Frage von Almanya2310, 565

Die Bibel Neue-Welt-Übersetzung der Heiligen Schrift ist ja eine Bibel der Zeugen Jehovas; macht diese einen Unterschied zu der christlichen Bibel?

Bibel

Antwort
von HerrVonRibbeck, 147

Ja, die NWÜ macht einen Unterschied, und zwar an entscheidenden Stellen, die dazu dienen, die Lehraussagen der Wachtturmgesellschaft zu stützen.

Welche unterschiedlichen Übersetzungen/Fälschungen es im Einzelnen sind, kannst Du dieser Site entnehmen und Dir selbst eine Meinung bilden:

http://www.forananswer.org/Top_JW/Scholars%20and%20NWT.htm

Antwort
von Adlerauge4, 96

Als Zeuge Jehovas habe ich die Reden und Gegenreden hier mit Interesse verfolgt.

Ist eigentlich  josef, rex, teleman und den anderen, die Halbwahrheiten vertreten und verbreiten,  bewußt, welche hervorragende Schützenhilfe sie den Zeugen Jehovas  leisten? Menschen mit aufrichtigem Interesse können sich ein so leichter ein Bild machen. Nicht nur über Seriosität und Wissen, auch über den Geist, indem solche Falschmeldungen in die Welt gepostet werden. Das ist doch nicht etwa ernsthaft eure Absicht, ist aber sehr hilfreich bei der Wahrheitsfindung.

Kommentar von telemann2000 ,

Hallo Adlerauge. Anstatt nur Behauptungen aufzustellen, würde ich gerne mal etwas konkretes über sogenannte 'Halbwahrheiten' von dir hören......

Antwort
von kdd1945, 160

Hallo Almanya2310!

Die Neue-Welt-Übersetzung ist in zeitgemäßer deutscher Sprache abgefasst und flüssig lesbar. Sie enthält ein sehr effektiv verwendbares Geflecht von Fußnoten, Querverweisen und einen ausführlichen Anhang mit Landkarten, Skizzen und speziellen biblischen Begriffen...u. W...

Die NWÜ ist selbstverständlich eine christliche Bibel, wie ja auch Jehovas Zeugen eine durch und durch christliche Religionsgemeinschaft (KdöR) sind. Nur eine Handvoll Ignoranten und Fanatiker meinen, sie könnten uns das Christsein absprechen. Welch eine Vermessenheit (Apg 17,31)!

Der besondere Vorzug der NWÜ ist augenfällig:

Etwa 7000 mal erscheint Gottes Name im Text der Bibel! Und zwar nicht als Herr oder HErr oder HERR, sondern mit seinem Eigennamen! Das ist gleichzeitig auch der wichtigste Unterschied gegenüber den meisten anderen Übersetzungen.


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Millionen Bibelleser werden jetzt verwundert die Stirn runzeln oder ihre Augenbrauen hochziehen und sich still fragen: Steht nicht auch bei mir, in meiner EÜ; GNB; LUT; ELB; SLA; NGÜ; neü, NLB....X-mal der Name Jesus (sieh www.bibleserver.com)? Selbstverständlich - und genau so steht er auch in der Neue-Welt-Übersetzung.

Gehen wir noch den einen, kleinen Schritt weiter:

Würden nicht die weitaus meisten auf die Frage - Wie ist Gottes Name - antworten: Jesus. Der Apostel Johannes, der ständig mit Jesus zusammen war, hätte etwas Anderes gesagt. Als er einmal erklären sollte, warum er den Lebensbericht Jesu fertiggestellt habe, da antwortete er:

„Joh 20,30-31(LUT) Noch viele andere Zeichen tat Jesus vor seinen Jüngern, die nicht geschrieben sind in diesem Buch. 31 Diese aber sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben das Leben habt in seinem Namen. “

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Und wie lautet nun der Name Gottes? Wie erscheint er im Text der NWÜ ?

Die Neue-Welt-Übersetzung nennt Gottes heiligen Namen: Jehova.

So ist der Name des Höchsten schon seit Jahrhunderten im deutschen Sprachraum bekannt und in Gebrauch.


Dazu heißt es bei Wikipedia:

Die Schreibweise Jehova, Iehovah oder Jehovah wird auf den Dominikanermönch Raymundus Martinus zurückgeführt. Dieser übersetzte um 1270 verschiedene Bibelteile aus dem Hebräischen ins Lateinische; in den Handschriften seines Werks Pugio Fidei adversus Mauros et Judaeos wird das Tetragramm mit Iehovah wiedergegeben.

Diese Schreibung verwendeten dann viele Theologen, darunter Nikolaus von Kues (etwa in seiner Predigt In Principio Erat Verbum von 1428), Petrus Galatinus in seinem Werk De Arcanis catholicae veritatis (1518), William Tyndale in seiner Pentateuchübersetzung (1530), Dominikus von Brentano (1785).

Ihnen folgten einige Bibelübersetzungen bis in die Gegenwart hinein, darunter die frühen Auflagen der katholischen Übersetzung des Leander van Eß... und die unrevidierte Elberfelder Bibel.... Die Schlachter-Bibel von 1905 übersetzte das Tetragramm dort mit „Jehova“, wo der Gottesname ausdrücklich im Gegensatz zu heidnischen Göttern steht; sonst mit „Herr“. ...Seit der Revision 1951 ist in dieser Übersetzung „Jehova“ durchgehend mit „HERR“ wiedergegeben.

Im deutschsprachigen Raum verwendeten viele Kircheninschriften, Kirchenlieder, Münzen und literarische Werke diese Schreibweise.Bekannt ist etwa das evangelische Kirchenlied aus dem Pietismus EG 328: „Dir, Dir Jehova will ich singen“ (Melodie 1690, Text 1695).

Auch in Giuseppe Verdis Oper Nabucco ist der Name zu finden. Franz Schubert vertonte in seinem Lied „Die Allmacht“ (D 852 op. 79,2) den Text „Groß ist Jehova, der Herr“ von Johann Ladislaus Pyrker.[65] In Georg Friedrich Händels Opern bzw. Oratorien Samson, Esther, Saul, Belshazzar und Jephtha steht Jehova; ebenso in Heinrich Heines Ballade Belsazer.

Außerdem wurde Jehova im Mittelalter vielerorts in Kirchenaltäre eingraviert oder eingeschnitzt oder über Kirchenportalen eingemeißelt. Auch in Kirchenbauten der Barockzeit taucht er oft auf, beispielsweise als Tetragramm im Glasfenster hoch über dem Hauptaltar der Wiener Karlskirche.

Die Zeugen Jehovas verwenden die Schreibweise durchgängig in ihrer „Neue-Welt-Übersetzung“. Deswegen wird diese Bezeichnung oft als Besonderheit dieser Religionsgemeinschaft aufgefasst, obwohl sie seit Jahrhunderten im deutschen Sprachraum verbreitet war.

Sind noch Fragen offen?

Bei Bedarf bitte melden!

Grüße, kdd

Kommentar von Abundumzu ,

Sehr gut recherchiert und überzeugend dargelegt, lieber kdd,  Danke Dir dafür   -  und alles Gute . . .

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Antwort
von Almanya2310, 261

Also ich mein katholische bibel 

Antwort
von 666Phoenix, 154

Ist das eine theoretisch-theologische Frage oder eine, deren Beantwortung für unser Leben wichtig ist?

Kommentar von kdd1945 ,

Sowohl als auch?

Kommentar von 666Phoenix ,

In welcher Hinsicht für unser Leben wichtig?

Kommentar von kdd1945 ,

Denk mal selber nach!

Kommentar von 666Phoenix ,

Eine ausweichende Aufforderung! Wenn ich nicht nachdenken würde, würde ich Dir diese Frage nicht stellen!

