Frage von Lifeisnic, 457

Wie schlimm war es damals in der DDR?

Konnte man auch einigermaßen gut leben oder gings da schon etwas schlechter zu? Würde mich mal gerne interessieren.

Antwort
von Nomex64, 224

Och das war ganz schlimm, ich hab die 24 Jahre die ich in der DDR leben musste nur geheult.

Könnte man zumindest meinen wenn man den Blödsinn liest der heute über die Zeit so geschrieben wird. War aber bei weitem nicht so. Eher eine durchschnittliche Laufbahn. Kindergarten, 10 Jahre Schule, Berufsausbildung, Wehrdienst und Studium. Und das alles ohne sich jemals Sorgen um Gels machen zu müssen.

Die Großteil der 16 Mio. DDR Bürger hat ein ganz normales Leben gehabt. Hat die Vorteile wie bezahlbaren Wohnraum, preiswerte Grundnahrungsmittel und Arbeitsplatzsicherheit genossen. Hat genau so auf den Staat geschimpft wie heute, also die Leute die heute auch noch schimpfen.

Damit wollte ich nicht andeuten das alles goldig war. Das man nicht ins NSW reisen durfte war geschichtlich bedingt so, wurde aber spätestens in der 80ern immer lockerer. Die Überwachung durchs MfS ist ein eigenes Thema für sich, auch hier wird heute aber Vieles extremer dargestellt als es im täglichen Leben der DDR real stattgefunden hat.

Ich habe in den 80ern oft Kontakt mit gleichaltrigen Jugendlichen aus der BRD und anderen westlichen Ländern gehabt. Wir haben immer wieder festgestellt das wir so unterschiedlich gar nicht sind. 

Expertenantwort
von PeVau, Community-Experte für Geschichte & Politik, 176

Zum Lebensstandard:

Die Menschen in der DDR litten keine materielle Not. Im Vergleich mit den meisten anderen Ländern der Erde konnte man sie sogar als reich ansehen. Sie hatten nicht nur satt zu essen, sie waren mit kostenloser Bildung, einer allumfassenden Gesundheitsversorgung und einer gesicherten ökonomischen Existenz auch sehr gut versorgt.

Trotz aller Schwierigkeiten verfügte die Hälfte aller Haushalte in der DDR über einen PKW. Fast alle Haushalte hatten einen Kühlschrank und einen Fernseher und Radio bzw. Stereoanlage. Die überwiegende Mehrzahl der Haushalte verfügte auch über eine Waschmaschine.

Junge Familien bekamen einen Ehekredit (8.000 Mark), mit dem sie sich die Grundausstattung für einen eigenen Hausstand anschaffen konnten. Mit der Geburt eines Kindes wurde eine Teil der Ehekreditschulden erlassen und ab dem dritten Kind sogar ganz.

Befreit von echten existenziellen Sorgen richteten sie ihren Unmut auf
Mängel in der Versorgung mit Konsumgütern. Es ist auch nicht so, dass es überhaupt nichts gab, es war nur mühseliger sie zu bekommen. Derartige Luxusprobleme nahmen bei vielen bald so viel Raum ein, dass sie das, was sie hatten gar nicht mehr zu würdigen wussten und meinten, ihre "Freiheit" im dekadenten westlichen Konsumüberfluss finden zu können.

Zur Politik

Die meisten DDR-Bürger befürworteten den Sozialismus. Das heißt nicht, dass sie nichts auszusetzen hatten. Das taten sie sehr wohl und es gab wohl kaum einen Zusammenkunft, ob privat oder im vertrauten Kollegenkreis, in dem nicht auch kräftig gemeckert wurde. Das war überhaupt kein Problem.

Diese angebliche Angst, sich zu äußern, weil allenthalben Stasispitzel die Ohren gespitzt haben sollen, ist die gängige westdeutsche Erzählweise, über die die meisten ehemaligen DDR-Bürger nur müde lächeln können. Einige von denen bestätigen das aber auch sehr gerne, macht diese eingenommene Opferpose doch unangreifbar durch Kritik. Wer traut sich schon einem vermeintlichen Opfer zu widersprechen?

Schwierig wurde es, wenn es gegen die bestehende Ordnung, also gegen den Sozialismus ging. Damit rief man die Sicherheitsorgane auf den Plan. Die reagierten da auch mal übereifrig bzw. paranoid. Das muss man aber auch differenziert zu den verschiedenen Zeiten sehen. In den 50er Jahren war der Umgang mit Feinden oder vermeintlichen Feinden ein anderer als in den 70er und 80er Jahren.

Echte Oppositionelle waren in der DDR eine kaum wahrnehmbare Minderheit . Die spielten maximal eine bescheidene Rolle in bestimmten Milieus oder bildeten selbst ein solches Milieu und genügten sich selbst.

Das wurde auch 1989 deutlich. Es war nicht die Ablehnung des Sozialismus, es war der Stillstand, der unerträglich war. Es war die nicht wahrnehmbare Bereitschaft sich zu bewegen, etwas zu verändern, die die Leute resignieren und das Land verlassen ließen. Es war das "weiter so", obwohl jeder sah, dass es so nicht weiter ging.

So ging es bei den Montagsdemonstrationen auch nicht um die Abschaffung des Sozialismus, es ging um demokratische Reformen. Der Sozialismus stand erst zur Disposition, als die Grenzen geöffnet waren und die bis dahin unpolitische Masse mit Westgeld und Bananen gekauft wurde.

Du willst also wissen, wie schlimm es in der DDR war? Dann lies doch mal auch noch diese Antwort von exFlottiLotti.
https://www.gutefrage.net/frage/wie-lebten-die-leute-in-der-ddr

Kommentar von SchIaufuchs ,

Danke.

Kommentar von JBEZorg ,

Es war das "weiter so", obwohl jeder sah, dass es so nicht weiter ging.

Erstaunlich wie sehr das an Mutti und ihr "Wir schaffen es!" erinnert.

P.S. Natürlich sah es in der SU sehr ähnlich aus. Die ganzen Prteste, die leider Jelzin und Konsorten an die Macht trugen waren ursprünglich Prosteste gegen den Stillstand und die Forderungen demokratischer Reformen in der SU.

Kommentar von Lazarius ,

Ein großes DH!

Ausführlich, sachlich - so wie es war.
Ich möchte aber doch noch zur Ergänzung hinzufügen, dass der Ehekredit für junge Ehepaare zinslos war.

LG Lazarius.

Kommentar von Furino ,

.......und das auch noch! Wie schrecklich!

Kommentar von amdros ,

Dem ist tatsächlich nichts mehr hinzuzufügen.

Sachlich, der Wahrheit entsprechend..danke PeVau!

Kommentar von zetra ,

Verhaeltnismaessigkeit: Bei einem Forumin in Uruguay wurde die Frage diskutiert, ob Hunger in der ehemaligen DDR herrschte?

Fazit: Der Lebensstandard in der DDR wurde doppelt so hoch bewertet, wie der Standard 2000 in Uruguay. 

Kommentar von VeritasUna ,

Ich ergänze nur:

Wartezeiten: Trabant 12-14 Jahre, Wartburg und Skoda 15-16, automatische Waschmaschine 3, Kühlschrank 1-2...

Viele Sachen  gab es nur "unter dem Ladentisch" zu kaufen. Ohne Beziehungen war man ziemlich chancenlos.

So sah es konkret 1984 in Bad Schandau und Umgebung aus.

"Diese angebliche Angst, sich zu äußern, weil allenthalben Stasispitzel die Ohren gespitzt haben sollen, ist die gängige westdeutsche Erzählweise, über die die meisten ehemaligen DDR-Bürger nur müde lächeln können. Einige von denen bestätigen das aber auch sehr gerne, macht diese eingenommene Opferpose doch unangreifbar durch Kritik. Wer traut sich schon einem vermeintlichen Opfer zu widersprechen?"

