Merken, dass ich nur Mittel zum Zweck bin?

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3 Antworten

Als ich in den USA war, wurde mir von Bekannten/Freunden auch immer angeboten, dass ich sie besuchen solle, wenn ich wieder zurück nach Deutschland gehe. Als ich wieder in Deutschland war, hielten sich nur sehr wenige Freundschaften und von Besuchen war nicht mehr die Rede.

Bei einigen "Freunden" in den USA verhält es sich eher so, dass man mal über E-Mail nachfragt, wie es so läuft und man schickt sich mal zu Weihnachten / Geburtstagen eine Karte.^^ Das war es auch schon.

Ich vermute fast, dass das irgendwie auch zum "guten" Ton gehört, einem anzubieten, dass man sich gegenseitig besucht. Ich will natürlich nicht verallgemeinern, aber man treibt irgendwie auseinander und der enge Kontakt wird zum sporadischen Kontakt. Man erfährt vielleicht nur noch das wichtigste, was passiert ist, und das in Kurzform.

Ich würde an deiner Stelle erstmal nichts drauf geben, wenn sie den Wunsch äußert, dich zu besuchen. Ich würde vielleicht nach meiner jetzigen Erfahrung sogar sagen, ja klar, dann besuche ich dich auch.

Ich würde nicht glauben, dass dich jemand wegen deiner Deutschkenntnisse ausnutzen will. Mit der englischen Sprache kommt man auch hier sehr weit und die kurze Zeit, die ihr miteinander verbringt, trägt nicht unbedingt zur WESENTLICHEN Spracherlernung bei. Büffeln muss sie ja alleine und du kannst sie höchstens korrigieren und mit ihr zur Übung sprechen.

Geh es vielleicht einfach etwas entspannter an und erwarte eben auch nichts. Wenn sie dich besuchen sollte, dann unternehme was mit ihr, aber erwarte nicht unbedingt eine tatsächliche Einladung in die USA (mit Termin etc.) von ihr.

Hi,

die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Kontakt oder die "Freundschaft" verliert ist groß, wenn sie zurück in ihre Heimat geht. Das ist einfach leider so, das merkt man selbst schon hier, wenn man plötzlich umzieht in eine andere Stadt und der Kontakt zu den alten Freunden nachlässt oder dann auch Stück für Stück ganz nachlässt.

Ob Du nur Mittel zum Zweck bist? Das kannst Du nur selbst merken, indem Du auf Dein Gefühl hörst. Wenn man schon Zweifel hat, dann sie die auch berechtigt und dann würde ich einen Gang runterschalten und etwas aufpassen.
Wenn ich aber das als Außenstehender beurteilen soll: Ja, für sie bist Du wohl höchstwahrscheinlich Mittel zum Zweck. Besser Deutsch lernen beim Telefonieren, das Schreiben allgemein (auch lange Texte) helfen auch gut zur Sprachbesserung bei und das Treffen, wo man womöglich noch andere Ecken von Deutschland zeigt, dient wohl auch dazu.

Die Frage ist nun einfach: Was ziehst Du für ein Nutzen aus der Freundschaft oder was sind Deine Erwartungen und was erhofft sie sich von der Freundschaft?

Du könntest sie ja mal darauf ansprechen, was ihr wichtig ist an Dir und wie sie die Freundschaft zu Dir sieht, was sind so die Punkte, die ihr wichtig sind und ihr gefallen?

Dann findest Du das eigentlich relativ schnell raus.

Liebe Grüße! :-)

Wir schreiben auf englisch, also da lernt sie nix von mir :) Danke für die Antwort! 

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@HayleyKiyoko

Gerne! :-)
Dann denke ich einfach, dass sie einfach eine tolle Bekanntschaft gefunden hat, mit der sie die Zeit in Deutschland genießen möchte. Erhoffe / erwarte Dir aber nicht zuviel von der Bekanntschaft, denn sobald die Wege sich trennen, fehlt oft der Kontakt oder man meldet sich unregelmäßiger, leider.

LG

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Das ist eine Freundschaft auf Zeit. Hast du denn das Gefühl ausgenutzt zu werden oder "gibt" dir diese Freundschaft auch etwas? LG

Na ja, sie stellt mir viele Fragen über meine Person, deshalb bin ich auch unsicher, ob sie mich eben WIRKLICH ausnutzt.. also ich mag es wirklich, mit ihr zu schreiben..

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@HayleyKiyoko

Dann geniesse doch einfach diese Zeit. Denke aber daran das der Tag des Abschieds kommen wird. LG

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