Ist die Neue-Welt-Übersetzung abgeändert?

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10 Antworten

Hallo MarcoAH,

Jehovas Zeugen liegt nichts ferner, als die Bibel so abzuändern, damit sie zu ihren Lehren passt. Das wäre nicht nur äußerst unehrlich, sondern auch ein schweres Vergehen gegen Gott! Ihnen ist vielmehr daran gelegen, den ursprünglichen Text und die damit verbundene Bedeutung so gut wie möglich zu bewahren.

Bedenke auch bitte, dass die Zeugen Jehovas ihre erste eigene Bibelübersetzung (zunächst nur Neues Testament) erstmals im Jahr 1950 herausgegeben haben (in englischer Sprache). Jahrzehnte zuvor haben sie ausschließlich andere Bibeln benutzt und verbreitet. Ihr grundlegendes Bibelverständnis ist aufgrund dieser Bibelübersetzungen entstanden. Außerdem waren sie von Anfang an darum bemüht, ihre Lehren der Bibel anzupassen und nicht umgekehrt. Warum aber haben sie dann eine eigene Bibelübersetzung angefertigt?

Der hauptsächliche Grund liegt darin, dass sie feststellten, dass viele Bibeln nicht immer getreu das wiedergaben, was in den inspirierten Urschriften stand. Vor allem fiel ihnen auf, dass der göttliche Name in den meisten Übersetzungen durch die Titel "Gott" und "Herr" ersetzt worden war, obwohl er in den Urschriften über 7000 mal in der Form der vier hebräischen Konsonanten "JHWH" vorkam. Dies belegen eine große Anzahl der erhaltenen Bibelmanuskripte.

So wurde im Jahre 1947 ein Bibelübersetzungskomitee ins Leben gerufen, das die damals neuesten entdeckten Bibelhandschriften berücksichtigte und den ursprünglichen Text so getreu wie möglich zu übersetzen bestrebt war. Auch sollte er in einer gut verständlichen und modernen Sprache abgefasst werden. Nach Fertigstellung dieser Bibel äußersten sich einige Gelehrte damals sehr anerkennend.

Es stimmt, die Neue-Welt-Übersetzung unterscheidet sich in einigen Punkten von den meisten anderen Übersetzungen. Einige der wesentlichen Merkmale möchte ich nachfolgend einmal anführen.

1. Die Verwendung des Gottesnamens
In der Neuen-Welt-Übersetzung (NWÜ) wird der Name Gottes an etwa 7000 Stellen mit "Jehova" wiedergegeben. Warum? In den ursprünglichen Texten der Heiligen Schrift erschien der göttliche Name in Form der vier hebräischen Konsonanten "JHWH". Eine Vielzahl der Bibelmanuskripte, die man gefunden hat, enthalten den Namen Gottes in dieser Form, also in den Buchstaben JHWH.

Warum ist die genaue Aussprache des Namens Gottes aber nicht bekannt? Im Althebräischen wurden nur die Konsonanten geschrieben und erst beim Lesen setzte man die Vokale ein. Da die Juden jedoch im Laufe der Zeit die Tradition entwickelten, den Namen Gottes nicht mehr auszusprechen, da sie ihn für zu heilig hielten, ging die genaue Aussprache des Namens Gottes verloren. Übrig blieben also nur die vier hebräischen Konsonanten "JHWH".

Gibt es denn Gründe dafür, den Namen Gottes zu verwenden, auch wenn dessen genaue Aussprache heute nicht mehr bekannt ist? Ja, die gibt es!
Wenn Gott dafür gesorgt hat, dass die Schreiber der Bibel den Namen Gottes über 7000 mal verwendeten, dann kann man ganz sicher daraus schließen, dass ihm sein Name sehr wichtig ist.
Dass sich die Übersetzer der NWÜ dafür entschieden haben, die Form "Jehova" für den Namen Gottes zu verwenden, liegt hauptsächlich daran, dass dieser Name bereits seit Jahrhunderten in deutschen Sprachraum bekannt und in Gebrauch ist.

Im Vorwort einer anderen deutschen Bibelübersetzung, die ebenfalls den Namen Gottes in der Form "Jehova" gebraucht, der "Schlachter-Bibel" heißt es: „Jehova wurde namentlich da gesetzt, wo es sich um einen Gegensatz zu den Heidengöttern handelt. Eigentlich sollte man ja allerdings, wie die gelehrten Forschungen ergeben, ,Jahwe‘ und nicht ,Jehova‘ schreiben; aber die herkömmliche Aussprache ist zu sehr eingebürgert, als dass wir es wagen dürften, in einer für das Volk bestimmten Bibel diese Änderung zu treffen.“

Auch wenn niemand, was die Aussprache des Namens Gottes, dogmatisch sein sollte, wäre es sicher ein großer Fehler, den Namen Gottes überhaupt nicht zu verwenden und es stellt eine grobe Verfälschung der Bibel dar, den göttlichen Namen durch die Wörter "Herr" und "Gott" zu ersetzen.

2. Die sorgfältige Wiedergabe der Verben der hebräischen und griechischen Sprache

Die Übersetzer der der NWÜ haben darauf geachtet, der durch die griechischen und hebräischen Verben zum Ausdruck gebrachten Handlungen richtig zum Ausdruck zu bringen.

