ist schon mal jemand in einer achterbahn im europapark gestorben?

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Rust (mr). Im Europa-Park in Rust ereignete sich heute Mittag ein tödlicher Unglücksfall. Dies teilen am frühen Abend Staatsanwaltschaft Freiburg und Polizeidriktion Offenburg mit.

Eine Panikattacke dürfte danach Auslöser für den Unfalltod eines 44 Jahre alten Mannes aus dem Raum Stuttgart gewesen sein. Der Verstorbene gehörte zu einer zehnköpfigen Besuchergruppe, die am Dienstag gemeinsam den Europapark besuchte. Kurz vor 12.30 Uhr stieg er mit einem Bekannten auf die Rückbank eines achtsitzigen Boots der „Poseidon“. Die Haltebügel schlossen sich vorschriftsmäßig, wie Bilder zeigen.

Die Boote der „Poseidon“ werden nach dem Start schräg noch oben auf etwa 20 Meter Höhe gezogen. Nach Zeugenaussagen geriet der schwergewichtige Mann unvermittelt in Panik, drückte mit aller Kraft gegen den Haltebügel und zwängte sich darunter heraus. Auch sein neben ihm sitzender Begleiter und die anderen Mitfahrer im Boot konnten aber nicht mehr verhindern, dass er letztlich aus der langsam fahrenden Bahn kletterte.

Der 44Jährige stürzte in einen schilfbewachsenen Teich, der außerhalb des allgemein zugänglichen Besucherbereichs liegt. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Fahrgäste, die noch im Boot saßen, und die Begleiter des Toten wurden vorsorglich psychologisch betreut. Von den anderen Gästen des Parks blieb der Unfall weitgehend unbemerkt.

Wie bei allen tödlichen Unglücksfällen führen Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei Ermittlungen zur Unfallursache. Nach ersten Ermittlungsergebnissen der Kriminaltechniker gibt es keinerlei Hinweise auf ein technisches Versagen der Anlage. Vielmehr muss man nach vorläufiger Würdigung und vorbehaltlich weiterer Erkenntnisse von einem durch das Verhalten des Mannes selbst ausgelösten Unglücksfall ausgehen. Vor diesem Hintergrund hat die Staatsanwaltschaft die „Poseidon“ am Nachmittag auch wieder für den Besucherverkehr frei gegeben.

Technischer Defekt an Wegebahn: Eine 9-Jährige ist aus einer Wegebahn gestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Eine Tür hatte sich geöffnet, ohne dass der Fahrer es bemerkte.

Die Wegebahn des Europaparks in Rust war am Samstagmorgen mit einer Gruppe von Personen vom Tipi- Dorf unterwegs zum Europa-Park. Sechs Wagen waren angehängt.

Vermutlich aufgrund eines technischen Defekts öffnete sich die Tür an der sechsten und letzten Kabine. Das wurde dem Fahrzeugführer durch das technisches Kontrollsystem nicht angezeigt.

Als der Fahrer an der Einmündung zur Europa- Park-Straße anhielt, stiegen über die offene Tür mehrere Kinder und Jugendliche aus. Als eine 9-jährige Schülerin gerade aussteigen wollte, fuhr das Shuttle-Gespann wieder an.

Die 9- Jährige stürzte kopfüber aus der Bahn gegen den fünften Wagen und wurde auf die Fahrbahn geschleudert. Dabei geriet sie mit Kopf und Oberkörper unter den sechsten Wagen.

Das Mädchen zog sich schwere Verletzungen zu. Sie kam ins Klinikum Offenburg. Die Bahn wurde aus dem Betrieb genommen. Ein Gutachten soll die technische Ursache des Unglücks feststellen. (BZ)

Vor einigen Jahren hat sich auch eine geistig behinderte Frau im EuroSat aus dem Sicherungsbügel herausgezwängt und ist abgestürzt.

Allerdings sieht man bei allen Unfällen, dass die Verunglückten selbst letztendlich etwas getan hatten, was man unterlassen sollte. Sofern du dich also korrekt verhälst, passiert nichts.

Der Europapark hat Jährlich weit über 4 Millionen Besucher. In 2014 sogar über 5 Millionen. Es bleibt nicht aus das es Unfälle und Tragische Zwischenfälle gibt. Leider muss man erwähnen, das in den meisten Situationen die Betroffenen selber verschuldet zu Schaden kommen. Es passiert aber weit aus mehr auf dem Weg zum Freizeitpark etwas und auf dem Weg nach Hause als vor Ort.

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