hat mein sohn Epilepsie

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Hallo. Ich persönlich habe den Eindruck, dass Gewaltausbrüche, bzw. Wutanfälle durchaus mit Epilepsie oder auch Autismus zusammenhängen können. Mein Sohn leidet auch an Epilepsie. Er hat bisher ausschließlich in den frühen Morgenstunden Krampfhafte Zuckungen im Schlaf. Das hat der Neurologe sogar am EEG erkannt. Richtige heftige Krampfanfälle mit Röchelatmung, krampfhaften Zuckungen und stark benommenem Gesichtsausdruck hat er zum Glück nur zweimal gehabt. Auch hat er häufiger kurze Aussätzer, in dehnen er wie ausgeschaltet vor sich hinstarrt. Vom Arzt ist das als Verträumtheit abgetan worden, aber die Heilpädagogin sprach von Abscencen. Es ist halt sehr schwierig kompetente Ärzte zu finden, die die richtige Diagnose stellen. Aber zurück zum Thema. Wenn mein Sohn morgens Krampft ist das Risiko dass er Tags darauf massive Wutanfälle hat , sehr hoch. Daher denke ich, dass da eine das andere bedingt. meine persönliche Erfahrung.

Da es hier überhaupt keine näheren Angaben gibt, ist eine Einschätzung von außen auch nicht möglich. Normalerweise äußert sich Epilepsie nicht in Wutanfällen, bei denen man also herumschimpft und seinem Ärger Ausdruck verleiht, sondern kann ganz verschiedene Formen haben. Meistens wird der Betroffene dabei kurz bewusstlos und fällt deswegen um (sofern er gestanden hat) oder wirkt verträumt und geistesabwesend.

Bei einem Grand Mal kann es schon zu wilden Zuckungen und Schaum vor dem Mund kommen, aber das ist eine eher seltene Erscheinungsform der Epilepsie und man gewinnt auch ncht den Eindruck, als würde sich der Betroffene über etwas Bestimmtes aufregen (also wütend sein), sondern dass er einen Anfall hat und keine Kontrolle über sein Bewusstsein.

Nach einem Anfall ist der Epileptiker häufig müde und erschöpft. Dies lässt jedoch nicht den Umkehrschluss zu, dass ein Mensch, nachdem er wie ein Berserker herumgetobt hat, einen epileptischen Anfall gehabt hat.

Hallo. Da ich als Krankenschwester und Dipl. Psychologin auf eienr Neurologie tätig bin kenne ich mich super gut aus mit Epilepsie. Wutanfälle hat nichts mit Epi zu tun. Ich habe viele Kinder gesehen die plötzlich ohne Anlass an die Tür wie einen Gummiball hoch und runter sprangen und schrien dabei und plötzlich sackten sie zusammen und haben geschlafen. Das ist ungefähr vergleichbar mit Kinder die sich im Geschäft auf den Boden werfen weil sie keine Süßigkeiten bekommen, wie du sagst eben Wutanfälle. Ich denke, dass es sich hier um ein Kind handelt was sehr trotzig ist. Trotzdem nehme den Termin wahr, schaden kann es ja nicht.Es gibt eine Art der Epi die nennt sich Dämmerattacken. Da werden Betroffene sehr wütend und im Anschluss müde.Aber das gibt es sehr selten. Frage den Neurologen danach. Er wir sicherlich ein EEG ableiten eventuell ein CT anordnen. Dann hast du Gewissheit. Mach dich nicht verrückt. Du kennst dein Kind besser als wir hier. Und leider muss ich sagen, dass viele Eltern ihren Kindern alles erlauben und bekommt es dann mal nicht das was es will zeigt sich das mit Wutanfällen. Das wäre dann eine Erziehungssache. Und Ticks hat er nicht, das wäre das Tourettsyndrom. Das zeigt sich ganz anders. Aber Ich glaube nicht, dass er unter eine Epilepsie leidet. Zu Epilepsie. Hier schrieb jemanden man wäre häufig nach einem Anfall müde. Man ist immer total erledigt, zumindest nach einem Grand -Mal Anfall. Bei kleineren Anfällen ist es nicht so.Paguangare hat es gut geschildert. Eben nur dass man immer müde ist und sich den ganzen Tag auch sehr schlapp fühlt. Kopfschmerzen und Muskelkater können mehrere Tage dauern. Zungenbiss und einnässen gehören zum Grand -Mal Anfall dazu. Nicht immer aber meistens. Und all das fehlt bei deinem Sohn. Kleiner Anfälle würdest du sehen. Auch da ist das bewusstsein völlig ausgelöscht, bei den so genannten Absencen, patiellen, Stuzanfall und den Dämmerattacken. Bei komplex fokalen Anfällen, Bitz Nick, oder Sekundenanfall ist das Bewusstsein nur eingeschränkt. Der Betroffene zuckt auch und ewegt sich bekommt s aber mit, aber schreit nicht herum. Tamara

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