Ausbildung zum Yoga-Lehrer - welche Möglichkeiten der Ausbildung gibt es?

21 Antworten

Schau doch mal auf die Webseite von der Tripada Akademie in Wuppertal. Dort findest du alle Informationen - zu diesem Themengebiet - schön sauber aufgelistet. www.tripada.de Ausserdem gibt es dort eine Telefonnummer unter der du dich persönlich beraten lassen kannst. Mona :)

Auch ich rate dringend ab von einer Yogalehrerausbildung bei Yoga Vidya. Ich war selber über 7 Monate dort und hätte nur noch 5 gehabt, um die Ausbildung zu beenden, jedoch geht es dort schlimmer zu als in der Lindenstrasse. Die Ausbildung ist zwar billig, aber auch nach der einjährigen Ausbildung ist man kein guter Yogalehrer. Es gehört nicht viel dazu, die Rishikeshreihe auswendig zu lernen, und in dem Ashram selbst ist keine gute Energie.

Man wird gezwungen, zum Satsang zu gehen, und zwar jeden Tag. Dort muss man Gebete nachsprechen und singen, teilweise in Deutsch, teilweise in sanskrit, aber auch in englisch. Mit einem Satsang so wie in Indien hat das ganze nichts zu tun, es geht darum die verschiedenen Götter anzubeten die auf der Bühne aufgereiht sind, und in der Mitte ist Herr Bretz. Mit seiner Trommel.

Als Ansprechpartner für irgendwelche Gespräche bekommt man den Ashramleiter jedoch nicht zu Gesicht, auch nicht wenn man dort arbeitet. Er hat ja auch genug zu tun mit seiner 20 jahre jüngeren Freundin, die früher seine Sekretärin war - nun jedoch in der Hierachie aufgestiegen ist und als fast schon zweite Ashramleiterin fungiert (unter dem Dach des Ashrams lebt übrigens auch noch die Frau von Herrn Bretz, mit der er 15 Jahre verheiratet ist)... Naja - jedenfalls sodom und gomorra! Die Mitarbeiter werden ausgebeutet, viele haben nach wenigen Monaten schon ein Burnout-Syndrom. Viele trinken Alkohol oder rauchen Haschisch in den Zimmern, das ist leider kein Witz. Aber anders hält man es wohl auch nicht aus.

Mir war jedenfalls alles zu viel. und ich bin einer von 50 Mitarbeitern, die im ersten Halbjahr 2011 Yoga Vidya verlassen haben.

In der Tripada-Akademie für Gesundheit und Yoga in Wuppertal gibt es eine Ausbildung, die auf klassischem Hatha- Yoga basiert und an die Bedürfnisse in der Gesundheitsförderung angepasst ist. Das Konzept ist garantiert religionsfrei. Hier wird in einer Grundausbildung zunächst das Unterrichten von Anfängern gelehrt und dafür passende Übungen. Alle Methoden des Yoga wie Asana, Meditation, Mudra, Mantra, Atmung, Tiefenentspannung werden am konkreten Beispiel analysiert, praktiziert, aus ihren physiologischen, psychologischen und philosophischen HIntergründen erläutert, geübt, korrigiert und in ein intensives Teachertraining umgesetzt. Am Ende kannst Du eine komplette Reihe sicher unterrichten und hast sie von innen her verstanden, dh Du kannst konzeptionell arbeiten. Anschliessend kannst Du Dich weiter qualifizieren in Aufbaumodulen.

www.tripada.de

Falls du noch keine Erfahrungen mit Yoga gemacht hast, wäre es sinnvoll, erstmal verschiedene Yoga Richtungen (regelmäßig und am besten über einen längeren Zeitraum) auszuprobieren, die in deiner Nähe angeboten werden. Damit kannst du rausfinden, welcher Yoga-Stil für dich am wirkungsvollsten ist. Wenn du "deine" Yoga-Richtung gefunden hast, kannst du die Suche nach einer geeigneten Yogalehrerausbildung schonmal deutlich eingrenzen, oder sogar die Leute befragen, deren Kurse du besucht hast.

Hej Bergfex,

es gibt Yoga-Lehrerausbildungen in ganz unterschiedlichen Längen und Umfängen. Bei Yoga Vidya und in den Sivananda Yoga Zentren gibt es vierwöchige Intensiv-Ausbildungen. Danach kannst du unterrichten, brauchst aber natürlich noch viel Übung. Anerkannt von Krankenkassen wird diese Ausbildung noch nicht, du kannst sie erweitern mit einer Zwei-Jahres-Bausteinausbildung. Hierbei nimmst du an mehreren zusätzlichen Seminaren teil und erweiterst diene Qualifikation. Vierwöchige Ausbildungen lassen sich auch aufsplitten in vier Mal eine oder zwei mal zwei Wochen. Außerdem gibt es Zwei-Jahres- und Drei-Jahres-Ausbildungen, bei denen du einmal pro Woche einen Abend zu deiner Yogalehrerausbildung gehst. Die Qualifikation hiervon wiegt stärker als von der Kurzausbildung. Um von den Krankenkassen als Yogalehrer anerkannt zu werden, so dass deine TeilnehmerInnen ihre Kosten odrt teilweise zurückerstattet bekommen können, muss eine passende Berufsausbildung oder ein passendes Studium vorliegen (pädagogisch, medizinisch,...). Das ist aber auch lokal sehr sehr unterschiedlich, manchmal geht es auch ohne. Die Meinungen über die Intensivausbildung sind sehr unterschiedlich. Manche sagen, sie wäre schlicht zu kurz, das Argument dafür ist, dass du vier Wochen in dem Yogaseminarhaus lebst und dort sehr tiefe Erfahrungen sammeln kannst. In einer dreijährigen wöchentlichen Ausbildungen hast du hingegen mehr Zeit, dich begleitend mit dem Stoff und deinen Erfahrungen auseinanderzusetzen. Letztendlich ist das eine persönliche Entscheidung, ich denke, beide sind gut und wirken erst zusammen mit Erfahrung und Praxis. Natürlich gibt es aber auch noch viele andere Möglichkeiten, auch in anderen Yogarichtungen als Hatha Yoga. Beispielsweise in Kundalini Yoga (http://www.3ho.de) oder TriYoga werden spezifische Ausbildungen angeboten. Ich selber mache im Sommer eine vierwöchige Intensivausbildung auf Englisch bei Yoga Vidya, meine Mutter hat die dreijährige Ausbildung gemacht. Am besten du überlegst, was du machen möchtest, probierst aus und entscheidest dich dann. Wenn du dann spezifischer nach einer bestimmten Ausbildung fragst, bekommst du sicher mehr Erfahrungsberichte. Viel Spaß dabei Laura

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