Ich will meinen Sohn etwas schenken. Er ist 11 Jahre alt.

12 Antworten

Meinen Sie nicht, das es etwas teuer ist ? Wäre es zumindestens für meinen Geschmack. Aber es ist Ihr Ding. Ob elektronisch oder ne ? Sagen wir mal so, ich würde meinem Kind etwas kaufen, was Freude macht, aber wo das Kind auch etwas lernt! Wie wäre es den zb. mit einem Buch ? Klingt im ersten Moment zwar altmodisch, aber lesen macht klug. Wie viele "Kinder" können heut zutage noch richtig lesen und schreiben ? Oder wenn es schon etwas teueres sein soll, wie wäre es mit einem Fahrrad ? Das Kind wäre dann an der frischen Luft und würde nebenbei gleichzeitig Sport betreiben, anstatt in der Wohnung zu hängen und PS2 bzw.3 spielen!!! Bei den anderen Antworten stand irgendwo ein Handy... Hier müsste man überlegen, ob es wirklich Sinn macht einem 11-jährigen ein Handy zuschenken. Könnte man z.B. schenken, wenn der Junge zb. bei Vereinen ist oder allgemein einen vollen "Terminkalender" hat. Naja... Hoffe ich habe Ihn etwas helfen können. Und nicht vergessen, es muss z.B. nicht unbedingt ein Ipod oder WII sein, nur weil viele Kidis meinen sie müssten damit angeben. Außerdem wird bestimmt nicht bei jeden die Wahrheit gesprochen!

Was wünscht er sich denn? Da gibt es ja nun doch eine Menge Möglichkeiten.

Ein Sack voll Zeit

Vor einer Woche hatte Malte Geburtstag. Auf dem Frühstückstisch lag ein großes Paket mit einem echten Lederfußball. Den hatte Malte sich schon lange gewünscht. Doch richtig freuen konnte er sich darüber nicht. Denn der Papa war schon fort. „Er hat ganz früh einen wichtigen Termin“, hatte die Mama erklärt. Am Abend konnte Malte es kaum erwarten bis der Papa heim kam. „Papa, Papa, danke für den tollen Fußball! Sollen wir zusammen auf die Wiese gehen und ihn einweihen? Ich habe extra auf dich gewartet“, bettelte der Junge. Doch der Vater vertröstete ihn: „Am Wochenende. Ganz bestimmt! Ich muss leider noch mal in die Firma.“ Doch am Wochenende klappte es mit dem Fußballspielen auch nicht.

Heute kommt der Vater wieder sehr spät aus seiner Firma heim. Da sieht er vor der Kinderzimmertür den Fußball und einen Zettel.

„Wunschzettel“, liest der Vater und lächelt. Doch dann wird sein Gesichtsausdruck immer trauriger. „Liebes Christkind“, steht da. „Hier ist der Fußball, den mein Papa mir zum Geburtstag geschenkt hat. Nimm ihn mit und schenke ihn einem Kind, dessen Papa mit ihm Fußball spielt. Denn ohne meinen Papa macht mir der Ball keinen Spaß. Bitte, liebes Christkind, schenke meinem Papa einen Sack voll Zeit. Dann geht er mit mir zur Wiese. Und dann spielen wir mit meinem alten Ball. Denn Zeit ist besser als alle Fußbälle der Welt. Dein Malte.“

Der Vater denkt lange nach. Dann beschließt er, nicht bis Weihnachten zu warten, sondern gleich morgen einen großen Sack Zeit für sich und Malte zu besorgen.

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