Darüber ließe es sich streiten. Als ich meine Stasi-Akte las, war ich regelrecht schockiert, wie viele Spitzel und Denunzianten es unter meinen Bekannten und vermeintlichen Freunden gab.

Kommentar von PeVau ,

Bei Autos war es in der Tat so, bei Waschmaschinen und Kühlschränken kann ich das so nicht bestätigen.

Wenn ich sehe, dass du 1984 als Referenzjahr angegeben hast, gehe ich davon aus, dass es dich schon vor der Öffnung der Grenze in den Goldenen Westen gezogen hat. Warst du ein Feind der DDR? Wenn ja, dann zitiere ich meine Antwort:

Schwierig wurde es, wenn es gegen die bestehende Ordnung, also gegen den Sozialismus ging. Damit rief man die Sicherheitsorgane auf den Plan. Die reagierten da auch mal übereifrig bzw. paranoid. Das muss man aber auch differenziert zu den verschiedenen Zeiten sehen. In den 50er Jahren war der Umgang mit Feinden oder vermeintlichen Feinden ein anderer als in den 70er und 80er Jahren.

Kommentar von VeritasUna ,

Falsche Schlussfolgerung.

Es zog mich nicht in den (nicht)goldenen Westen. Lebte und lebe immer noch auf dem Gebiet der ehem. DDR.

War und bin kein Feind der DDR, wünschte die "BeeRDigung" nicht. Fand viele Dinge in der DDR sehr gut, allerdings sah ich auch die vielen Fehler, hoffte damals naiv auf die Reformierbarkeit der DDR.

Vom Kapitalismus halte ich nichts. Hielt und halte aber auch nichts von Verfolgung der Andersdenkenden in den sozialistischen Ländern ("Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden" - Rosa Luxemburg), vom gewaltsamen Halten der Bürger im Lande, vom Schießen auf die Flüchtlinge.

Leider kenne ich bis jetzt keinen "dritten Weg." Vielleicht kommt irgendwann die Ära des Humanismus. Ich befürchte allerdings, dass ich´s nicht mehr erlebe.

Bin der Meinung, dass man über alle Dinge reden kann und sogar sollte. Allerdings sachlich und nicht arrogant, überheblich und so, als wenn man die Wahrheit gepachtet hätte. Frei von Dogmatismus, egal welcher Richtung.

Das wird leider von vielen hier auf Gutefrage oft missachtet.

Kommentar von VeritasUna ,

Ergänzung und Korrektur:

1984 war falsch, hab mich vertippt. es sollte 1982 heißen. Lebte von 1982 bis 1985 in der Nähe von Bad Schandau und kann nur sagen, dass die Versorgung da katastrophal war.

Antwort
von Fuchssprung, 82

Es war nicht der tägliche Mangel der mich genervt hat. Daran hatte ich mich gewöhnt. Es war mir egal das ich für meinen ersten Farbfernseher 8 Stunden in einer Warteschlange stehen musste. Es war mir egal das ich kein Auto hatte und darauf erst 10 dann 12 und am Ende 14 Jahre warten sollte. Es war mir egal das es nur ein oder zwei Mal im Jahr Bananen oder Nüsse gab. Wenn man die Gelegenheit verpasste, war das nicht schlimm. Dann hat man einfach bis zum nächsten Jahr gewartet. 

Wirklich schlimm war für mich persönlich der Mangel an Freiheit. Nie konnte ich sagen was ich wirklich dachte. Immer musste eine politische Aussage angepasst sein, im Sinne des Sozialismus und jeder Hanswurst durfte mir ins Wort fallen und mir sagen das ich so nicht argumentieren durfte. Auch wenn ich genau wusste das ich Recht hatte, durfte ich diesen roten Besserwissern nicht widersprechen, ihnen nicht über das Maul fahren wie sie es verdient hätten. Ich musste meinen Zorn jedes Mal hinunterschlucken wenn ich nicht eingesperrt werden wollte.

Dieses ständige Gefühl der Unfreiheit hätte mich getötet. Es hätte mich umgebracht, mich physisch ausgelöscht, wenn die DDR noch länger existiert hätte. Zum Glück war der Spuk am 9. November 1989 vorbei und ich konnte zum ersten Mal frei atmen. 

Ach ja, mein erstes Auto habe ich mir zwei Tage nach der Einführung der D-Mark gekauft und es war kein Trabant. Denn auch nach 14 Jahren war die DDR nicht in der Lage zu liefern.

Kommentar von 666Phoenix ,

Wenn Du jetzt noch Deine "dass-das" Schwäche bekämpfst, wirst Du noch besser Luft bekommen!

Kommentar von VeritasUna ,

Das falsch geschriebene "Das-dass" ändert nichts an dem wahrheitsgemäßen Inhalt.

Antwort
von voayager, 112

Die DDR war einer der sozialsten Staaten der Welt, wenn nicht gar der sozialste überhaupt, allenthalben Schweden unter Olaf Palme könnte ihr da den Rang streitig gemacht haben. Wenn man noch bedenkt, dass die ausgangslage ungünstig wie nur was war, werstaunt das umso mehr. Was genau war schlecht von der ausgangslage her?

1. hohe Reparationszahlungen an die SU

2. kein Marshallplan wie bei der BRD

3. größerer Grad der Indusrieausbombung in Ostdeutschland als in Westd.So wurde das größte Chjemiewerk Deutschlands völlig zerbombt, hingegwen fiel auf die Farbwerke Hoechst in Frankfurt keine einzige Bombe

4. fehlende Währungskonvertibilität auf dem Weltmarkt

5. jahrelange Aufrechterhaltung der Hallstein-Doktrin, die Handelshemmnisse für die DDR mit sich brachte.

In Sachen Umweltschutz war die DDR miserabel, so groß war die Wirtschaftskraft nun wieder auch nicht, vor allem die stümperhafte Honecker-Reige verschlimmerte dies. Unter Ilbricht gab es höhere Zuwachsraten, dieser Kurs hätte daher beibehalten werden müssen, statt Westannäherung, Riesenkombinate, Enteignung kleinster Imbißbuden, Ausschaltung von technischen Fachkräften in der Industrie, wenn es um Betriebsentscheidungen ging. Akademisches Fachwissen, unter Ulbricht noch bedingt geschätzt, wurde durch bloßes Funktionärswissen ersetzt, was sich als recht abträglich herausstellte.

Die DDR war in Vielem nicht demokratisch, so wie es die alte BRD, mehr noch das jetzige Deutschland ja auch nicht ist. Für die breite Masse herrschte und herrscht lediglich eine größere Konsumvielfalt als auch Reisefreiheit, die in der DDR nur begrenzt gegeben war. Allerdings muß ein hiesiger Bürger erst einmal genügend Geld haben, um groß zu verreisen oder die Konsumvielfalt zu genießen.

Es sei übrigens angemerkt, dass der Sozialismus in der DDR z.T. verkrüppelt war. Dies schon deshalb, weil nicht das DDR-Volk ihn einführte, sondern dieser von der SMAD, der sowjetischen Militärbehörde größtentweils derornet wurde. Man dargf nie vergessen, dass nur wenige Jahre zuvor 90% der Deutschen begeistert Heil Hitler schrien. Sie nicht im geringsten dazu beitrugen, den Faschismus zu beseitigen, von Ausnahmen abgesehen, sondern diesem bis zum Schluß die Niebelungentreue hielten.

