Angst vor Therapiestunde, tipps um zu beruhigen?

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6 Antworten

Du hast das Recht zu sagen, dass deine Mutter draußen warten soll. Der/die Therapeutin wird sicher darauf eingehen! Es kann sein, dass sie/er hinterher noch mit deiner Mutter reden will, aber sie/er wird ihr nicht weitersagen, was du erzählt hast!!!

Wenn du aufgeregt und ängstlich bist, dann steh dazu. Lass dich auf keine Tipps und Tricks ein, denn du sollst dem/der Therapeutin ja nichts vorspielen. Geh ruhig ängstlich in die Therapiestunde rein und rede genau darüber. "Ich hab Schiss und ich weiß nicht, was Sie hören wollen, was ich sagen soll." wäre ein Anfang z.B. Beim Rest wird dir der/die Therapeut/in schon weiterhelfen.

Wenn du die Therapeutin nicht nett findest, dann kannst du wechseln, denn dann nützt die Therapie nichts, bzw. sie ist dann gar nicht möglich. Aber das solltest du nicht in der ersten Stunde schon entscheiden, sondern dir und der Therapeutin eine Chance geben. So ein paar Stunden.

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Mach dir einen Zettel mit Notizen. Der Therapeut wird nicht gleich mit Fragen über dich herfallen, wenn du "freiwillig" redest!

Der erste Punkt sollte sein, dass du deine Mutter erst mal nicht dabei haben willst. Am besten sagst du es ihr erst dort - Ärzte kennen das und wissen, wie man besorgte Eltern "rauswirft"...

Danach kannst du ihn all die Dinge fragen, die dir jetzt gerade im Kopf herumgehen - wie läuft so eine Stunde ab, was passiert, wenn ihr euch nicht versteht (klingt besser als "Wenn ich Sie nicht mag"), wie viel wird er deinen Eltern erzählen, musst du dort auf die Waage usw.

Überleg dir, wie du dich selbst/ dein Essverhalten/ deine "psychische Gesamtsituation" siehst. Sei ehrlich mit dir selbst!

Und überleg dir auch, was du erreichen willst. Ignorier einfach die Tatsache, dass es sich um eine Therapie handelt und erlaube dir eine Runde "wünsch dir was".

Und dann warte ab, was sich daraus entwickelt.

Da Essstörungen sehr viel mit Kontrolle zu tun haben, wird das wohl der schwerste Teil für dich werden - aber gerade deswegen solltest du dich darauf einlassen.

Alles Gute!

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Mach dir keinen unnötigen Stress!
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten kennen eine solche Situation sehr gut und die Therapeutin, zu der du gehst, wird dir helfen, dass du auch einen Teil der Zeit mit ihr alleine hast. Trau dich, die Frage zu stellen: "Kann ich einen Teil der Stunde auch alleine mit Ihnen sprechen?"
Du musst auch nicht nach der ersten Stunde eine Entscheidung treffen, die Therapie bei ihr zu machen. Die ersten Stunden sind für's Kennenlernen da, erst dann soll man sich entscheiden, ob man weitermachen möchte oder nicht, und du hast auch das Recht, noch zu einem anderen (/ einer anderen) Therapeuten /Therapeutin zu gehen.
Also: das wird schon!!
Gute Wünsche für dich!

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Ich hatte vor meiner ersten auch richtig angst... und meine Pflegemutter war mit drinne, aber meistens wenn der Therapeut merkt das du angst hast wird er fragen ob er deine Mutter raus schicken soll. Und ausserdem ist die erste Stunde meistens eh ne kennenlernstunde. Bei mir wurde da noch keine Probleme angesprochen.

Mach dir keinen Stress, wird schon
LG

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Also zu Frage 1. Es gibt so genannte "rescue tröpfchen" einfach mal in der apotheke fragen. Die sind pflanzlich und sollen ein bisschen beruhigen. Oder sonst kannst du auch eine art glücksbringer mit nehmen. Mir hilft es etwas in den fingern zu haben wenn ich nervös bin.

Frage 2. Ja du kannst Therapeuten wechseln (Falls der Therapeut von der Kranknkasse ist je nach dem nur beschränkt aber wechseln kannst du meistens)

Frage 3
du kannst auch alleine mit dem Therapeut reden. Deine Mutter wartet dann halt draussen. du musst es nur sagen.

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Bitte Deine Mutter beim Therapiegespräch draussen zu bleiben. 

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