Kaliumhexacyanoferrat(III) mit Schwefelsäure

1 Antwort

Erstens: Neue Nomenklatur, Cyanid und Halogenide werden als Komplexliganden nicht mehr id-amputiert.

Zweitens: Sowohl Hexacyanidoferrat(II) wie auch Hexacyanidoferrat(III) reagieren mit Schwefelsäure zu Sulfat und Cyanwasserstoffsäure. Wenn Du Hexacyanidoferrat(II) verwendest muß noch eine Oxidation von Fe-II zu Fe-III erfolgen (Schwefelsäure), bei Hexacyanidoferrat(III) muß Fe-III zu Fe-II reduziert werden, damit sich Berliner Blau bildet. Ein Reduktionsmittel sehe ich hier im Moment nicht. Wie waren denn die Reaktionsbedingungen (Konzentration und Temperatur)?

Reaktionsgleichungen von Cu mit FeCl3?

Hallo allerseits,

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2.6.1 Der Ätzvorgang mit FeCl3-Lösung

Eisen(III)Chlorid (FeCl3) spaltet sich in Wasser zu Fe3+ und Cl— Ionen auf: FeCl3 ⇌ Fe3+ + 3Cl-

Wasser (H2O) dissoziiert zu H+ sowie Hydroxid (OH-) Ionen: H2O ⇌ H+ + OH-

Die Fe3+ Ionen reagieren mit den Hydroxid-Ionen zu löslichem Fe(OH)3: Fe3+ + 3OH- ⇌ Fe(OH)3

Zum weiteren Verlauf betrachten wir nur die für die Reaktion wichtigen Ionen.

Eisen(III)Hydroxid fällt aus, wodurch der pH-Wert verringert und die Lösung sauer wird.

Dies führt zum Auftreten der Redox-Reaktion:

Redoxgleichung bei Verwendung einer Kupferplatte: Oxidation: Cu → Cu2+ + 2e- Reduktion: 2 Fe3+ + 2e- → 2 Fe2+ Redox: Cu + 2 Fe3+ → Cu2+ + 2 Fe 2+

Vielen Dank schon im voraus! Mit freundlichen Grüßen

GolfWang

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Moin moin!

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Viele Grüße, intrinsic

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hey. wir machen gerade experimente in chemie und haben eine aufgabe bekommen: Wir haben3 reagenzgläser: eins mit schwefelsäure, eins mit Salzsäure und eins mit Natriumhydroxidlösung! Jetzt sollen wir herausfinden in welchem reagenzglas welche Lösung ist! Als erstest sollen wir mit unitest-lösung arbeiten {Hydrox-ionen in Natriumhydroxidlösung werden blau | Wasserstoff-Ionen bei schwefelsäure und Salzsäure werden rot} Dadurch weiß ich zwar welches die Natriumhydroxidlösung ist, aber WIE KANN ICH JETZT SALZSÄURE UND SCHWEFELSÄURE UNTERSCHEIDEN? Brauche dringend hilfe

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Titration von Nitrit und Kaliumiodat?

Hallo, ich habe momentan quantitative Analytik und möchte mich auf mein Kollog. vorbereiten.

Wir haben unter anderem die Titration von Natriumnitrit mit einer Cer-Lösung und Ferroin (über eine inverse Titration). Ich verstehe allerdings nicht, wieso ich Ferroin erst am Ende der Titration dazu geben soll, was würde es denn für einen Unterschied machen, wenn ich das schon am Anfang dazu gebe?

Ich habe schon ein bisschen gegoogelt, aber so richtig zufrieden mit den Antworten bin ich nicht... Ich habe gelesen, dass Cer(III) das Eisen(III) zu Eisen(II) reduzieren würde, und dadurch selbst wieder zu Cer(IV) oxidiert werden würde. Das müsste dann ja wieder von Nitrit reduziert werden und ich hätte einen zu hohen Verbrauch an Nitrit. Aber wenn das so ist, dann passiert das doch auch wenn ich das Ferroin erst zum Schluss dazu gebe oder nicht? Außerdem ist mir nicht ganz klar, ob ich Ferroin oder Ferriin dazu gebe. Als ich den Indikator hergestellt habe, habe ich Eisen(II)-sulfat verwendet, und der Eisen(II)-Komplex ist doch Ferriin oder nicht? Wenn ich Eisen(II) löse, wird es ja von der Luft oxidiert, liegt deswegen immer nur Ferroin vor und ich kann Ferriin so zu sagen herstellen oder ist das Eisen(II) in dem Komplex quasi vor der Oxidation an der Luft geschützt? Außerdem verstehe ich nicht, wenn der Grund für die späte Zugabe von Ferroin die Reduktion ist, wieso Nitrit dann das Eisen(III) nicht selbst reduziert und so der Mehrverbrauch entsteht, wäre das nicht einfacher als wenn man den Umweg über Cer(III) geht...?

Ich hoffe ich habe hier jetzt nicht totalen Quatsch geschrieben, und ihr versteht was ich meine...

Bei der Kaliumiodat-Titration stellt sich für mich die selbe Frage wie bei Nitrit auch... Wieso gebe ich die Stärke-Lösung nicht von Anfang an dazu, sonder titriere erst mit Thiosulfat bis meine Lösung hellgelb ist und gebe sie dann dazu? Wir haben bei diesem Versuch Kaliumiodat mit Kaliumiodid gemischt um so Iod zu bilden und dieses mit Thiosulfat rücktitriert. Hier findet ja nicht mal eine eine Oxidation oder Reduktion mit dem Komplex selbst statt. Das Thiosulfat oxidiert das Iod ja so oder so zu Iodid damit hat die Stärke ja nichts zu tun. Wäre es nicht viel einfacher von Anfang an die blau gefärbte Lösung zu habe, dann kann man doch den Endpunkt besser erkennen und nicht übertitrieren, weil man sich nicht sicher ist ob das schon "hellgelb genug" ist oder es noch hellgelber werden muss...?

Ich wäre wirklich sehr erleichtert wenn jemand eine logische Erklärung für die beiden Versuche hätte!!! Schon jetzt einmal vielen Dank für eure Mühe!

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