Oma verstorben-Enkelin muss Beerdigung zahlen?

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14 Antworten

Zunächst mein aufrichtiges Beileid!

Die gesetzliche Folge sieht vor, dass zunächst die leiblichen Kinder/direkten Nachkommen zur Rechnung gezogen werden & die Kosten übernehmen sollten.. erst wenn sicher sein sollte, dass bei denen absolut nix zu holen sein sollte & einer nach dem anderen seine Verhältnisse offenlegt also beweist, dass er echt nix auf der hohen Kante haben sollte, geht es an die Enkel, in dem Falle an dich und Geschwister/Cousins/Cousinen.

Evtl. übernimmt auch das Sozialamt einen Teil der Kosten, genauso ist bei einigen Bestattungsunternehmen Ratenzahlung möglich. Beides habe ich mal erlebt, als der Opa eines meiner Freunde gestorben ist.

Moralisch ist es von deinem Onkel zweifellos 'ne miese Nummer.. ich würde darauf garnicht eingehen.

Mein Tipp noch ---------> Besuche mal eine Rechtsberatungsstelle oder die Beratung vom VdK Sozialverband, bitte um einen Ausdruck & schicke dem Onkel das per Post zu.

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Du musst nicht zahlen. Rein rechtlich hast du die besseren Karten. Die moralische Beurteilung lasse ich mal außen vor.

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Ganz klar: ich würde sagen 'Wenn du mir schon so dreißt kommst zahl ich gar nichts.'

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Hallo,

Ersteinmal herzliches Beileid. Du müsstest eigentlich gar nichts dazugeben, weil du kein direkter Verwandter bist. Wenn er mit seinen 6 Geschwistern zerstritten ist, ist das ganz alleine sein Problem. Wenn es ums Erben geht, werden diese auch auf ihren Pflichtanteil bestehen.

Mach dir also keinen Kopf, du hast etwas dazu gegeben und das ist schon ok so, wenn er nun sauer auf dich ist, dann brich im Zweifelsfall den Kontakt ab.

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Erstmal mein herzliches Beileid


Ich gebe dir einen guten Rat:

Unzwar ruf bei dem Zuständigen Bestattungsunternehmen an und frage nach auf wie viel sich die Beerdigung tatsächlich belaufen. Zum Thema mit deinem Onkel kann ich dir leider nur empfehlen so schwer es auch ist einen Rechtsbeistand (Anwalt) zu suchen, denn das was dein Onkel macht ist absolut unzumutbar denn ihr müsst ja schließlich auch euren Lebensunterhalt beibehalten. Der Anwalt kann dir aber nähere Infos dazu bereitstellen bin jetzt kein Prof auf dem Gebiet! 

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Erst mal sind die leiblichen Kinder dran mit zahlen!

Wende dich an einen Anwalt u. frag ihn, wie die rechtliche Lage ist!

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Ich wurde nun von der Beerdigung ausgeschlossen, da ich nicht mehr Geld zahle und seiner Meinung nach geizig sind. 

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Kommentar von conzalesspeedy
08.11.2015, 18:28

@Enya30    Es kann Dir keiner verbieten auf die Bederdigung Deiner Oma zu gehen. Gruß

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Mein Beileid.

Hatte die Oma nicht selbst vorgesorgt?

In erster Linie sind erst mal die Kinder des Verstorbenen an der Reihe, danach die anderen Angehörigen.

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Kommentar von Enya30
06.11.2015, 21:34

Nein

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Also - Dein Onkel hat jetzt einfach Pech. Wer was bestellt, zahlt auch - so einfach ist das.

Wer etwas geben WILL, tut dies freiwillig und gibt auch nur so viel, wie er MÖCHTE.

6000 Euro ist schon ganz schön happig.

Mein Beileid übrigens.

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wer die kosten bestellt , kommt dafür auf . das sind die kinder  , nicht die enkel

. das muß der onkel akzeptieren . vom möglichen erbe wird er das wohl bestreiten können . da gibt er ihnen nichts von ab , bzw verschweigt es .

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Die Kosten der Beerdigung schmälern das Erbe. Wer sind die Erben? Die Kinder in gerader Linie. Du dürftest damit 0,0% zu tun haben.

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Ganz so einfach ist das alles nicht.

Grundsätzlich muss man unterscheiden, wer verpflichtet ist, für die Beerdigung zu sorgen, und wer dann die Beerdigung bezahlt.

Bezahlen müssen die Erben. Dafür gibt es eine gesetzliche Erbfolge und vielleicht gibt es auch ein Testament.

Zunächst sind die Kinder zuständig. Leben die nicht mehr, erben z.B. deren Kinder. 

Das Erbe kann man annehmen oder ausschlagen. Man kann auch Schulden erben.

Die Beerdigung aber wird zunächst aus dem Erbe bezahlt. Gibt es etwas zu erben und ist das mehr wert, als die Beerdigung? Dann muss auch daraus zuerst die Beerdigung bezahlt werden. Und dann wird der Rest aufgeteilt.

Gibt es nichts oder zu wenig zu erben, müssen die Erben dies übernehmen.

Allerdings können sie das Erbe ausschließen. Dafür gibt es Fristen.

Als erstes kann man sich beim zuständigen Amtsgericht erkundigen. Wer (zu) wenig Geld hat, kann sich beim Amtsgericht auch kostenlos beraten lassen (bzw. kann von dort an eine entsprechende Rechtsberatung vermittelt werden).

Da gibt es viele Fallstricke. Wenn die Sache schon so kompliziert ist, würde ich auf jeden Fall solche eine Rechtsberatung suchen. Denn wenn es im schlimmsten Fall um viele Schulden geht, und man verpasst eine Frist zur Ausschlagung, kann es sehr teuer werden.

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Ihr habt gegeben was geht und mehr läuft nicht.

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Soweit ich weiß sind erstmal Omas Kinder gefragt.

Du als Enkelin hast mit den Kosten eigendlich garnichts zutun.

Erkundige Dich bei einem Anwalt. Es gibt Beratunsgespräche die nicht viel kosten.

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