Bedenken über mexiko reise

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bekannte von mir waren dieses Jahr in Mexiko (sie ist Mexikanerin). Die haben mir und allen anderen am Tisch empfohlen, doch mal dort hinzufahren, obwohl ich daran gar kein Interesse habe. (Es sind ja nicht nur die Presseberichte - ich interessiere mich für andere Reiseziele derzeit einfach mehr.)

Die meinten, dass man als Tourist vor der Drogenkriminalität relativ sicher ist, weil die Mafiabosse, die den Drogenhandel kontrollieren, ja wollen, dass Touristen ins Land kommen. Daher lassen sie Touristen in Ruhe. Meinten meine Bekannten. ... Die haben dort übrigens Couchsurfing gemacht.

Na ja. Weiß nicht, ob dich das jetzt beruhigt.

ich weiß auch noch nicht ob mich das beruhigt ;) ich muss mir das alles noch überlegen. danke dir

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Das glaube ich auch: Die Mafia hat nichts davon, wenn ein wichtiger Wirtschaftszeigt , der Tourismus, zusammenbricht. Deswegen denke ich auch, dass die Banden von ihren Bossen gezielt eingebläut bekommen, Touristen in Ruhe zu lassen.

Ich war selber schon zwei Mal in Mexiko und halte das Land für sehr sicher. Frankreich und Italien sind meiner Meinung nach gefährlicher als Mexiko. Das hauptsächlich wgen der Strassensitten in den beiden Ländern. :(

Interessant finde ich auch diesen Vergleich hier: http://weltreiseforum.com/blog/mexiko-acht-fragen-die-du-dir-vor-der-ersten-reise-stellst/ Unter Punkt 2 wird ausgerechnet, dass es für einen Amerikaner sicherer ist, in Mexiko Urlaub zu machen, als zu Hause zu bleiben.Ich finde, das sagt doch schon alles.

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Ich (gebürtiger Österreicher) lebe seit 11 Jahren in Mexiko; die ersten 4 in Mexico City und seit 7 Jahren in Cuernavaca. Es ist traurig mitanzusehen, wie in den letzten Jahren das Bild von Mexiko in eine sehr negative Richtung getrieben wurde;

Es ist richtig, dass die Drogenproblematik in den letzten Jahren die Kriminalität nach oben getrieben haben; was Medien und viele Aussenstehende dabei nicht beachten ist, dass es sich dabei um Kriminalität handelt, die direkte Folgen der Kartellkriege sind (das sind vor allem Mord -Mitglieder anderer Kartelle- und Entführungen -Einheimischer-);

Diebstahl, Raub, etc die auch einen Touristen betreffen können sind auf ähnlichen Niveau wie vor 20 oder 30 Jahren als in Europa kein Mensch über Drogenkriege gesprochen hat (obwohl Mexiko natürlich seit den 80-iger Jahren die Nummer eins im Drogenhandel ist; aber im Gegensatz zu heute wurden die Kartelle von der Politik in Ruhe gelassen)

Ich versuche keinesfalls die jüngere Realität Mexikos zu relativieren und klein zu reden; ich wollte lediglich einen Versuch gewagt haben eine andere Sichtweise aufzuzeigen.

Ich habe 2 kleine Kinder, fühle mich in Mexiko SEHR sicher und kann Komentare wie "da ist die Hölle los" einfach nur mit Kopfschütteln zur Kenntnis nehmen.

Mit meinem Reiseunternehmen www.mextrotter.com betreuen wir um die 3000 Kunden jährlich in Mexiko! In fast 8 Jahren Unternehmensgeschichte haben wir keinen einzigen gröberen Zwischenfall erlebt; (abgesehen von einer Hand vollen Diebstählen aus Hotelzimmer oder Mietwagen; also Dinge die egal wo auf der Welt passieren)

Ich möchte jeden Mexiko Interessierten dazu anregen die "yellow-press-meldungen" aus den Medien mit einer "gesunden Distanz" zu betrachten; als Privatperson oder Tourist ist man in Mexiko absolut sicher; praktisch 95% der touristichen Routen spielen sich im Süd-Osten des Landes ab, also 2000-3000 km vom Norden des Landes wo sich der Grossteil der Kartellkonflikte abspielt.

Der Drogenkrieg spielt sich in einer Parallelwelt ab, von der Du mit großer Wahrscheinlichkeit nichts mitbekommen wirst. Mexico City und Yucatan sind sicher.

Also, wir haben eine Niederlassung in Mexiko, und wenn mein Chef hinfährt, wird er immer vom persönlichen Fahrer der Firma abgeholt, da kann man keinem vertrauen. Wieder andere wohnen in einem abgeschirmten Komplex, wo sie den ganzen Tag nicht vor die Tür gehen.

Aber ich habe auch Freundinnen, die eine Rucksackreise durch Mexiko gemacht haben, allerdings war das vor so 10 Jahren.

Ich wäre da vorsichtig und würde vielleicht mal beim Auswärtigen Amt nachschauen, die haben Reiseempfehlungen und -warnungen auf ihrer Homepage und man kann auch dort mit konkreten Fragen anrufen.

Mein Chef fährt jedes Jahr hin, also das ist aktuell, das mit dem Fahrer.

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ja die sicherheitshinweise hab ich gelesen und das hört sich nicht harmlos an... ich glaube vor 10 jahren war das noch anders...

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Ein Kamerad meines Zuges war im November 2012 dort, er meinte zwar das überall schwer bewaffnete Polizisten und Wachmänner des Hotels herumstehen, aber an für sich hat er nichts mitbekommen! Die Texte da unten machen dich ängstlicher als du eh schon bist... wenn man alles so genau nimmt gibt es genug Länder wo man nicht hin sollte ;) Ich glaube nur mal gehört zu haben, dass Mexiko City eine der gefährlichsten Städte weltweit sein sollte, wahrscheinlich aber auch nur ein "Stadtteil".

Mein Kamerad war lediglich nur in Cancun !!

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