Darüber heißt es in dem Werk "Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich":

Die richtige Wiedergabe des Zustandes (Stadiums) des hebräischen Verbs im Deutschen ist äußerst wichtig, da sonst der Sinn entstellt und ein ganz anderer Gedanke übermittelt werden könnte. Als Beispiel hierfür mögen einige verbale Ausdrücke aus 1.  Mose 2:2, 3 dienen. In manchen Übersetzungen heißt es von Gott, daß er am siebten Tag „ruhte“ oder „ausruhte (davon abließ)“. Aus diesen Lesarten könnte man schließen, daß Gottes Ruhen während des siebten Tages in der Vergangenheit bereits abgeschlossen war. Man beachte aber, wie die Neue-Welt-Übersetzung den Sinn der in 1.  Mose 2:2, 3 gebrauchten Verben zum Ausdruck bringt: „Und bis zum siebten Tag kam Gott zur Vollendung seines Werkes, das er gemacht hatte, und er begann am siebten Tag von all seinem Werk zu ruhen, das er gemacht hatte. Und Gott ging daran, den siebten Tag zu segnen und ihn zu heiligen, denn an ihm hat er fortan geruht von all seinem Werk, das Gott, um es zu machen, geschaffen hat.“ Der Ausdruck ‘er begann zu ruhen’ im Vers  2 ist im Hebräischen ein Verb im Imperfekt und gibt somit den Gedanken einer noch nicht abgeschlossenen oder noch andauernden Handlung oder eines noch nicht abgeschlossenen Zustands wieder. Die Wiedergabe der Wendung ‘er begann zu ruhen’ stimmt mit Hebräer 4:4-7 überein. Das Verb in 1.  Mose 2:3 steht dagegen im Perfekt, ist aber in Übereinstimmung mit Vers  2 und mit Hebräer 4:4-7 mit „hat er fortan geruht“ übersetzt worden " ("Die ganze Bibel ist von Gott inspiriert und nützlich", hrsg. von Jehovas Zeugen, Seite 329).

Ähnliche Sorgfalt wurde auch beim Übersetzen der griechischen Verben geübt. Dabei wurden die unterschiedlichen Zeitformen berücksichtigt, die durch den Gebrauch bestimmter Verben zum Ausdruck kommt. In dem soeben zitierten Werk heißt es dazu: "Zum Beispiel gibt die fortdauernde Zeitform eines griechischen Verbs nicht nur den wahren Charakter einer Handlung wieder, sondern verleiht Ermahnungen und Rat auch größeren Nachdruck. Der fortdauernde Unglaube der Pharisäer und Sadduzäer wird durch folgende Worte Jesu verdeutlicht: „Eine böse und ehebrecherische Generation sucht fortwährend ein Zeichen.“ Die Notwendigkeit, fortwährend richtig zu handeln, kommt treffend durch die Worte Jesu zum Ausdruck: „Fahrt fort, eure Feinde zu lieben.“ „So fahrt denn fort, zuerst das Königreich .  .  . zu suchen.“ „Bittet fortwährend, und es wird euch gegeben werden; sucht unablässig, und ihr werdet finden; klopft immer wieder an, und es wird euch geöffnet werden“ (Mat. 16:4; 5:44; 6:33; 7:7). ("Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich", Seite 330)

3. Wiedergabe des Textes in zeitgemäßer Sprache

In vielen älteren Bibelübersetzungen werden Wörter gebraucht, die heute nicht mehr in Gebrauch sind und von daher auch nicht mehr richtig verstanden werden. Die Übersetzer der NWÜ haben sich darum bemüht, den Text der Bibel in die moderne Sprache von heute zu übertragen, ohne dabei sich jedoch zu große Freiheiten herauszunehmen. Sie hielten sich stets eng an die Vorlage der Bibelmanuskripte in den Originalsprachen und so wurden Textpassagen nicht einfach nur sinngemäß wiedergegeben, sondern möglichst wortgetreu.

4. Eine einheitliche Textwiedergabe
Das bedeutet, dass sich die Übersetzer darum bemüht haben, für jedes hebräische oder griechische Wort ein entsprechendes deutsches Wort zu gebrauchen, soweit es der Kontext zulässt, und bei diesem Wort durchgängig zu bleiben. Zum Beispiel wurden das hebräische Wort "nephesch" und das griechische Wort "psyche" einheitlich mit dem Wort "Seele" wiedergegeben.

Der Gräzist (Experte altgriechischer Sprache und Kultur) Alexander Thomson sagte einmal mit Bezug auf dieses Merkmal der NWÜ:"Die Übersetzung ist offensichtlich das Werk befähigter und kluger Gelehrter, die sich bemüht haben, den griechischen Text so getreu, wie es das Ausdrucksvermögen der englischen Sprache zuläßt, wiederzugeben. Man war bestrebt, jedes wichtigere griechische Wort mit ein und demselben englischen Wort wiederzugeben und so möglichst wörtlich zu sein. .  .  . Das Wort, das in der Regel mit ‚rechtfertigen‘ wiedergegeben wird, ist in den meisten Fällen sehr richtig mit ‚gerechtsprechen‘ übersetzt worden. .  .  . Das Wort für das Kreuz ist mit ‚Marterpfahl‘ wiedergegeben worden, was ebenfalls eine Verbesserung ist. .  .  . Lukas 23:43 ist richtig übersetzt: ‚Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein.‘ Das ist eine bedeutende Verbesserung gegenüber der Lesart der meisten Übersetzungen.“ Zur Übersetzung der Hebräischen Schriften machte Thomson folgenden Kommentar: „Es lohnt sich wirklich, die Neue-Welt-Übersetzung zu erwerben. Ihr Stil ist lebendig und realistisch und veranlaßt den Leser zum Nachdenken und Überlegen. Sie ist nicht das Werk von Bibelkritikern, sondern von Gelehrten, die Gott und sein Wort ehren“ (The Differentiator, April 1952, Seite 52—57 und Juni 1954, Seite 136).