Antwort
von josef050153, 222

Die Zeugen Jehovas behaupten (zumindest bis zum Jahr 1990), dass in den ersten Ausgaben des Neuen Testaments das Tetragrammaton (JHWH) verwendet wurde und schreiben deshalb Jehova, wo im Griechischen Herr (κύριος - kyrios) und Gott (Θεός - theos) steht. Bis heute gibt es aber keine einzige alte Handschrift, die das unterstützt.

Der Name Jehova selbst beruht auf dem Irrtum von Leuten, welche die hebräische Sprache nicht beherrschten, ist aber genauso falsch wie alle anderen derzeit kursierenden Namensvorschlägen (Jahwe ...).

Alles in allen dient aber die NWÜ hauptsächlich dazu, die Sonderlehren der Zeugen Jehovas zu verteidigen.

Kommentar von Abundumzu ,

Werter josef050153

immer wenn unser Bibelverständnis als „Sonderlehre“ erkannt wird, fühlen wir uns erfreulicherweise bestätigt. Immerhin ist es Jesus Christus selbst, der Anbeter Gottes von den wahren Anbetern unterscheidet, wenn er in Johannes 4:23 (nach Luther 1984) auf diesen Sonderstatus aufmerksam macht. Er sagt dort, dass die „wahren Anbeter den Vater anbeten werden im Geist und in der Wahrheit; denn auch der Vater will solche Anbeter haben.“

In unserem Bemühen gründlich nach dieser Wahrheit zu suchen, haben wir uns auch die Ermahnung aus 2. Korinther 6:17, 18 zu Herzen genommen: „Darum geht aus ihrer Mitte hinaus und sondert euch ab‘, spricht Jehova, ‚und hört auf, das Unreine anzurühren‘ “; „ ,und ich will euch aufnehmen.‘ “ „ ,Und ich werde euch Vater sein, und ihr werdet mir Söhne und Töchter sein‘, spricht Jehova, der Allmächtige.“

Und nun zum Namen unseres Gottes

Der Name Jehova wurde in den Christlichen Griechischen Schriften (NT)  insgesamt 237 Mal verwendet. Bei der Entscheidung zu diesem Schritt spielten zwei wichtige Gesichtspunkte eine Rolle: 

  1. Die heute existierenden griechischen Manuskripte sind keine Originalhandschriften. Von den Tausenden vorliegenden Abschriften entstanden die meisten mindestens 200 Jahre nach Niederschrift der Originale.
  2. Damals wurde das Tetragramm beim Abschreiben bereits durch das griechische Wort für „Herr“ (Kýrios) ersetzt, oder man schrieb von Vorlagen ab, in denen das schon geschehen war. 

Das Übersetzungskomitee der Neuen-Welt-Übersetzung kam daher zu dem Schluss, dass das Tetragramm in den griechischen Urschriften gestanden haben muss. 

Die plausiblen Begründungen waren folgende: 

  • In den Manuskripten der Hebräischen Schriften, die zur Zeit Jesu und der Apostel gebraucht wurden, war das Tetragramm überall im Text enthalten. Früher wurde das von einigen bestritten. Seit man bei Qumran Abschriften der Hebräischen Schriften aus dem 1. Jahrhundert gefunden hat, gibt es jedoch keinerlei Zweifel mehr.
  • Zur Zeit Jesu und der Apostel stand das Tetragramm auch in griechischen Übersetzungen der Hebräischen Schriften. Jahrhundertelang waren Experten der Meinung, das Tetragramm sei in Manuskripten der Septuaginta, einer griechischen Übersetzung der Hebräischen Schriften, nicht zu finden gewesen. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Aufmerksamkeit von Bibelwissenschaftlern dann auf einige sehr alte Fragmente der griechischen Septuaginta gelenkt, die zur Zeit Jesu existierten. Diese Fragmente enthalten den Gottesnamen in hebräischen Buchstaben. Damals kam er also in den griechischen Bibelhandschriften tatsächlich vor. Im 4. Jahrhundert tauchte dieser Name jedoch in bedeutenden Handschriften der Septuaginta — etwa dem Codex Vaticanus und dem Codex Sinaiticus — in den Büchern 1. Mose bis Maleachi nicht mehr auf (in früheren Manuskripten war er dort noch vorhanden). Es überrascht daher nicht, dass in Abschriften aus dieser Epoche der Name Gottes im sogenannten Neuen Testament oder in den Griechischen Schriften nicht zu finden ist. 
  • Wie in den Christlichen Griechischen Schriften selbst steht, nahm Jesus oft auf den Namen Gottes Bezug und machte ihn bekannt. Jesus erklärte: „Ich bin im Namen meines Vaters gekommen“ (Johannes 5:43; 10:25). Und in einem Gebet zu Gott sagte er: „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht“ (Johannes 17:6, 11, 12, 26). 
  • Da die Christlichen Griechischen Schriften eine von Gott inspirierte Fortsetzung der heiligen Hebräischen Schriften waren, wäre es unlogisch, anzunehmen, dass Jehovas Name in diesem Teil der Bibel plötzlich nicht mehr gebraucht wurde. Etwa Mitte des 1. Jahrhunderts u. Z. sagte der Jünger Jakobus zu den Ältesten in Jerusalem: „Simeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen“ (Apostelgeschichte 15:14). Diese Aussage wäre nicht sinnvoll gewesen, wenn im 1. Jahrhundert niemand den Namen Gottes gekannt oder gebraucht hätte. 

 .und noch einige Argumente . . .

Kommentar von Abundumzu ,
  • In den Christlichen Griechischen Schriften kommt die verkürzte Form des Gottesnamens vor. Man findet sie in dem Wort „Halleluja“ in Offenbarung 19:1, 3, 4, 6 (Fußnoten). „Halleluja“ kommt von einem hebräischen Ausdruck, der wörtlich „Preiset Jah“ bedeutet. „Jah“ ist eine Kurzform von „Jehova“. In den Christlichen Griechischen Schriften kommt eine ganze Reihe von Personennamen vor, in denen Gottes Name enthalten ist. Das ist auch bei dem Namen Jesus der Fall. Wie Nachschlagewerke zeigen, bedeutet er „Jehova ist Rettung“. 
  • Frühe jüdische Quellen lassen darauf schließen, dass der Gottesname in den Schriften der Judenchristen vorkam. In der Tosefta, einer Sammlung mündlicher Gesetze der Juden, die um 300 u. Z. fertiggestellt wurde, heißt es über die Verbrennung christlicher Schriften am Sabbat: „Die Ränder und Minäerbücher darf man aus einer Feuersbrunst nicht retten; man lasse sie vielmehr an ihrer Stelle verbrennen, sie selbst samt ihren Gottesnamen.“ (Mit den „Rändern“ waren sehr wahrscheinlich die Evangelien gemeint und mit „Minäer“ Judenchristen.) In dem gleichen Werk wird Rabbi Jose der Galiläer zitiert, der Anfang des 2. Jahrhunderts u. Z. lebte. Er sagte über die Verbrennung von vermutlich christlichen Schriften an anderen Tagen: „Am Wochentage schneide man die darin enthaltenen Gottesnamen aus und verstecke sie, und das Übrige verbrenne man.“ 
  • Manche Fachleute räumen ein, der Name Gottes könne in den Christlichen Griechischen Schriften an Stellen, wo aus den Hebräischen Schriften zitiert wurde, durchaus vorgekommen sein. Unter der Überschrift „Tetragramm im Neuen Testament“ heißt es in The Anchor Bible Dictionary: „Es gibt Hinweise darauf, dass im Urtext des NT [Neues Testament] etliche Male oder sogar immer das Tetragramm (der Gottesname Jahwe) stand, wenn aus dem AT [Altes Testament] zitiert wurde.“ Der Bibelwissenschaftler George Howard erklärte: „Da das Tetragramm in den Abschriften der griechischen Bibel [Septuaginta], die die Schriften der Urkirche bildeten, immer noch geschrieben wurde, ist es vernünftig, anzunehmen, dass die Schreiber des NT das Tetragramm im Bibeltext beibehielten, wenn sie aus den Schriften zitierten.“ 
  • Anerkannte Bibelübersetzer haben Gottes Namen in den Christlichen Griechischen Schriften gebraucht. Manche dieser Übersetzungen entstanden lange vor Erscheinen der Neuen-Welt-Übersetzung. Dazu gibt es fünf Beispiele, die ich aus Platzgründen ier nicht alle aufführe. In Deutsch gibt es außerdem mindestens 11 Übersetzungen, in denen „Jehova[h]“, „Jhova“ (oder „Jahwe“, „Jahve“) im Text der Christlichen Griechischen Schriften steht, während vier Übersetzer den Namen in Klammern nach „Herr“ einfügen. Außerdem kommt der Name Gottes in deutschen Übersetzungen in Fußnoten und Erläuterungen vor sowie in Bibelkommentaren — insgesamt in über 70 Werken.
  • Bibelübersetzungen in mehr als 100 Sprachen enthalten den Namen Gottes in den Christlichen Griechischen Schriften. Viele Bibeln in Sprachen, die in Afrika, Asien, Europa, auf den pazifischen Inseln und von den Ureinwohnern Amerikas gesprochen werden, enthalten den Gottesnamen an etlichen Stellen. (Siehe die Aufstellung auf Seite 12, 13.) Die Übersetzer dieser Bibeln entschieden sich, den Namen Gottes aus ähnlichen Gründen zu gebrauchen wie den bereits genannten. Einige Ausgaben der Christlichen Griechischen Schriften in diesen Sprachen sind noch gar nicht so alt, wie zum Beispiel die Bibel in Rotumanisch (1999). Sie verwendet „Jihova“ in 48 Versen 51 Mal. Die Ausgabe in Toba-Batak (1989), einer indonesischen Sprache, enthält den Namen „Jahowa“ 110 Mal. 