Antwort
von Huckebein3, 135

So schlimm war es:

Wir hatten alle!!!! unsere Arbeit, haben nicht jeden Tag Schlange gestanden nach dem Notwendigsten. Das kam nur vor, wenn es die seltenen Südfrüchte gab und einige andere Dinge, zu denen die DDR kaum Zugang hatte.

Alle zum Leben notwendigen Dinge gab es immer und ausreichend. Gehungert hat niemand. Selbst die "Unterschicht" konnte sich leisten, an Feiertagen ihre Kinder großzügig zu beschenken und sich Wein und Sekt leisten.

Allein erziehende Mütter standen nicht am Rande der Gesellschaft. Sie hatten alle Möglichkeiten: Kindergarten, Studium, Arbeit, Anerkennung.

Unsere Kinder waren gut aufgehoben. Es gab Freizeitangebote mehr als genug, die kaum etwas kosteten. Es gab keine Drogen, nicht jeden Tag Mord und Totschlag.

Nach der Schule ging es in den Hort, wo unter Aufsicht von Fachkräften die Hausarbeiten erledigt wurden. Dort gab es auch zu essen, dort wurde gespielt und nicht gedrillt.

Auf Tafeln und Suppenküchen war niemand angewiesen. Diese Begriffe waren Fremdwörter.

Neid und Missgunst, wie das heute an der Tagesordnung ist, gab es, wenn überhaupt, nur ansatzweise und nicht "flächendeckend".

Wenn auch nur einer gewagt hätte, sich über Kinderlärm zu beschweren, dann hätte er nur einen Lacher geerntet, ganz zu schweigen davon, dass sich jemand von Amts wegen eingemischt hätte.

Nachbarschaftquerelen im heutigen Ausmaß mit gerichtlichen Konsequenzen gehörten zu den großen Ausnahmen, was nicht ausschließt, dass es hier und da so etwas gegeben hat.

Ich hatte eine schöne Kindheit, und alle, die ich kenne und mit denen ich zur Schule ging, auch. Alle haben einen Beruf erlernt, einige haben studiert, und mit Beginn der Berufstätigkeit hat sich keiner Gedanken darüber machen müssen, dass er eventuell morgen rausfliegt und auf der Straße steht.

Wem das nicht gereicht hat, und das war die Minderheit, der hat sich mit dem Staat angelegt auf die eine oder andere Weise und hat mehr oder weniger die Konsequenzen daraus gespürt.

Dass dabei einiges im Argen lag und die DDR-Führung unzureichend die mit der Zeit immer mehr anwachsende Unzufriedenheit zur Kenntnis genommen hat, wissen wir und hat uns die bekannten Konsequenzen beschert.

Jetzt sind wir endlich in der Freiheit!

Wir haben die Freiheit zu reisen, wenn wir das nötige Kleingeld dazu haben. Wir haben alle Freiheiten, wenn die Kohle stimmt...

So, ich habe jetzt die Befindlichkeiten des normalen DDR-Bürgers dargelegt, ohne auf die von denen einzugehen, die sich die "Freiheit" des Westens gewünscht haben.Die Anführungszeichen deshalb, weil diese Freiheit jeder auf seine Weise erlebt, Der Millionär auf seine, der Arbeitslose auf eine andere, und die Kinder einer allein erziehenden Mutter auf eine ganz spezielle.

So und nicht anders haben wir , die Mehrheit,die DDR erlebt.

Das war eine Antwort zum Thema "Alltag in der DDR". Ich erwähne das deshalb, weil es außerhalb dieses Alltags auch noch andere Dinge gab, die weniger erfreulich waren.
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Es wird als unangemessen empfunden, dass ein Ex-Ossi, also ein Verlierer, es wagt, auch nur ein gutes Wort über das Land zu verlieren, dass ihm trotz aller Unzulänglichkeiten Bildung, Arbeit und ein gesichertes Leben gewährleistet hat. Da wird dann mit "Argumenten" aufgefahren, die jeder Grundlage entbehren, da entweder diejenigen hier ihr Unwissen ablassen, die die DDR nur vom Hörensagen kennen, oder solche Mitbürger, die früher einmal in der DDR gelebt haben und die DDR die letzten 30 Jahre nur noch aus der "Ferne" betrachten konnten.

Wenn ihr euch mal die Antworten zu den diversen DDR-Fragen durchlest, könnt ihr immer wieder sehen, dass die Meinungen von ehemaligen DDR-Bürgern nur dann gefragt sind, wenn sie dem Klischee der Westbürger entsprechen. Es kann nicht sein, dass Ossis sich erdreisten, sich ihr Leben nicht klein reden zu lassen. Da wird dann zu den abstrusesten Behauptungen gegriffen, die man empört!!! dem Besiegten an den Kopf schleudert.

Kommentar von SchIaufuchs ,

Das Problematische an dem ganzen antikommunistischen Gedöhns ist, dass seine Lautstärke jede ernsthafte Auseinandersetzung damit, was am DDR-Sozialismus ... sagen wir: verbesserungsfähig, also wirklich kritikwürdig war, völlig wegdrückt. Ein ähnliches Phänomen erleben wir hier mit dem Thema Muslime, welches derart von rechten Schreihälsen belagert wird, dass jede vernünftige Kritik darin unterzugehen droht.

Antwort
von abibremer, 37

Es mußte NIEMAND Hunger leiden oder unter einer Brücke schlafen. Allerdings gab es keine Südfrüchte, bestimmte Meinungen äußerte man besser nicht öffentlich, "Fernreisen" beschränkten sich für mittelalte Personen auf das sozialistische Ausland und ausländische Zeitungen, sowie manches Druckerzeugnis aus dem Westen, gab es nicht zu kaufen. Die schwache Mark der DDR liess für Privatleute keinen Import von Kraftfahrzeugen zu, weshalb man dann viele Jahre darauf warten mußte, um ein Auto kaufen zu können.

Antwort
von barfussjim, 172

Auch in einer Diktatur hatten viele Menschen ein ganz normales Leben: Man ging arbeiten, verliebte sich, setzte Kinder in die Welt, feierte, machte Urlaub. Voraussetzung war, man hielt die Klappe, begehrte gegen das Regime nicht auf, stellte die Verhältnisse nicht in Frage und tat, was von einem verlangt wurde. Gleiches gilt auch für die Nazizeit bis 1939 und jede andere Diktatur und Autokratie.

Kommentar von Lifeisnic ,

Diktatur kenne ich, aber was ist eine Autokratie?

Kommentar von Philippus1990 ,

Eine nicht ganz so strenge Diktatur (wie aktuell Russland oder die Türkei).

Kommentar von barfussjim ,

Ein Land, in dem eine Person und ihre Clique die Macht an sich reißt und zum dauerhaften Machterhalt demokratische und rechtsstaatliche Grundsätze außer Kraft setzt. Die Türkei ist ein aktuelles Beispiel.

Kommentar von Lifeisnic ,

Okay

Antwort
von lupoklick, 113

Die Menschen hatten sich an das Leben gewöhnt, besonders auf dem Lande. Und dort, wo es keinen Vergleich mit dem Westen gab -

 den nach Parteipropaganda ohnehin Globke und Adenauer fest in den US- imperialistischen Klauen hatten.....  (in der britsch besetzten Zone habe ich keinen Amerikaner getroffen...).

1989 bekam ich Kontakt über Radio SH mit dem ABV eines wunderschönen Dorfes zwischen Ostsee und Bodden.  Schwierigkeiten gab es am meisten bei Häuslebau durch Baustoffmangel - so blieb manche Treppe unferig, Als der Trabbi unter der Last von Fliesen einknickte, half die Armee.... Der dörfliche Zusammenhalt ist leider in dem letzten Jahren verblaßt....

