H&M - Kinderarbeit?

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"h&m lässt von kindern produzieren das sieht man ja schon bei den etiketten die sachen kommen ja aus bangladesh,indien,türkei,china und in den ländern gibt es viel kinderarbeit und da die billige arbeitskräfte sind,sind die klamoten auch so billig !" 

 

ist auch so, sie hat voll kommen recht. - 

Tut mir leid aber in der Türkei gibt es wahrscheinlich genau so viel Kinderarbeit wie in Deutschland. Regt mich etwas auf. Geh googeln bevor du labberst

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2007 berichtete ein schwedischer Fernsehsender, dass sich in der Zulieferkette von H&M auch Baumwolle aus Usbekistan befindet. Usbekistan ist einer der größten Baumwollproduzenten der Welt. Diese wird dort, staatlich verordnet, häufig von Kindern gepflückt. Katarina Kempe, Pressesprecherin aus der schwedischen Konzernzentrale von H&M, versuchte diesen Vorwurf gar nicht zu entkräften und erläutert stattdessen: „Wir glauben nicht, dass ein Boykott den gewünschten Effekt für die Situation der Kinder und Menschen in Usbekistan hätte.“ Als Konsequenz auf die jüngsten Vorwürfe fordert das schwedische Unternehmen nun von all seinen Baumwollankäufern und Spinnereien, keine Baumwolle mehr zu verwenden, die von Kinderhand gepflückt wurde, so der Bericht des Stern vom 30. November 2007. Seit 2008 kooperiert H&M in einem gemeinsamen Projekt mit UNICEF mit dem Ziel, Behörden und Eltern über die negativen Folgen von Kinderarbeit aufzuklären. Im Herbst 2008 berichtet das ARD Politikmagazin Report Mainz, dass H&M unter miserablen Bedingung in Bangladesch produzieren lässt.

Anfang 2010 forderte H&M zusammen mit Tchibo und Gap die Regierung von Bangladesch dazu auf, den Mindestlohn anzuheben und regelmäßig an die veränderten Lebenskosten anzupassen. H&M kontrolliert nach eigenen Angaben in allen 20 Lieferländern die Einhaltung der Mindestlöhne selbst. Ein Sprecher äußerte sich hierzu wie folgt: „Falls Fabriken sich langfristig weigern, Mindestlöhne zu zahlen, können die Lieferverhältnisse auch beendet werden.“ H&M weigerte sich jedoch, von sich aus mehr als den aktuellen gesetzlichen Mindestlohn zu zahlen mit der Begründung, dass dies schwer zu kontrollieren sei, da die Fabriken „für viele verschiedene Unternehmen unter einem Dach“ arbeiteten, so der Sprecher.

Im Dezember 2010 kam es in Bangladesch zu Unruhen unter Textilarbeitern, von denen auch vier H&M-Lieferanten betroffen waren.

Quelle: Wikipedia

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