Teilweise entnommen der „Studienhilfe zur Bibel“ 

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Kommentar von josef050153 ,
Der Name Jehova wurde in den Christlichen Griechischen Schriften (NT)  insgesamt 237 Mal verwendet.

Solange keine einzige alte Handschrift bekannt ist, die das belegt, ist das nur eine Schutzbehauptung, um die Lüge in der Lehre der ZJ zu untermauern. Es stimmt einfach nicht und es wird auch nicht wahrer, wenn Mann (Frauen haben ja bei den ZJ in dieser Frage nichts zu melden) es gebetsmühlenartig wiederholt. Es ist schlicht und einfach eine Lüge und du weißt ja, wie man einen Menschen nennt, der lügt.

In den Manuskripten der Hebräischen Schriften, die zur Zeit Jesu und der Apostel gebraucht wurden, war das Tetragramm überall im Text enthalten.

Eigentlich kenn ich so eine hirnrissige Argumentation nur von der Taqqiya im Islam. Habt ihr das von denen gelernt? Das es im Text des AT steht, heißt noch lange nicht, dass es auch im NT steht oder vertreten wird.

Zur Zeit Jesu und der Apostel stand das Tetragramm auch in griechischen Übersetzungen der Hebräischen Schriften.

Das ist wieder so eine Lüge. Es stand in einigen Handschriften des AT, besonders in dener einer ganz bestimmten Gruppe, die den Zeugen Jehovas ziemlich ähnlich war (einschließlich Datum für den Weltuntergang). Du projezierst hier wieder von einigen Einzelfällen auf das Gesamte - eigentlich typisch für Taqqiya.

Da die Christlichen Griechischen Schriften eine von Gott inspirierte Fortsetzung der heiligen Hebräischen Schriften waren, wäre es unlogisch, anzunehmen, dass Jehovas Name in diesem Teil der Bibel plötzlich nicht mehr gebraucht wurde.

Ich weiß zwar nicht welche 'Logik' du  hier zugrunde legst, aber ich möchte dich nur darauf hinweisen, dass sehr wohl von Gott gegebene Lehren des AT im NT anders gesyehn werden. Das bekannteste Beispiel ist wohl die Scheidungsfrage.

In den Christlichen Griechischen Schriften kommt die verkürzte Form des Gottesnamens vor. Man findet sie in dem Wort „Halleluja“ in Offenbarung 19:1, 3, 4, 6 (Fußnoten).

Naja und, was hat das zu bedeuten. Hallelujah war ein Jubelruf. Warum sollten die Christen ihn nicht verwenden. Allerdings stimmt er mit der Vokalisierung der ZJ nicht überein.

Simeon hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen“ (Apostelgeschichte 15:14).

Hier kommen wir zum eigentlichen Problem. 'Ein Volk für seinen Namen' oder auch 'Seinen Namen bekanntmachen bedeutet nicht, dass eine Gruppe nach diesem Namen benannt ist oder dass jemendem gesgt wurde, wie jemand heißt, aber dazu muss man die Ursprachen verstehen, was ja bei den 'Ernsthaften Bibelforschern', wie die ZJ sich ursprünglich nannten nicht der Fall war.

Die Ränder und Minäerbücher darf man aus einer Feuersbrunst nicht retten; man lasse sie vielmehr an ihrer Stelle verbrennen, sie selbst samt ihren Gottesnamen.

Die Tosefta war nie ein Teil des Talmuds und deshalb auch im Judentum. Wie wnig Beachtung ihr geschenkt wurde kannst du ja schon daran erkännen, dass es nur drei ältere Handschriften gibt. Die jüngste stammt aus dem 12. oder 13. Jahrhundert. Selbst die Erwähnung von Gottesnamen sagt nichts darüber aus, ob das Tetragrammaton dort stand, da um die Zeit der Talmudabfassung mehr zu den Namen Gottes gezählt wurde als der Schem.

In Deutsch gibt es außerdem mindestens 11 Übersetzungen, in denen „Jehova[h]“, „Jhova“ (oder „Jahwe“, „Jahve“) im Text der Christlichen Griechischen Schriften steht,

Ich habe schon in meinem ersten Posting erwähnt, dass der Name 'Jehova' auf einem Irrtum beruht. Der Name wurde zur Zeit Jesu nicht mehr verwendet und es gab auch niemanden mehr, der die ursprüngliche Aussprache kannt. Es gibt im AT zwei Hauptvokalisationen für das Tetragrammaton:

  • EOA um 'adonai' (Herr) zu lesen,
  • EOI um 'elohim' (Gott) zu lesen.

Beide kommen im AT vor, oft sogar in einer Aufeinanderfolge; die Wiedergabe mancher hebräischer Laute ist in nichtsemitschen Sprachen nur eingeschränkt möglich.

Anerkannte Bibelübersetzer haben Gottes Namen in den Christlichen Griechischen Schriften gebraucht. Manche dieser Übersetzungen entstanden lange vor Erscheinen der Neuen-Welt-Übersetzung.

Es hat auch zu manchen Zeiten viele Schriftsteller gegeben, die gesagt haben, dass die Erde eine Scheibe ist. Ist das deshalb wahr. Ei bekannter Professor aus Graz hat einmal gesagt: Dumm ist, wer die wissenschaftliche Wahrheit aus einer bestimmten Zeit auch heute noch für eine Tatsache hält, obwohl längst das Gegenteil bewiesen ist. Das scheint auf die ZJ und ihren Namenstrara voll zuzutreffen.

Bibelübersetzungen in mehr als 100 Sprachen enthalten den Namen Gottes in den Christlichen Griechischen Schriften.

Du hast vergessen zu erwähnen, dass dies bei der Ausgabe in Rotumanisch nur bei Zitaten aus dem AT erfolgt. Die andere Ausgabe kenne ich nicht.

