Kondensator im FU?

3 Antworten

Die heutige überwiegende Anzahl an Frequenzumrichtern arbeiten mit Spannungszwang, modulieren also eine meist konstante Spannung niederohmig zu dem gewünschten Ausgangsnetz. Diese niederohmigen Eigenschaften resultieren aus dem Spannungszwischenkreis, der mit Kondensatoren aufgebaut wird.

Vorteil: diese Frequenzumrichter (U-Umrichter) sind von der Physik her leerlauffest.

Bei Speisung aus dem Einphasennetz nimmt dieser Zwischenkreis dann zusätzlich die mit doppelter Netzfrequenz pulsierende Leistung auf. Manchmal wird er dazu von einem abgestimmten Filter (bei großen Leistungen wie z.B. auf Lokomotiven) in der Aufgabe unterstützt.

Frequenzumrichter mit Stromzwischenkreis und eingeprägtem Strom arbeiten dagegen mit einer treibenden Stromquelle als Zwischenkreis - das war vor 20...30 Jahren noch in der Traktion eine sehr vorteilhafte Antriebsart.

Vorteil: diese Frequenzumrichter (I-Umrichter) sind von der Physik her kurzschlußfest.

Es gibt noch Spezialformen von Frequenzumrichtern als Mischform, die zu Forschungszwecken aufgebaut und untersucht wurden, sich kommerziell am Markt aber nicht durchsetzen konnten.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – 2 zusätzliche Meisterprüfungen

Hallo,
Wenn Du vom Frequenzumrichter sprichst, dann....
der große Kondensator ist der"Energie"-Speicher, damit auch größere Strompulse "bedient werden können. OK

ich meine den der paralell zur gleichrichtung geschaltet ist.

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aber ich habe ja in jedem netzgerät einen solchen rein zur glättung. ist das hier in erster linie nicht dessen aufgabe?

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Man sollte eher sagen, er glättet die Wechselspannung und erzeugt dadurch Gleichspannung.

Zusätzlich speichert er Energie und überbrückt damit sehr kurze Spannungsausfälle.

Woher ich das weiß:Beruf – Elektronik-Entwicklung

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