Zwangsversteigerung trotz nur 1/6 Hausanteil?

Hallo guten Abend,ich habe folgendes Problem.Meine Mutter hat nach dem Tod des Mannes zu 75 % eine Imobbilien-Einfamilienhaus ,mein Bruder,Schwester und ich je 1/6 als Erbengemeinschaft im Grundbuch erhalten.Ich hatte eine Firma die jetzt in insolvenz gegangen ist.Der insolvenzverwalter hat vorgeschlagen bis Jahresende 19.000 euro Schuldlast zu bezahlen oder wenn möglich von den Geschwistern zu leihen oder das Haus zu verkaufen und aus meinem Pfichtteil die Schulden zu bezahlen,ansonsten droht eine Zwangsversteigerung.Jetzt soll ein Termin mit allen Parteien im November beim Insolvenzverwalter gemacht werden und wenn alle unterschreiben würde das Haus verkauft werden.Die Mutter soll dann in ein Heim kommen.Ich vermute aber , dass bei dem Termin ich etwas unterschreiben soll das mein Erbteil auflösen soll oder aus dem Grundbuch heraus soll weil ich ja eigentlich Schuld bin durch meine Schulden , dass das Haus verkauft wird und meine Mutter ins Heim soll. das möchte ich vermeiden. Soll ich eine Zwangsversteigerung von Amtswegen riskieren, ich habe gelesen, dass man einspruch einlegen kann dagegen und die Möglichkeit innerhalb 6 monate die Schulden zu begleichen. Meine Geschwister geben mir nichts, obwohl sie ja später wenn das Haus verkauft werden würde sie ja den mehrwert der Immobilie bekommen würden. ich füchte sie werden mich erpressen zu vesuchen wollen entweder unterschreiben auf den Erbteil zu verzichten,damit das Haus durch einen Makler veräussert werden kann und ich durch den Pflichtanteil meine Schulden dann los bin. ich möchte nicht Schuld sein dass meine Mutter ins Heim kommt. Sie will das nicht, aber um sie wurde beeinflusst und will jetzt freiwillig gehen. Ich versuche alle den Betrag zusammenzubekommen, auch bei Verwandten damit das Haus nicht versteigert wird.Wenn meine Geschwister das Haus später verkaufen wollen dann nicht wegen mir.Meine Schwester soll auch als Betreuerin meiner Mutter über die Finanzen einstehen, ich sei ja unzurechnungsfähig , mir könnte man nicht vertrauen,obwohl in Insolvenz zu gehen ist heute ganz einfach.Wenn meine Mutter stirbt, und das geht schnell im Heim denke ich hat meine Schwester erreicht was sie will und mein Erbteil ist villeciht dann auch weg.Fragen dazu:Ist eine Zwangsversteigerung überhaupt möglich wenn die Mutter den Hauptteil 75% der immobilie hält?Wenn ich an dem Termin nicht alles auf den Tisch legen kann ,erst mal nur 10.000 euro,gibt es dann einen Aufschub der Zwangsersteigerung? oder hängt das dann vom insolvenzverwalter ab.Auf dem Haus ist noch eine kleine Hypothek, kann ich an meinem anteil eine Hypothek aufnehmen falls das Geld nicht reihen sollte?.Info: Die meiste Schuldlast liegt beim Finanzamt. Würde mich über Hilfe freuen. Danke

Zwangsversteigerung, Familie, Recht, Insolvenzverfahren, Wirtschaft und Finanzen
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Brauche dringend Hilfe!? Zwangsversteigerung?

Hallo ich brauche dringend Eure Hilfe!

Wir (Familie mit 2 Kindern) stehen kurz vor einer Zwangsversteigerung, der Termin wird ca. in 2 Wochen bekannt gegeben.

