Hat jemand Erfahrung mit Textbroker?

15 Antworten

Ich weiß nicht was alle habe. Ich verdiene mit meiner 3 sterne Kategorie und allein den Openordern mit 6 Stunden Arbeit 90 Euro. Mit Directorders sind das natürlich mehr. Bei Produktbeschreibung kommt es vor allem an, dass du den Kunden überzeugst, wenn du Verkaufspsychologie anwenden kannst, schreibst du die Texte im nu!

Ich würde ebenfalls JEDEM von Textbroker abraten. Ich finde es sowieso bedenklich, dass Textbroker bei der Stufe 3 fast genau so viel OpenOrders verdient, wie der Autor. Dabei muss der Autor die ganze Arbeit machen und wenn man einen sehr anspruchsvollen Kunden hat, dann kann es sein, dass man nur 5 Euro die Stunde macht. Ich bitte euch, da verdienst du an jeder Ecke in Deutschland mehr und musst nicht deine Finger wund tippen. 

Mein Profil war auch zuerst mit 4 Sternen eingestuft und wurde dann nach ein paar Texten auf 3 Sterne abgestuft, obwohl diese von Kunden alle mit super bewertet wurden. Man muss hierbei sagen, dass die Qualität des Schreibens wie auch die Recherche bei der Stufe 4 einem 3 bis 4 Cent pro Wort Texter entspricht. Leider habe ich selber einen Fehler gemacht und mir die AGBs nicht durchgelesen. Ich konnte bisher auch bei jeder anderen Freelanceplattform anonym bleiben und wurde deswegen kein einziges mal heraus geschmissen, warum auch, wenn die Arbeit stimmt? 

Nun liegt auf meinem Account knapp 700 Euro offen und Textbroker ist nicht bereit mir diese aus zu zahlen. Grund hierfür war, dass ich zwei Fakeaccounts hatte. Das stimmt in der Hinsicht auch, aber die Texte wurden von einem Menschen und keinem Roboter geschrieben, was die Tatsache der Auszahlung ziemlich paradox macht. Auf einem Account, wo 200 Euro rum liegen, habe ich durchweg positive Bewertungen erhalten. Das scheint Textbroker, aber ziemlich egal zu sein. Ich verstehe es, wenn einem die Texte nicht passen und man diese dann zurück zieht. Auch wenn 500 Euro sozusagen verloren habe und 3 bis 4 Tage umsonst gearbeitet habe. Aber bei dem anderen Account gab es nicht eine Beschwerde. Keine einzige!

Außerdem ist in den AGBs nirgendswo festgehalten, dass "Fakeaccounts" die Folge mit sich tragen, das angenommene Artikel nicht ausgezahlt werden. Immerhin habe ich auch Zeit und Energie da rein gesteckt und Textbroker selber hat schon an diesen Artikeln verdient. Ich weiß nicht, ich bin kein böser Mensch und will auch keine Firma schlecht reden, aber ich finde sowas einfach nur unfair!

Ich kann dir auch nur Plattformen wie Machdudas empfehlen. Da zahlt man im Jahr 99 Euro und kann sich auf so viele Jobs bewerben, wie man möchte. Die Bezahlungen sind viel fairer und es gibt so gut wie immer über 200 aktive Texter-Jobs. Ich hoffe ich konnte dir damit weiter helfen!

Die Frage steht zwar schon etwas länger im Raum. Dennoch gebe ich auch mal meine 2 Cents zum Thema: Textbroker kannst du (als Autor) vergessen. Die Staffelung der Vergütung ist total absurd und teilweise eine Frechheit! Selbst mit vier Sternen (die ich übrigens schon regelrecht rasch erreicht hatte) ist die Quote von 1,2 Cent pro Wort lächerlich wenig! Hinzu kommt, dass die gesuchten Texte selten wesentlich länger als 500 Wörter werden dürfen (nicht selten sogar erheblich kürzer) und es somit auch insgesamt auf wenig Geld pro Artikel hinausläuft (vor allem wenn du jedes mal noch recherchieren musst). Wenn man erst einmal fünf Sterne erreicht, dann verdient man auf einmal vier Cent pro Wort (wtf ??).

Und genau das meine ich mit absurder Staffelung der Vergütung: Was du mit zwei und drei Sternen kriegst (0,7 Cent und 0,9 Cent) ist schlicht erbärmlich. Ich habe noch nie (!) jemanden erlebt, der von sich aus für so wenig schreibt (ob mit Rechnung oder ohne). Und was bei 4 Sternen rumkommt (1,2 Cent), kann man auch getrost noch als Discount bezeichnen. Bei fünf Sternen schnellt man plötzlich auf fürstliche 4 Cent pro Wort hoch. Aber eingedenk dessen, dass nur selten und wenn dann meist wenige Texte in dieser Qualität gesucht werden, bringt das effektiv auch nicht viel. Zumal “professionelle Texter“ (und genau diese Qualität sollen die Artikel ja haben), kaum bei Textbroker nach Kunden suchen^^.

