Quantitätsgleichung (Fisher'sche Verkehrsgleichung) Kritik?

1 Antwort

Hauptkritikpunkt ist sicher das Kernstück - die Geldmenge. Es gibt so viele unterschiedliche Definitionen von Geldmenge, und ich denke, keine einzige ist richtig.

Wichtig ist, die "monetäre Gesamtnachfrage". Und die kann man aus den reinen Geldmengenzahlen nie ableiten. Beispiel :

  1. Rentnerin legt ihr Geld, dass sie zu Lebzeiten sowieso niemals ausgeben wird, als Tagesgeld an, damit die Erben, wenn es soweit ist, zügig sich drum schlagen können. Erhöht sogar die "gefährliche" M1 , wird aber erst im Todesfall - wenn überhaupt - Nachfragewirksam.

  2. Mitvierziger hat einen Sparbrief, der in 3 Monaten fällig ist und geht ins Autohaus und bestellt sich dort einen Neuwagen, Liefertermin per Fälligkeit Sparbrief. In den meisten Geldmengenaggregaten taucht der Sparbrief garnicht auf, Güternachfrage gibt es trotzdem.

Eine zweite Schwäche der Gleichung ist denke ich die Umlaufgeschwindigkeit, die eigentlich nie wirklich berechnet werden kann ( außer natürlich als Ergebnis der Division von Y/M , wenn aber M wie oben geschrieben beliebig bzw. ungenau ist, ist auch das Ergebnis zweifelhaft ).

Super vielen Dank :)

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die nominale und reale Geldmenge - Ich verstehe die Definitionen nicht.

nominal heißt ja angenommen und real tatsächlich

musste eig heißen, die nominale geldmenge ist die angenommene geldmenge und die reale die tatsächliche geldmenge. bin mir aber nicht sicher, weil ich die definitionen nicht verstehe.


nominale Geldmenge:

Die Geldmenge als solche in ihrem absoluten Betrag, der ohne Bezugnahme auf die güterwirtschaftliche Seite, also vor allem losgelöst von der Entwicklung des Preisniveaus, betrachtet wird.

reale Geldmenge:

Ergibt sich rechnerisch durch Division der nominalen Geldmenge durch das Preisniveau

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