Ich kann dir hier keine Quelle vorlegen, da ich aus keinem Werk einfach herauskopiert habe und auch bei einem solch niederen Niveau nirgends nachschlagen muss.

Kommentar von stine2412 ,

Josef, warum reihst du dich ein in die Menge, die Gottes Namen bekämpfen? Warum betest du denn im Mustergebet, das Jesus uns gab: "Dein Name werde geheiligt?" Vielleicht sollten wir uns einmal überlegen, wie Gott den Kampf um seinen Namen hier auf der Erde sieht? Vielleicht auch einmal darüber nachdenken, wer denn so ein großes Interesse daran hat, dass Gottes Name nicht gebraucht, nicht geheiligt wird?

Kommentar von Abundumzu ,

Werter josef050153

Deine Wortwahl ist streckenweise würdelos und beleidigend und Deine Respektlosigkeit gegenüber dem Souverän des Universums steht dem in nichts nach.   Beides disqualifiziert Dich. 

Vielleicht könnte Dir da 1.Petrus 3:15 -16 etwas weiterhelfen.

Gern wüsste ich allerdings, ob Fragen, wie stine sie Dir stellt, wohl Dein Herz erreichen und nicht nur Deinen Verstand? Und ob Du Dich wirklich wohl fühlst, inmitten der verbissenen Gegner unseres Schöpfers und seines einzigartigen Namens?

Bei all Deiner intensiven Suche nach Gegen-Argumenten hast Du möglicherweise etwas ganz Grundlegendes übersehen:

"Sag den Israeliten: 'Jahwe, der Gott eurer Vorfahren, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, hat mich zu euch geschickt.' Das ist mein Name für immer. Mit diesem Namen sollen mich auch die kommenden Generationen ansprechen." (2.Mose 3:15   Neue evangelistische Übersetzung)

Wenn der allmächtige Gott und Schöpfer des Himmels und der Erde das so formulieren lässt, dann - da können wir ganz sicher sein - dann meint er das auch so.

Die damals Angesprochen allerdings beherzigten diese Anweisung viel zu oft nur halbherzig - und trotz jahrhundertelanger Langmut war Gottes Geduld zu Ende, als man seinen Sohn ermordete. 

Ob er wohl mit jenen aus den "kommenden Generationen", die mit hartnäckiger Zielstrebigkeit seinem „Namen für immer“ das Gleiche antun wollen, anders verfahren wird?

Ich fürchte Nein.

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Kommentar von josef050153 ,

Es ist ein bischen schwierig für mich, gegenüber einer Gruppe Respekt zu zeigen, welche die dümmsten Behauptungen aufstellt,  gleichzeitig aber jede Überprüfung  dieser Dummheiten ablehnt.

Respekt muss man sich verdienen und die ZJ unternehmen derzeit alle, dass ich sie im Ordner 'Großes Mundwerk und kleines Hirn' ablege.

Kommentar von Rex6969 ,

@Abundmuzu. Wieso ist der 2 Mose 3:15 "etwas ganz Grundlegendes"??? Wo steht das in der Bibel? Und ist etwa der 2 Mose 20:7 völlig irrelevant? "Du sollst den Name des Herrn deines Gottes nicht missbrauchen; denn der Herr wird er nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht". 

Kommentar von Abundumzu ,

Lieber Rex6969

Danke für Deine Nachfrage, auf die ich gern antworte, indem ich den Hintergrund mit einbeziehe:

Als Jesus Christus von einem Schriftgelehrten gefragt wurde, welches das „erste Gebot“ ist, zitierte er laut Markus 12:29, 30 aus 5.Mose 6:4-5: „Höre, o Israel: Jehova, unser Gott, ist e i n Jehova, und du sollst Jehova, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Sinn [oder Verstand] und mit deiner ganzen Kraft.“

Wenn daher Anbeter Jehovas / Jahwes den Text lesen, den ich oben zitiert habe - und den ich hier noch einmal wiederhole: „Sag den Israeliten: 'Jahwe, der Gott eurer Vorfahren, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs, hat mich zu euch geschickt.' Das ist mein Name für immer. Mit diesem Namen sollen mich auch die kommenden Generationen ansprechen." (2.Mose 3:15 Neue evangelistische Übersetzung) – wenn also ernsthafte Anbeter Gottes diesen Text aufmerksam lesen und dabei ihren ganzen Sinn oder Verstand gebrauchen, dann verstehen sie problemlos Gottes Anordnung, dass auch die kommenden Generationen ihn mit seinem Namen ansprechen sollen, eben weil das „sein Name für immer"  ist. Und alles, was nach Gottes Willen für immer Gültigkeit hat, ist etwas Grundlegendes. Dazu gehört das erste oder größte Gebot ebenso wie sein „Name für immer“.

Das bedeutet jedoch nicht - wie Du befürchtest - dass 2 Mose 20:7 völlig irrelevant ist, denn unser Schöpfer hat niemals Gebote erlassen, die sich gegenseitig aufheben. Statt dessen vervollständigen oder ergänzen sie sich wechselseitig.

Um das zu belegen zitiere ich Dir „Deinen“ Text aus 2 Mose 20:7 aus der gleichen Übersetzung: „Du wirst den Namen Jahwes, deines Gottes, nie missbrauchen! Denn Jahwe wird jeden bestrafen, der seinen Namen mit Nichtigkeiten in Verbindung bringt.“

Und nun benutzen wir wieder unseren ganzen Verstand: Wenn der allmächtige Gott darauf besteht, dass „alle kommenden Generationen“ ihn mit seinem „Namen für immer“ ansprechen, gleichzeitig aber klar stellt, dass er jeden bestrafen wird, „der seinen Namen mit Nichtigkeiten in Verbindung bringt“, dann ist das für aufrichtige und loyalen Geschöpfe, die ihn „mit ihrem ganzen Herzen lieben“ und ihn schon deshalb gern mit seinem „Namen für immer“ ansprechen, gar kein Problem, sorgfältig darauf zu achten, dass sie seinen heiligen Namen ehrfurchtsvoll und mit größtem Respekt gebrauchen und ihn niemals mit Nichtigkeiten in Verbindung bringen.

Wer allerdings unlautere Hintergedanken hegt - und sich in Sachen „Nichtigkeiten“ nicht gern festlegen möchte - oder anders ausgedrückt: wer sich eine Hintertür offen lassen will, der wird es tunlichst vermeiden, den Namen unseres Gottes überhaupt zu gebrauchen. Allerdings wird bei solchen Überlegungen außer acht gelassen, dass es angesichts der Aufforderung Gottes, „mit diesem Namen sollen mich auch die kommenden Generationen ansprechen“, wohl die denkbar größte Nichtigkeit ist, diesen hohen und heiligen Namen totzuschweigen oder durch eine Nichtigkeit in Form eines nicht legitimierten Ersatzbegriffes zu gebrauchen. 

Ich hoffe sehr, dass Du dem zustimmen kannst.

Wenn es Dir allerdings schwer fallen sollte, diesen Gedankengängen auf Anhieb zu folgen, dann ziehe bitte noch Psalm 119:160 mit in Betracht. Dort erfährst Du, dass erst „die Summe deines Wortes Wahrheit ist“ (Schlachter Bibel).

Auch die Summe der beiden Grundsatzaussagen, die hier erwogen wurden.

Alles Gute.

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Kommentar von stine2412 ,

Abundumzu,  du hast die Argumente Josefs bravourös widerlegt. Wenn er sich 7ch doch nur daran hielte,  was er schreibt! 

Kommentar von josef050153 ,

Ich bekämpfe Gottes Namen nicht. Ich kann halt nur genug Hebräisch, um zu wissen, dass Jehova auf einem Irrtum beruht. 'Sein Name werde geheiligt' kann sich somit nicht auf Jehova beziehen.

