man zu erwarten hatte. Ich denke nicht, das ein paar Geschosse von dieser oder jener Seite kurz vor Kriegsbeginn noch wirklich relevante Auswirkungen gehabt haben werden. Nervöse Artilleristen, Unfall, eine kleine Aktion um die Lage zuzuspitzen - wird man wohl nicht mehr herausfinden können.

Die Deutschen schürten mit bewusst eher unterschwelligen Vorfällen die Stimmung im eigenen Lager, hofften vielleicht auf eine Überreaktion der Polen. Die wiederum waren ja bekanntlich gerade in Grenznähe auch nicht so verschreckt und passiv, wie man meinen könnte. Letztendlich wohl gehupft wie gesprungen, ob und wer in entsprechenden Grenzvorfällen ein paar Schuss abgegeben hat.

Interessant wäre vielleicht eine kleine Recherche auf polnisch, wüsste aber nicht wie ich da weiterhelfen könnte.

mfg Nauticus

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Moin,

diese "Wasserkriege" werden gerne mal für apokalyptische Szenarien als Horrorbild gezeichnet, sind aber derzeit in dieser Form nicht wirklich real oder wahrscheinlich.

In regenarmen oder verwüsteten Regionen gibt es durchaus Konflikte um Wasserzuflüsse oder -reserven. In den wenigsten Fällen handelt es sich dabei um ausgewachsene Kriege, aber Stammes- und Grenzkonflikte sind durchaus vorstellbar.

Aus dem Nahen Osten kennt man ebenfalls strategische Streits um Wasservorkommen, die man einerseits zur Energieerzeugung nutzen kann, die aber auch das Siedlungsgebiet bestimmen. Insbesondere die Israelis stauen und leiten Wasser gezielt um, zugunsten eigener Siedlungsgebiete und zulasten der Palästinenser - die Region ist nun mal recht dürr und für große Ballungsräume nur an wenigen Punkten geeignet. Die Türkei hat einige Staudammprojekte, die den benachbarten Regionen ebenfalls zur Last fallen.

Allerdings ist es selten so weit, dass Kriege hauptsächlich um solche Wasserquellen geführt werden. Diese sind zwar ein Konfliktherd, aber genereller Wassermangel wird auf absehbare Zeit nicht global entstehen. Gerade in Mitteleuropa ist das überhaupt keine Frage, sodass man jetzt auch nicht irgendwelche Pläne hat, mittelfristig eine alternative Wasserversorgung aufzubauen. Gewisse Berechtigung hat eher die Frage, wie man verunreinigtes Wasser reinigen kann - in Industriestaaten ist das technisch zwar kein Problem, in Armutsregionen allerdings schon.

mfg Nauticus

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Moin,

das Phänomen, das Schlachten vorher "vereinbart" werden und sich militärische Traditionen in die exzentrischsten Ereignisse steigern (Offiziere der napoleonischen Ära boten sich teils gegenseitig aus Höflichkeit den "ersten Schuss" an), zieht sich durch die Geschichte.

In der Antike war die Militärtaktik vielen Änderungen unterworfen. Insbesondere die Kriegsführung zwischen "zivilisierten" Völkern und Barbaren untereinander bzw. gegeneinander war recht ungleich. Es ist einerseits vorstellbar, das Konflikte zwischen den Stadtstaaten und Kleinkönigreichen - die manchmal wirklich nur ein paar kleine Dörfer umfassten - in einer abgesprochenen Entscheidungsschlacht ausgetragen wurden.

Kriege konnten die damaligen Staaten untereinander gar nicht derart auf breiter Front führen, wie in der Neuzeit, daher hatte die strategische Kriegsführung teils wirklich einen fast sportlichen Charakter, da man Schlachten als Mittel der Diplomatie einplante.

In der Regel fanden Kämpfe aber nicht auf völlig formeller Basis statt, wie das in der frühen Neuzeit teils passierte, wo Schlachtfelder in extremen Fällen sogar abgesteckt wurden. Die Hauptstreitkräfte einer Macht waren in der Antike jedoch in der Regel an einem Punkt versammelt und marschierten dann auf die gegnerische Hauptstadt bzw. versuchten, die feindliche Armee abzufangen. Mehr war von der Logistik auch selten machbar, lange Feldzüge erschöpften die Staatskasse und überforderten den Nachschub. Ein fähiger Feldherr konnte natürlich versuchen, seine Armee in eine vorteilhafte Position zu bringen. Allerdings war diese in der Regel relativ schwerfällig, vor einer Schlacht lagerten die Heere meist schon in Sichtweite und zogen dann am nächsten Morgen aufeinander zu - aufgrund der schlechten Flexibilität von Phalanxen musste sich das Gelände natürlich dafür eignen.