Um dir mal ein Beispiel zu geben, wie es eigentlich laufen kann und sollte. Ich verdiene bei einem Kunden von mir am Tag (wenn ich genügend Auftragsvolumen habe und wenn ich gut 7,5 bis 8 Stunden reinhaue) locker meine 110,- €! So, jetzt rechne mal um, wie viel du dafür bei Textbroker schreiben müsstest – gerne auch mit vier Sternen. Ich komme da auf über 9.166 Wörter. Das dürften knapp 30 Seiten sein …. Da kommst du mit acht Stunden im Leben nicht hin. Zumal du für jeden popeligen 300-Wort-Artikel recherchieren musst.

Fazit: Wenn du mit der Schreiberei im Internet auf Tuchfühlung gehen willst und unkompliziert und ohne angemeldetes Gewerbe an Aufträge kommen willst, dann ist Textbroker sicher nicht schlecht. Aber wenn du mehr als nur ein Taschengeld verdienen willst, dann ist Textbroker Zeitverschwendung. Denn das kriegst du in freier Wildbahn weit besser hin. ;-)

Eigentlich schade, denn an und für sich ist das Modell Textbroker super umgesetzt – bis auf den Verdienst. Würde die Vergütung beispielsweise so aussehen: (1,4 – 1,7 – 2,0 – 3,0) – wäre das für Autoren weit attraktiver. Aber Textbroker setzt eben auf billige Preise für die Endkunden.

Meine Empfehlung: Schaue lieber mal in die Jobangebote/Anzeigenmärkte in gut frequentierten Webmaster-Foren. Dort kannst du auch selbst inserieren und dich als Texter anbieten. Und nicht selten gibt es auch Gesuche in diese Richtung. Schau mal beim Webmasterpark, bei Ayom oder bei affiliate.de vorbei. Da kannst du mit etwas Glück auch dauerhafte Kunden gewinnen und zu menschenwürdigen Konditionen schreiben. Allerdings verlangen viele eine Rechnung (sprich ein Gewerbe/Status als Freiberufler sollte angemeldet sein). Jedoch gibt es auch einige, die dies nicht explizit verlangen.

Ich hoffe, dass diese Zeilen hier angehenden Autoren bzw. Content Writern eine Hilfe und Orientierung sind. Ich selbst habe mich Anfang 2008 dazu entschieden, Freiberufler zu werden und verdiene nun ausschließlich als Texter im Internet mein Geld. Und ich habe diesen Schritt nicht bereut. ;-)

Wenn ihr also selbstständig arbeiten möchtet, gut schreiben könnt (!) und die Widrigkeiten und Ungerechtigkeiten des Arbeitsmarktes nur noch aus den grausigen Erzählungen anderer an euer Bewusstsein streifen sollen ….. dann macht es wie ich – werdet Online Texter/Content Writer!

LG

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Hi Federkiel, ich bin Gelegenheitsautor auf Hobbybasis bei Textbroker. Ich kann mich all Deinen Ausführungen nur anschließen und finde sie zudem sehr informativ. Ich spiele auch mit dem Gedanken, nur noch für das Schreiben zu leben. Die drei genannten Empfehlungen werde ich mir anschauen. Ich hätte mal eine Frage: Ohne dass ich Dich nach Deinem Verdienst ausfrage, wieviel würde jemand mit Deinen Fähigkeiten - würde er strikt 8 Stunden am Tag und das 22 Tage im Monat arbeiten - verdienen? Das hängt natürlich von der Auftragslage ab, aber wenn sie durchschnittlich läuft? Und wo macht man sich schlau, wie die ganzen Rahmenbedingungen funktionieren? Also zum Beispiel die Sache mit der Steuer und (renten-, kranken-) versichern muss man sich ja auch noch. Wenn man alles abzieht, wieviel bleibt bei einem Centbetrag von 4 pro Wort eigentlich übrig? Ich hoffe, Dein Geschäft läuft nach 2,5 Jahren (so viel Zeit ist seit Deinem Beitrag nun vergangen) noch immer befriedigend! In der Hoffnung, Du wirst mir antworten, vebleibe ich mit den freundlichsten Grüßen

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Was die Vergütung angeht bist du bei independent Publishing weitaus besser aufgehoben. Dort beginnt die unterste Preisstufe bei 1,4 Cent pro Wort, du kannst aber bis zu 4 Cent pro Wort verdienen. Das ist zwar nicht die Welt, aber für einen Text von 400 Wörtern gibts immerhin schon 16 Euro. Ich mach das als kleinen Nebenverdienst und bin echt zufrieden...

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@nora82

oder du veroeffentlichst deine Texte auf paid2write.de und verdienst statt einer einzigen Zahlung mit der Werbung, die neben deinen Texten geschaltet wird, immer weiter... Die Artikel muessen nur 150 Woerter lang und man kann das Thema selbst auswaehlen...

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Ich habe da eine Frage unzwar; braucht man für Textbroker und derartige Seiten ein Gewerbe?

LG 

Janina

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@samyyo

Nein, aber du musst dem Finanzamt Bescheid geben wenn dein Einkommen insgesamt über 450€ liegt.

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