Programmieren lernen können ohne Mathe Kenntnisse?

12 Antworten

An sich kann man auch ohne Mathe programmieren ... Wenn du aber eine Ausbildung/Studium machen willst, spricht in dem Job arbeiten, wirst du um jede Menge Mathematik nicht herumkommen .... Nen paar kleine Programme schreiben geht schon (für Spiele Apps brauchst du aber wieder Physik -> Mathe)

Für normale Programme reichen schon Dinge wie Grundrechenarten mit rationalen Zahlen. Vielleicht noch ein wenig Boolesche Arithmerik. Sehr viel mehr kommt da nicht unbedingt vor.

Wenn es um Effizienz geht (Programmoptimierung), dann sind Kenntnisse in der Verwendung logarithmischer Funktionen ebenso notwendig wie das recht flüssige Arbeiten (Denken, Rechnen, Umwandeln) in verschiedenen Zahlensystemen (Dezimal, Binär, Hexadezimal, seltener Oktal). Auch das Prinzip der Komplementärzahlen (v.a. 2er-Komplement) und Zahlenräume sollte man dann verstanden haben.

Für Bildbearbeitung im 2D-Bereich braucht es (je nach Komplexität des Programms) noch Geometrie (Kreisfunktionen, zweidimensionale Vektoren, ggf. Matrizen) und in selteneren Fällen Integralrechnung.

Im 3D-Bereich kommen dann noch die entsprechenden 3D-Funktionen (Vektoren und Ebenen im dreidimensionalem Raum, Rotationskörper, grundlegende physikalische Formeln z.B. für perspektivische Verzerrung) dazu.

Woher ich das weiß:Hobby – private Programmiererei

Na ja , ein bisschen mathe Kenntnisse brauch man eigentlich schon ... brauch man doch eigentlich überall :DD

Technik und Computer – Fluch oder Segen?

Guten Morgen,

heute gibt es eine sehr offene Frage.

Wie steht ihr zu Technik und Computern und welche Erfahrungen habt ihr bisher damit gesammelt?

1941 entsteht in Berlin mit der Zuse Z3 der erste funktionsfähige Digitalrechner weltweit. Mitte der 50er-Jahre entstehen die ersten integrierten Schaltkreise in Halbleitertechnik und ab Ende der 60er-Jahre die ersten Mikroprozessoren. In den 80er-Jahren manifestiert sich der Personal Computer und ab 1993 nimmt die Nutzung des Internets immer weiter zu (vgl. [1, S. 91-129]). Soziale Netzwerke etablieren sich und 2007 stoßen die Smartphones hinzu. Und das ist noch lange nicht das Ende! Schlagworten wie IoT, künstliche Intelligenz, Big Data, Virtual Reality, Augmented Reality, Smart Home und Kryptowährungen gehört die Zukunft.

Wie weit geht das noch?

Was glaubt ihr, wie wird die Zukunft aussehen? Und welche Zukunft wünscht ihr euch? Welche Technik nutzt ihr in eurem Alltag und wie gut kommt ihr damit zurecht? Habt ihr beispielsweise Probleme mit Druckern? Und wie leicht könnt ihr euch an neue Technologien anpassen – den Umgang mit ihnen lernen? Sollte besser alles so bleiben, wie es ist, oder seid ihr offen für weitere Veränderungen?

Seht ihr Computer und Technik eher als Bereicherung an oder befürchtet ihr eine Art „digitale Demenz“ [2], wie vom Hirnforscher Manfred Spitzer prognostiziert? Wie sieht es mit den Kindern aus? Ab wann sollte der erste Kontakt mit Technik erfolgen und wie viel ist vertretbar? Sollte in Schulen im Unterricht mit Technik gearbeitet werden oder nicht? Sind Computer hilfreich oder eher hinderlich beim Lernen? Führt das Internet zur Vereinsamung und sozialer Isolation oder sogar zur mehr Selbstbewusstsein und mehr Extrovertiertheit – zu einer Art neuen „Greatest Generation“ [2] wie es Joel Stein vom „Time Magazine“ nennt (vgl. [2])?

Welche Gefahren seht ihr in der stetigen Ausbreitung der Technik und welche langfristigen Konsequenzen befürchtet ihr? Ist sogar mit einer „Verblödung“ der Gesellschaft, wie es Manfred Spitzer nennt, zu rechnen (vgl. [3])? Oder werden letzten Endes doch die Vorteile überwiegen?

Offene Frage

Lasst alles raus, was euch zu dem Thema einfällt! Ich habe die Frage bewusst sehr offen gehalten, um eine belebte Diskussion zu ermöglichen. Ich freue mich auf verschiedenste Standpunkte, Meinungen, Erfahrungsberichte und Prognosen. Eure Antworten können sich gerne auf diverse Bereiche und Ebenen des alltäglichen Lebens beziehen.

Einen schönen Donnerstag euch allen :-)

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Quellen

[1] Kübler, Hans-Dieter: Kommunikation und Medien. Eine Einführung. Münster: LIT Verlag, 2003.

[2] Sickmann, Philipp: Mediennutzung von Jugendlichen. Immer online, nie mehr allein. Berlin: Der Tagesspiegel, 2014.

[3] Blaß, Simone: Verblöden Kinder am PC? t-online.de, 2012. Im Internet: https://www.t-online.de/leben/familie/erziehung/id_59917854/verbloedung-durch-digitale-medien-manfred-spitzer-im-interview.html (zul. abgerufen am 13.02.2019)

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