 In der Nachbarschaft wurde der Film "Der Baulöwe" mit Rolf Herricht gedreht - sehr empfehlenswert !!!

Kommentar von XC600 ,

super Film , gebe ich dir recht :)

Kommentar von 666Phoenix ,

lupo

1989 bekam ich Kontakt über Radio SH mit dem ABV eines wunderschönen Dorfes zwischen Ostsee und Bodden.

Wenn Du keinen anderen Kontakt hattest, empfehle ich, einfach die Klappe zu halten!

"Der Baulöwe" mit Rolf Herricht

Das gleiche Niveau wie "Ein Herz und eine Seele" mit Ekel Alfred. Mit dem Unterschied, dass R. Herricht Klasse hatte!

Kommentar von lupoklick ,

Ich bin mit den Freunden an der Ostsee seither in engem persönlichen Kontakt, und  da es die Familie des ABV und Schützenkönigs eines Nachbarortes ist, auch mit vielen der dortigen Nachbarn,,,

Und jetzt Phoen dingens;

 Heiße Asche auf DEINEN Schädel !!!

Kommentar von 666Phoenix ,

So viel Asche hast Du gar nicht, wie der aushält!

"Schützenkönige" gab es nach dem 2. WK auf dem Gebiet der DDR erst wieder nach dem Mauerbau! War noch so eine echte "Errungenschaft", die aus dem Westen herüber geschwappt kam!

Und seit 1989 bist Du in "engen persönlichen" Kontakt mit Deinen Ost-Freunden an der Ostsee?  Wow!!

Weißt Du, wie viele ehemalige DDR-Bürger nach 1989 plötzlich alles zu Widerstandskämpfern, Oppositionellen, Wahrheitserkennern udglm. wurden?

Antwort
von 666Phoenix, 49

Mal kurz gesagt:

Wir sind mit dem Kopf endlich durch die Mauer durch! Und in der Nachbarzelle angekommen!

:-)

Antwort
von ElitessFon, 153

Meine Mutter wurde mehrmals von der Stasi angeworben und hat sich jedes mal geweigert.Dadurch gings ihr sehr schlecht.Ihre neue Freiheit gefällt ihr jetzt deutlich besser.

Mein Opa (vom Vater) hatte hingegen ein sehr gutes Leben, weil er Werksleiter für einen Staatsbetrieb( Barkas)war.Ihm hat es, glaube ich, ganz gut gefallen.

Kommentar von XC600 ,

ihre neue Freiheit ? empfindet sie das nach 26 Jahren immer noch als "neu" ? wie lange braucht sie denn um sich dran zu gewöhnen das sie jetzt "frei" ist ?

Kommentar von ElitessFon ,

So war das nicht gemeint.Doch die Vergangenheit holt sie immer mal wieder ein.Dann erzählt sie wieder etwas davon und merkt wie gut es ihr jetzt geht.In diesem Moment genießt sie ihre "neue" Freiheit.

Antwort
von Kupferzupfer, 160

Besser als in der 3. Welt oder in anderen Ostblockstaaten lebte es sich da normalerweise schon. Viele fühlten sich halt eingeengt und kontrolliert.

Antwort
von josef050153, 90

Wenn du dich nicht regierungskritisch betätigt hast, konntest du relativ normal leben. Natürlich musstest du dich einschränken: Südfrüchte aus den bösen kapitalistischen Ländern gab es praktisch nicht.

Karriere konnte man machen, wenn man Bekannte, Nachbarn etc. denunzierte.

Der nicht genehmigte Aufenthalt in der grenznahen Sperrzone wurde mit Gefängnis bestraft, genauso wie Arbeitsverweigerung.

Funktionäre hatten ein schönes Leben. Sie brauchten nicht zu arbeiten und bekamen trotzdem ihr Geld.

Die Philosophiestudenten wurden als zu künftige Elite ausgebildet (auch bewusstseinsmäßig) und können heute bestenfalls Taxifahren, da Marxismus (außer auf Universitäten) nicht mehr gebraucht wird

Die meisten Menschen, welche heute die DDR so hochjubeln sind diejenigen, welche alle Privilegien, welche dieser Staat zu bieten hatte, ausschöpfen konnten und heute vor den Trümmern ihres Lebens stehen. Aber auch die damaligen Denuzianten jubeln den Stalinfaschisten nach.

Aber was ist an einer Diktatur (egal ob rot oder braun lackiert) schon erstrebenswert?

Die meisten Industrieanlagen der DDR waren schlicht und einfach Dreckschleudern, welche die Luft verpesteten.

Oder nimm doch einfache Mathematik: Wie viele Menschen sind von der DDR in die BRD geflüchtet und wie viele in die umgekehrte Richtung, wenn du mal von Verbrechern à la RAF absiehst?


Kommentar von voayager ,

antikommunistische Hetze, herausgezogen aus der untersten Schublade!

Kommentar von SchIaufuchs ,

"Südfrüchte aus den bösen kapitalistischen Ländern gab es praktisch nicht."

Es gab ja praktisch nie Zitronen, und wenn doch, dann waren die sauer.

Kommentar von 666Phoenix ,

josef1953

Südfrüchte aus den bösen kapitalistischen Ländern gab es praktisch
nicht.

Die gab es bei Euch auch nicht und mussten importiert werden!

Karriere konnte man
machen, wenn man Bekannte, Nachbarn etc. denunzierte.

Komisch, ich habe es ohne jegliche „Denunziation“ geschafft. „Karriere“ natürlich nicht im „freiheitlich-demokratischen“ Sinne: mehr Schein als Sein, Kohle en masse von Papi, Ellenbogen so oft es ging und nötig wurde, usw.

Der nicht genehmigte Aufenthalt in der grenznahen Sperrzone wurde mit Gefängnis bestraft, genauso wie Arbeitsverweigerung.

Ja und? Dafür gab es Gesetze hinsichtlich der grenznahen Zone. Geh heute mal in eine Sperrzone von nuklearem Sondemüll, militärischen Bewegungen u. ä.!

Arbeitsverweigerung?

Heute: wird Arbeitsverweigerung u. a. mit Hartz IV belohnt und von der Gemeinschaft toleriert! Ist das besser?!

Funktionäre hatten ein schönes Leben. Sie brauchten nicht zu arbeiten und bekamen trotzdem ihr Geld.

Wenn ich mir das „schöne Leben“ der heutigen Funktionäre anschaue, dann tut mir jeder EURO weh, den ich als Steuer bezahlen muss!

Heute hat ein Minister allein, wenn er nur drei Monate im Amt war (von „Arbeit“ rede ich schon gar nicht) bereits Anspruch auf Pension, egal, was er in den drei Monaten verzapft hat, ob er Biografien gefälscht oder Dissertationen plagiatiert hat!

Die Philosophiestudenten wurden als zu künftige Elite ausgebildet (auch
bewusstseinsmäßig) und können heute bestenfalls Taxifahren, da Marxismus (außer auf Universitäten) nicht mehr gebraucht wird

Die Philosphiestudenten von heute können nicht mal das!

Die meisten Menschen, welche heute die DDR so hochjubeln sind
diejenigen, welche alle Privilegien, welche dieser Staat zu bieten hatte,
ausschöpfen konnten und heute vor den Trümmern ihres Lebens stehen. Aber auch die damaligen Denuzianten jubeln den Stalinfaschisten nach.

Na gut! Dümmer geht immer! Die "Trümmer" meines Lebens kann mir kein Wessi erklären. Es gibt sie nämlich nicht! In jedem Fall sind sie stabiler als die "Trümmer", die sich hier Arbeitslose, Junkies, Exilanten und Asylanten, Armutsrentner u. ä. gefallen lassen müssen.