5. Weitere Besonderheiten

In der NWÜ finden sich insgesamt über 125.000 Querverweise.Diese zeigen, dass es zu den meisten biblischen Aussagen noch einen zweiten Zeugen gibt. Eine Überprüfung der Fußnoten ergibt, dass die Bibel als ein einheitliches ganzes Werk voll innerer Harmonie zu betrachten ist.

Als Hilfe für die Aussprache sind bei biblischen Namen Betonungszeichen eingesetzt worden, , oft in Annäherung an die Aussprache in den Ursprachen.

Im Vorwort der revidierten Ausgabe der NWÜ von 1986 heißt es: "Man hat sich bemüht, in der Neuen-Welt-Übersetzung die Autorität, die Kraft, die Dynamik und die Direktheit der ursprünglich in Hebräisch und Griechisch abgefaßten Schriften zu erreichen und diese Charakteristika in das heutige Deutsch zu übertragen. Die Übersetzung bietet ein zeitgemäßes Deutsch mit heute üblichen Sprachformen...Beim Übersetzen von hebräischen und griechischen Verben wurde besondere Sorgfalt angewandt, um die Einfachheit, die Wärme, den Charakter und die Ausdruckskraft der in der Ursprache gebrauchten Wörter zu erreichen. Viel Mühe ist auch darauf verwandt worden, Stil und Wesen der biblischen Zeit der Hebräer und Griechen zu erhalten und wiederzugeben, die Art, wie die Menschen dachten, folgerten und sich mitteilten, ihre gesellschaftlichen Aktivitäten usw."

Dieses sind nur die wesentlichsten Merkmale der NWÜ, die den Unterschied zu vielen anderen Übersetzungen ausmachen. Damit ist die NWÜ eine qualitativ sehr hochwertige Bibelübersetzung, wie das Kenner der Ursprachen der Bibel mehrfach bestätigt haben.

LG Philipp

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Kommentar von Kheber
10.07.2016, 23:45

Hallo Philipp,

mein Kompliment. Du hast DIr ja wahnsinnig viel Arbeit mit der Antwort gemacht und nicht nur irgendetwas niedergeschrieben, sondern bist auf den Grund gegangen und hast auch teilweise den Kontex mancher Aussagen berücksichtigt. Deine Ausführungenw aren sehr übersichtlich. Das war ein Superwerk. Zu Jeshuas Zeiten hätte man geglaubt, Du seiest bei Scha-ul in die Lehre gegangen oder wärest ein Schriftgelehrter. Das soll aber kein Spott sein!
Der Ewige segne Dich!

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Kommentar von Scriptorium
05.12.2016, 02:23

Leider ist daran kein Wort war. Der Aufwand der ubersetzung von weitesgehenden Leien war ein anderer. Ganz vorne in der NWU findest Du folgendes:

"Ubersetzt nach der revidierten englischen Ausgabe 1984 ... den Rest behaupten sie vor allem vor Bibellaien mit behender Ausdauer. 

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Kommentar von ManfredFS
16.03.2017, 02:13

DIe Hälfte deines Textes stammt von der WTG Webseite und der Rest ist Humbug. Die NWÜ ist nachweislich eine Fälschung. Dazu gibt es hunderte von Bibelstellen.

Allein 237 mal wurde der Name Jehova in das NT eingefügt und damit sehr oft der Sinn verändert obwohl es NICHT EINE EINZIGE Urschrift gibt, wo der Name vorkommt. Der grund ist einfach, man will mit dieser Fälschung von Jesus Christus ablenken, der laut der Bibel Gott ist, der Fleisch wurde. Teilweise wurden Verse komplett neugeschrieben, wie Johannes 17:3 oder weggelassen.

Jeder der diese NWÜ Fäslchung liest muss sich im klaren sein, dass er eine falsche Bibel liest die mit dem Original nichts zu hat.

das kann man jederzeit beweisen

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Ob die Neue-Welt-Übersetzung abgeändert wurde oder nicht halte ich für irrelevant. Alle Bibel-Übersetzungen sind eine Sammlung diverser Bücher, und was enthalten ist oder nicht enthalten ist, wurde in den Anfängen der von Rom ausgehenden Christianisierung festgelegt und späterhin weiter präzisiert. Ähnlich verhält es sich mit den Übersetzungen, die in ihrem Endprodukt zumeist die Auslegung der Auslegung von der Auslegung der Übersetzung .... usw. sind. Nur relativ wenig ist von den Originaltexten über die Zeiten hinweg erhalten geblieben.

Doch ganz gleich, welche Übersetzung man bevorzugt, es kommt stets darauf an, ob sie der Prüfung stand hält, in sich selbst schlüssig zu sein. Finden sich Aussagen, die auch bei allem Wohlwollen nur als sich gegenseitig ausschließend gewertet werden können, dann ist das Ganze wie eine lange Formel, die falsche Parameter enthält, und das Ergebnis kann dann zwangsläufig nur falsch sein. Selbst ein Weglassen falscher Parameter würde nicht wirklich helfen, weil auch eine unvollständige Formel kein korrektes Ergebnis bringen kann.

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Kommentar von stefanbluemchen
27.11.2016, 14:45

Na, ob du da nicht auf dem Holzweg bist? Denke an die vielen Schriftrollen und Fragmente, die die Richtigkeit der heutigen Bibelübersetzung bestätigen.

Zudem, ist unser Gott Jehova nicht allmächtig? Ist er dann nicht in der Lage, sein Wort zu bewahren?

