Andreas Gryphius, kann mir jemand helfen?

10 Antworten

ergänzung zu vorigem und um die zurückweisung von "hilflosigkeit" zu begründen / der text "die schöne nichtigkeit und was was Ihr seid, betracht, den sollt ihr, ...." besagt: die schönheit der frau ist eine nichtigkeit gegenüber der selbstachtung, den inneren werten, die derjenige hat (haben sollte), der sie betrachtet ("betracht" ist zu lesen als betrachtet, d. h. betracht' = mit apostroph) / wer also diese inneren werte, diese selbstachtung hat, der ist (von dem schwärmer für die nichtige äußerlichkeit) auch nicht zu einer begehrlichkeit für diese frau zu bewegen / man muß den richtig geschriebenen text sehr genau lesen - im hinblick auf die kommata, die erst den rechten sinn ergeben //

"So sprecht Ihr" bedeutet , dass die angesprochene Jungfrau unter Einsatz und mit der Wirkung all der in den Quartetten genannten Schönheitsattribute spricht. Dadurch entflammt sie den Mann, zu dem sie spricht (V. 10f). Der Sprecher (auch: lyrisches Ich) schützt sich dabei einmal dadurch, dass er sich seiner selbst und seines freien Denkens vergewissert ("bei sich selbst betracht'") und dass er zum anderen dabei an die Vergänglichkeit dieser Schönheit und Macht der Schönheit denkt: Mit diesem Gedanken an die Vergänglichkeit entmachtet er die Frau und bewahrt sich selbst. Natürlich ist mit dem Gedanken der Vergänglichkeit untrennbar der religiöse Blick auf das Unvergängliche, auf Gott verbunden, das zentrale Thema mehrerer Sonette Gryphius'.

ich glaube er meint damit, dass man sich nciht von der äußerlichen Schönheit blenden lassen sollte, sondern sich auf die inneren Werte konzentrieren. Somit ist es apellartig (im Hintergrund die Vergänglichkeit) Man kommt zwar an ihren Körper ran, aber nicht an ihr Herz  "An welcher jeder sich verbrennt in kurzer Weile" (Z.4) (Im Hintergedanken die überschrift, auch wenn diese widersprüchlich ist) denn man kann sich nicht verbrennen, wenn man sich nicht ins feuer begibt.

Ich weiß, ein bisschen spät.. ^^

ich glaube er meint damit, dass man sich nicht von der äußerlichen Schönheit blenden lassen sollte, sondern sich auf die inneren Werte konzentrieren. Somit ist es apellartig (im Hintergrund dier Vanitas gedanke) Man kommt zwar an ihren Körper ran, aber nicht an ihr Herz "An welcher jeder sich verbrennt in kurzer Weile" (Z.4) (Im Hintergedanken die überschrift, auch wenn diese widersprüchlich ist) denn man kann sich nicht verbrennen, wenn man sich nicht ins feuer begibt.

Ich weiß, ein bisschen spät.. ^^

Ich denke auch, dass man sich von der äußeren Schönheit nicht blenden lassen sollte. Da sie vergänglich ist.Wenn man leichtsinnig ist, kann bei einem selbst, schnell mal das Feuer erregen,allerdings wenn man die Selbstachtung hat, dann wird man nicht drauf reinfallen.

Was möchtest Du wissen?