Kommentar von telemann2000 ,

"Damals wurde das Tetragramm beim Abschreiben bereits durch das griechische Wort für „Herr“ (Kýrios) ersetzt, oder man schrieb von Vorlagen ab, in denen das schon geschehen war." 

Was steht hinter dieser Aussage? Sie bedeutet nichts anderes, als das ALLE uns zur Verfügung stehenden Handschriften auf die eine oder andere Art und Weise verfälscht wurden. 

Diese Behauptung ist gravierend, denn sie würde bedeuten, dass Gott nicht über die Authentizität des biblischen Textes gewacht hätte. 

Kommentar von Abundumzu ,

Lieber telemann,

mache Dir keine Sorgen. So wie unser Schöpfer und Autor der Bibel dafür sorgt, dass die Sonne jeden Morgen wieder „auftaucht“, auch wenn sie Nachts verschwunden zu sein scheint, so sorgt er auch rechtzeitig dafür, dass sein Name wieder ans Licht kommt - oder dass seine Gerechtigkeit wieder hergestellt wird (Hesekiel 6:7; 2. Petrus 3:13)

Jeder darf sich profilieren oder sich bewähren - sowohl seine Feinde als auch seine wahren Anbeter - und das mit allen Konsequenzen  -  oder Segnungen.

Bereits durch den Propheten Daniel (rund 600 Jahre vor Jesus) ließ Gott vorhersagen, dass „die Worte [Jehovas] geheim gehalten und versiegelt werden bis zur Zeit des Endes . . Und die Bösen werden bestimmt böse handeln, und gar keiner der Bösen wird [sie] verstehen; die aber, die Einsicht haben, werden sie verstehen.“ (Daniel 12:9, 10)

Daher wusste er im Voraus auch, dass man „ . . . bestimmt wieder den Unterschied zwischen einem Gerechten und einem Bösen erkennen wird, zwischen einem, der Gott dient, und einem, der ihm nicht gedient hat.“ (Maleachi 3:18)

Und so hat er dann schrittweise und beginnend mit Jesu Dienst auf der Erde seinen Namen wieder auf dessen rechtmäßigen Platz gerückt. Bei Dienstantritt beispielsweise ließ Jesus in der Synagoge seiner Heimatstadt Nazareth keinen Zweifel daran, in wessen Auftrag er kam. „Da wurde ihm“ - so wird berichtet - „ die Buchrolle des Propheten Jesaja gereicht, und er öffnete die Buchrolle und fand die Stelle [in Jesaja 61], wo geschrieben war:  „Jehovas Geist ist auf mir, weil er mich gesalbt hat. . .“ (Lukas 4:17, 18)

Daran reihten sich in den danach folgenden Wochen und Monaten immer wieder unmissverständliche Aussagen wie in 

  •  Matthäus 6:9 „ . . .dein Name werde geheiligt. . .“ oder in 
  • Johannes 12:28 „ . . .Vater, verherrliche deinen Namen. . .“ oder in 
  • Johannes 17:26 „ . . .Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, . . .“  

Und so rückt langsam aber sicher der Tag immer näher, über den in Habakuk 2:14 prophezeit wird:

 „Denn die Erde wird erfüllt sein mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Jehovas, wie die Wasser selbst das Meer bedecken.“

Alles Gute

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Kommentar von telemann2000 ,

Ich hätte mir eine direkte Antwort auf meinen Kommentar gewünscht. Du bist kein einziges Mal auf die Sachlage der über 5000 Handschriften eingegangen. In den hebräischen Abschriften taucht der Gottesname durchweg auf, in den griechischen Handschriften kein einiges Mal. Das ist doch eigenartig, nicht wahr?

Kommentar von Abundumzu ,

Lieber telemann

Es ist nicht so, dass der Gottesname in den griechischen Handschriften kein einziges Mal auftaucht.  

In meinem Kommentar (sehr weit oben) habe ich folgendes festgehalten:

Mitte des 20. Jahrhunderts wurde die Aufmerksamkeit von Bibelwissenschaftlern auf einige sehr alte Fragmente der griechischen Septuaginta gelenkt, die zur Zeit Jesu existierten. Diese Fragmente enthalten den Gottesnamen in hebräischen Buchstaben

Damals kam er also in den griechischen Bibelhandschriften tatsächlich vor. Im 4. Jahrhundert tauchte dieser Name jedoch in bedeutenden Handschriften der Septuaginta — etwa dem Codex Vaticanus und dem Codex Sinaiticus — in den Büchern 1. Mose bis Maleachi nicht mehr auf (in früheren Manuskripten war er dort noch vorhanden). 

Es überrascht daher nicht, dass in Abschriften aus dieser Epoche der Name Gottes im sogenannten Neuen Testament oder in den Griechischen Schriften nicht zu finden ist. (Weil er entfernt wurde)

Das ist in der Tat eigenartig  -  aber angesichts der Aussage in Offenbarung 12:9 nicht verwunderlich, denn der dort Erwähnte ist es, der "die ganze bewohnte Erde irreführt"

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Kommentar von telemann2000 ,

Richtig.

Mein Kommentar bezieht sich allerdings auf die Abschriften des NT. Die Septuaginta ist aber nicht das NT sondern eine griechische Übersetzung des AT.

Genau dort gehört ja auch der Gottesnamen JHWH hinein....


Du schriebst: "Es überrascht daher nicht, dass in Abschriften aus dieser Epoche der Name Gottes im sogenannten Neuen Testament oder in den Griechischen Schriften nicht zu finden ist. (Weil er entfernt wurde)"

Du bezogst das auf das vierte Jahrhundert. Es gibt allerdings auch Fragmente von Abschriften, die wesentlich älter sind als aus dem 4. Jahrhundert. Einige davon sind nur wenige Jahrzehnte nach dem Tod der Apostel entstanden. Auch dort keine Spur von dem Gottesnamen.

Nehmen wir einmal rein hypothetisch an, das unser riesengroßer Fundus an Handschriften wirklich verfälscht wurde und der Gottesname kam wirklich über 200 Mal im NT vor. Ist das nicht doch immer noch viel zu wenig in Anbetracht der Tatsache, das er im AT über 6000 Mal vorkommt?

Oder liegt es doch eher an der Tatsache, dass die Schreiber ihre Hauptaufmerksamkeit auf unseren Erlöser Jesus Christus lenken wollten und ihn daher in ihren Schriften wesentlich mehr hervorhoben, als den Vater - ganz nach dem Ausspruch Jesu ' Mir ist ALLE Gewalt im Himmel und auf Erden gegeben worden'? 

Kommentar von Philipp59 ,

Vielen Dank für die informativen und exakten Ausführungen! Der Name Gottes hat unbestreitbar einen festen Platz in der Heiligen Schrift.

Kommentar von 666Phoenix ,

Herrlich, liebe "Christen", macht weiter! 

Eure "Geschlossenheit" verdient Respekt!

Kommentar von telemann2000 ,

Das sehe ich genauso Philipp. Allerdings nur auf das AT bezogen....

Antwort
von JensPeter, 37

Hallo Almanya,

Abundumzu hat hier eine sehr gute Antwort gegeben. Ergänzend zu Deiner Frage noch folgendes:

Wikipedia: Die Zeugen Jehovas (Eigenbezeichnung: Jehovas Zeugen,[1] engl.: Jehovah’s Witnesses[2]) sind eine christliche, chiliastisch ausgerichtete und nichttrinitarische Religionsgemeinschaft, die sich kirchlich organisiert.

Wenn ein ZJ betet ist Jesus in JEDEM Gebet eingebunden!

