Ist eine Waldorfschule für ein Kind mit einer Teilleistungsstörung (Dyskalkulie) ratsam?

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Ich würde mal an der Waldorfschule die Du im Auge hast,einen Termin machen und die Karten auf den Tisch legen.

Dann entscheidet auch mit Dein persönliches Empfinden,ob es DAS ist,was DU Dir vorstellst und wünscht für Dein Kind.

Waldorfschulen sind ein schwieriges Thema. Ich habe damit nur schlechte Erfahrungen gemacht. Mein jüngster Sohn ist lernbehindert und es wurde uns geraten ihn in eine alternative Schulform zu geben, da er dort individueller gefördert werden kann. Da an der Waldorfschule kein Druck auf die Schüler ausgeübt wird, erschien es uns passend ihn dorthin zu schicken. Im Endeffekt wurde zwar kein Druck ausgeübt, er hat aber auch keine Fortschritte gemacht, nichts gelernt, da er immer in die Spielecke gehen durfte. Wir haben ihn jetzt in einer privaten Schule für lernbehinderte Kinder untergebracht und er bekommt Ergotherapie. Seit dem hat er Fortschritte gemacht, die ihn aufbauen und seit dem geht es ihm auch von der Stimmung wieder besser.

glückwunsch! beste alternative überhaupt die DU unternommen hast :-)

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Frust in Mathe (und in anderen Fächern) ist immer eine schlechte Voraussetzung um das Unverständnis für den Umgang mit Menge und Zahl abzubauen bzw. das Begreifen von Mathematik zu fördern. Insofern kann es gut sein (das hängt natürlich auch von der jeweiligen Schule und deren Lehrern ab) dass in dieser Hinsicht die Waldorfschule eine Verbesserung darstellt. Zugleich ist aber auch klar: allein durch den Abbau von Frust begreift man die entscheidenden rechnerischen Zusammenhänge nicht - da gehören vernünftige, einsehbare Erklärungen, Veranschaulichungen und Erfahrungen dazu. Viele Waldorfschulen mit einer Lernstruktur in Epochen (z.B. 8 Wochen Mathe, dann 8 Wochen kein Mathe, weil Deutsch oder Umweltkunde) haben dabei aber den Nachteil, dass gerade Kinder mit Rechenschwierigkeiten durch solch lange Pausen wieder viel vergessen und so den Anschluss verlieren (oder dann selbst alles "wieder-holen" müssen). Was im Einzelfall als besser zu bewerten ist hängt stark von der Schule und eben dem einzelnen Fall ab. Rechenstörungen entgegenarbeiten kann man nur durch das Begreifen der je unverstandenen mathematischen Zusammenhänge. Und dass man dies Verstehen umso besser hinbekommt, je weniger Stress und Abneigung im Spiel ist, ist auch klar. Aber das eine ersetzt das andere leider nicht. [Link entfernt, da Eigenwerbung]

Danke dir.

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Mutter zahlungspflichtig bei Sonderbedarf für Sohn?

Hallo, konnte bisher zwar einige Informationen bzgl. des Sonder/Mehrbedarfs rauslesen möchte aber dennoch die Frage stellen. Kurze Schilderung der Situation

Ich - Vater von 2 Söhnen, alleinerziehend und wohnend mit beiden Kindern 8 & 5, arbeitssuchend, ALG I € 600,- + Kindergeld € 380,- + Unterhaltsvorschuss € 194,- + € 145,-

Mutter - ausgezogen, wohnhaft bei Mutter, in Umschulung, ALG I ca. € 670,- + Zuschuss z. L.U. ca € 120,-

Es geht um die Teilung der Förderkosten in Bezug auf Diskalkulietherapie je 2 Wochenstunden je € 30,- / Monat = € 240,-

Die Mutter möchte sich nicht an den Kosten beteiligen, jegliche Versuche sie zu überzeugen schlugen fehl. Das Kind benötigt sehr dringend diese Extra Föderung in Mathematik jedoch können die Kosten nicht alleine von mir ( Vater ) übernommen werden. Gibt es da Möglichkeiten bzw. ist die Mutter teilzahlungspflichtig?

Soweit ich nachlesen konnte, ist laut Gerichtsbeschluss eine Nachhilfe die von dem Haupt-Elternteil veranlasst wurde auch von dem nicht anwesenden Elternteil zu einem gewissen Teil zu zahlen da es als Sonderbedarf gilt und der Haupt-Elternteil das alleinige Bestimmungsrecht in solchen Fällen hat.

