Kann man in einem Kontaktgrill auch gefrorenes zubereiten?

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6 Antworten

Nein, die Speisen sollten vorher aufgetaut werden. Das Problem ist, dass das Gargut von außen schnell anbrennt und innen noch gefroren oder zumindest nicht gar sein wird.

Eine Möglichkeit wäre, deine Chicken Wings oder das Cordon Bleu in der Mikrowelle mit einem speziellen Auftauprogramm aufzutauen. Eine andere Möglichkeit ist das Auftauen im Ofen bei niedriger Temperatur (Ober- und Unterhitze, 70 - 90° C für ca. 20 Minuten) oder in einem Wasserbad. Die einfachste Möglichkeit ist jedoch die gefrorene Speise über nach auf einen Teller zu legen und im Kühlschrank langsam auftauen zu lassen.

Ich selbst besitze auch den Tefal GC3060 (Testbericht und Vergleich z. B. hier https://kontaktgrill-tests.de/testsieger/) und bin sehr zufrieden. Sobald man Speisen aufgetaut hat, werden diese auch wirklich gut im Kontaktgrill.

Quelle: Ich bin Koch und weiß sowas :)

Nein, eher nicht. Denn an der oberen Grillplatte hast Du kein Öl. Wärend es dann von unten bruzzelt, dürfte Dir oben die Panade anbrennen. Mache es besser in einer Pfanne, weil die benannten TK-Artikel nicht wie bei Burgerketten exakt in ihrer Höhensymmetrie auf Kontaktgrills ausgelegt sind, wie z.B. Burgerpatties.

Aufgetaut ja, gefroren nein. Wobei ich Chickenwings hasse und noch nie gemacht habe. Ich denke mal, dass sie optimaler in der Pfanne gegart würden.

Cordon bleu ist ja paniert und eine krosse Panade erfordert das ausbacken in Fett. Also fraglich, ob dir das Ergebnis gefallen wird. Gar wird es allerdings.

Ich mache häufiger Buletten im Kontaktgrill, gestern z.B. hatte ich einen Spieß mit eingelegten Schweinemedaillons, auch Putensteaks natur gefallen mir gut. Hähnchenbrust sollte man von der dicken Seite her  waagerecht aufschneiden und aufklappen, damit das Fleisch  überall die annähernd gleiche Stärke hat. Natürlich geht auch ein Steak. Aber da bevorzuge ich meine schwere Pfanne oder den Holzkohlegrill.

Es geht, aber am besten vorher auftauen, denn beim Kontaktgrill geht ja die Wärme von oben und unten in das Grillgut ein.   Selbst wenn die Oberfläche gegart aussieht,  kann sie im Inneren noch kalt oder gar gefroren sein.

Auf alle Fälle sollte ein Kontaktgrill mit einer einstellbaren Grilltemperatur verwendet werden, der zunächst mit der niedrigsten Temperatur das Gut antaut, ohne das es schon gebräunt wird. Oder gar verbrennt.

Besser ist dazu ein Backofen geeignet, der mit Ober-und Unterhitze bei etwa 90 Grad zunächst das Grillgut auftaut ( etwa 10-15 min)  und dann bei ca. 180-200 Grad die gewünschte Qualität erzeugt in etwa 10 Minuten.

Im übrigen kann ein Kontaktgrill auch aufgeklappt verwendet werden, wenn man zB  mehrere Stücke  grillen möchte  oder antauen möchte. Da wird die Fläche größer  und man es besser beobachten, allerdings muß man von Zeit zu Zeit die Stücke wenden.

Empfehlenwert  ist aber auf jeden Fall ein Bratthermometer mit Meßspitze, mit dem man die Innentemperatur des Bratgutes messen kann. Gilt für alle Zubereitungsarten.  Nichts schreckt Gäste mehr auf, als  innen noch kaltes Grillgut.

Habe heute gefrorenen chicken wings im Backofen gegrillt, einfach ausprobiert. Miele Backofen, habe die Grillfunktion verwendet. Bei 220 Grad (vorgeheizt) 20 min drin gelassen, alle 5 min gewendet. Sind Spitze geworden, wie frittiert aber ohne extra fett. Kann nur empfehlen! Gruß, Elena

Habe es nie ausprobiert, denke aber nicht dass es geht. Die äußere Schicht von deinem Grillgut wird wahrscheinlich schnell schwarz und innen bleibt es gefroren.

Ich habe es mal fqulheitsbedingt in meinem Sandwichtoaster ( hat wechselbare Einsätze u.A. Riffelplatten zum Kontaktgrillen ) probiert. Als Ergebnis waren unsere bisherigen Antworten. Ich musste doch die Pfanne nehmen für meine "TK-Nuggets". 

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