Boiler nur aufheizen wenn man baden/duschen will?

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6 Antworten

Es ist eindeutig besser und sparsamer, das Wasser nur dann und nur in dieser Menge und nur auf diese Temperatur aufzuheizen, die man wirklich braucht.
Denn sonst verliert das wärmere oder überflüssige Wasser die Energie an die Umgebung (auch wenn der Boiler isoliert ist).

Leider ist der Komfortanspruch der meisten Menschen so, dass sie jederzeit und genug und möglichst heisses Wasser auf Abruf haben wollen.

Ein Durchlauferhitzer ist so gesehen das Beste.

Und wenn du den Boiler-Energiebedarf optimieren willst, musst du deinen Bedarf genau kennen und einteilen.
Wenn du z.B. 80l voll mit 60° hast, dann reicht es zuerst für den Abwasch und dann noch für mehrere Personen zum Duschen oder für mind. 1 Vollbad. Oder dann auch noch am nächsten Tag zum Duschen, einfach mit einem andern Mischverhältnis am Hahn (z.B. kein kaltes mehr beimischen).
So müsstest du ihn vielleicht nur jeden 2. Tag bzw. jede 2. Nacht mal aufheizen.

Was man nicht sollte, ist den Boiler dauernd zuwenig warm werden zu lassen (30-45°), denn das könnte zu einer Legionellenverseuchung führen. Es muss regelmässig mind. 55° sein.

Wenn du einmal in der Woche heisses Wasser brauchst, ist es besser den Boiler auszuschalten.

Wenn du jeden Tag Duschen und Abwaschen willst, kannst du das Teil anlassen. Stell den so ein, dass das Wasser nur so warm ist, wie du es zum duschen und abwaschen brauchst dann geht auch weniger Wärme verloren.

Bei täglichem Gebrauch ist die Ersparnis bei ständigen an und ausschalten marginal.

Solange Du teuer aufgeheiztes Wasser in einem Behälter vorhältst, kühlt sich das darin ungenutzt wieder ab, und das Geld ist weg. Hier kommt es v.a. darauf an, wie schnell die Wärme verloren geht an der Behälterwand. Die "Warmwasserspeicher" verfügen über eine Wärmeisolierung, die "Boiler" nicht. Am Kostengünstigsten ist es natürlich grundsätzlich, wenn man Wasser nur für den aktuellen Bedarf aufheizt.

Dabei macht es aber keinen Sinn, wegen einer einzigen Tasse Tee ganze 80 Liter Wasser heiß zu machen und das Teewasser auch noch durch meterlange Leitungen zu führen. Nach dem einmaligen Wasserzapfen bleibt ja in jedem Meter Wasserleitung noch 1 Liter heißes Wasser ungenutzt stehen. So kann man auch Energiekosten verschwenden.

Rein physikalisch gesehen verliert heißes Wasser mehr Energie als kaltes, da der Temperaturunterschied zur Umgebung höher ist (ausgenommen bei einer 100% Isolierung, die es aber nicht gibt).

Daher ist es sinnvoller, das Wasser aufzuheizen und unmittelbar zu verbrauchen, um den Verlust gering zu halten.

Bei variablen Stromtarifen (Nachttarif) ist allerdings eine andere Aufheizung sinnvoller.

Wenn du täglich duschst oder badest, dann muss der Boiler IMMER an sein, denn sonst verbrauchst du deutlich mehr Strom, um das kalte Wasser aufzuheizen. Wenn du nur einmal in der Woche duschst, dann kannst du den Boiler auslassen und nur dann einschalten, wenn du das warme Wasser brauchst. Ich würde an deiner Stelle kalt duschen. Da es Sommer ist, ist das die beste Alternative.

Wenn du täglich duschst oder badest, dann muss der Boiler IMMER an sein, denn sonst verbrauchst du deutlich mehr Strom, um das kalte Wasser aufzuheizen

Der Stromverbrauch ist immer gleich groß, egal ob das Wasser sofort aufgeheizt wird, oder erst kurz vor dem Duschen.

Es wird sogar mehr Strom verbraucht, wenn das Wasser permanent geheizt wird, da der Verlust durch die Isolierung permanent ausgeglichen werden muß.

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dauerbetrieb auf spareinstellung ist billiger .

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