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Du willst Passagen

Liest Johannes 17:3 und vergleiche

Lies Römer 10 im Kontext in der Elberfelder oder Schlachter und dann stelle dir die Frage, wer ist in Vers 13 mit Herr gemeint ist
13 Denn »wer den Namen des Herrn anruft, wird selig werden«

Wenn du ehrlich und sachlich bist, wirst du feststellen, dass Paulus die ganze Zeit eine Argumentationskette aufbaut, die Jesus als Herrn zeigt und mit dem Zitat aus Joel in Vers 13 gipfelt das dann in der Aussage, weil Jeus der Herr ist, wird jeder der ihn anruft (anbetet) errettet.

Lies Kolosser 1

15 

Er ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene vor aller Schöpfung.

16 

Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das

Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder

Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.

17 

Und er ist vor allem, und es besteht alles in ihm.

Hier in der Lutherbibel wird klar, das Jesus kein Teil der Schöpfung ist, sondern VOR jeder Schöpfung der ERSTGEBORENE war.

Die NWÜ fügt hier mehrfach "das Wort anderen ein um zu suggerieren, Jesus sei das erste erschaffene Wesen und alle anderen wurden durch ihn erschaffen, Das Wort andere gibt es nicht im Urtext

Johannes 1

Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.

Dasselbe war im Anfang bei Gott.

Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist.

Dieser Text wird auch verändert und umgestellt. Hier der direkte Vergleich

 Im Anfang+ war das WORT*+, und das WORT war bei GOTT,*+ und das WORT war ein Gott.*+

 Dieser war im Anfang+ bei GOTT.+

 Alle Dinge kamen durch ihn ins Dasein,+ und ohne ihn kam auch nicht e i n Ding ins Dasein

Beachte mal den letzten Teil Vers ein.

Luther = Gott war das Wort.

NWÜ = das WORT war ein Gott.

Einmal wird das Wort "ein" eingefügt was nirgends im Urtext ist und dann wird der Satzbau komplett umgedreht.

Die Luther macht deutlich was Johannes sagen wollte. Es gibt Gott den Vater und Gott den Sohn. Der Sohn ist Gott, der Vater ist Gott aber der Sohn ist nicht der Vater.

Hier ist das Wort der Sohn.

Im Anfang war der Sohn. Der Sohn war beim Vater.  Und Gott war der Sohn.

So muss man das lesen. Interessant ist, dass die Basis dieser falschen Version auf der Bibel von Johannes Gerber beruht einem Spiritisten und Esoteriker. Einige der Lehren stammen direkt von ihm. Hier einige Beispiele

1. *Christus ist nicht _der_ Sohn Gottes, *sondern nur "Der Erste" Sohn

Gottes. Ein Erster unter Gleichgeschöpften, ein sogenannter: /Primus

inter pares"/ = ein Gleicher unter Gleichen. (Aus: Verkehr mit der

Geisterwelt, J.Greber)

2. *Der Sohn Gottes ist in seiner Präexistenz der Erzengel Michael

*Christus hat eine Sonderstellung unter den Geisterheeren (Aus: Verkehr

mit der Geisterwelt, J. Greber)

3. *Joh 1,1: "... und das Wort war/_ein_/Gott.* (Übersetzung von J.

Greber) Diese Inspiration von J. Greber mit dem unbestimmten Artikel

"ein" übernimmt die Wachtturm-Gesellschaft wortgetreu. Die

Wachtturmpublikation: "Vergewissert euch aller Dinge" zitiert: "Eine

Übersetzung mit Erklärungen auf den ältesten Manuskripten aufgebaut.

Ausgabe 1937 von J. Greber"

Auch die ZJ lehren dass Jesus der Erzengel Michael, ein Geschöpf sei und nicht Gott.

Es gibt hunderte von Stellen. Wenn du nur die liest wo Jehova im NT steht findest du schon mehrere dutzend Stellen, wo der Sinn völlig anders wird. Hier ein letztes Beispiel

Römer 14 NWÜ

 Wer den Tag beobachtet, beobachtet ihn für Jehova*. Auch wer ißt, ißt für Jehova,*+ denn er sagt Gott Dank;+ und wer nicht ißt, ißt nicht für Jehova*+ und sagt Gott dennoch Dank.+
 Keiner von uns lebt ja nur im Hinblick auf sich selbst,+ und keiner stirbt nur im Hinblick auf sich selbst;
 denn wenn wir leben, leben wir für Jehova,*+ und auch wenn wir sterben, sterben wir für Jehova.*+ Darum, wenn wir leben und auch wenn wir sterben, gehören wir Jehova.*+
 Denn dazu ist Christus gestorben und wieder zum Leben gekommen,+ damit er Herr sei sowohl über die Toten+ als auch die Lebenden.+

das ist völliger Humbug, es geht im ganzen Text nur um Jesus Christus, durch den Namen Jehova wird der Sinn völlig verändert. Lies Schlachter oder was auch immer

SCHLACHTER Römer 14

Wer auf den Tag achtet, der achtet darauf für den Herrn, und wer nicht auf

den Tag achtet, der achtet nicht darauf für den Herrn. Wer ißt, der ißt

für den Herrn, denn er dankt Gott; und wer nicht ißt, der enthält sich

der Speise für den Herrn und dankt Gott auch.

Denn keiner von uns lebt sich selbst und keiner stirbt sich selbst.

Denn leben wir, so leben wir dem Herrn, und sterben wir, so sterben wir dem Herrn; ob wir nun leben oder sterben, wir gehören dem Herrn.

Denn dazu ist Christus auch gestorben und auferstanden und wieder lebendig geworden, daß er sowohl über Tote als auch über Lebende Herr sei.