Oder nimm doch einfache Mathematik: Wie viele Menschen sind von der DDR in die BRD geflüchtet und wie viele in die umgekehrte Richtung, wenn du mal von Verbrechern à la RAF absiehst?

„Einfache Mathematik"?? Ich beweise Dir mit der einfachen Mathematik und nur mit ihren vier Grundrechenarten, dass 8 gleich 5 ist! Wetten?

Du hast keine Ahnung, schon gar nicht von einfacher Mathematik!

Als ehemaliger Grenzer hatte ich den ersten Grenzverletzer zu bergen, der aus dem "goldenen" Westen in die DDR flüchtete! 

RAF?? Gut, und wie sieht es mit Kriegsverbrechern nach 1945 aus, die in Deinem "freiheitlich-demokratischen" Land Unterschlupf fanden!

Kommentar von josef050153 ,

Die gab es bei Euch auch nicht und mussten importiert werden!

Aber bei uns wurden sie importiert. Ich war anlässlich der Wahl in Dresden und habe gesehen, wie die Bürger des Arbeiterparadieses erstmals Kiwi gesehen haben. Ich war auch schon vorher dort, aber das ist ein anderes Kapitel.

Ja und? Dafür gab es Gesetze hinsichtlich der grenznahen Zone. Geh heute mal in eine Sperrzone von nuklearem Sondemüll, militärischen Bewegungen u. ä.!

Aber die DDR-Bonzen hatten einfach Angst, dass sich die Leute in den Westen absetzten und das sollte durch den Mauerbau und die Schüsse von Grenzsoldaten verhindert werden. Eigentlich ist das Mord auf staatliche Anordnung, um keinen Deut besser als die KZs der Nazis. Nach dem Wort eines Schriftstellers sind ja Kommunisten nur rotlackierte Faschisten und in der DDR wurde der Beweis dafür erbracht.
Wieviele Menschen wurden von Grenzsoldaten denn an der Mauer ermordet? Ich wähle bewusst dieses harte Wort, denn ihr einziges Verbrechen war, dass die DDR-Regierung sie dort lecken konnte, wo die eigene Zunge nicht hinreicht und sie die Konsequenzen gezogen haben. Solche Verbechen gegen die Menschlichkeit  wurde durch Kollaborateure von Grenzern ermöglicht.
Es ist eben etwas anderes ob ich ein gefährliches Gebiet sperre oder um ein ganzes land eine Gefängnismauer baue.
Ich wei natürlich, dass es für hartgesottene Stalinfschisten unmöglich ist zuzugeben, dass sie einem Verbrecherregime devot gedient haben.

Die Philosphiestudenten von heute können nicht mal das!

Möglich, aber sie werden nicht zur künftigen Elite herangezüchtet. Jeder weiß nämlich, dass mit einem Philosophiestudium die Chancen am Arbeitsmarkt Limes gegen Null sind.

„Einfache Mathematik"?? Ich beweise Dir mit der einfachen Mathematik und nur mit ihren vier Grundrechenarten, dass 8 gleich 5 ist! Wetten?

Darauf bin ich mal gespannt!

Kommentar von 666Phoenix ,

Na ja, wieder mal wird es komisch und skurril!

Die Früchte wurden auch in der DDR importiert, eben weniger und teurer! KIWI (aus Australien)? Aha! Kennst Du Früchte und Kräuter aus dem Ural? Aus dem Altai? Aus Kuba? Wann bekamen denn Deine Mitbürger das erste Mal was von Kiwis zu hören? Und wie viele von ihnen konnten sie sich denn dann leisten?

Aber die DDR-Bonzen hatten einfach Angst, dass sich die Leute in den Westen absetzten und das sollte durch den Mauerbau und die Schüsse von Grenzsoldaten verhindert werden.

Was denn für "Angst"? Vor wem denn? Die haben manchmal rein wirtschaftlich gedacht: die Leute, die kostenlose Bildung bekommen haben und zinslose Ehekredite bezogen (was Du gar nicht kennst), sollten gefälligst erstmal abarbeiten, was sie vom Staat in den Allerwertesten gestopft bekommen hatten!

Der Mauerbau! Ich habe immer wieder das Gefühl, dass die Geschichtskenntnisse in diesem Pisa-Land hier einen gewaltigen Knick durchlaufen mussten! 

Hier mal ein früherer Beitrag von mir dazu (es tut weh, hier dauernd soviel Bildungsresistenz und -vakuum anzutreffen):

"Der Mauerbau war ein kollektiver Beschluss der Staatschefs
des Warschauer Vertrages über die Sicherung der Westgrenze ihrer Staaten (es wurde auch die Westgrenze der CSSR z. B. gesichert), die vom 3.-5.8.1961 in Moskau tagten. Die Form der Mauer war eine persönliche Idee von Chrustschow und ihr Bau wurde unter strikter Kontrolle des damaligen Oberkommandierenden der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland, Konew, durchgeführt. Die Mauer war
anerkanntermaßen ein wesentlicher Faktor, dass der Kalte nicht in einen Heißen Krieg umschlug, und dass sehr viele Langfinger aus dem Westen draußen blieben.  

Und dass an der Staatsgrenze eines souveränen Staates
geschossen wurde, war einerseits überall auf Schildern zu lesen (wie heute an militärischen Objekten auch) und betraf die Leute, die gemäß geltender Gesetze nicht an den dafür vorgesehenen Stellen über die Grenze wollten, also illegal, und damit Gesetzesverletzer waren (was keinen der Toten, weder aus Ost noch aus West, rechtfertigen soll)."

Selbst westliche Politiker haben mit Verständnis auf diese Grenzsicherungsmaßnahmen reagiert (Zitate gefällig - kein Problem!)

Nach dem Wort eines Schriftstellers sind ja Kommunisten nur rotlackierte Faschisten

Du hast evtl. Probleme, den Namen dieses Schriftstellers zu nennen. Macht nichts - Schmierenkomödianten gab und gibt es genug!

Kollaborateure von Grenzern ermöglicht.

Gratulation, dass Du das Wort "Kollaborateur" wenigstens fehlerfrei hinbekommen hast! Ich war selber Grenzer - einen solchen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen!

dass es für hartgesottene Stalinfschisten

Es geht mir hinten vorbei, ob Du mir glaubst oder nicht: ich hatte und habe weder was für Stalin noch für Faschisten übrig! Das ist eine Wortschöpfung Deiner "freiheitlich-demokratischen" Mainstreampresse hier! Du hast weder Ahnung von Stalin noch von den damaligen und heutigen Faschisten (letzteren wurden im Übrigen in der ehemaligen DDR ganz schnell der Hahn abgedreht - im Unterschied zu heute, wo ich mit meinen Steuern den Polizeieinsatz zum Schutz von NPD-Aufmärschen bezahlen muss).

Darauf bin ich mal gespannt!

Ich bin mir sicher, Du würdest das gar nicht begreifen! Aber wenn Du darauf bestehst...!

Kommentar von josef050153 ,

Die Früchte wurden auch in der DDR importiert, eben weniger und teurer!

Stimmt, und sie wurden hauptsächlich in Geschäften verkauft, wo mit DM bezahlt werden musste. Der Kapitalismus lässt Grüßen. Du darfst nicht vergessen, dass du als Grenzer zu den Privilegierten gezählt hast.

Aha! Kennst Du Früchte und Kräuter aus dem Ural? Aus dem Altai? Aus Kuba?

Aus Kuba gabs Zuckerrohr, aus dem Altai kann ich mich an den Birkenpilz und einen besonderen Tee erinnern.

