Frage von IlPennero, 136

Warum werden griechische und nordische Götter als Mythos bezeichnet, Christentum, Islam etc. als Religion?

Laut der Wortdefinition von "Mythos" müsste das doch alles als Mythos bezeichnet werden, oder?

Antwort
von Fairy21, 95

Zu der Zeit, als die Götter noch gewissermaßen aktiv waren, also bevor die "Ein-Gott-Religion" kam, waren die Götter auch eine Religion. 

Als die ein Gott -Religion aufkam, wurden die "alten Götter" ins Reich der Mythen/Märchen verbannt. 

Angefangen hatte der "Monotheismus" mit Echnaton. 

Als das Christentum aufkam wurden die Götter dämonisiert, d.h. man hat sie in Dämonen/ Teufel umgewandelt. 

Oder als "Abgötter"/ Götzenbilder, deren Anbetung man als Ketzerei verurteilte. 

Anschließend kam bei einigen die Verbannung ins Mythen/Märchenreich, es durfte sie einfach nicht mehr geben. 

Antwort
von feinerle, 22

Erstere sind ausgemustert, zweitere sind derzeit etabliert.

Antwort
von Drajil, 5

Im großen und Ganzen liegt das glaube ich daran, dass die Zeit dieser Religionen "vorbei ist" ist.

Man  hat sie also quasi schon als falsch im Hinterkopf. Heutzutage fragt man sich dann eher ob eine der "großen Religionen" recht hat.

Ich lachmich kaputt, wenn ich drauf gehe und so ne Minni-relegion Recht hatte die eigentlich keiner kennt. ;-)

Da musste dich dann er5stmal raus reden.

Antwort
von Andrastor, 70

Genau genommen sind die abrahamitischen Religionen, beziehungsweise ihre Geschichten nichts weiter als Mythen. Der einzige Unterschied ist dass an die abrahamitischen Religionen noch aktiv geglaubt wird, während die polytheistischen Religionen ausgestorben sind.

Bleibt zu hoffen dass die abrahamitischen Religionen bald dieses Schicksal teilen.

Kommentar von Fairy21 ,

Der Hinduismus ist eine polytheistische Religion und der existiert immer 

Kommentar von Andrastor ,

Noch immer.

Es sollte eigentlich klar sein dass ich mich mit meiner Aussage auf die erwähnten polytheistischen Religionen der Normannen und antiken Griechen bezogen habe.

Kommentar von Fantho ,

Genau dies ist die Arroganz, von der ich ständig schrieb und versuchte, Dich darauf hinzuweisen: Du verlangst von anderen, dass sie zu wissen haben sollen, was Du GEMEINT haben könntest und verkennst ganz einfach die Situation, dass jeder Leser sich hier nur auf den geschriebenen Text zurückgreifen kann und zurückgreift und nicht auf das, was Du GEMEINT haben könntest...

Somit hat Fairy21 ganz richtig kommentiert, denn sie muss nicht davon ausgehen, dass Du Hinduismus kennen KÖNNTEST und Deine Antwort sich nur auf die polytheistischen Religionen der Normannen und Griechen bezog...

Wenn man korrekt artikuliert, kommen keine Verständnisschwierigkeiten auf...

Ich hätte Dir jetzt auch ein paar polytheistische Religionen verbal 'um die Ohren gehauen', wenn fairy21 mir nicht zuvor gekommen wäre ;-)

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,

Du verlangst von anderen, dass sie zu wissen haben sollen, was Du GEMEINT haben könntest

Das ist keine Arroganz, immerhin war im Gespräch bisher nur von den Religionen der antiken Griechen und Normannen die Rede.

Die Fragestellung selbst gibt in großen, fetten Buchstaben an dass diese beiden polytheistischen Religionen mit dem Christentum, dem Islam etc. verglichen werden.

Daher ist es nur logisch das man sich innerhalb dieser Themen bewegt, auch wenn man das nicht extra angibt.

Aber was auch immer dir Recht kommt um einen Ad hominem Beitrag zu verfassen. Weitere Ad Hominem Beiträge werden kommentarlos gemeldet!

Antwort
von verwirrtesmausi, 60

eine Religion hat Glaubensgemeinschaft und wird gelebt

die griechische Mythologie war damals Teil ihrer Religion, die gibt's nur nicht mehr meines Wissens nach

Antwort
von josef050153, 18

Mit Mythos werden nicht die Götter bezeichnet, sondern die Geschichten um sie herum.

Antwort
von YassineB87, 22

ich bin mir nicht ganz sicher, wie es um die Mythen steht um z.b. Propheten und Heilige schriften... auser das Heldentum und sogenannte halbgötter gab es soetwas wohl nicht. wenn ich richtig liege, dann denke ich ist das auch eine wesentliche unterscheidung - da propheten und heilige Schriften als "handfest" für die menschen galten und gilt im gegensatz zu erzählungen...

es werden jetzt viele kommentieren das schriften und propheten nicht handfest sind - ist mir klar dass es folgt... das ist ansichtssache, für gläubige sind es diese unf für nicht gläubige sind sie es nicht. Aber ich meine es vor allem im gegensatz zu reinen erzählungen vor allem in der Zeit

Antwort
von Lukomat99, 69

Weil die Religion so gut wie tot ist und man nennt die einzelnen Geschichten Mythen.

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