Ich habe Angst davor, beruflich eine falsche Entscheidung zu treffen...

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Hallo Candellight123

Du willst diese Arbeit nicht mehr machen, schreibst Du. Niemand zwingt Dich dazu: fang also etwas Neues an! Aber bereite das gut vor: Informiere Dich, mach ein Praktikum. Soziale Berufe sind nicht ohne, so langweilig auch der technische Beruf für Dich sein mag. Die fordern Dir menschlich viel ab, in einem sozialen Beruf kannst Du Dich zum Beispiel weniger gut abgrenzen als wie in einem technischen Beruf.

Ich habe mal gehört, dass viele sehr idealistisch an soziale Berufe herangehen und dann menschlich ausbrennen. Wie kannst Du das verhindern zum Beispiel? Im übrigen fürchte ich, dass man von jedem Beruf irgendwann genug hat.... Und einfach nur Lust hat, seinem Leben eine neue Wendung zu geben. Aber damit will ich Dir nicht zureden zu Deinem aktuellen Beruf: Hast Du denn da keine Entwicklungsperspektiven, über die Du Dein soziales Interesse und Anliegen stärker einbringen kannst? Es ist doch toll, wenn einer beide Seite in sich trägt.

Setz Dich so gut Du kannst mit Deinem neuen Berufsfeld auseinander, damit der Wechsel klappt. So wie bei vielen anderen auch und besser als bei wieder anderen.

ToiToiToi und viel Glück LaToulousaine

Hey, mir geht es ganz genau so. Mir macht es keinen Spaß, aber nirgendwo werde ich nochmal so gut verdienen. Ich fange demnächst einfach was komplett neues an. Das selbe würde ich dir auch raten. Es bringt nichts wenn man bei dem, was man macht, unglücklich ist! Viel Glück bei deiner Entscheidung.

Wow, wirklich?! Du wagst diesen (großen) Schritt.... Ich finde das Hammer (im positiven Sinn). Wenn ich fragen darf: wechselst du auch von Büro in sozialen Bereich? Hast du Angst vor der Veränderung? Wie machst du das finanziell?

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@Candellight123

Also ich habe vorher im büro gearbeitet und nach chemietarif verdient. Also schon sehr viel. Ich habe aber schon länger gemerkt, dass mir das rechnen und die mathematik fehlt, das hab ich damals immer sehr gerne gemacht, war auch immer sehr gut darin. Deshalb werde ich nochmal was im naturwissenschaftlichen bereich studieren. Finanziert wird das natürlich mit bafög. Da muss man halt opfer bringen. Aber dass das geld ab einem gewissen punkt nicht mehr alles ist, weißt du wahrscheinlich genau so gut wie ich ;)

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Ich hab ähnliches erlebt, allerdings war ich da noch in der Ausbildung, aber mein Chef war auch ein unmensch. Aber ein bekannter von mir, hat eine ähnliche Situation wie du: Er ist unglücklich in seinem beruf und sieht sich mehr im sozialen Bereich. Er ist nun knapp 30 und wird demnächst eine neue Ausbildung im sozialpädagogischen Bereich beginnen. Meiner Meinung nacht, spielt Geld schon eine Rolle, deshalb bin ich auch bereit Arbeiten zu verrichten, die mich kaputt machen - solange das Geld stimmt. Das grenzt aber irgendwo auch ans Seele verkaufen, vielleicht sage ich irgendwann ''Nein, ich will das nicht mehr'' und entscheide mich auch um. Wichtig ist, das was DU möchtest und nicht was dir ein anderer rät. Die können es nur von Außen betrachten und DU leidest innerlich irgendwo. In irgend einem meiner Seminare sagte uns der Leiter, wenn ich in einem Beruf arbeite muss ich mir denken ''Love it or leave it'' und in deinem Fall trifft es zu. Du hasst die Arbeit, also such dir eine andere. Du bist dir klar über die Konsequenzen, aber du hast für dich auch den Entschluss getroffen, dass du damit leben kannst. Wenn du deine Berufung gefunden hast, dann geht es auch nicht mehr um den Beruf. Ein Tierpfleger zum Beispiel wird nicht viel verdienen (so denke ich, wissen tue ich es nicht) aber wenn er abends nach Hause kommt, ist er vermutlich glücklicher und Entspannter als alle Führungskräfte, wenn auch körperlich geschlaucht.

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