Und dass an der Staatsgrenze eines souveränen Staates geschossen wurde, war einerseits überall auf Schildern zu lesen (wie heute an militärischen Objekten auch) und betraf die Leute, die gemäß geltender Gesetze nicht an den dafür vorgesehenen Stellen über die Grenze wollten, also illegal, und damit Gesetzesverletzer waren (was keinen der Toten, weder aus Ost noch aus West, rechtfertigen soll).

Ich frage mich oft, wenn ich mit Menschen wie dir disskutiere, wie bescheuert man eigentlich sein muss, um das Verbecherregime der DDR zu rechtfertigen. Ein Land, dass seine Bürger in einem Gefängnis hält ist ein Kollektivverbrechen und du warst anscheinend, wenn auch ein kleines, Rädchen in diesem Getriebe.

Du hast evtl. Probleme, den Namen dieses Schriftstellers zu nennen. Macht nichts - Schmierenkomödianten gab und gibt es genug!

Einer von ihnen (es gab mehrere) war Kurt Ernst Carl Schumacher. Was die Schmierenkomödianten angeht hier ein Beispiel:

Ich verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wünschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? Ääh, mir ist nicht bekannt, dass solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen, und ihre Arbeitskraft dafür voll ausgenutzt wird, voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!

Originalzitat von Walter Ernst Paul Ulbricht auf einer Pressekonferenz am 15. Juni 1961. Am 13. August 1961 (also zwei Monate später) wurde dann mit dem Mauerbau begonnen. Da war wohl einer ein Schmierenkomödiant der Extraklasse.

Gratulation, dass Du das Wort "Kollaborateur" wenigstens fehlerfrei hinbekommen hast! Ich war selber Grenzer - einen solchen Blödsinn habe ich schon lange nicht mehr gelesen!

Du musst halt damit leben, dass du einer warst. Deine Kinder danken es dir ja dementsprechend.

Du hast weder Ahnung von Stalin noch von den damaligen und heutigen Faschisten.

Es ist genug, dass die meisten Linken und Rechten nicht einmal mit mir reden, weil ich einfach zu viel weiß und sie ja nicht als die Gelackmeierten dastehen wollen.

Es geht mir hinten vorbei

Das glaube ich dir voll, wie es auch den Nazis im Zweiten Weltkrieg  am A**** vorbei ging.

Ich bin mir sicher, Du würdest das gar nicht begreifen! Aber wenn Du darauf bestehst...!

Ich möchte dir nur mitteilen, dass ich auf Schlussfolgerungeen wie

  • Ein Hahn kräht.
  • Ein Wasserhahn ist ein Hahn
  • Folglich muss ein Wasserhahn krähen

spezialisiert bin.

Kommentar von 666Phoenix ,

weil ich einfach zu viel weiß

Auch noch kotzüberheblich! Sicher weißt Du eine Menge, aber noch mehr weißt Du ganz offensichtlich nicht!

wo mit DM bezahlt werden musste.

Richtig! Die gab es in der DDR nicht! Schon vergessen?

du als Grenzer zu den Privilegierten gezählt hast.

Siehe meinen ersten Satz! Worin sollen denn diese "Privilegien" bestanden haben? Du als Profi-Wessi kennst sie natürlich von hinten bis vorne? Gleich lache ich wiedermal!

wie bescheuert man eigentlich sein muss, um das Verbecherregime der DDR zu rechtfertigen.

Das ist das Problem bei Euch Hassern und Demagogen: wenn man versucht, etwas sachlich darzustellen, "rechtfertigt" man und ist "bescheuert"!! Nimm einfach zur Kenntnis, dass ich nichts rechtfertige, zumal ich wahrscheinlich mehr Kenntnisse über dieses Regime hatte und habe als Du jemals auch nur annähernd erlangen wirst! Ich stand, eben weil ich dieses Regime niemals per se rechtfertigte und dazu auch zu DDR-Zeiten immer meine Meinung sagte (natürlich niemals in quotengeilen "freiheitlich-demokratischen" Medien) mehrmals kurz vor dem Parteirausschmiss! Was nicht bedeutet, das ich jeden Blödsinn, der hier im Nachhinein verbreitet wird, kritiklos hinnehme!

Dem Ulbricht wird mit seinem Zitat immer soviel unterschoben, das es weh tut. Der hatte niemals das intellektuelle Profil, selbst eine Mauer zu bauen. In seinem Interview hatte der noch nicht gewusst, dass im August eine Mauer hochgezogen werden wird. Das haben seine "Klassenbrüder" erst auf der Tagung des Warschauer Vertrages Anfang August beschlossen. 

Schabowski war genau so eine Intelligenzblüte, die bis zu seinem Tod nicht kapiert hat, was er mit seiner Pressekonferenz am 9.11.89 losgetreten hatte.

Du musst halt damit leben, dass du einer warst. Deine Kinder danken es dir ja dementsprechend.

Die lass lieber aus dem Spiel, denn die kennst Du schon gar nicht. Auch wenn die heute vieles anders sehen, sie haben immer einen großen Respekt vor mir gehabt, weil ich eben kein Wendehals wurde und nicht mein Fähnchen nach dem Wind gedreht habe!

Und wieso muss ich mit etwas leben, was nicht so war und was mir Typen wie Du allenthalben einreden wollen??

Es geht mir hinten vorbei

bezog sich auf Deine Meinung! Wie gesagt, Demagogie lässt grüßen!

ich auf Schlussfolgerungeen wie
Ein Hahn kräht.
Ein Wasserhahn ist ein Hahn
Folglich muss ein Wasserhahn krähen
spe
zialisiert bin.

Wow! - Auch noch ein "Spezialist" in formaler Logik!

Diese Art formaler Logik hat man in der DDR spätestens in der 7. Klasse abgehandelt. Aber OK - ich merke schon, das ist eben Dein Niveau!

Nur als kleine Bemerkung: "Wasserhahn gleich Hahn (der auch noch kräht)" ist an Dummheit kaum noch zu überbieten! Mit Homonymen auf Dummenfang gehen, das erlebe ich immer wieder hier in der "bunten Republik"!

Das gleiche wäre:

Autofeder ist Feder, Feder ist leicht wie Luft, also Autofeder kann vom jedem Windhauch bewegt werden!   - Lachgrins

Ein bedeutend intelligenteres Beispiel wäre: 

"Es ist Benzin im Tank und der Motor läuft nicht.

Der Motor läuft. Also ist Benzin im Tank."

Debatte beendet, Du Intelligenzbestie!

Kommentar von josef050153 ,

Die lass lieber aus dem Spiel, denn die kennst Du schon gar nicht.

Ich habe dir ja geschrieben, dass ich für viele zu viel weiß. Damit meinte ich nicht nur die Ideologie.

Kommentar von 666Phoenix ,

Jetzt erzähl hier nur noch, dass Du meine Kinder kennst!

Selbst wenn, die würden sich ganz sicher schämen, Dich zu kennen!

Antwort
von Modem1, 96

Wer keine Ansprüche an Leben hatte war zu frieden.Mein Freund und seine Eltern wohnten in einer 1 1/2 Zimmerwohnung untern Dach.Keine Wasser in der Wohnung aber im Boden ein altes Waschbecken aus Gusseisen und Gemeinschaftstoilette auf den Flur. Gebaden haben sie nur am Sonnabend in einer Zinkwanne alle hintereinander. Aber gemeckert hat keiner über die DDR. Das ist ein krasses Beispiel. Wer aber Ansprüche ans Leben hatte zum Beispiel als 17 jähriger träumte ich von Reisen in die Welt oder wollte zur Handelsflotte kam an seine Grenzen.Da gab  es nur den Ostblock und der Tatbestand Westverwandtschaft zu haben versperrte mir den Weg zur Handelsflotte.