Kurz erzählt: Ich hatte eine Firma übernommen meines verstorbenen Vaters, leider wurde mir nicht gesagt (Notar/Bilanz) das sie nicht mehr so gut läuft, das Unternehmen baute ich dann wieder super auf, es lief toll. Bis sich Schwierigkeiten wegen Mitarbeitern, unregelmäßige Zahlungen seitens der Kunden, bzw. Hausverwaltung einschlichen. Ich kam dann in Insolventz wo mir ein Masseverwalter bei gestanden ist, der leider von Anfang an gegen mich war und nur in seine Tasche gearbeitet hat, der der Firma überhaupt keine Chance auf Sanierung gab und der mir das Leben zur Hölle machte und macht. Kurz die Firma wurde letztes Jahr geschlossen, mein Vater hat nur eine Stammeinlage einbezahlt, der MV klagt mich jetzt und weitere Gläubiger. Sie sitzten alle in meinen Grundbuch, das Haus was ich von meinen Vater geerbt habe, wo wir drinnen wohnen. Ich habe alle Banken besucht, keiner gibt uns einen Kredit, bzw macht eine Umschuldung mit uns. Mein Mann ist Beamter, bekommt regelmäßig sein Geld, muß Alimente zahlen und da liegt das Problem bei den Banken, da bekommt man keinen Kredit.

Das Haus ist laut Gericht-Schätzmeister 450.000 Euro wert ohne Inventar. Ich brauche ca 50.000 - 60.000 Euro.

Ich habe mich an sehr viele Stellen in Österreich gewandt, mit der Hoffnung auf Hilfe, doch leider gab es immer nur Absagen, bin verzweifelt. Ich/Wir möchten das Haus behalten und nicht verkaufen, wir können uns keine Wohnung leisten mit monatlichen hohen Kosten. Im Haus zahle ich nur Strom und Abgaben das geht. Gesundheitlich geht es mir durch die ganzen Umstände nicht sehr gut und es wird von Tag zu Tag schlimmer.

Habt Ihr vielleicht einen Rat für mich wo ich mich noch hinwenden kann, was ich noch tun kann?

Ich bin für jeden Ratschlag dankbar

MW

Zwangsversteigerung, Recht
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Unbewohnbares Haus -> Ideen für Einnahmen ohne eine Nutzungsänderung?

Vielleicht hat einer eine Idee zu folgendem Fall:

Ein Haus in Bayern ist in der Zwangsversteigerung. Hier ein paar Eckdaten aus Gutachten und eigenen Recherchen.

- Wasserschaden vorhanden

- Gebäude in Massivbauweise

- Es handelt sich um ein Wohnhaus

- Anforderungen entspricht nicht den heutigen Vorgaben der Wohnraumgestaltung

- Die Sanierungsarbeiten überschreiben die Kosten eines Neubaus

- Zustand wird aufgrund des Wasserschadens als miserabel beschrieben

- Ölheizung ist nicht funktionsfähig

- Gebäude ist nicht im Außenbereich

- Es gibt keinen Bebauungsplan, so dass die Bayerische Bauordnung greift

Eine Besichtigung des Gebäudes von innen ist leider nicht möglich. Bei einem Abriss und Neubebauung würde die Bayerische Bauordnung greifen. Dies bedeutet, dass durch die Abstandsflächen kein wirkliches Haus errichtet werden könnte (Bebauungsfläche 1,50 m x 6 m). Daher würde ich das Gebäude erhalten und es Stück für Stück innerhalb der nächsten Jahre sanieren. Da ich nicht weiß in welchem inneren Zustand sich das Gebäude befindet, würde ich vom Schlimmsten ausgehen (Schimmel etc.). Von außen macht das Gebäude einen stabilen Eindruck, also vermutlich keine einsturzgefährdeten Wände.

Meine Frage wäre nun, wie man es bewirtschaften könnte, ohne den Stress bzw. Ablehnung einer Nutzungsänderung zu erliegen. Es wäre schade, wenn es einfach nur brach liegen würde.

