Kann man im Verhalten einer jetzt 20-jährigen durch Erziehungsbemühungen jetzt noch etwas ändern?

18 Antworten

Bei einer 20-jährigen ist das sicherlich schwieriger aber nicht unmöglich. Jedoch funktioniert das nur, wenn die Eltern selbst ihre Verhaltensmuster verändern. Dadurch wird auch das Verhalten, der unmittelbaren Umgebung beeinflusst - sprich der Tochter. Kleine Veränderungen ziehen große nach sich, deshalb ist es ratsam sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen.

Hi! Meine Kinder sind noch nicht so alt (9,11,13), aber da ich ja auch mal 20 war, :-), kann ich Dir vielleicht doch einen Rat geben: zunächst mal würde ich mir die Dame mal an den Tisch zitieren und auf ihr Verhalten ansprechen. Sie ist alt genug, das zu verstehen und eigentlich auch nicht mehr in der Pubertät, wo Eltern und Kinder scheinbar verschiedene Sprachen zu sprechen scheinen... Ich würde ihr klipp und klar die Dinge aufzählen, die mich stören und die ich abgeändert haben will. Dann würde ich ihr ein zeitliches Limit setzen, in denen sie dieses tun kann. Als Zusatz, oder eben als erzieherische Maßnahme, wenn Du so willst, würde ich ihr in Aussicht stellen, daß sie sich nach einem Job und einer Studentenbude umsehen kann, wenn sie das nicht ändert. Sie wäre damit nicht die erste und einzige... Das ist zwar hart, aber ich habe gelernt, aus eigener Erfahrung, daß es manchmal den Dampfhammer braucht! Viel Glück und liebe Grüße, Wolfgang

Hallo! Das frage ich mich auch oft: mein Sohn ist 21 Jahre alt!!

Jedes Kind entwickelt sich eben anders...und ausserdem sind Fragen bezüglich Ordnung, Arbeiten usw immer auch sehr subjektiv!!! Und in dem Alter ist man sowieso noch anders drauf als 20 Jahre später!!!Da hat man noch einen anderen Blickwinkel, andere Interessen...und das Gehirngewitter, das man der Pubertät zuschreibt, legt sich bei vielen noch nicht so schnell....

Es ist furchtbar nervig für uns Erwachsene, ich verzweifle auch manchmal,aber zu reifen braucht viel Zeit, und Auseinandersetzung, Gespräch, eigene Erfahrungen...

Ich denk, es tut sich über die Jahre in jedem Fall was, egal welchen Alters... aber dranbleiben, Kontakt halten,...nicht zuviel Druck aufbauen.

(Es gibt ja auf der anderen Seite auch Kinder bei uns, denen es nicht so gut geht, deren Eltern sie alleine lassen, misshandeln, die krank sind... also auch das Positive sehen; notfalls mit Humor: "Wenigstens sind sie gesund!!!"

Ich würde ihr das genauso wie hier sagen oder schreiben und die Schuld nicht allzu sehr bei Dir suchen. Vielke Dinge sind auch sehr charakterabhängig. Ich kenne eine Familie, wio sich 2 Kinder völlig normal bis sehr gut entwickelt hat und eine Tochter durchdreht, so das man denkt, sie wäre woanders erzogen worden. Die Konsequenzen, die Du/ihr jetzt ziehen könnt, ist, ihr das zu sagen und dann bei Fehlverhalten mit Konsequenzen zu "drohen", nämlich damit ihr nahe zu legen ein eigenes Appartment zu beziehen. Es kann auch sein, dass ihr bisher ein so gutes Verhältnis hattet, dass sie jetzt (durch neue Freunde beim Studienbeginn, generelle Lebensumstellung) versucht sich so abzunabeln. Das wird sich also vermutlich bald wieder legen.

Auf diesem Weg würde ich es auch versuchen.

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sag ihr wenn sie sich nich ändert muss sie ausziehen,zur abschreckung kannst du ihr ein ultimatum stellen,und die sachen dann mal vor die tür stellen wenn sie sich nich dran hält.vielleicht macht es dann klick bei ihr

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