Kommentar von soissesPDF ,

Als ich 1976 in den Westen kam, da hatte eine 4 köpfige Familie eine 2 Zimmerwohnung und 'nen Auto vor der Tür.
Eine 5 köpfige Familie eine 3 Zimmerwohnung, auch ein Auto vor der Tür.
Da hab ich schon gedacht, "ist daheim wie bei Mutti", in der DDR.

War es dann doch nicht, denn in der DDR kostete ein Bier in der Kneipe 0,42 Ostmark, in der BRD bereits 2,50 DM.
Goldbroiler in der DDR koste 5 Ostmark, in der BRD hießen Grillhähnchen und kosteten 5 DM.

Gut, nen Auto konnte ich mir nicht leisten, in der DDR keinen Trabbi und im Westen auch nur keines.
In der DDR kostete die Straßenbahn 0,15 Ostmark für die ganze Stadtrundfahrt, im Westen 2 DM für 4 Haltestellen.

Aber sonst? Es war alles ziemlich Deutsch, selbst das Wetter.

Ich hatte damals ein 1 Zimmerappartment, 22.Etage, das war wie der Himmel auf Erden, für 450 DM.
Gut 22 Etagen hab es in der DDR damals nicht, aber so 5. Etage Altbau für 50 Ostmark.

Kommentar von Modem1 ,

Der verlächelte Broiler kommt aus den Englischen,bedeutet Brathähnchen.Diese besondere Geflügelzucht  wurde aus den USA eingeführt. Die Hähnchen waren etwas größer als die Brathähnchen von hier.

Kommentar von 666Phoenix ,

ja und, soisses? Was sind Deine Schlussfolgerungen??

Antwort
von soissesPDF, 109

Schlechter als was?
Die DDR war 40 Jahre Realität, in der sich die Menschen eingerichtet hatten.
Es gab, Waschmaschine, Kühlschrank, Fernseher, was zu essen auf dem Tisch und überhaupt Alltag.
Nichts anderes als in der BRD auch nur.
Gab sogar Urlaub, Feiertage, Kita und Hort.
Sogar Weihnachten und Ostern.

Es gab "Horch & Guck", diese Zausels von Stasi und die realitätsfernen von der SED.
Meinungsfreiheit gab es nicht, aber auch keine neoliberale SPD.

Nein, die DDR war nicht das Paradies, eher das Gegenteil.
Deswegen endete sie im Orkus der Geschichte.
Wohin als nächstes die SPD hingehört.

Kommentar von Modem1 ,

Die Frauen die erst 16 Uhr aus dem Betrieb nach Hause kamen hatten ihre wahre Not ein paar Rinderrouladen beim Fleischer zu bekommen.Waschmaschinen ausgestellt im Warenhaus waren Bestell-muster.Etwas warten musste man da schon ,zum Mitnehmen waren die nicht da.Gewürzgurken wurden in der Kaufhalle gleich im Karton gelassen weil die Leute sofort zu griffen weils die auch nicht jeden Tag gab.Mein Opa suchte vergeblich ein Toilettenbecken.Da ich an der Quelle arbeitete habe ich für mich eines angefordert was er dann bekam.Auspuffrohre für den Wartburg zu bekommen war schon ein Glücksfall.Mein Kollege hatte nicht das Glück und bandagierte seine Auspufftopf.Ein Farbfernsehgerät mit beiden Systemen (PAL und Secam) kostete ca 4000 Mark wurden teilweise über die Betriebe verteilt (1977).Also das war in Halle.

Kommentar von soissesPDF ,

Ein Jahr zuvor verließ ich Halle...erst unfreiwillig Muttern, dann die U-Haft, schließlich die DDR.
Als die Kuppel auf dem Roten Turm damals neu errichtet wurde, sah ich diese aus der U-Haft.
Dieses Gefängnis wurde nach der Wiedervereinigung abgerissen, die Kuppel auf dem Roten Turm hat die Geschichte überlebt.

Die Hallorenkugeln auch, die gibts weiterhin, damals wie heute.

Ja, was Du beschreibst war damals Alltag.
Irgendwann hatten die Leute ihre Waschmaschine erhalten und ihre Rouladen auf dem Tisch, Leben findet immer einen Weg.

Im Westen waren die Schaufenster voll, nur kaufen konnte auch nicht jeder alles. Wer es sich nicht leisten konnte sah da auch nur keinen Stich.
Mitte der 1970er Jahre herrschte Inflation und Rezession.
Es gab nicht jede Woche Rouladen auf dem Tisch.
Wenn es gut lief hieß es "heute bleibt die Küche kalt, wir gehen in den Wienerwald".
Damals eine Restaurantkette wie Mc Dingsbums, für Wiener Schnitzel und halbe Hähnchen mit Pommes.

Glaubt heute niemand, Mitte der 1970er Jahre waren BRD und DDR auf gleicher Höhe.
Der Absturz begann Anfang der 1980er Jahre.
Nicht weil der Westen...es war Russland, die verlangten plötzlich Devisen für die Oellieferungen, statt Transfer-Rubel.

Kommentar von Huckebein3 ,

Die Frauen die erst 16 Uhr aus dem Betrieb nach Hause kamen hatten ihre wahre Not ein paar Rinderrouladen beim Fleischer zu bekommen

Na eben, wären sie doch gleich zur Tafel oder zu einer Suppenküche für die Unterschicht gerannt, dann hätten sie sich alles ersparen können: Geld ausgeben und Kochen.
Oder verwechsele ich da etwas?

Kommentar von 666Phoenix ,

Heute müssen die sich genau überlegen, ob sie sich die leisten können! Im Übrigen, ich bin ehrenamtlich bei der Tafel. Da bekommt nicht jeder Dämlack eine Roulade! 

Antwort
von Philippus1990, 145

In der "DDR" existierte Mangelwirtschaft, insbesondere Südfrüchte wie Bannanen waren selten zu haben. Davon abgesehen war dar gesamte Staat, von den Schulen über die Universitäten bis zu den staatseigenen Betrieben, kommunistisch ideologisiert. Abweichungen von der Norm wurden nicht geduldet.

Es herrschte Arbeitspflicht, eine Entziehung von dieser konnte mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstafe oder Arbeitserziehung geahndet werden (vgl.
§ 249 "DDR"-StGB). Man durfte keine von der SED-Linie abweichenden Auffassungen, insbesondere nicht-kommunistischer Art, vertreten und konnte für diese bespitztelt und bestraft werden. Reisefreiheit ins nicht-kommunistische Ausland war nicht vorhanden. Ebenso war der Empfang von Westfernsehen verboten.

Man kann sich als Opportunist natürlich auch in so einem Staat gemütlich einrichten. Einfach nicht gegen die Diktatur-Spielregeln verstoßen und immer schön buckeln. Als seine Nachbarn denunzierender Opportunist konnte man auch prima Karriere machen und sich Vorteile verschaffen, die man sonst nie gekriegt hätte. Genau so wie im Nationalsozialismus.

Sowohl die "DDR" als auch das NS-Regimes waren brutale Diktaturen an denen rein gar nichts erstrebenswert war oder ist.

Kommentar von MeartyrerGottes ,

Ein toller "Kommunismus". :)

Kommentar von Nomex64 ,

Irgendwie musst du in einer anderen DDR gelebt haben als ich.

Kommentar von Philippus1990 ,

Es gibt viele Leute, die vom "DDR"-Unrechssystem profitiert haben oder die nach dessen Untergang den Übergang nicht geschafft haben. Diese glorifizieren die "DDR" heute - zu Unrecht.

