Feldwebel oder Offizier wer verdient mehr?

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7 Antworten

kann man so nicht sagen,wenn der feldwebel als oberstabsfeld wesentlich mehr dienstjahre hat steckt er den offizier in die tasche

Hallo...

Du wirst wenn du die Unteroffizier- (Feldwebel beinhaltet) oder Offizierslaufbahn einschlägst nicht sofort im niedrigsten Dienstgrad der Laufbahn eingestellt. Zu Beginn startest du auch mit Dienstgraden in der Mannschaftslaufbahn.

Du hattest nur einen kleinen Denkfehler in deinem Gedanke. Ein Feldwebel verdient so viel in etwa da hast du Recht, aber erst wenn er wirklich Feldwebel ist und das dauert noch ein bisschen nach seiner Einstellung. Die Soldangabe des Offiziers von dir stammt von einem Dienstgrad auf dem Weg zu dem Offizier. Das bedeutet du hast die beiden Soldstufen nicht auf einer Ebene miteinander verglichen.

Hier findest du noch eine Besoldungstabelle: http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/DckxDoAgDADAtgBurv5C3UhRSppIMWUgomvl9x4cMIkODihcRUssMNx8RpeF95IrpkSW1ak28gFarXELsl3iT4ySbNviBtVdMMePK2_JPXem4!/

MfG Rusty

Das ist nicht richtig. Je nach mitgebrachter Bildung steigst du als Uffz/Stuffz/Feldwebel/.. ein. Abgeschlossene Förderliche Berufsausbildung -> Stuffz. Nichtförderlich -> Uffz jeweils mit Realschulabschluss evtl. Hauptschulabschluss mit höheren Abschlüssen/Ausbildungen steigt man auch direkt höher ein.

Heutzutage spielt das Alter eine untergeordnete Rolle. Es gibt jetzt "Erfahrungsstufen" die entsprechend der Dienstzeit festgesetzt sind und einen entsprechend der Besoldungstabelle einstufen.

Man steigt auch nicht unbedingt im niedrigsten Dienstgrad einer Laufbahn ein (direktes Beispiel ist der Stuffz) Als Techniker/Ingeneur kann man auch in höhere Offiziers Dienstgrade einsteigen. Ein Hauptmann mit ner Woche Dienstzeit ist in der Aga zwar selten aber es gibt ihn.

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Grundsätzlich bekommt man in der Laufbahn der Offiziere mehr Sold als in der Laufbahn der Portepeeunteroffiziere (Feldwebel), denn man hat ja einen höheren Dienstgrad. Allerdings hängt die Höhe des Soldes nicht nur vom Dienstgrad sondern auch vom Alter ab, je älter man ist, desto mehr Sold gibt es. Dazu kommen noch Zulagen für die familiäre Situation (verheiratet, Kinder...) und Zulagen für besondere Verwendungen. Ein 45jähriger Stabsfeldwebel, verheiratet, zwei Kinder und Schichtzulage bekommt deutlich mehr Sold als ein 22jähriger Leutnant, ledig, keine Kinder, im Studium.

Das ist so nur bedingt richtig.

Du musst erst einmal definieren um was für einen Offiziersdienstgrad es sich handelt.

Der einfache "Feldwebel" ist der niedrigste Feldwebeldienstgrad. Bei den Offizieren ist der "Leutnant" der niedrigste Dienstgrad. Und wenn ein Soldat der Feldwebel Laufbahn im Laufe seiner Dienstzeit befördert wird, dann verdient er mit jeder Beförderung und den erworbenen Qualifikationen mehr Geld. Die höchsten Feldwebeldienstgrade sind Stabsfeldwebel und Oberstabsfeldwebel. Und ein Soldat mit diesem Rang und einer entsprechend langen Dienstzeit, kann durchaus mehr verdienen als ein junger Leutnant, der seine Karriere gerade erst begonnen hat.

Ein Offizier verdient im Grundgehalt mehr als ein Feldwebel.

Man kann durch bestimmt Verdienste (sonstige außergewöhlichen Leistungen in Ausübgung seiner Tätigkeit) bevorzugt befördert werden. Normalerweise ist die Beförderung abhängig von der Dienstzeit...

Also ob man Oberfeldwebel, Hauptfeldwebel, Stabsfeldwebel oder Oberstabsfeldwebel wird, ist rein abhängig von der Dienstzeit. Haupfeldwebel und höher sind in der Regel Berufssoldaten ...

weder noch, sie bekommen Sold der ihnen zusteht!

Mit gleichen Vorraussetzungen (gleiche Dienstzeit und Sonderzuschläge, Familienstand, Kinder) verdient der Offizier immer mehr, da er in einer höheren Gehaltsgruppe steht.

Zur zweiten Frage: Hauptfeldwebel wird man meistens nur als Berufssoldat. Das geschieht automatisch. Es gibt keine gesonderte Berwerbung.

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