Gedicht : Das Morgenlied

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Ich würde sagen, der titanische Bursche ist die Sonne und die vielgeliebte Schlummernde die Erde - und was sie treiben, ist das, was man von einem Buschen und seiner Vielgeliebten erwarten kann: Sie empfängt mit seligem Schweigen den brünstigen Freier, und in tiefen Schauern erbebend von seiner wilden, sturmrasenden Umarmung, öffnet sie ihm ihren heiligen Schoß - das lässt an Deutlichkeit kaum etwas zu wünschen übrig. Resultat der Beiwohnung: Der Blütenglühende weckt ihr das keimende Leben.

Trakl beschreibt also den Morgen als Geschechtsakt zwischen Sonne und Erde, bei dem der Tag gezeugt wird. Oder mit schlichteren Worten: Sonne und Erde schieben jeden Morgen eine Nummer.

Die Sonne, denn sie soll den Himmel (mit licht) erfackeln, und die Wolken verschwinden lassen, mit ihrem guten Wetter.

Also hatte ich mit der Sonne recht, danke schön Und was will der Verfasser damit ausdrücken? Wie schön doch der Morgen ist wenn die Sonne erscheint?

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