Kommentar von derdorfbengel ,

Und dann gibt es, wie man hier prächtig sieht, die, die vom BRD-Unrechtssystem profitieren und den Übergang in eine gerechte Sozial- und Wirtschaftsordnung nicht schaffen wollen.

Diese glorifizieren das egoistische kapitalistische System der BRD heute.

Zu Unrecht.

Kommentar von OlliBjoern ,

Es sei aber ergänzt, dass Nomex64 das System nicht "glorifiziert" hat. Er hat nur geschrieben, dass die meisten Leute ein "ganz normales Leben" gehabt hatten, und das ist für mich (der ich im Westen aufgewachsen bin) schon mal eine interessante Information. Es besteht nun mal eine große Divergenz zwischen Politik und Alltagsleben, und diese wird auch in solchen (interessanten) Erlebnisberichten deutlich.

Kommentar von 666Phoenix ,

philippus

es gibt auch Leute aus der ehemaligen DDR, die den Übergang bedeutend besser geschafft haben als Ur-Wessis es jemals schaffen könnten. Das hat mit Intelligenz, Anpassungsvermögen, Denkkapazität und Bildung zu tun. Etwas, was ich hier, seitdem ich Bundesbürger werden "durfte", allenthalben vermisse!

Kommentar von beangato ,

@Nomex64

In meiner DDR sah das auch anders aus als in der von Phillipus.

Kommentar von Lazarius ,

Es ist schon ein Hammer die DDR mit dem NS-Regime zu vergleichen.

Irgendwann schon mal in der DDR gelebt oder nur schlechte Literatur erwischt?

Der Text aus deinem Profil:

"Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste." (Unbekannt)

1. Edel kann aber für dich nicht zutreffen.
2. Dafür muss man auch nachdenken - trifft auch nicht zu für dich.
3. Erfahrung, zumindest auf diesem Gebiet, ist gleich null.

LG Lazarius.

Kommentar von MarkusJaja ,

also mit Behauptungen sollte man vorsichtig sein, wenn man es selbst nicht erlebt habt. Deinem Profilnamen entnehme ich, du bist 1990 geboren?

Kommentar von Modem1 ,

Natürlich war das NS Regime von ganz andere Ideologie.Bestimmte Organisationsformen ähnelten sich- könnte man in etwa nennen: (sind politisch natürlich nicht gleich) Hitlerjugend /Freie deutsche Jugend, Einheitsgewerkschaften KDF /FDGB beide Organisationen verteilten Ferienreisen an Arbeitnehmer. Die Uniformen der beiden Armeen  : Deutsche Wehrmacht/ Nationale Volksarmee ähnelten sich.Die Geheimdienste hatten ähnliche Machtbefugnisse und standen über der Kripo und den Innenministerium. Politische Gegner wurden erbarmungslos verfolgt .NSDAP führende politische Kraft in Hitler Deutschland, SED Führungsrolle in der DDR.Sport wurde gefördert  wie in der DDR.Im Kino der beiden Systeme durften nur ausgewählte Filme gezeigt werden.Die Bilder der Staatsoberhäupter hingen in jeder öffentlichen Einrichtung.

Kommentar von 666Phoenix ,

phillippus

Deine Beiträge: immer wieder erbauend, erfrischend und erleichternd. 

V. a., wenn man gerade sein Brechmittel verlegt hat!

Kommentar von metalfreak311 ,

Es ist irgendwie schon bezeichnend, die DDR prinzipiell mit Gänsefüßchen zu versehen. Sieht stark nach Springerpresse aus. Auch wenn es Dir nicht gefällt, war die DDR ein regulärer Staat, der auch von der BRD - wenn auch widerstrebend - diplomatisch anerkannt war. Und den Unterschied zwischen Sozialismus und Kommunismus (den gibt es nämlich) kennst Du offensichtlich auch nicht. Vielleicht noch mal belesen...?

Kommentar von Philippus1990 ,

Die "DDR" war eine blutige Diktatur. Ob sie ein "regulärer Staat" - was immer das auch sein soll - war, interessiert mich. Ich verwende für eine kommunistische Diktatur jedenfalls nicht die propagandistische Eigenbezeichnung "Deutsche Demokratische Republik". Demokratisch war dort nämlich nichts.

Kommentar von voayager ,

Philippus, wenn wilde Wut den Kopf zuschnürt, so geschehen bei dir!

Kommentar von Huckebein3 ,

Ich bin mal so frei:

"Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: erstens durch
nachdenken, das ist der edelste, zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste."

Den ersten Weg schließe ich bei dir aus, da zum Nachdenken Erfahrung gehört, die ebenfalls wegfällt.
Ergo?:)

Kommentar von Lazarius ,

:-)

Antwort
von peterklaus57, 59

Super Antwort, kann ich mich nur anschliessen. Daumen hoch.

Antwort
von Anonymf16, 103

Die müssten zwangarbeiten und die dürften nicht raus aus ddr

Kommentar von PeVau ,

Dummes Zeug!

Kommentar von Huckebein3 ,

"Dummes Zeug" ist sehr anständig ausgedrückt!

Kommentar von metalfreak311 ,

Ich habe gestern, ich glaube auf zdf neo, eine Doku mit Hape Kerkeling zum Thema gesehen. Wenn man so was dauernd zu sehen kriegt, kommt so eine Meinung wie die von Anonymf16 raus.

Kommentar von JBEZorg ,

Darin war der Osten wohl doch unterlegen. Im Astüfteln perfider Propaganda, die dann "Doku" genannt wird udn nur einem Zweck dient: feste Bilder in die Köpfe einzubetonieren. Bilder, die dann jeder Sechstklässer von sich geben kann in festen Formeln ohne nachdenken zu müssen. Einige haben sie auch her als "Antworten" gepostet.

Kommentar von Anonymf16 ,

Achso deswegen sind so viele Menschen getötet wurden als sie flüchten
wollten aus DDR und gejugelt haben als DRR mauer gefallen ist ? Geh und lern richtig junge.

Kommentar von Huckebein3 ,

Nach allem, was man so aus deinen Beiträgen erkennen kann, warst du zur Wendezeit noch nicht einmal geplant, geschweige denn auf der Welt.
Also bilde dich und plappere nicht alles nach, was man dir hier verklickert. Noch bist du lernfähig, oder?

Kommentar von 666Phoenix ,

anonymf16

Achso deswegen sind so viele Menschen getötet wurden als sie flüchten wollten aus DDR und gejugelt haben als DRR mauer gefallen ist ? Geh und lern richtig junge.

Mit einer derartigen Rechtschreibschwäche anderen zu empfehlen, lernen zu "gehen", ist an Komik kaum zu überbieten!

Aber so ist das eben hier im Land der "Doofen und Deppen" - pardon, der "Dichter und Denker"! Selbst nicht bis drei zählen können, aber über mathematische Grundgesetze schwafeln!

Antwort
von Siggy, 8

Im Prinzip war das Leben in der DDR auch nicht anders als in der Bundesrepublik mit folgendem Unterschied:

In der Bundesrepublik bestimmen die Bosse der Wirtschaft über ihre Lobbyisten, was der dumme Politiker zu tun hat - in der DDR bestimmten die dummen Politiker über ihre Funktionäre, was die Wirtschaft zu tun hat.

Folglich hatte man in der DDR das Geld (in Ostmark), aber man bekam die gewünschte Ware nicht. Die Ware gab es im Westen, nur hatte man meist nicht das Geld dafür.

Antwort
von SLS197, 108

Es ging schlechter zu 

Antwort
von dersachse1995, 91

Meinen Eltern ging es gut da aber auch nur weil wir viel Westverwandtschaft hatten, sie sind aber trotzdem 1982 in den Westen gegangen

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