Frage von Bucktus, 117

Kann ich statt LED auch normale Glühbirnen verwenden?

Hallo zusammen, ich habe vor kurzem noch alte Glühbirnen geschenkt bekommen (mit rund 55 Watt Leistung). Als Student nehme ich gerne alles was gratis ist. :) Aber: Auf meiner Lampe im Schlafzimmer steht “maximal 9 Watt“.

Ich habe mittlerweile herausgefunden, dass nur LED-Birnen über eine so geringe Wattzahl verfügen und wollte also auf Amazon welche kaufen, als meine kaputt gingen.

Jetzt steht bei vielen Birnen so etwas wie: “hyperikon LED A60 Glühbirne, CRI 90 +, 9 W (60 W Äquivalent)“

Jetzt also die Frage: Wird die Watt-Zahl (ich war schon immer furchtbar in Physik) bei LED's anders berechnet als bei herkömmlichen Glühbirnen? Kann ich also auch die 60 Watt Birnen benutzen?

Oder muss ich mit einem Wohnungsbrand rechnen?

Liebe Grüße und danke im Vorraus Bucki

Antwort
von Peter42, 80

Pfoten weg, mach' das nicht. Wenn auf einer Energiesparlampe o.ä. drauf steht, dass z.B. "10Watt... vergleichbar 60Watt" (fiktive Zahlenwerte), dann bedeutet das, dass dieses Leuchtmittel etwa so hell ist wie eine 60Wattglühbirne. So weit, so ganz gut, aber ... - eine 60Wattglühbirne wird richtig heiss und wenn die Fassung und die Zuleitungen nur auf eine wesentlich kleinere Leistung ausgelegt ist, dann wird sie im Betrieb zu(!) heiss - dass kann bis zum Brand führen. Ist also buchstäblich brandgefährlich.

In ältere, auf Glühbirnen ausgelegte Fassungen kann man problemlos schwächere Alternativlampen eindrehen die weniger Leistung haben, aber der umgekehrte Weg - Glühbirnen in moderne Fassungen für LED's klappt nur, wenn man sich auf die mickerigen Leistungen der LED's beschränkt. Dann hat man eben keine Beleuchtung, sondern allenfalls ein schwach angedeutetes Orientierungslicht (falls man überhaupt so schwache Glühlampen bekommt).

Antwort
von Frankenmuggl, 85

Von der Watt Zahl her funktioniert es, das ist kein Problem.

Aber wie Peter42 schon geschrieben hat, musst Du wegen der Hitzeentwicklung aufpassen. Es kommt also auf die Lampe an, ob da irgend welche Teile sind, die schmelzen oder brennen können.

Und da Du ein Sparfuchs bist musst Du auch wissen, dass die alten Glühbirnen tatsächlich mehr Strom brauchen. Wenn man eine Lampe immer nur mal kurz an hat, kein Thema. Aber wenn Du sie mehrere Stunden am Tag an hast, dann kannst das durchaus an der Stromrechnung bemerken auf ein Jahr gesehen.

Kommentar von Iceblue ,

Wenn ich Bucktus wäre, und mir brennt die Bude ab, würde ich dich haftbar machen.

Kommentar von Frankenmuggl ,

Okay

Antwort
von Iceblue, 39

Achtung Brandgefahr, keinesfalls den "klugen" Ratschlägen anderer Antworten folgen, wenn da steht:  “hyperikon LED A60 Glühbirne, CRI 90 +, 9 W (60 W Äquivalent)“ kannst du dieses Leuchtmittel verwenden, es hat 9W Stromverbrauch, aber die Helligkeit einer 60W Glühbirne, das 90+ bedeutet , dass die Lichtqualität zu über 90% dem der Sonne entspricht, das ist sehr gut. (Vereinfacht ausgedrückt) Also keine Spielchen mit 60 Watt Glühbirnen, da wird auch die Brandversicherung nicht zahlen.....

Antwort
von Peppie85, 61

deine leuchte ist für energiesparlampen oder und LEDs ausgelegt. machst du normale glühlampen rein, können die zu heiß werden, die fassungen schmelzen etc. bestenfalls halten sie nicht lange. aber austesten würde ich es nicht.

gescheite LED leuchtmittel kosten auch nicht mehr die welt.

lg, Anna

Kommentar von Iceblue ,

Ich würde es besser finden, wenn du klar schreiben würdest: Die Lampe kann brennen, keinesfalls 60W eindrehen !!!!

Antwort
von abibremer, 33

Was in der ANSCHAFFUNG billig ist, kann sich LANGFRISTIG als böse KOSTENFALLE HERAUSSTELLEN. Du bekommst einen optisch gefälligen Kühlschrank mit guter Raumaufteilung für fast umsonst, bezahlst dich dann aber bei den Stromkosten dumm und dämlich. Im Moment gibt es bei LIDL und Aldi-Nord LED "Birnen", die helles Licht per stromsparenden LED liefern.


Antwort
von josef050153, 25

Das Problem dabei ist, dass Glühlampen viel mehr Wärme abstrahlen als LEDs. Wahrscheinlich wird das die Leuchte auf die Dauer nicht aushalten, aber du kannst ja mal bei der Feuerwehr anfragen, was so ein Einsatz kostet.

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