Als christliche Glaubensgemeinschaft haben sie eine christliche Übersetzung der Bibel herausgegeben wie viele andere auch. Lies bitte selber darin und lege die verschiedene Übersetzungen nebeneinander - dann kannst Du selber es beurteilen und bist nicht auf das "Hörensagen" angewiesen.

Falls es Dich interessiert wer so alles zu den Antitrinitariern zählt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Antitrinitarier

Nebenbei: Jesus ist Jude - und Juden beten keinen dreieinigen Gott an - auch hat Jesus sich nicht selber angebetet. Du siehst - es gibt Unterschiede über die man für sich selber ein Urteil bilden müsste, wobei man es niemals jedem recht machen kann.

Googeln: "Bibel online lesen jw"

Dort kannst Du einen Blick hinein werfen.

Beste Grüße

JensPeter

Kommentar von Adlerauge4 ,

JensPeter, klasse dein Hinweis, daß Juden keinen dreieinigen Gott anbeten. Jesus ist Jude - welche Argumente soll man noch bringen, um "Trinitarier" zu überzeugen, daß sie einer irrwitzigen Lehre aufgesessen sind? 

DH und danke

Antwort
von chrisbyrd, 176

Auf der Seite Bibelstudium findet sich ein interessanter Artikel zu dieser Frage: http://www.bibelstudium.de/articles/1866/Bibelf%E4lschung+Neue+Welt+%DCbersetzun...

Kommentar von Hauer20 ,

Gerrid Setzer, 

der Verfasser des Aufsatzes der die NWÜ als Fälschung bezeichnet,  schreibt so absurd Gedanken, das er als Verleumdung ein zu Stufen ist.

Antwort
von vicedry, 204

Ich möchte dir hier vor der Neu-Welt-Übersetzung abraten, denn es ist keine Übersetzung sondern eine Überlieferung mit vielen wesentlichen Änderungen. Diese Fehler sind der leitenden Körperschaft bewusst und sie sind der Meinung, dass es mit diesen besseren Übersetzungen leichter ist die Bibel zu verstehen. Doch das gefährliche ist ja, wenn man schon eine Kleinigkeit verändert, dann bekommt der Satz eine ganz andere Bedeutung.

Die Zeugen Jehovas sind die einzigen die diese Überlieferung nutzen und sie sind der Meinung das Jesus nicht Gott ist. Das wiederspricht ganz klar der Hauptaussage der Bibel. Folgende Verse damit du dich nochmal selbst vergewissern kannst: 1 Johannes 5, 20; Johannes 10, 30; Hebräer 1, 8; Johannes 5, 18

Kommentar von alwaysserious ,

Du lieferst mit Deiner zweifellos "gut gemeinten" Antwort ein typisches Beispiel für ein allgemein weitverbreitetes unzureichendes und somit falsches Halbwissen, warum Texte nicht aus dem Zusammenhang ohne Berücksichtigung des Kontextes gerissen werden dürfen und dass zumindest Grundkenntnisse der griechischen Sprache bei der Exegese hilfreich sind, auch um kontrollieren zu können, ob das, was irgendjemand mal irgendwo, in diesem Fall über die NWÜ, geschrieben hat, überhaupt zutreffend ist und man dies ungeprüft weiterverbreitet sollte, auch um seine eigene Seriosität nicht zu gefährden.

Natürlich glauben Jehovas Zeugen, dass Jesus als Sohn des Allmächtigen Gottes auch ein Gott ist, aber eben nicht der allmächtige Gott selbst, das wird in der griechischen Sprache auch deutlich unterschieden.

Jesus bezeichnete sich selbst als „Gottes Sohn“ oder „der Sohn Gottes“ (Johannes 10:36; 11:4). Er behauptete nie, der allmächtige Gott zu sein.

Außerdem betete Jesus selbst zu Gott (Matthäus 26:39). Und er lehrte seine Nachfolger beten: „Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt“ (Matthäus 6:9).

Jesus ließ auch alle wissen, wie Gottes Name lautet, indem er ein altes Schriftwort zitierte: „Höre, o Israel: Jehova, unser Gott, ist e i n Jehova“ (Markus 12:29; 5. Mose 6:4).

Jesu Gegner beschuldigten ihn, sich Gott gleichzumachen (Johannes 5:18; 10:30-33). Doch Jesus behauptete nie, auf einer Ebene mit dem allmächtigen Gott zu sein. Im Gegenteil, er sagte: „Der Vater ist größer als ich“ (Johannes 14:28).

Die ersten Christen vertraten nie die Ansicht, Jesus sei dem allmächtigen Gott gleich. Der Apostel Paulus schrieb zum Beispiel, Gott habe Jesus nach seiner Auferstehung „zu einer übergeordneten Stellung erhöht“. Ganz offensichtlich glaubte Paulus nicht, dass Jesus Gott gleich war. Denn wenn Jesus der allmächtige Gott gewesen wäre, hätte er doch gar nicht zu einer übergeordneten Stellung erhöht werden können (Philipper 2:9).

Was ist aber nun damit gemeint, dass Jesus und sein Vater eins sind?

Jesus sagte: „Ich und der Vater sind eins“ (Johannes 10:30). Du führtest ja diesen Text an. Was wollte Jesus damit genau sagen?

Hier hilft der Kontext weiter. In Vers 25 erwähnte Jesus, dass er im Namen seines Vaters tätig ist. In Vers 27 bis 29 sprach er von „Schafen“, die ihm sein Vater gegeben hat. Beide Aussagen Jesu hätten für seine Zuhörer kaum Sinn ergeben, wenn sein Vater und er ein und dieselbe Person wären. Was Jesus sagen wollte, war eigentlich: „Mein Vater und ich sind so eng miteinander verbunden, dass genauso wenig, wie jemand die Schafe aus der Hand meines Vaters reißen kann, er sie aus meiner Hand reißen kann.“ Es ist so, als würde ein Sohn zu jemandem, der seinen Vater angreifen will, sagen: „Wenn du meinen Vater angreifst, dann greifst du mich an.“ Niemand würde deswegen auf die Idee kommen, Vater und Sohn seien ein und dieselbe Person. Aber jeder würde daran erkennen, dass eine sehr enge Bindung zwischen Vater und Sohn besteht.

Jesus und sein Vater, Jehova Gott, stimmen außerdem in ihren Zielen und Wertmaßstäben völlig überein. Auch in diesem Sinn sind sie „eins“. Im Gegensatz zu Satan und den ersten Menschen, Adam und Eva, wollte Jesus nie von Gott unabhängig sein. Er sagte selbst: „Der Sohn kann gar nichts aus sich selbst tun, sondern nur das, was er den Vater tun sieht. Denn was immer jener tut, das tut auch der Sohn in gleicher Weise“ (Johannes 5:19; 14:10;17:8).

Diese starke Verbundenheit zwischen Gott und seinem Sohn Jesus bedeutet jedoch nicht, dass sie sich nicht voneinander unterscheiden. Es handelt sich um zwei Einzelwesen und beide haben eine eigenständige Persönlichkeit. Jesus hat eigene Gefühle, Gedanken und Erfahrungen und kann selbstständig Entscheidungen treffen. Er entschied sich allerdings dafür, seinen Willen dem Willen seines Vaters unterzuordnen. Gemäß Lukas 22:42 sagte Jesus: „Nicht mein Wille, sondern der deine geschehe.“ Dieser Ausspruch ergäbe keinen Sinn, wenn Jesu Wille nicht von dem seines Vaters abweichen könnte. Wären Jesus und sein Vater wirklich ein und dieselbe Person, würde sich außerdem die Frage stellen, warum Jesus zu Gott betete. Und warum räumte er demütig ein, manches nicht zu wissen, was sein Vater wusste? (Matthäus 24:36).

