Beugung von weißem Licht?

3 Antworten

Konstruktive Interferenz tritt auf, wenn "Berg auf Berg, Tal auf Tal fällt", der Gangunterschied also ein ganzzahliges Vielfaches der Wellenlänge ist. Der Gangunterschied wird bewirkt, da die Lichtwellen aus den Spaltöffnungen, die sich überlagern, zu einem Punkt unterschiedliche lange Wege zurücklegen. Dieser Wegunterschied muss ein ganzzahliges Vielfaches der Wellenlänge sein. In der Mitte sind die Wege gleich lang, es gibt keinen Gangunterschied und damit konstruktive Interferenz für alle Wellenlängen, die sich dort dann zu "weiß" überlagern.

Moin,

also von vorne:

Das 0. Maximum (das in der Mitte), ist weiß, weil hier alle Farben übereinanderliegen (=> weißes Licht).

Der rote Teil eines Maximas ist deshalb weiter von diesem entfernt (im Vergleich zum blauen), weil es eine größere Wellenlänge hat als blaues Licht (wie du ja schon geschrieben hast).

Beweis: sin(alpha) = (k * lambda)/d

tan(alpha)= y/a

abgesehen von lambda(Wellenlänge) bleiben alle Werte gleich.

Wenn sich also Lambda ändert, ändert sich dem entsprechend auch alpha (siehe 1. Gleichung) und dementsprechend auch y (abstand des Maximums vom 0. Maximum) (siehe 2. Gleichung)

Ich hoffe ich konnte helfen

Gerred



'Weißes Licht' gibt es ja nicht. Das Beugungsbild das bei Verwendung von 'weißem Licht' entsteht ist eine Überlagerung von sehr vielen monochroatischen Beugungsmustern. Bei jeder Frequenz ergibt sich ein anderes Streifenmuster und die Aufsummierung des Musters aller Frequenzen ergibt das dir bekannte Muster.

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Aber woher kommt es, dass das Hauptmaximum weiß ich, daneben jedoch die bunten Spektralfarben zu sehen sind? Ich verstehe nicht, warum die Maxima weiß bleiben. Überlagern sich die Strahlen da nicht oder wie?

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@peterpan5

Jede Frequenz ergibt ein anderes Muster. Da wo sich alle Muster überlagern entstehen weiße Bereiche, da wo Frequenzen fehlen resultieren andere Farben.

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