Kopf- bzw Bauchstimme

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es gibt die Bauch- und die Kopfstimme. wenn du mit Bauchstimme singst, verwendest du deínen gesamten Oberkörper als Resonanzbereich, weshalb die Stimme voluminöser oder resonanter wird. Die Kopfstimme ist generell eine sehr hohe Stimme, ist aber hoch und weniger resonant, weil man den Körper nicht als Resonanzkörper verwendet - sprich, die stimme geht nur bis zum Hals, alles was darunter ist scheint abgeschnitten. Das ist auch anstrengender für die Stimmbänder und daher ist die Bauchstimme gesünder. Um Bühnenmässig resonant zu singen, verwendet man im übrigen Beide ... Bsp.: Mariah Carey singt meistens mit der Kopfstimme... Im Gegensatz zu Beyonce oder Jennifer Hudson etc Quelle: yahoo-clever

also heißt das ich kann auhc mit der bauchstimme hoch und mit der kopfstimme tief singen? wie kann cih das selber unterscheiden wann ich was singe ob bauch- oder kopfstimme?

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@bunt93

wenn man wenig singt ist es meisten so, dass man bei den hohen Tönen die Kopfstimme verwendet, man kann zwar die Kopfstimme dann auch auf den Körper ziehen, was den Stimmbändern gut tut aber das erfordert lange Übungszeit...

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Bei der Bruststimme ist es so, dass die Stimmbänder vollständig schwingen, was einen massiveren, volleren Ton erzeugt (und das muss nicht immer so klingen, wie das Gegrölle auf dem Fußballplatz!). Die Kopfstimme dagegen - auch Randstimme genannt - ist eine Randschwingung, d.h. die Stimmbänder schwingen nur an den Rändern, daher klingt diese Stimme etwas zarter und leichter. Tatsache ist auch, dass Kopfstimme leichter zu singen ist, da man eben nicht so viel Kraft braucht, um die Stimmbänder zum Schwingen zu bringen. Es schwingen ja auch nur die Ränder. Wenn Du also die Bruststimme in die Höhe ziehen willst (achtung dabei, das geht auch nur begrenzt), brauchst Du viel mehr Kraft und Energie als bei der Kopfstimme. In der Popularmusik sollen idealerweise die beiden Stimmen (Kopf- und Bruststimme - auch Register oder Lagen genannt) so ineinander verschmelzen, dass man keinen Unterschied mehr hört. In der Klassik wird bei Frauen vorwiegend die Kopfstimme genutzt. Außer bei Hosenrollen (das sind Rollen in der Oper, wo Frauen Männerrollen übernehmen - "Hänsel und Gretel" ist zum Beispiel eine Oper wo Hänsel von einer Frau gespielt und gesungen wird); da kommt dann eventuell auch mal eine Bruststimme.

Ich hoffe, das war zu diesem zeitpunkt noch hilfreich.

Bauchstimme höre ich zum ersten Mal. Vielleicht eine neue Definition? Es gibt eine Kopfstimme und eine Bruststimme. Keine geht ohne die andere. Gute SängerInnen beherrschen die Technik, beide zu mischen. Eine isolierte Bruststimme klingt ähnlich wie das Gegröle auf dem Fußballplatz. Eine isolierte Kopfstimme eher piepsig und eben körperlos. Auch Countertenöre (!) bedienen sich beider Resonanzorte, ebenfalls Konzert- und Opernsänger. Sehr gut ausgebildete und erfahrene SängerInnen sind in der Lage, ihre "voix mixte" perfekt zu mischen, also eine Balance zwischen Kopf- und Bruststimme herzustellen, was dann die individuelle und unverwechselbare Stimmfarbe erzeugt. Braucht ein paar Jährchen... :-).

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