im Mittelalter Schellenbänder an den Füßen?

4 Antworten

Alles richtig: Will nur ergänzen: Generell trugen Schellenbänder diejenigen - die fremd in der Stadt waren, also sozial abseitige BErufe: fahrendes Volk, wie Gaukler und Prostituierte. (wobei Seuchen-Kranke mussten auch Schellen tragen, aber nicht an den Fussgelenken und es waren andere Schellen, deutlich zu unterscheiden)

Stell dir mal den Unterschied zwischen der griechischen Polis und der Stadt des Spätmittelalters in Deutschland vor: Auf der Polis lief vieles öffentlich auf der Agora ab - in der mittelalterlichen Stadt gabs zwar auch den Markt, aber der Bürger der deutschen MA-Stadt war wie es sich gehörte meist zuhaus, um seinem Handwerk oder Geschäft nachzugehen: Den Unterschied zur griech Polis macht das KLima, Traditionen, und andere Wirtschaftsstrukturen aus.

Jedenfalls stell dir vor: In der MA- Stadt sitzen die Leute hinter ihren Mauern und Türen: Das fahrende Volk muss sich Gehört verschaffen: "Wir sind da" Die Kinder rennen raus zu den Gauklern, die Frauen rennen raus zu den fahrenden Krämern und der Mann rennt abends raus zu den Wanderhuren...... Deshalb die Schellen! mittelalterliches PR!!

Narren, wie z. B. Till Eulenspiegel haben solche Schellenbänder getragen.

Waren es nicht Kranke, die die Umwelt durch die Schellen vor ihrer Krankheit warnten?

das waren wohl narren

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