Räumliche Disparitäten in Spanien?

2 Antworten

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In Spanien konzentriert sich die Bevölkerung vor allem auf die Städte und in gewissem Maße auch an die Küste, besonders im Metropolraum.

Die wirtschaftlich stärkste Region Spaniens ist Madrid. Von der Wirtschaftsleistung pro Kopf sind die Madrid, das Baskenland, die Balearen und Katalonien vorne.

Bei Katalonien muss man sehen, dass dieses Bundesland fast so viele Einwohner wie Österreich hat. Madrid (als Bundesland) ist deutlich kleiner. Erwirtschaftet aber gesamt und pro Kopf mehr mehr und zahlt auch mehr in den Länderfinanzausgleich ein.

Da sich der Großteil der Bevölkerung auf die Top 10 der Städte verteilt, sind natürlich Gegenden wie die Extremadura, welche eine der bevölkerungsärmsten Zonen Europas ist, wirtschaftlich abgeschlagne. Dort sagt sich auch Fuchs und Hase gute Nacht, es gibt so gut wie keine Industrie.

Aber: im Vergleich zur portugiesischen Extremadura geht es der spanischen blendend. Diese stellt allerlei Infrastrukturen den Portugiesen zur Verfügung, vor allem was Ärztezentren usw. der entvölkerten Region angeht.

Ja!

Die Estremadura ist Wirtschaftlich schwach.

Katalonien und auch das Baskenland sind Wirtschaftlich gut ausgestattet.

Die Gegend um Madrid, scheint mir, sehr viel von Staatsinvestitionen zu profitieren.

Auch in Spanien verbreitet ist die Landflucht, die aber heutzutage nicht unbedingt in den Großstädten endet. Viele, besonders die gut Ausgebildeten, gehen auch wieder in den Ausland.

... scheint mir ... Mehr als 50% der ins Ausland gegangenen Spanier blieb dort kein Jahr.

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@soydelsur

Kann sein, weiß ich aber nichts von. Bin auch nicht in der Lage da eine Einschätzung abzugeben.

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