Kann man im Verhalten einer jetzt 20-jährigen durch Erziehungsbemühungen jetzt noch etwas ändern?

16 Antworten

Erziehen kann man nur KInder. Wenn die Kinder in die Pubertät kommen, ist Schluss mit Erziehen in dem Sinne: " ich bestimme, was du darfst und was nicht, und mein Weg ist der Richtige." Jetzt beginnt das Alter des Loslassens.

Jetzt muss "das Leben" deine Tochter erziehen. Grenz dich also ab und wenn sie sich nicht benimmt, dann soll sie ausziehen. Aber höre du auf, sie noch verändern zu wollen. Das geht nicht. Nur das Leben selbst kann das.

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gibt es ein sehr gutes Forum für Eltern mit Kindern ab 14 aufwärts. Da
sind z.T. unglaublich fähige Eltern dabei, die das, woran du leidest,
vielleicht schon hinter sich gebracht haben.

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Leider kann keiner den Charakter eines Menschen ändern. Es gibt sogar Eltern die von Anfang an mit ihren Kids Probleme haben, da stimmt einfach die Chemie nicht. Das hat meiner Meinung nach mit Erziehung nicht viel zu tun. Wir können unsere Kinder doch nur ins Leben begleiten und Vorbilder sein. Ich denke, mit 20 Jahren kannst du mit der Dame schon mal ein ernstes Wörtchen reden, wie du/ihr euch ein weiteres Zusammenleben vorstellt. Vieleicht gibt es auch nur Mißverständnisse, die bei dieser Gelegenheit mit geklärt werden können. Ich lese so raus, daß du mit deinem Sohn sehr zufrieden bist, vieleicht merkt deine Tochter deine positive Einstellung zum Bruder und provoziert dich deshalb. Eifersucht gibts auch bei großen Kindern. LG

Ich denke auch, daß der Zug abgefahren ist! Um etwas zu ändern muß die Tochter selbst mitziehen, was sie aber offenbar gar nicht will! Man hat auch keinerlei Handhabe mehr, außer vielleicht finanziellen Druck. Dann besteht aber die Gefahr, daß si vollkommen entgleitet!

Hi! Meine Kinder sind noch nicht so alt (9,11,13), aber da ich ja auch mal 20 war, :-), kann ich Dir vielleicht doch einen Rat geben: zunächst mal würde ich mir die Dame mal an den Tisch zitieren und auf ihr Verhalten ansprechen. Sie ist alt genug, das zu verstehen und eigentlich auch nicht mehr in der Pubertät, wo Eltern und Kinder scheinbar verschiedene Sprachen zu sprechen scheinen... Ich würde ihr klipp und klar die Dinge aufzählen, die mich stören und die ich abgeändert haben will. Dann würde ich ihr ein zeitliches Limit setzen, in denen sie dieses tun kann. Als Zusatz, oder eben als erzieherische Maßnahme, wenn Du so willst, würde ich ihr in Aussicht stellen, daß sie sich nach einem Job und einer Studentenbude umsehen kann, wenn sie das nicht ändert. Sie wäre damit nicht die erste und einzige... Das ist zwar hart, aber ich habe gelernt, aus eigener Erfahrung, daß es manchmal den Dampfhammer braucht! Viel Glück und liebe Grüße, Wolfgang

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