Chaos Haus, keine Kraft zum Aufräumen?

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5 Antworten

Der erste Schritt ist schon getan: Du hast den Willen etwas zu ändern

Der zweite Schritt ist auch getan: Du suchst nach Hilfe.

Wenn du alleine (evtl mit partieller Hilfe deines Vaters) das Ganze in den Griff bekommen willst:

- kleine Ziele setzen

- erst mal von Raum zu Raum gehen, auf einen Notizblock aufschreiben wo die täglichen üblichen Aufgaben sind und wie lange man schätzungsweise täglich dafür bräuchte.

- dann von Raum zu Raum gehen und auf ein anderes Blatt des Blockes schreiben wo die "Hauptstellen des Chaos" sind. Wo wäre dir persönlich Ordnung/ Sauberkeit am wichtigsten (also beispielsweise Flur, Badezimmer, Küche, Wohnzimmer, dein eigenes Zimmer).

- Einen Wochenplan erstellen. Was muss täglich erledigt werden, um wieviel Uhr ist das jeweils einrichtbar, wie lange wirst du dafür geschätzt brauchen.

Unterkategorie: An welchen Tagen machst du zusätzlich was? Für den Anfang würde es sicherlich reichen wenn man sich pro Tag oder pro Wochenende einen einzelnen Raum vornimmt um dort (über den Tag verteilt, aber gezielt) Ordnung reinzubringen. Ist einer dieser Räume in deinen Augen dann soweit in Ordnung und vorzeigetauglich, dann füge diesen Raum dem Wochenplan hinzu.

So kann man - wenn auch über einen gewissen Zeitraum hinweg - Schritt für Schritt sich das Zuhause vornehmen. Raum für Raum geplant vorzugehen ist einfacher als in allen Räumen gleichzeitig hier und da etwas zu erledigen.

Wenn es bei euch finanziell einrichtbar ist, schaut doch mal bei dem schwedischen Möbelriesen gezielt nach geeigneten platzsparenden Aufbewahrungsmöglichkeiten.

Wenn dies finanziell nicht wirklich einrichtbar ist, schau in den Kleinanzeigen oder in der Kategorie "verschenken" nach geeigneten Möglichkeiten. Oder aber, du schaust mal online nach DIY-Möglichkeiten um Stauraum zu schaffen.

Zu guter Letzt: Denke immer daran. Wir leben nicht im Möbelkatalog. Es darf ruhig gesehen werden das man im Zuhause lebt und wohnt. Also mal irgendwo Staub oder noch nicht abgewaschenes Geschirr, mal Wäsche die darauf noch warten muss gewaschen zu werden, ungeputzte Fenster, herumliegendes Material... das ist völlig natürlich. Daraus wird niemand einen Strick drehen.

Wenn es dir zusagt und deine Eltern ihr Einverständnis geben, hol doch noch jemanden an Bord um die erste Grundordnung zu schaffen bzw. überhaupt einen Plan entwickeln zu können. Dann wärst du damit nicht völlig auf dich allein gestellt.

Also jemand aus deinem privaten Umfeld dem du vertraust, oder jemand Professionelles. Falls man sich für den "Profi" entscheidet: Nur Mut, diese Leute haben schon ganz anderes gesehen.

Ich finde diese Antwort eine gute Idee!

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Was mir noch so einfiel:

Um die erste Grundordnung reinzukriegen (und auch später mal, wenn man fix aufräumen will) kann man folgendermaßen vorgehen (zumindest ist das meine eigene Methode):

Befindet sich in dem Raum Zeug das a) nicht aufgeräumt/weggeräumt ist, b) schmutzig/ kaputt ist, c) eigentlich nichts in dem Raum verloren hat... 

Angenommen es ist das Wohnzimmer: Dann erst mal alles benutzte Geschirr raus und direkt in die Küche bringen (im Idealfall direkt in die Spülmaschine damit, ansonsten erst mal in das Spülbecken). Liegt Kleidung herum - sortieren in "sauber" und "dreckig". Die dreckige Kleidung zur Waschmaschine, die saubere Kleidung in die dafür vorgesehenen Schränke. Mit einer Mülltüte bewaffnet durch den Raum und kaputte Dinge/ Müll/ alte Zeitungen die niemand mehr braucht einsammeln. Pflanzen gießen, Schuhe und Jacken aus dem Zimmer entfernen und an den dafür vorgesehenen Platz räumen, lüften. Damit müsste es im Groben schon erledigt sein in dem Zimmer.

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Setzt dir kleine Ziele. Wenn du immer das ganze Haus angehen willst, dann bist du schnell entmutigt von dieser großen Aufgabe. Fang in einem Zimmer oder Bereich an und halte diesen dann ordentlich. 

Freu dich darüber, dass du diesen Bereich geschafft hast. Anstatt dir Vorwürfe zu machen, warum do noch nicht alles gemacht hast. So schaffst du Stück für Stück immer mehr.

Die einzelnen kleinen Siege werden dich ermutigen mehr zu schaffen. 

Und setzt dir ein genaues Ziel bis wann du was gemacht haben willst. Dadurch behältst du immer dein Ziel im Auge und weißt ob du noch auf dem richtigen Weg bist 

Anfang: sortiere alles, was 5, 3 und 1 Jahr nicht benutzt wurde.

5 Jahre. = alles weg

3 Jahre = alles weg, was nicht von Wert ist

1 Jahr = wird definitiv nicht benutzt = weg,

 kann man evtl. gebrauchen = wenn im nächsten Jahr nicht benutzt wurde auch weg.

Dann Step by Step durch arbeiten

Aufräumen, Abnehmen(sofern dich dein Übergewicht stört) und wegen der gesundheitlichen Probleme zum Arzt gehen.

Mache ich schon, war vor kurzem sogar in der Reha bezüglich, aber es ist der Frust.

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Wieso arbeitet dein Vater jeden Tag?In einer Woche darf man maximal 50 Stunden arbeiten

Als was arbeitet er?

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