Alter Ölofen umrüsten auf Holzofen?

3 Antworten

Das kommt auf den Heizkessel an nicht jeder Kessel ist für Festbrennstoffe geeignet da er anders gebaut ist das kannst du nur an hand des KESSELTYPS ERKENNEN daher würde ich dir empfehlen einen Heizungsfachmann zu rate zu ziehen der womöglich noch alte kataloge zur verfügung hat,denn es müssen auf jedenfall umbaumaßnahmen gemacht werden wegen der Sicherheit (Überhitzung usw.)

Wenn die Feuerungsleistung und die notwendigen Gegebenheiten für eine Feststofffeuerung vorhanden sind, steht einer Umrüstung auf einen Holzkessel sicherlich nur einiges an Arbeit im wege.

Eine Feststoffbefeuerung in einem Flüssigbrennstoffkessel ist zu unterlassen, da die Sicherheitstechnischen Einrichtungen in einem Ölkessel denen einer Feststofffeuerung nicht gleich sind. Du solltest dich mit einem Heizungsbauer (evtl. einem der älteren Schule) in verbindung setzen. Der kan dir da sicher genauere Informationen geben da man die vorhandene Anlage sehen muss um die Möglichkeiten abzuschätzen.

Generell wird eine Umrüstung vermutlich nur über einen Kesselaustausch gehen. Evtl. inc Ablufteinrichtungen.

Da ist der zuständige Schornsteinfeger die richtige Ansprechadresse!

Edelstahlkamin führt durch Decke, welcher Ofen darf angeschlossen werden?

Hallo,

ich bin vor 5 Monaten in ein Haus gezogen, in dem es die Möglichkeit zum zuheizen mit einem Holzofen geben sollte. Es war bereits ein Edelstahlkamin zu sehen, der ab der Wohnzimmerdecke direkt nach oben bis kurz vors Ziegeldach führt. Der Vermieter meinte, es müsse erst der Ofen, den ich hatte, mit passenden Rohren zur Decke aufgestellt sein, damit er den Kamin, der noch nicht durchs Dach gestoßen war, fertigstellen könne, sonst würde es ja evtl. auf den Boden regnen! Mitte Dezember wurde der Kamin nun endlich durchs Dach gestoßen und er meinte ich könne nun schüren. Da ein Schornsteinfegertermin anstand, wollte ich irgendwie noch warten.

Als der Geselle diese Kaminbauweise sah, war er sehr verwundert, sowas hätte er noch nie gesehen. Der Meister am nächsten Tag ebenso. Wo solle denn da gekehrt werden, bzw. der Ruß entfernt werden? Meinen Holzofen, ein Werkstattofen, an dem das Rohr hinten raus geht, fand er o.k. Kamin aber so nicht zulässig.

Als der Vermieter nach 4 Wochen endlich mit Kaminkehrer kam, wurde mir erklärt, der Kamin wäre nun doch so zulässig, wenn die Abstände zu Holzdecke und Dachgebälk vergrößert würden, nun wäre aber mein Ofen nicht mehr zulässig, ich müsse dann einen benutzen, in den das Ofenrohr direkt von oben gesteckt wird (den hatte ich im alten Haus gelassen). Es müsste ins Rohr zwischen Decke und Ofen ein Stück mit Türchen, d.h. ich müsse auf meine Kosten die Rohre nochmals verändern, und da würde dann der Ruß rausgeholt, IM WOHNZIMMER. Ich war etwas verwirrt.

Zuletzt wurde ausgemacht, zu dem bestehenden, gemauerten Kamin in der Küche, durch den auch das Rohr der Ölheizung läuft, durch die Wohnzimmerwand, an der Küchenwand entlang, Ofenrohre zu verlegen, dann könne ich meinen Ofen auch benutzen. Es wurde auch was von Norm E 3...... getuschelt, und dass das sehr teuer wäre (die Beiden kennen sich gut).

Nachdem noch immer nix passiert ist, habe ich heute nochmal beim Schornsteinfeger nachgefragt, warum ein Ofen mit Rohrein- bzw. -Ausgang direkt von oben zulässig wäre, es würde doch beim Kehren der Russ direkt in den Ofen fallen. Er erzählte mir etwas von einem Kugelgelenk(?), das dann im Rohr sein müsse.

Irgenwie kann ich das Alles mit weiblicher Logik nicht nachvollziehen und mir wurden auch etwas zu viele Versionen erzählt. Kann mich vielleicht jemand aufklären? Oder gibt es eine Anlaufstelle bezüglich Infos über Kaminführung? Dem Schornsteinfegermeister trau ich irgendwie auch nicht mehr. Wo kein Kläger, da kein Richter.

Ich hoffe, ich habe es nachvollziehbar geschrieben.

Schonmal vielen Dank

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Zwischen den Rauchrohren vom Kamin tritt schwarze Flüssigkeit aus

Letztes Jahr haben wir uns einen Kamin im Flur gestellt, weil die 2 Heizkörper den großen Flur nicht schaffen. Unser 1. Problem war, das der Anschluß-Schornstein zu weit entfernt war, aber nachdem uns der Schornsteinfeger sein ok gegeben hat das dies funktioniert haben wir mit unserem Bau begonnen. Wir mußten durch 2 Wände und das Rauchrohr mußte ca. 3 m durch einen Raum gelegt werden, der von uns nur selten genutzt wird und wo auch nicht geheizt wird. Unser 2. Problem war nun, nachdem wir den Ofen 2-4 mal befeuert hatten, das er anfing an den Kanten wo die Rohre zusammengesteckt wurden zu Tropfen. Mein Mann sagt immer Sotte dazu. Der Schornsteinfeger hat uns gesagt es liegt am nassen Holz, das kann aber nicht sein, denn dieses Jahr haben wir schon einmal angefangen unsere Scheune zu zerlegen und das Holz ist sowas von Trocken. Naja gestern haben wir ihn wieder angesteckt und alles lief gut, erst als das Feuer schon eine weile aus war, fing er wieder an zu tropfen und hat unsere frisch renovierte Wand voll getropft. Ich weiß leider keinen Rat mehr. Liegt es vielleicht daran das der Weg zum Schornstein so weit weg ist. Müssten wir vielleicht die Rohre in den Raum dämmen. Wir wollen aber nicht ein Haufen Geld ausgeben und letztendlich hilft das dann auch nicht. Ich wäre sehr dankbar wenn jemand auch so ein Problem hatte und es in den Griff bekommen hat. Es ist ja auch nicht gut wenn sich in den Rohren ständig etwas ablagert, was früher oder später zu einem Schornsteinbrand führen kann.

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