Merkst du den Unterschied wenn man die Bibel verfälscht. Paulus baut eine Gedankenkette auf, wir leben für den Herrn wir sterben für den Herrn, denn dazu ist der Herr Jesus Christus gestorben und auferstanden....

Wenn das nicht reicht, dann werden dich hundert weitere Stellen auch nicht überzeugen, egal wie krass die Fälschung ist.

Aber ein letztes Beispiel noch:

1. Johannes 5 (SCHLACHTER)

7 Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort1 und der Heilige Geist, und diese drei sind eins;
8 und drei sind es, die Zeugnis ablegen auf der Erde2: der Geist und das Wasser und das Blut, und die drei stimmen überein.

NUN DIE NWÜ

 Denn da sind drei Zeugnisträger,*
 der Geist+ und das Wasser+ und das Blut+, und die drei sind in Übereinstimmung.*+

Bibel in Steno und dann auch noch verdreht. Wenn ich schreibe, die drei stimmen überein, dann bedeutet das, das wesen ist identisch. Bei Sachen, die Sachen sind identisch.

Wenn ich aber schreibe, die drei sind in Übereinstimmung dann betrifft das lediglich die Meinungen usw.

Merksatz: Alles was im Ansatz die Göttlichkeit Jesus, die Dreieinigkeit, dass Jesu Gott ist und Mensch wurde unterstützt wird in der NWÜ ausgemerzt

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Marco, deine Frage ist zwar schon ein paar Tage her, ich hätte aber noch auf  etwas aufmerksam zu machen, was den Unterschied der NWÜ zu den meisten anderen Bibeln ausmacht.

Im Griechischen gab es keine Interpunktion wie sie in unseren Sprachen üblich ist. Dir fällt sicherlich der Unterschied im nachfolgenden Text auf.
Sollte es in Lukas 23:43 heißen: „Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein“ (Lu) oder: „Wahrlich, ich sage dir heute: Du wirst mit mir im Paradies sein" (NWÜ)

Nach der Lutherbibel ist das Verständnis dieses Bibelverses so zu verstehen, dass Jesus mit dem Verbrecher an seiner Seite noch am gleichen Tag im Paradies sein würde.

Das war aber nicht möglich, denn Jesus war für 3 Tage tot und noch lange nicht in den Himmel aufgefahren. Und auch bei seiner Himmelfahrt nahm er diesen Mann nicht mit. Es würde auch vielen Aussagen der Bibel widersprechen, z.B. Joh. 5:28,29  Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine [Jesu] Stimme hören und herauskommen werden“ .

Die Auferstehung hat noch  nicht stattgefunden, da die Welt, um die wir im "Vater unser" bitten (dein Königreich komme, dein Wille geschehe hier auf Erden), noch nicht da ist. Also ist dieser Verbrecher, der neben Jesu hing und starb, immer noch tot. Wenn Jesus aber in dieser neuen Welt, dem ersehnten Paradies, als König herrschen wird, wird er auch diesen Mann auferwecken, für den es dann tatsächlich so sein wird, als wäre es derselbe Tag - von seinem Totsein hat er ja nichts mitbekommen.  Zu beachten wäre noch, dass die Menschheit ein irdisches Paradies verloren hat und sich nach diesem zurücksehnt.

Marco, es ist ein Komma/Doppelpunkt, das einen Bibelbericht ins richtige oder falsche Licht rückt. Ich finde, dass es sich lohnt, die Bibel genauer kennen zu lernen. Googel mal nach dem Buch "Was lehrt die Bibel  wirklich" oder suche in jw.org nach ihm. Es werden sehr interassante Themen beantwortet, wie: Wo sind die Toten/Warum gibt es so viel Leid/Was hat Gott für die Erde vorgesehen? Die Antworten darauf helfen, unsere Welt mit ganz anderen Augen zu sehen. Und du hast ja deine eigene Bibel, in der du die vielen angegebenen Bibelstellen nachprüfen kannst und erstaunt sein wirst, was alles in dieser deiner Bibel alles steht. 

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Kommentar von telemann2000
12.08.2016, 23:18

Da hast du dir aber ein problematisches Beispiel ausgesucht.

Das Einfügen oder Weglassen eines Satzzeichens läuft letzten Endes immer auf einen Interpretationsansatz hinaus ....

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Eine interessante Frage, die man als Nicht-Theologe schwer beantworten kann. Ich habe mir gerade mal den Wikipedia-Text dazu durchgelesen, da kommen ein paar Punkte ganz gut rüber.

Die englische Übersetzung scheint eine weitestgehend sehr exakte Übersetzung zu sein, die jedoch an einigen entscheidenden Stellen so übersetzt ist, dass sie klar die Lehren der Jehovas Zeugen unterstützen. Die deutsche Übersetzung bewirkt weitestgehend das gleiche Urteil.

Daher sollte man, wenn man ernsthaft das Wort Gottes studieren möchte, nicht nur diese Übersetzung nutzen. Am besten nutzt man mehrere Übersetzungen und liest die Kommentare. Oder man liest sie gleich im Original, wenn man das kann.

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Kommentar von stefanbluemchen
27.11.2016, 16:20

Bomberos911

Lies bitte die Texte ,die in der NW-ÜBERSETZUNG  angeblich die Lehren der Zeugen Jehovas stützen, in einer beliebigen Übersetzung und vergleiche diese mit der NW-Übersetzung. Dann schreib nochmal, was du selbst festgestellt hast. 

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Kommentar von Scriptorium
04.01.2017, 22:02

Als Zeuge Jehovas sollte man zurückgehen zur alten Bibel der Zeugen, die Elberfelder Übersetzung, die vor der NWÜ üblich war. Natürlich gibt es mittlerweile auch andere Lieblingsübersetzungen. Es geht weder im Sündenfall noch im Dienst Jesu hauptsächlich um den Gehorsam.