Durch die Einheit und liebevolle Verbundenheit, die zwischen Jehova Gott und seinem Sohn Jesus besteht, fühlen wir Menschen uns zu ihnen hingezogen. Wir haben sogar die unvergleichliche Ehre, mit den höchsten Persönlichkeiten des Universums „in Gemeinschaft zu sein“. Jesus bat seinen Vater, dass seine Jünger „alle eins seien, so wie du, Vater, in Gemeinschaft bist mit mir und ich in Gemeinschaft bin mit dir, dass auch sie in Gemeinschaft mit uns seien“ (Johannes 17:20, 21).

Als Jesus sagte: „Ich und der Vater sind eins“, sprach er von einer wunderbaren Einheit — der engsten Gemeinschaft, die es überhaupt zwischen zwei Personen geben kann.

Offensichtlich genügt keine oberflächliche Betrachtungsweise, dieser interessanten Thematik gerecht zu werden.

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich bin kein Zeuge Jehovas, aber eine unterschiedliche Wortwahl führt nicht zwangsläufig dazu, dass auch der Sinn verändert wird. Vergleicht man beispielsweise die Lutherübersetzung und die Einheitsübersetzung, so gibt es über die ganze Bibel verteilt, nur wenige Unterschiede, was den Sinn angeht, aber auch nur wenige Gemeinsamkeiten, was die Einigkeit der Wortwahl betrifft.

Insbesondere unterscheiden sich Bibeln der Zeugen Jehovas darin von anderen, dass in diesen der Name Jehova besonders häufig auftaucht, wo bei anderen Bibeln oft nur Herr, Gott oder etwas vergleichbares steht.

Die Zeugen Jehovas sind die einzigen die diese Überlieferung nutzen und sie sind der Meinung das Jesus nicht Gott ist. Das wiederspricht ganz klar der Hauptaussage der Bibel.

Die Hauptaussage der Bibel ist, dass Jesus Gottes Sohn ist. Das ist ein Unterschied zu Deiner Aussage. Laut der Bibel hat Jesus auch nie etwas anderes behauptet, als der Sohn Gottes zu sein. Wenn es darum ging, etwas über die letzte Zeit zu erzählen, wird der Unterschied sogar noch deutlicher, denn Jesus sagte laut der Bibel, dass niemand sonst, nicht einmal die Engel im Himmel, weiß, wann die letzte Zeit beginnt, außer der Vater im Himmel (http://www.bibleserver.com/text/EU/Matthäus24,36). Ebenso sagte er auch, dass er nur das tun könne, was er den Vater hat tun sehen (http://www.bibleserver.com/text/EU/Johannes5,19).

Kommentar von Abundumzu ,

Hallo JTKirk2000

nur um Missverständnissen vorzubeugen würde ich gern darauf hinweisen, dass sich Dein Kommentar auf die Antwort von vicedry bezieht  und nicht auf den Beitrag alwaysserious.

Und  -  Danke für Deine sachliche Ergänzung.

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Kommentar von JTKirk2000 ,

Wer einigermaßen Ahnung vom Kommentarsystem bei Gutefrage.net hat, sieht auch, dass sich mein Kommentar auf die Antwort bezieht, und nicht auf den vorherigen Kommentar, aber vielen Dank für den Hinweis. :)

Kommentar von Abundumzu ,

Recht hast Du, JTKirk,  aber mit  "der einigermaßen Ahnung" hapert es manchmal  . . .  und viel zu oft beobachte ich, dass die Zuordnung missverstanden wird.

Im Übrigen galt mein Hinweis nicht Dir,  sondern den Lesern im Allgemeinen.

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Antwort
von Adlerauge4, 70

Die "christliche" Bibel gibt es nicht. Es gibt allerdings eine Vielzahl von Bibelübersetzungen.

Die Neue Welt Übersetzung unterscheidet sich vor allem dadurch, daß sie den Gottesnamen JHWH an allen Stellen, wo er im Urtext zu finden ist mit der im Deutschen seit Jahrhunderten üblichen Bezeichnung JEHOWA wiedergibt.

Gemäß der Bibel ist der derzeit amtierende Gott dieser Welt Satan, der Teufel, dessen Tage allerdings gezählt sind. JHWH (Jehova) ist der Schöpfer, der z. B. auch die Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten befreite. Es ist wichtig, daß immer eindeutig klar ist, wer gemeint ist, Jehova oder Satan.

Kommentar von telemann2000 ,

Hallo Adlerauge.

Du sprichst hier vom Urtext, meinst aber wohl eher Abschriften davon, oder?

Wie dem auch sei. Es ist sehr lobenswert, das die NWÜ im AT durchgängig mit 'Jehova' wiedergibt.

Allerdings beging das Übersetzerteam den fatalen Fehler, nach eigenem Gutdünken den Gottesnamen im NT einzusetzen und das sehr häufig auch an Stellen, die keine direkten Zitate aus dem AT sind.

Um diesen Schritt zu rechtfertigen, schrieb man ganz bewusst im Anhang der Studienbibel, bei der Verfälschung der Bibel handele es sich um eine absolute Tatsache. Andererseits wird aber groß und breit der Gedanke in der Öffentlichkeit vertreten, die Bibel könne unmöglich verfälscht worden sein. Ein diametraler Widerspruch!!!!

Kommentar von Abundumzu ,

Lieber telemann,

wenn Du mit dem gleichen Fleiß, mit dem Du gegen die Verwendung des göttlichen Namens im NT zu Felde ziehst, nach den Schuldigen suchen würdest, die diesen Namen in der Zeit zwischen dem Tod des letzten Apostels und der Entstehung der heute noch vorhanden griechischen Manuskripte aus jener Zeit haben verschwinden lassen, dann wären Deine Bemühungen konstruktiver Natur.

Ganz sicher wäre Dir dabei auch aufgefallen, dass diese Quelltexte keine Originalhandschriften sind und Du hättest u. U. sogar bemerkt, dass von den Tausenden vorhandener Abschriften die allermeisten mindestens 200 Jahre nach Niederschrift der Originale entstanden sind.

Warum das von Bedeutung ist? Weil Jesus, Petrus und Paulus sinngemäß das gleiche vorankündigten, was der Apostel Paulus in der Apostelgeschichte 20:29, 30 so formuliert: „Ich weiß, dass nach meinem Weggang bedrückende Wölfe bei euch eindringen und die Herde nicht schonen werden, und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und verdrehte Dinge reden, um die Jünger hinter sich her wegzuziehen . . .“

Unter göttlicher Inspiration ergänzt dieser Apostel sogar noch „Denn es wird eine Zeitperiode geben, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Begierden Lehrer aufhäufen werden, um sich die Ohren kitzeln zu lassen . . .“ (2. Timotheus 4:3)

Ist es daher verwunderlich, dass das Tetragramm, das  bei den Schriftgelehrten schon zu Lebzeiten Jesu höchst unbeliebt war, hundert Jahre später, beim Abschreiben dann endgültig durch das griechische Wort für „Herr“ (Kýrios) ersetzt worden war?

Inzwischen weiß man - vor allem durch die Funde bei Qumran - dass in den Manuskripten der Hebräischen Schriften, die zur Zeit Jesu und der Apostel gebraucht wurden, das Tetragramm überall vorhanden war.

Nun nehme ich einmal an, dass Du vor unserem Herrn und Erlöser Jesus Christus eine hohe Achtung hast. Du wirst sicherlich nicht anzweifeln wollen, dass es absolut korrekt ist, wenn er in Johannes 14:6 sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich . . .“

Nehmen wir also einfach einmal an, Du hast an seiner Wahrhaftigkeit wirklich keinerlei Zweifel, wie wirken dann seine Worte auf Dich, die Du in Johannes 5:43; 10:25 findest „Ich bin im Namen meines Vaters gekommen“? - Ist seine Wahrhaftigkeit nicht ein Garant dafür, dass Jesus und seine Zuhörer wussten, wovon er sprach? 