Bisherige Überlegungen:

a) Eine Vermietung des Hauses insgesamt als Wohnung ist aufgrund des Zustandes nicht möglich. Auch hätte ich hier keinen Zugriff auf das Haus um Reparaturarbeiten durchführen zu können.

b) In dieser Gegend von Bayern besteht Nachfrage nach Lagerplätzen. Eine Idee wäre deshalb die einzelnen Zimmer nach erfolgreichen Kauf zu begutachten. Die besten Zimmer könnten als Abstellräume vermietet werden. Bei Räumen mit Schimmel stellt sich hier auch die Frage, ob sie trotzdem als Abstellraum interessant wären, wenn man dort in wasserfesten Behältnissen einlagert. Generell stellt sich hier die Frage ob einzelne Zimmer als Abstellkammer an verschiedene Personen vermieten darf, ohne dass eine Nutzungsänderung notwendig ist. Hier sollte natürlich auch nicht das Wohnmietrecht greifen, da die Standards nicht erfüllt sind. Stärkere schimmelbefallene Zimmer kann ich Stück für Stück über die Jahre sanieren und dann auch als Abstellkammer anbieten und irgendwann mal das Haus wieder insgesamt als Wohnhaus.

c) ???

Vielleicht hat jemand mit Erfahrung ein bisschen Input für mich.

Zwangsversteigerung, Vermietung, Vermieter, Baurecht, Grundstück, Vermieterrecht, Wohnungskauf, Nutzungsänderung, Baurecht Bayern
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Rechtspfleger statt Richter?

Übernehmen immer mehr Rechtspfleger die Geschäftsbereiche von Richtern?

Grund könnte ein Richtermangel sein durch die verfehlte Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und daraus der Anstieg von Klagen wegen nicht Anerkennung des Asylstatus.

Die Bundesregierung hat den Rechtspflegern in den Jahren 2015 und 2017 immer mehr Geschäfte übertragen. Dieses betrifft besonders die Familiengerichte, Insolvenz- und Zwangsversteigerungsangelegenheiten. Hier entscheiden jetzt Rechtspfleger im Namen von Richtern, bzw. verfassen Beschlüsse die im Normalfall ein Richter hätte bearbeiten müssen, oder suggerieren das Ergebnis . Bei Beschlüssen im Zwangsversteigerungsverfahren wird nicht auf die Einhaltung der Verfahrensvorschriften geachtet somit liegt ein Eingriff in das durch das Grundgesetz geschützte Recht auf Eigentumsschutz vor, da es am nötigen Wissen der Rechtspfleger fehlt. Gänzlich unbekannt scheinen hier vor allen Entscheidungen des BGH und Bundesverfassungsgericht wie zum Beispiel das Urteil des BGH vom 08.12.2017 – V ZR 82/17 zu sein. Von betreibenden Gläubiger wird nur ein Teil der Forderungen angemeldet um das geringste Gebot möglichst niedrig zu halten, der restliche Teil der Forderungen wird, obwohl objektbezogen, in einem weiteren Verfahren gegen ein anderes Objekt betrieben. Hier greift der § 45 Abs. 3 ZVG. Aber das scheint bei Gerichten völlig unbekannt zu sein.

Im Wertgutachten wird die AfA und die Marktanpassung gleichzeitig in Abzug gebracht, obwohl es sich um selbstgenutztes Eigentum handelt. Was zur Folge hat, das der so ermittelte Wert weit unter dem tatsächlichen Wert liegt.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Ich würde mich über reichlich Feedback freuen.

Zwangsversteigerung, Politik, Recht, Gericht, Justiz, Richter, rechtspfleger, Wirtschaft und Finanzen
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Hilfe, ich habe ein Problem/Zwang?

Hi

Ich habe ein wirklich großes Problem, was ich keinem erzählen kann. Nicht mal meinen Eltern also KEINER weiß davon. Es ist sozusagen ein Zwang, der ich weiß sehr lächerlich ist, aber ich kann nicht anders.

