Ist der "Job" Zuhälter Illegal?

7 Antworten

In Deutschland ist Prostitution erlaubt und gilt seit 2002 auch nicht mehr als sittenwidrig. Verboten ist allerdings nach wie vor die Ausbeutung von Prostituierten, was das klassische Berufsbild eines Zuhälters ist. 

Wenn Deine Vorstellung eines Zuhälters also die ist, dass er eine oder mehrere Frauen mit Gewalt oder anderen Formen der Nötigung zur Ausübung der Prostitution bringt um ihr dann einen Anteil (meist eher ein "Großteil") des Geldes abzunehmen, für seinen "Schutz" oder ähnliche Dienstleistungen, dann ist es gut möglich, dass seine kurze Karriere hinter "schwedischen Gardinen" endet.

Was NICHT mehr strafbar ist, ist der zuvor als "Förderung der Prostitution" geahndete Betrieb von Laufhäusern, Bordellen und ähnlichen Einrichtungen. Wenn also Jemand eine Immobilie anmietet, diese mit Duschen, Bar, Pool, Sauna und genügend "Arbeitszimmern" ausstattet und als "FKK-Club" eröffnet, dann ist er auch kein "Zuhälter", sondern ein Bordellbetreiber - solange er die in der Regel als selbständige Gewerbetreibende agierenden Frauen nicht ausbeutet. 

Meist zahlen diese - genau wie die männlichen Gäste - einen Tageseintritt und die Gage für die erbrachten Leistungen wandert unmittelbar und vollständig in die Taschen der Frauen. Lies mal "Wir sehen uns im Puff!" (Amazon), wenn Du mehr über die Branche wissen möchtest.

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Schwarzarbeit ist immer illegal...außerdem betreiben Zuhälter Menschenhandel und das ist höchst strafbar! Die Frauen machen dies sehr oft unter Zwang und das meiste Geld geht an den Zuhälter

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