Unkonventionelle Manöver wie Nachtmärsche führten bei den damaligen Möglichkeiten eher ins völlige Chaos, als eine wirkliche Alternative darzustellen.

mfg Nauticus

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Moin,

Kurz und knapp: Disproportionalität meint in diesem Fall einfach, das die politischen "Ergebnisse" einer Wahl nicht im Verhältnis zur eigentlichen Stimmlage stehen.

Bekanntestes Beispiel sind Mehrheitswahlsysteme mit verschiedenen Wahlkreisen. Wenn eine Partei A in einem Wahlkreis 100 Prozent der Stimmen erhält, aber in zwei anderen mit 49 zu 51% der Partei B unterliegt, hat Partei A insgesamt zwar mehr Stimmen erhalten, aufgrund des Wahlsystems bekommt B aber zwei Sitze im Parlament und A nur einen.

Abgesehen von dieser klassischen Anfälligkeit im Mehrheitswahlrecht gibt es da noch andere stimmverzerrende Effekte. Nach vergangenen Bundestagswahlgesetzen war in Deutschland zum Beispiel ein negatives Stimmgewicht durch die Überhangmandate möglich, d.h. durch die Berechnung der Sitze im Bundestag konnten mehr Stimmen für eine Partei in bestimmten Grenzsituationen einen Sitzverlust bewirken.

mfg Nauticus

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Moin,

"rechts" und "links" bezieht sich im Prinzip auf eine historische Sitzordnung in Parlamenten, entstanden durch die französische Revolution. Links saßen grob gesagt Liberale/Sozialisten, rechts Nationalisten/Konservative.

Heute sind diese "Richtungen" zu wahren Kampfbegriffen geworden. Ein Linker ist so ein gottloser Kommunist, ein Rechter ein faschistischer Skin. Das ist jeweils ein sehr einfaches Weltbild, eine Meinung darauf vereinfachen zu können, auf welchem Punkt einer Linie sie einzuordnen wäre.

Demnach kann jemand durchaus mit "linken" und "rechten" Ideen sympathisieren - teilweise decken sich auch Ansichten aus den unterschiedlichen "Ecken". Eine Meinung kann und sollte sich jeder selber bilden können, ohne dass man diese gleich irgendwo in eine Schublade steckt, damit man betreffenden anhand von Vorurteilen gleich verurteilen kann, ohne sich die eigentliche Stellung anzuhören.

Praktisch ist es dann natürlich sehr fragwürdig, gleichzeitig mit einer Antifa-Flagge und ausgestrecktem rechten Grußarm herumzurennen. Aber auch heute gibt es rein programmatisch viele Berührungspunkte von linken und rechten Parteien, die dann aber eben teils unter einem anderen Weltbild stehen.

Beim Wahlomat z.B. haben selbst überzeugte NPD-Gegner teils diese Partei auf Platz 1, da diese ihre Antworten geschickt auswählt. Ist allerdings ein Unterschied, ob man Naturschutz als Garantie für friedliches Zusammenleben oder zum Errrhalt des doihtschen Kulturguts anstrebt...

mfg Nauticus

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Moin,

gelten sie das? Söldner waren über die Jahrhunderte teilweise der Hauptbestandteil einer jeden Armee. Die Idee von den wehrpflichtigen Staatsbürgern, die für ihre Heimat kämpfen, ist ein relativ neuzeitliches Bild.

Das negative "Image" von Söldnertruppen beruht vor allem auf deren oft "fremder" Herkunft und Plündereien ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung des jeweiligen Kriegsgebietes, da diese oft als Ersatz für die Soldzahlungen herhalten musste. Außerdem war der gesellschaftliche Ruf dieser Männer zweifelhaft, die sich als bezahlte Kämpfer anboten und im Zweifelsfall auch mal die Seite wechselten.

Allerdings war das historisch gesehen nicht nur Alleinstellungsmerkmal von Söldnertruppen - zwangsrekrutierte Bauern als "reguläre Soldaten" waren da weder besser dran noch zimperlicher im Umgang mit Gegner und Zivilisten.

In der Neuzeit wurde der Begriff des Söldners mit der Aufstellung stehender Heere dann immer mehr zum Negativbild. Unmoralische "Söldner" waren dann die Soldaten des Gegners, die eigenen Truppen "tapfere Söhne des Vaterlands".

mfg Nauticus

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