Quellen:

http://www.finanztip.de/nachhilfe/

Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf vom 8. Juli 2005 hervor (Az. II-3 UF 21/05)

Bitte um sachliche Antworten und keine "Frag beim JA nach" Antworten. Vielen Dank

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Waldorfabitur - Nachteile für das Medizinstudium?

Hallo,

wie der Titel der Frage vermuten lässt, habe ich mein Abitur (1,8) 2014/15 an einer Waldorfschule in BaWü absolviert. Meine Bemühungen, einen Studienplatz der Humanmedizin zu ergattern, waren bis dato erfolglos.

Im Auswahlverfahren der Hochschulen berücksichtigen manche Universitäten gesondert solche Fächer, die ein erhöhtes Anforderungsniveau (Leistungskurs) hatten. Dieser meist naturwissenschaftliche Schwerpunkt ist unter anderem eine Möglichkeit, seine Note innerhalb dieses Auswahlverfahrens zu verbessern. Jedoch, an Waldorfschulen erhält man keine Halbjahreszeugnisse und ich weiß ebenfalls, dass Waldorfschulen nicht dazu verpflichtet sind, solche auf Anfrage auszustellen. Erhalten haben wir allerdings ein Notenzeugnis der 12. und 13. Klasse, da wir (an Waldorfschulen gibt es noch G9) in der 12. Klasse, als Voraussetzung für das Abitur, die Fachhochschulreife absolvieren mussten.

Hochschulstart.de verlautet nun, dass ich diese Möglichkeit der Verbesserung durch mein Waldorfabitur nicht nutzen kann, was wirklich schade ist, da meine Leistungen in den jeweiligen Fächern durchgehend ausgezeichnet waren (meine DN in der 12. Klasse lag am Jahresende bei 1,0).

Lässt sich hier in diesem Forum eventuell jemand finden, der sich mit der Rechtslage meiner Problematik auskennt, bzw. ähnliches erlebt hat? Denn ich habe das gleiche Abitur durch die Verordnung eines Zentralabiturs und soll dennoch benachteiligt behandelt werden?

Über andere Möglichkeiten der Verbesserung soll hier nicht informiert werden, da ich gerne und viel lese und mich eigentlich bestens auskenne.

Vielen Dank

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Wieviele Tütchen Ahoi-Brause müsste man bei Portugal ins Meer schütten, damit das Meer bei New York nach Waldmeister schmeckt?

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Waldorfschulen?!

Hey Leute ich habe mal eine Frage, ich habe gehört das Waldorfschulen einen schlechten Ruf haben sollen, im algemeinen. Z.b habe ich auch gehört das dort jedes Kind ein Instrument speilen lernen muss und die Hauptfächer dort Kochen, Technik, Haushaltslehre, Musik, Kunst und Sport sein sollen. Also alles was eig. kein Mensch braucht. Ist das richtig !? Und wieso muss man für eine Waldorfschule bezaheln wenn man sie besuchen kann. Bei normalen Schulen muss man ja nichtz bezhalen außer Klassenkasse, Kopiergeld ect. !?

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Wechsel in Hochbegabtenklasse?

Ich habe folgendes Problem: Ich gehe in die 9. Klasse eines Gymnasiums. An unserer Schule gibt es in jedem Jahrgang 3 normale Klassen und eine Hochbegabtenklasse. Auch in der Oberstufe gibt es für die Hochbegabten besondere Förderung (Praktika, Frühstudium, CertiLingua und andere Zusatzzertifikate und vieles mehr). Ich war bis jetzt in einer normalen Klasse, weil ich zwar schon in der 2. Klasse auf Hochbegabung getestet wurde und auch zeitweise in einer Fördeklasse war, ich mir aber emotional zu viel Druck gemacht habe (Ehrgeiz etc... ). Ich habe auch immer gedacht, dass das Thema erledigt ist, ich habe einen Schnitt von 1.07 und habe keinerlei Probleme. Aber jetzt hat meine Klassenlehrerin gesagt, dass sie es für besser halten würde, wenn ich die Oberstufe dort machen würde. Quereinstieg sozusagen. Vorausgesetzt würden ein IQ Test, diagnostische Tests und eine Empfehlung... Das wäre aber voraussichtlich kein Problem... Nur meine Mutter ist noch skeptisch... Wie seht ihr das? Ich bin echt unsicher, denke aber, dass es eine chance ist

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