Hufe selbst machen, kennt sich jemand mit der rechtlichen Lage aus?

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6 Antworten

Respekt. ;-)  Ich habe in meinem Leben vier oder fünf Hufkurse mitgemacht und maße mir nicht an, die Hufe meiner Stute selbst zu machen. Ich kann nach all den Hufkursen einen guten von einem schlechten Schmied unterscheiden, ich kann bei meiner unbeschlagenen Stute auch mal überstehendes, loses Strahlhorn wegschneiden oder ausgebrochene Ecken vom Hufhorn wegraspeln, aber mehr trau ich mir nicht zu.

Aber vielleicht bin ich auch nur unbegabt.  ;-)


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Natürlich darf man bei seinem eigenen Pferd die Hufe bearbeiten.

Ich mach das schon solange ich Pferde hab. Warum sollte ich wegen jedem Raspelstrich meinen Hufmenschen anrufen.

Beschlagen darf man nicht - fremde Pferdehufe bearbeiten dürfte man nicht - mach ich aber auch.

Übrigens wenn nur Fachleute an die Hufen dürfen, wieso gibt es dann so viele Hufpfleger (die lediglich einen Wochenendkurs gemacht haben), die sogar fremde Pferde vermurksen dürfen.

Wenn der TA mir das Impfmittel gibt, und zuguckt, dann darf ich auch selber Impfen. Da geht es um die Dokumentierung der Impfung und die darf er nur dokumentieren, wenn er es gesehen hat, das es gespritzt wurde.

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Rechtlich gesehen, darf man das nur beim eigenen Pferd (!). Auch eine Arzthelferin oder MTA darf dem Pferd Spritzen geben, solange es kein Schlachtpferd ist ( Impfen ist eine andere Sache, wegen des Nachweises der Impfung im Equidenpass).

Allerdings kennen wir die Vorgeschichte nicht. Wie weit hat sich die Bekannte denn vorher schon mit Hufen befasst? wie viel versteht sie von den Kräften die in Ruhe und während der Belastung im Huf auftreten? Wie viel Korrektur darf man bei einer Hufbearbeitung vornehmen? Wie korrigiere ich untergeschobene oder eingerollte Trachten? Wie beuge ich dem vor? In welcher Weise muss ich den Huf passend für den Lebensraum des Pferdes bereiten?

Einfach Nachraspeln ist nämlich nicht alles .......

Stelle ihr einfach mal die Frage, ob sie weiß, warum Gangpferde eine andere (die korrektere) Hufstellung brauchen.

LG Calimero

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Was soll es denn da für rechtliche Folgen geben. So lange sie ihrem Pferd die Füße macht und keinem Anderen, passiert garnichts... es sein denn das Hotti hat schmerzen und jemand zeigt sie an..

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Oh Gott. Die Hufe meines Pferdes sind mir heilig. Wer an einem guten Hufschmied sparen will hat später dafür wahrscheinlich utopische Summen an die Tierklinik zu bezahlen.
Man kann soooo viel falsch machen!

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rechtlich gesehen kann das pferd beschlagen wer will - muss nicht zwongend ein ausgebildeter hufschmid sein. aber ich würde da nie  einen amateur oder hobbyschmid ranlassen. da kann allerhand passieren

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Kommentar von Boxerfrau
18.06.2016, 19:30

gibt auch genug schlechte Profis... Wenn ich mir so manchen Beschlag ansehe wird mir schlecht.. genauso gibt es noch schlechtere Hufbearbeiter..die müssen nämlich kaum eine Ausbildung machen und können sich so schimpfen...

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Kommentar von friesennarr
18.06.2016, 20:36

Nein - Beschlagen mit Eisen darf tatsächlich nur ein Schmied.

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