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Die Neue Welt Übersetzung ist in Wirklichkeit eine Übertragung. Sie ist nicht die einzige Übertragung. Deshalb sollte man sich eine Übersetzung suchen, die möglichst wortgetreu und sinngetreu ist. In einigen Teilen dieser Übertragung sind die Glaubensvorstellungen der Zeugen Jehova verarbeitet. Wenn man sie verwendet, muss man, um die "Wahrheit" zu erfahren, mindestens eine weitere Übersetzung verwenden und vergleichen. Ich würde mich deshalb lieber gleich mit einer echten Übersetzung befassen, um unnötige Sucharbeiten (wo ist die Neue Welt Übertragung anders?) zu vermeiden. Grundsätzlich ablehnen würde ich sie nicht, aber mein 100-%tiges Vertrauen würde ich nicht in sie setzen. Gilt auch für andere Übertragungen oder Übersetzungen mit näherer Konfessionssicht des Übersetzers und dessen Helfer (der den Text redigiert).

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Kommentar von Richard30
28.08.2016, 03:39

Es ist eine Übersetzung, die sich auch darauf bezieht, den damaligen Kontext zu verstehen. Es gibt reine Übersetzungen, aber was betrachtet man als die Quelle? Nimmt man eine schon übersetze Bibel und übersetzt diese wieder?

Es wurde versucht, die Bibel so zu übersetzen, dass sie das wiedergibt, was damals gemeint wurde. Also als Beispiel: Es gibt in einer älteren Version der Luther Bibel, den Ausdruck "Dirne". Naja heute hat das ja ne ganz bestimmte Bedeutung, würde man es also einfach so direkt übersetzen, könnte es zu einem Missverständiss kommen, man müsste also schauen, was das Wort "Dirne" damals bedeutet hatte. Damals stand das Wort einfach nur für Frau.

Das die Glaubensüberzeugung der Zeugen Jehovas da mit einfliesen, kann natürlich sein, ein Mensch kann nunmal nicht subjektiv sein, aber sicherlich wurde das nicht mit einem manipulativem Hintergedanken gemacht. Gut das sage ich als Zeuge Jehovas, aber würde ich das ganze anders einschätzen, wäre ich nichtmehr in der Organisation.

Also wie du sagst: Wenn sich jemand unsicher ist, kann er gerne noch weitere Übersetzungen hinzuziehen, gibt auch sonst recht gute (Elberfelder z.B), oder auch welche in neuerer Schreibweise, die aber auch eher zum Lesen geeigent sind, als zum wirklichen Nachforschen (wie z.B die Hoffnung für Alle, oder sogar teilweise die Volxbibel)

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Hallo Marco,

Es kommt immer darauf an, was du unter großen und kleinen Abänderungen verstehst. Große Abänderungen gibt es nicht wirklich - außer einer. Das ist der Begriff 'Jehova' im NT, der in den uns zur Verfügung stehenden wesentlich über 5000 Handschriften nicht ein einziges Mal außer in der Form 'Jah' in der Offenbarung vorkommt.

Es wurde hier in dem Forum auf Jason David BeDuhn eingegangen. Ich habe dieses Buch zu Hause. Im Anhang geht er ganz explizit auf diese Problematik ein.

Eine Übersetzung kann so gut sein wie sie will. Allerdings wenn ein Übersetzerteam trotz besseren Wissens wesentlich über 200 Veränderungen am Grundtext des NT vornimmst ist das definitiv keine Kleinigkeit mehr, weil es die komplette Aussage des NT verändert.

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Kommentar von juste55
22.11.2016, 10:28

telemann 2000,

und was sagst du zu der Schriftst. Johannes 12:13?

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Kommentar von stefanbluemchen
27.11.2016, 14:51

Jesus zitierte oft aus den hebräisch- aramäischen Schriften. Es ist unwahrscheinlich, dass er dabei nicht den Namen seines himmlischen Vaters Jehova gebrauchte. Deshalb kann man kaum von einer großen Veränderung des Urtextes reden.

Doch dass von denngroßen Kirchen der göttliche Name verschwiegen wird, das ist wahrlich keine Kleinigkeit!

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Hallo MarcoAH

Die Neue-Welt-Übersetzung  ist für Millionen Menschen ein Segen,  für einige dagegen ein Stein des Anstoßes.

Was es dazu zu sagen gibt ist relativ einfach und plausibel:

Alles,  was sich in unserer Botschaft  von den Lehren der übrigen Christenheit unterscheidet, publizieren und verbreiten wir als Zeugen Jehovas seit über 100 Jahre.  Eine NWÜ gibt es aber erst seit rund 65 Jahren -  sie  kann also nicht die Ursache dafür gewesen sein.

Gegenwärtig verbreiten wir biblische Wahrheiten auf Printmedien und auch online in über 800 Sprachen  - unser NWÜ  gibt es aber nur in 140 Sprachen  -  auch das kann also nicht die Ursache sein.  

Und nicht zuletzt ergibt jede sorgfältige Prüfung,  dass nicht die NWÜ daran schuld ist,  wenn wiedererwachte  Wahrheiten Befremden auslösen.  Vielmehr sind es viele der älteren und gebräuchlichen Übersetzungen, die den Quelltext in ihren Wiedergaben so modifiziert haben, dass Lehren wie die von einer Dreieinigkeit oder einem Höllenfeuer oder einer unsterblichen Seele  u.s.w. biblisch belegbar erschienen. Die NWÜ  hat nichts weiter gemacht,  als solche Abweichungen  -  der Wahrheit zuliebe  - wieder zurechtzurücken. Dazu gehört auch und vor allem,  den Namen unseres Gottes,  der im Quelltext mit JHWH  geschrieben steht,  an den über 7.000 Stellen wieder einzufügen,  an denen ihn andere Übersetzung mit HERR wiedergeben haben. 