Also es geht um eine Person die ich um alles auf der Welt hasse. In der Grundschule hat es mich nie interessiert. Ich habe ihn/sie nie gemocht, eigentlich fast keiner. Aber dann kam (ich sage mal jetzt Anna) in der weiterführenden schule wieder in meine Klasse, worüber ich sehr wütend war. Diese Person ist einfach ekelhaft. Ab da hat es langsam angefangen. Jedes mal wenn Anna meine Sachen oder so berührt hat, hab ich mich nur geekelt. Bald wurde es aber immer schlimmer und egal was Anna von mir anfässt, ich versuche es wegzuschmeissen oder zu verkaufen, was bei manchen Sachen nicht so einfach geht. Es hat angefangen, dass egal was ich in der schule mitnehme es infiziert wurde und zu hause muss es sofort desinfiziert werden. Vorher Hände waschen und danach auch wieder. In meinem kompletten Zimmer darf nichts von der Schule sein. Entweder es ist im Schrank, was mich aber auch umbringt oder es ist woanders. In der Woche ist es egal, aber sobald Wochenende ist, desinfiziere ich alles was in der Schule war, Handy... Wenn ich von der Schule nach Hause kam und eine Türklinke anfasse muss es am wochenende desinfiziert werden und Handtuch sowie Bettwäsche muss gewechselt werden. Ich habe außerdem schulkleidung sodass ich mit der normalen kleidung kein Problem habe, außer es wurde damit berührt. Dann ziehe ich es nicht mehr an. Ich lerne nicht mal am wochende und habe dann mehr Stress, weil ich nur noch ein tag habe zu lernen. Aber wenn ich am wochendene auch nur irgendwas anfasse oder berühre, was in der schule war oder von Anna berührt wurde, könnte ich schreien. Anna ekelt mich so an, dass die ganze Schule infiziert wurde. ER/SIE ist in meiner Klasse, was sehr schwer ist. Wenn Anna dann noch Blätter verteilt und ich ein bekomme, möchte ich dieses Blatt nicht mal anfassen. Manchmal bringt meine mutter meine Sachen von der Schule in mein zimmer. Am Wochendene wo ich sozusagen sauber bin, bring ich nur mit Mühe dazu, die Sachen anzufassen und in mein schrank zu verstauen. Sofort werden meine Hände gewaschen und alles was es berührt hat desinfiziert.

Ich war nicht so eine Person, die alles desinfizieert und so. Meine Hände sind schon trocken und blutig. Ich kann nicht mehr. Es ist dumm aber es ist eben so. Meine Eltern würden es nicht verstehen und mich lächerlich finden. Ich weiß nicht wie lange ich es schaffe so zu leben. Ich weiß auch andere haben es schlimmer, aber ich bin einfach zu jemanden geworden die ich nicht bin. traurig, lustlos. Ich kann ja nicht mal mehr irgendwas anfassen, wo ich mir nicht sicher bin ob es desinfiziert wurde oder nicht. Wenn ich bei anderen bin ist es nicht schlimm am Wochende weil die ja nicht in meine schule oder Klasse gehen oder nicht alles angefasst wurde. Bin jetzt in der 8. Klasse. Bitte helft mir!!!

Ist es bei euch gar nicht so? 100%
Ist es bei euch auch so oder ähnlich? 0%
Zwangsversteigerung, Freundschaft, Krankheit, hilflos, Liebe und Beziehung, Zwang
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Mindestvergütung des Zwangsverwalters?

Gem. § 20 ZwVvW beträgt die Vergütung des Verwalters mindestens 600 Euro, sofern das Zwangsverwaltungsobjekt von dem Verwalter in Besitz genommen wurde.

Nach Auffassung des BGH fällt diese Mindestvergütung nur einmal an, Beschluss vom 1. Juni 2006 - V ZB 29/06

Bei einer Berechnung nach Stundenbasis gem. § 19 Abs. 1 S. 1 ZwVwV zzgl. Auslagen § 21 ZwVwV liegt unsere Vergütung unter dem Mindestsatz von 600 Euro, da es sich um ein leerstehendes Objekt handelt und kaum Tätigkeiten im Rahmen des Zwangsverwaltungsverfahrens angefallen sind. Eine Berechnung der Regelvergütung, § 18 ZwVwV, wäre somit auf jeden Fall außer Verhältnis. Da 10 % von 0 Euro Mieteinnahmen eine Vergütung von 0 Euro ergeben würden.

