Argumentation zur Pausenordnung

2 Antworten

Da schon gute Argumente vorgetragen wurden, möchte ich etwas zum Argumentationsstil sagen. Um überzeugend zu argumentieren, dürfen die Argumente nie zu absolut gesetzt werden. Wenn man für die kurze Pausenzeit z.B. 'Stress' angibt, dann wirkt das nicht überzeugend. Es ist besser zu sagen, dass manche Schüler, wenn sie sich gut beteiligt haben, gedanklich oftmals noch eine Zeit den Überlegungen der vorangegangenen Stunde nachhängen. Bis sie dann ganz 'abgeschaltet' haben, bleiben kaum Freiräume, sich mit völlig andersartigen Dingen wie einem Gespräch mit einem Freund oder einem genüßlichen Verzehr des Frühstücks zuzuwenden, weil dann schon wieder das Klingelzeichen für die nächste Stunde dazwischenfunkt. Umgekehrt ist die verlängerte Pausenzeit auch nicht notwendigerweise ein Zeitgewinn für den Nachmittag, denn man ist sicher nach sehr komprimierten Stundenverläufen stärker 'ausgelaugt' und erschöpft und muss eine längere Erholungszeit für den Nachmittag einplanen. Differenzierte Argumentation ist also immer gute Argumentation.

in die Einleitung kommt ja immer ein persönliches, aktuelles Beispiel oder etwas ähnliches. Sowas wie: Neulich im unterricht sprach uns unsere Lehrerin darauf an, dass bald vermutlich eine Änderung der Pausenzeiten an unserer Schule stattfinden wird.(Das baust du dann noch etwas aus mit 1-2 Sätzen) ... Deswegen möcht ich heute argumentieren..... (Da kommen dann deine folgenden Argumente)

Positive Argumente: Der Unterricht geht nahezu "nahtlos" voran, Schulzeit endet früher, mehr Zeit am Mittag/Nachmittag für private Dinge, man ist in der Schule um (hauptsächlich) zu lernen , 15 Minuten reichen völlig aus für Brotzeit und Toilettengänge

Negative Argumente: mehr Stress, keine Zeit um sich "geistlich" auf die nächste Stunde vorzubereiten, man isst ungesund durch hinunterschlingen(Essstörungen),Hektik ruiniert die Stimmung(auch im Unterricht)

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