Im Übrigen schlägst sich in dieser Übersetzung das Ergebnis von über 100 Jahre ernsthafter Bibelforschung  nieder.

Was deshalb Sachkenner von der NWÜ halten,  füge ich abschließend hier noch an:

Es sind  Urteile von Fachleuten,  in diesem Fall von Sprachwissenschaftlern, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, moderne Bibelübersetzungen — einschließlich der Neue-Welt-Übersetzung — nach Ungenauigkeiten und tendenziösen Wiedergaben zu untersuchten.

Und hier das Ergebnis:

Jason David BeDuhn, außerordentlicher Professor für  Religionswissenschaften an der Universität von Nord-Arizona (USA),
veröffentlichte im Jahr 2003 eine 200-seitige Abhandlung über neun der „im
englischen Sprachraum am meisten gebrauchten Bibeln“. 

Er verglich mehrere umstrittene Schriftstellen, da sich gerade dort  - wie er betont  -  „religiöse Vorprägung am ehesten in der Übersetzung niederschlägt“.
Dazu stellte er den jeweiligen griechischen Text den englischen Wiedergaben
gegenüber und achtete auf interessengeleitete Sinnveränderungen!!

Zu welchem Schluss kam er? 

Jason BeDuhn ist zwar nicht mit jeder Entscheidung der Übersetzer der Neuen-Welt-Übersetzung einverstanden, aber er bezeichnet sie als
eine „hervorragende“ Übersetzung, die den Urtext „weit besser“ und
„einheitlicher“  wiedergibt als einige der anderen Übersetzungen. 

BeDuhn kam zu dem Schluss, dass die Neue-Welt-Übersetzung  „eine der genauesten Übersetzungen des Neuen Testaments ins Englische ist, die
es zur Zeit gibt“, und „unter den ausgewählten Übersetzungen die genaueste“ (Truth in Translation: Accuracy and Bias in English Translations of the New Testament).

Außerdem erwähnte BeDuhn, viele Übersetzer hätten sich dazu verleiten lassen, „das, was eigentlich in der Bibel steht, frei wiederzugeben oder auszuschmücken, um dem gerecht zu werden, was heutige Leser erwarten“. Er stellte fest, dass die Neue-Welt-Übersetzung  anders ist. Sie ist „genauer, weil die NW die ursprünglichen Ausdrücke der Schreiber des Neuen
Testaments wortgetreu und gewissenhaft wiedergibt“.

Dann ist da noch Professor Dr. Benjamin Kedar, ein Hebraist aus Israel, der 1989 sagte:  „Bei philologischen Untersuchungen im Bereich hebräische Bibel und Übersetzungen nehme ich des Öfteren  Einsicht in die englische, unter dem Namen‚ New World Translation‘ bekannte, Übersetzung.  Dabei werde ich jedes Mal in meinem Eindruck bestärkt, dass dieses Werk ein ehrliches Bemühen um einmöglichst genaues Textverstehen erkennen lässt.“

Natürlich gäbe es noch manches mehr zu sagen,  wieso wir die Bibel für so wertvoll halten, und wieso wir sicher sind, dass wir die "Wahrheit" gefunden haben  (gefunden nicht gepachtet!!)  -  aber vielleicht helfen Dir diese Hinweise schon einmal ein Stückchen weiter.  

Ich hoffe es jedenfalls.

Alles Gute.

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Kommentar von MarcoAH
01.05.2016, 07:11

Danke für die ausführliche Antwort. Hat mir sehr geholfen.

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Kommentar von telemann2000
10.04.2017, 18:37

Jason BeDuhn ist zwar nicht mit jeder Entscheidung der Übersetzer der Neuen-Welt-Übersetzung einverstanden

Gegenüber dem Leser wäre es korrekt, das nicht zur als Feststellung einfach im Raum stehen zu lassen ,sondern auch den Grund dafür zu nennen....

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Jede Bibelübersetzung ist irgendwie abgeändert. Denn die Originale sind in Altgriechisch und Hebräisch - und das ist schwer übersetzbar. Deshalb ist es sinnvoll, verschiedene Übersetzungen zu vergleichen wenn man unsicher ist. Und Menschen fragen, die Ahnung davon haben!

Mein Erfahrung mit Zeugen Jehovas ist, dass sie keine allzu große Ahnung von altgriechischer Grammatik (und eben auch Hebräisch) haben und somit in Unwissenheit ihre Übersetzung anpreisen. Daraus ergeben sich Probleme, z. B. wie der Gottesname "Jehova" zustande kam, und beim Thema Dreifaltigkeit.

Manche "Fehler" kommen auch durch das wörtliche Verstehen, nämlich dass es 144.000 Auserwählte geben soll, ebenfalls wenn es um das Umgangsverbot mit "Abtrünnigen" geht.

Diese Punkte betreffen auch andere christliche Kirchen / Sekten, diese sind halt vermutlich weniger bekannt als die ZJ.

P.S. Eine Schlachterfelder Bibel gibt es nicht. Es gibt aber die Elberfelder und die Schlachter :-)

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Kommentar von Abundumzu
01.05.2016, 10:51

Hallo anniegirl80

wie Dir sicherlich bekannt ist, wurde die Bibel inzwischen in rund 2.800 Sprachen übersetzt und in viele dieser Sprache gleich  mehrfach.   So soll es allein im deutschen Sprachraum etwa 60 verschiedene Übersetzungen geben.

