körpergröße und energiehaushat 2

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4 Antworten

Wenn Du einen Körper auf das tausendfache Volumen vergrößerst (etwa Schaf zu Elefant), vergrößert sich die Oberfläche dabei nur auf das Hundertfache. Damit kommt auf die gleiche Oberfläche des Körpers das zehnfache Volumen und damit auch die zehnfache Wärmekapazität. Anders gesagt: Über die gleiche Oberfläche muss die zehnfache Wärme abgeleitet werden. Große Tiere haben also mehr Mühe, ihre Körperwärme abzuleiten (Deshalb wedeln Elefanten mit ihren großen Ohren), aber sie erfrieren nicht so schnell. Ein großer Schneemann schmilzt übrigens auch nicht so schnell weg. Die nötige Wärmeaufnahme dauert hier länger.

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Je größer ein Körper, desto kleiner ist seine Oberfläche im Verhältnis zum Körperinhalt.

Das steckt hinter der Bergmannschen Regel, die sich nicht so ohne weiteres verallgemeinern lässt. Die Eskimos sind z. B. viel kleiner als die Bantu.

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das wort "problematisch" hat ja in der tatsächlichen tierwelt keinerlei bedeutung, da es die evolution eben so einrichtet, daß es jeweils Lösungen bzw ANPASSUNGEN gibt.

der elefant ist nunmal riesig und hat keine "probleme" mit dem wärmehaushalt weil er riesige ohren hat, die ihn kühlen. also wo ist dann das problem? genau, da ist keines.

wenn man natürlich anfängt, einen sachverhalt nur einseitig bzw nur teilweise zu beleuchten, nun ja, dann kann man alles anfügen. aber so eine diskussion führt am kern vorbei, und dient vermutlich eher der unterhaltung, denn der sinnverbreitung.

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Bergmann'sche Regel. Gern geschehen.

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