Oder sein Gebet zu seinem Vater: „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht“ hätte Jesus das gesagt obwohl er den Namen seines Vaters verschwiegen hätte? Undenkbar – oder? (Johannes 17:6, 11, 12, 26)?

Oder wie denkst Du über den Text in der Apostelgeschichte 15:14: „Simeon [Petrus] hat ausführlich erzählt, wie Gott erstmals seine Aufmerksamkeit den Nationen zuwandte, um aus ihnen ein Volk für seinen Namen herauszunehmen“? Diese Aussage stammt aus der Mitte des 1. Jahrhunderts u. Z. und wurde den Ältesten in Jerusalem von dem Jünger Jakobus übermittelt. Diese Aussage wäre nicht wirklich sinnvoll gewesen, wenn im 1. Jahrhundert niemand den Namen Gottes gekannt oder gebraucht hätte – oder?

Fragen dieser Art könnte ich Dir noch eine ganze Reihe mehr stellen.
Drei noch zum Abschluss: Was würde sich - Deines Wissens - am Tenor bzw. an der Gesamtaussage des Wortes Gottes ändern, wenn der Name unseres Gottes im NT nicht erscheinen würde?

Wie würdest Du es erklären wollen, dass unser Schöpfer seinen Namen weit über tausend Jahre lang und rund 7.000 Mal in seinem Wort (AT) niederschreiben lässt - um ihn dann, in den letzten 70 Jahren der Entstehungsgeschichte seines Wortes, plötzlich verschwinden zu lassen?

Würde Gottes Wort an Klarheit gewinnen – oder würde so manches missverständlich werden, obwohl Jesus ankündigt hat, dass seine Nachfolger die Wahrheit - besser denn je - erkennen werden?

Beispielsweise würde der Text aus der Apostelgeschichte 2:21, der kurze Zeit nach Jesu Tod geäußert wurde, ohne den Namen des Vaters Rätsel aufgeben. Er lautet: „Jeder, der dann den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden.“ Zu jener Zeit gab es schon zwei Herren: den Vater und den Sohn – welcher sollte angerufen werden?  Mein Zitat stammt aus der Neue evangelistische Übersetzung, und laut Fußnote dort ist er dem AT aus Joel 3:1-5 entnommen. Dort an der Quell im AT lautet er in der gleichen Übersetzung: „Dann wird jeder, der den Namen Jahwes anruft, gerettet werden“

Sieht das nicht eher nach einer Verschleierungstaktik aus?

Wie war das doch noch? „Denn es wird eine Zeitperiode geben, da sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich nach ihren eigenen Begierden Lehrer aufhäufen werden, um sich die Ohren kitzeln zu lassen . . .“ (2. Timotheus 4:3).

Aber das muss man nicht unbedingt nachmachen - oder wie denkst Du?

Alles Gute.

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Kommentar von telemann2000 ,

Zitat: "Zu jener Zeit gab es schon zwei Herren: den Vater und den Sohn – welcher sollte angerufen werden?

Ich glaube, das Beispiel der Urchristengemeinde gibt eine Antwort.

"an die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, an die Geheiligten in Christus Jesus, an die berufenen Heiligen, samt allen, die den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen an jedem Ort, sowohl bei ihnen als auch bei uns:

http://bible.us/1/1co1.2.sch2000


Also riefen die Urchristen sowohl Jehova als auch Christus als ihren Herrn an. Allerdings gebrauchten sie nach Jesu Vorbild den Ausdruck 'Abba'.

Kommentar von telemann2000 ,

Es ist zwar schön und gut, wenn du mit Schlussfolgerungen versucht, überzeugend zu sein.

Allerdings lenkt das vom eigentlichen Problem ab. Der Dreh - und Angelpunkt bei dieser Diskussion ist nämlich ein anderer. Wurde die Bibel verfälscht - Ja oder Nein?

Ich glaube, wir sind uns einig darüber, dass das Entfernen des Gottesnamens in den Abschriften eine signifikante Veränderung/Verfälschung darstellt.

Wenn das allerdings jemand glaubt - und Zeugen Jehovas tun das, sonst gäbe es ja keinen Grund ihn nach eigenem Ermessen einzufügen - steht man vor einem Dilemma. Wenn die damaligen Abschreiber keine Skrupel kannten den Gottesnamen auszuradieren, welche weiteren Verfälschungen wurden dann noch in ALLEN uns bekannten Handschriften vorgenommen von denen wir folglich auch nichts wissen können?

Das ist unsere Diskussionsbasis. Alle weiteren Schlussfolgerungen müssen darauf aufbauen.

Ich persönlich übernehme nicht die Ansicht der Zeugen Jehovas, dass die Bibel verfälscht wurde. Ich weiß zwar, dass eine ganze Reihe von Fehlern beim Abschreiben gemacht wurden, aber aufgrund der Vielzahl der Handschriften hat man die Möglichkeit das zu analysieren und zu beseitigen.

Ich glaube vielmehr, das der Autor der Bibel sehr wohl in der Lage ist, über die Authentizität der Heiligen Schriften zu wachen. 

Ich finde es schade, dass Zeugen Jehovas das nicht glauben ....

Kommentar von Adlerauge4 ,

telemann2000, sehr wohl ist der Autor der Bibel, JHWH, in der Lage, über die Authentizität der Heiligen Schriften zu wachen. Das beweisen alleine schon die Schriftrollen vom Toten Meer, mit die ältesten vorhandenen Abschriften sind und ganz erstaunlich mit den heutigen Texten (Jesaja) übereinstimmen. 

ALLE ZEUGEN JEHOVAS SIND ÜBERZEUGT; DASS JHWH SEIN WORT BEWAHRT HAT.

Kommentar von telemann2000 ,

Zitat: " ALLE ZEUGEN JEHOVAS SIND ÜBERZEUGT; DASS JHWH SEIN WORT BEWAHRT HAT."

Das freut mich zu hören. Damit sind wir ja auf der selben Wellenlänge. Das Bewahren des Wortes Gottes schließt natürlich auch ein, dass der Gottesname in den Handschriften erhalten blieb.

Wenn man das NT ebenfalls zum Worte Gottes zählt, sollte man natürlich auch davon ausgehen, das JHWH höchstpersönlich dafür sorgte, das zumindest in einigen Handschriften der Gottesname erhalten blieb - falls er jemals in den Urschriften vorkam. Dem ist aber nicht so - außer in der 'Halleluja' Form der Offenbarung.

Also wenn man behauptet, Gott hat sein Wort bewahrt, sollte man es auch in der Form akzeptieren, in der es uns überliefert wurde. Ein aufrichtiger Christ nimmt das überlieferte Wort Gottes also so an, wie es in seiner heutigen Form durch die existierenden Handschriften zur Verfügung steht. Er würde sich nicht anmaßen, es nach seinem eigenen Gutdünken zu verändern, nur weil irgendetwas davon mit seiner persönlichen Meinung nicht in Einklang ist.


Antwort
von mokikimo, 65

Ja, es gibt da so einige Unterschiede. Z.B. wird in der Bibel, die die Zeugen Jehovas benutzen der Name Gottes verwendet. (wenn man möchte kann man sich dazu mal die Verse Matthäus 6:9, Johannes 12: 28, und Johannes 17:26 durchlesen :)).Und noch viele andere Unterschiede. 

Und zu der Antwort von vicedry auf deine Frage: Anstatt nur einzelne Verse in der Bibel zu lesen, solltest du vielleicht mal den ganzen Kapitel lesen, damit du diese einzelnen Verse auch richtig verstehst. Wie alwaysserious zu deiner Antwort kommentiert hat, dürfen Texte nicht aus dem Zusammenhang ohne Berücksichtigung des Kontextes gerissen werden. 

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