2 Antworten

Naja, wenn man ein Mountainbike artgerecht verwendet, d.h. ins Gelände geht, wird man bei entsprechender Witterung so oder so dreckig. Dass man hinterher Wasserschlauch, Waschmaschine und Dusche braucht, ändern auch die besten Schutzbleche nicht. Deshalb macht man sich bei dieser Verwendung gar nicht erst die Mühe, über Schutzbleche nachzudenken.

Wenn das Fahrrad eher als Verkehrsmittel verwendet werden soll, macht es natürlich schon einen Unterschied, ob nur die Schuhe nass werden oder auch der Po und das Gesicht. Insgesamt sollte einem aber klar sein, dass ein MTB die falsche Art Fahrrad ist, wenn man sich Gedanken um jeden einzelnen Dreckspritzer macht.

Es gibt solche Schutzbleche, die einfach angesteckt werden. Die funktionieren einigermaßen. Wenn sie nicht verdreht sind oder irgendein Witzbold das hintere Schutzblech zum Himmel hoch gedreht hat.

Wenn Schutzbleche wirklich gut sein sollen, müssen sie einigermaßen dicht überm Reifen sein und vor allem hinten weit herunter gehen. Etwa so wie hier. Solche Schutzbleche sind erstens teurer und zweitens sind selbst die Modelle, die nur mit Klettbändern befestigt werden, nicht in 2 Minuten montiert und demontiert. Die richtig guten sind fest verschraubt.

Und sowas schützt den Fahrer überhaupt nicht, sondern verhindert dass Schmutz an empfindliche Fahrradteile kommt.

An dieses Fahrrad lassen sich keine Schutzbleche montieren. Man kann nur solche Plastikdinger anstecken und das würde ich lassen.

Ich könnte dir noch einen seitenlangen Aufsatz schreiben wieso und warum, was man dann diskutieren könnte, doch am Ende bleibt es dabei: Lass es sein!


Alucard94 
Fragesteller
 27.10.2022, 04:08

Dann nehme ich es in Kauf dass ich dreckig werde

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