Allerdings ist Gottes Wort nicht nur in Bezug auf die Vielzahl  der Übersetzungen ein mit deutlichem Abstand unerreichtes Phänomen, sondern auch in Bezug auf seine Entstehungsgeschichte und auch in Bezug auf seinen erfolgreichen Überlebenskampf  -  und nicht zuletzt und vor allem auch im Hinblick auf seine Auflagenhöhe und damit auf seine Verbreitung  „bis zum entferntesten Teil der Erde. . .“  (Apostelgeschichte 1:8)

Alles in allem ist diese „göttliche Bibliothek“, wie Hieronymus die Bibel nannte,  auf jeder nur erdenklichen Ebene mehr als nur den Erwartungen gerecht geworden, mit der man einer Botschaft begegnet, deren Urheber und Bewahrer der allmächtige Gott ist.

Weder die brutalen noch die arglistigen Versuche (wie Deine
beispielsweise) die zunehmende Entfaltung und Breitenwirkung dieser „guten Nachricht“ zu beeinträchtigen,  haben auch nur im Ansatz Erfolg.

Mache Dir bitte mal bewusst, wer es war, der da einst angekündigt hat, dass „diese gute Botschaft von Gottes Königreich auf der
ganzen bewohnten Erde gepredigt werden wird,  allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen“  (Matthäus 24:14)  -  wer es also war, der diese Verbreitungs-Garantie erteilte,  ohne als „Zugangs -Voraussetzung“  große „Ahnung von der altgriechischen und hebräischen Sprache“ zur Bedingung zu machen.

Ganz im Gegenteil jubelte die gleiche Stimme  „Ich preise dich öffentlich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du diese Dinge vor den Weisen und Intellektuellen verborgen und sie Unmündigen geoffenbart hast. Ja, Vater, weil so zu handeln dir wohlgefällig gewesen ist“.  (Matthäus 11:25, 26)

Und nun,  anniegirl80,  realisiere bitte einmal, was es bedeutet,
wenn der Gott des Himmels und der Erde denen, die sich für weise und intellektuell halten den Zugang des Verständnisses verwehrt! 
Dann kann gar nichts anderes dabei herauskommen, als dass diese mit Selbstüberschätzung glänzende Gruppe  weder den Gottesname "Jehova" noch die gotteslästerliche Lehre von einer Dreifaltigkeit oder die Bedeutung der  144.000 Auserwählte oder gar  das Umgangsverbot mit "Abtrünnigen" (alles Deine Wortwahl)  versteht.  

Unmöglich.

Selbst ein einst weiser König Salomo stand schlussendlich im
Dunkeln, als er in unangebrachter Überheblichkeit mehr auf sich selbst als auf den Rat  seines Schöpfers vertraute  (1. Könige 11:9-11)

Soweit es uns als die   -  Deiner überheblichen Meinung nach  - 
„ahnungslosen“ Zeugen Jehovas betrifft,  freuen wir uns über die Fülle göttlichen Segens, der uns in die Lage versetzt buchstäblich die ganze Welt mit Bibeln und bibelerklärender Literatur zu versorgen.  Wir dürfen die „gute Botschaft“ durch die mit über 800 Sprachen vielsprachigste Website der Welt bis in den entlegensten Winkel unserer Erde verbreiten und bringen  die Kraft auf gegen den Strom zu schwimmen und uns u.a. nirgendwo auf der Erde an kriegerischen Auseinandersetzungen  oder deren Vorbereitungen zu beteiligen.

Jesus kommentiert dieses  Ergebnis in Matthäus 11:19

„Dennoch erweist sich die Weisheit durch ihre Werke als gerecht . . . .“

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Kommentar von stefanbluemchen
03.12.2016, 21:32

Bei Jehovas Zeugen sind Menschen aller Bildungsgrade. Sogar ehemalige Priester sind dabei. Wissenschaftler aller Richtungen sind dabei. Sprachforscher für altertümliche Sprachen und ausgebildete Übersetzer arbeiten ehrenamtlich mit, um die Bibel so originalgetreu wie möglich zu übersetzen. 

Jeder der will, kann seine eigene Übersetzung mit der neuen Welt Übersetzung vergleichen.  Überall, wo in anderen Übersetzungen HErr oder Adonei anstatt Jehova steht, wurde der Name Gottes ersetzt. In modernen Übersetzungen steht allerdings nur noch Herr anstatt der Gottesname. 

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Du solltest dich besser an eine "Schlachter -" oder "Rev. Elberfelder-Übersetzung" halten, denn diese wären "neutral".

Aber: jeden Übersetzer wird die Strafe Gottes treffen, wenn er absichtlich falsch übersetzt (Offb.22,18-19).

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Kommentar von stefanbluemchen
27.11.2016, 16:02

fricktorel,  genau so ist es. Deshalb wird die Neue-Welt-Übersetzung auch von kompetenten Menschen übersetzt. Und diese prüfen ganz genau, ob alles so übersetzt wurde, dass es den Sinn nicht verfälscht und dennoch für jedermann verständlich ist. Deshalb gibt es auch die revidierte Übersetzung noch nicht in deutscher Sprache. 

Im übrigen kann jeder die Übersetzung lesen, die ihm am besten gefällt. Denn die meisten Übersetzer halten sich so gut wie möglich an die ältesten bekannten Abschriften. Vergleiche ruhig die NW-Übersetzung mit anderen. Du wirst feststellen, dass der Sinn nicht verfälscht ist, doch um einiges besser verständlich, als ältere Übersetzungen. 

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