Zu meiner Frage:

Kann ich einfach nach dem § 20 ZwVvW die Mindestvergütung von 600 Euro als eine Jahresgebühr festsetzen lassen und nach einem weiteren Jahr bis zum nächsten Vergütungsantrag anschließend nach Zeitaufwand abrechnen? Sodann würde zumindest einmal die Mindestvergütung in Ansatz gebracht werden können. Oder müsste ich immer jedes Jahr nach Zeitaufwand abrechnen auch wenn die Vergütung unter dem Mindestwert von 600 Euro liegen würde? Wäre es nicht sittenwidrig eine Vergütung festsetzen zu lassen die unter der Mindestvergütung liegt?

Zwangsversteigerung, Rechtsanwalt, Recht, Mietrecht, Gesetz, Jura, Rechtsanwaltsfachangestellte, Rechtsfachwirt, Rechtsprechung, Vergütung, Zwangsverwalter, Zwangsverwaltung, Mindestvergütung, rechtspfleger, zivilprozessordnung
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Wie bekomme ich Infos zum Mietverhältnis nach Zwangsversteigerung?

Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit dem Thema Zwangsversteigerungen von Immobilien. Bezüglich der Übernahme des Mietvertrags ergeben sich mir allerdings ein paar Fragen.

Der Ersteher hat doch nach Zuschlag erstmal keine Daten, weder Bauakten, Kaufvertrag, Mietvertrag noch sonst irgendwas.

  • Woher weiß der Ersteher, wer der Mieter ist und was im Mietvertrag mit dem Vorbesitzer vereinbart wurde?
  • Wenn der neue Eigentümer dem Mieter zwecks Eigennutzung kündigt, bekommt er bis dahin noch Miete?
  • Wer verfügt über eine eventuell geleistete Kaution des Mieters und muss der Ersteher diese bei Auszug zurück zahlen?
  • Wie läuft das mit der Kündigung?
  • Wenn der Mieter nicht öffnet oder nicht unterschreiben will oder sich sonst irgendwie quer stellt. Wie kann der Eigentümer sicherstellen, dass die Wohnung rechtskräftig, unanfechtbar gekündigt wurde?
  • Geht er gleich zum Anwalt oder gibt es eine sichere Methode ohne Anwalt?
  • Sollte man am besten gleich einen Anwalt einschalten, auch im Hinblick auf eventuell notwendige Zwangsräumungen?
  • Bekommt der Notar nach einer Zwangsversteigerung auch noch etwas zutun oder übernimmt diese Schritte das Versteigerungsgericht?

Ich freue mich schon auf eure Antworten. :-)

Es wäre nett, wenn jemand eine grobe Übersicht geben würde, welche Schritte überhaupt dann noch notwendig sind, bis der Neubesitzer allen Aktenkram erledigt hat und der Vorbewohner (ob Eigentümer oder nicht) ausgezogen ist. Wen muss der Neubesitzer wegen was in welcher Reihenfolge aufsuchen, auf was muss er warten und an wen muss er wann was zahlen.

Zwangsversteigerung, Eigentum, Zuschläge, Ablauf, abwicklung, Erwerb
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Gesetzliche Grundlage für Restschulden nach der Zwangsversteigerung?

Welche Paragrafen (§) regeln bei der Zwangsvollstreckung die Restschulden? Ich habe hierzu nur folgendes gefunden:

Alle nicht angemeldeten Rechte sind erloschen.

Zu den § 45 ZVG, § 52 ZVG und § 110 ZVG gilt das Urteil des BGH, 30.05.1956 - V ZR 200/54. Nachfolgende Urteile des BGH und des Verfassungsgerichts zu ähnlichen Sachverhalten sind nicht anders entschieden worden, so das dieses Urteil des BGH nach wie vor seine Gültigkeit besitzt.

Der Gesetzgeber hat u. a. in den § 45 ZVG, 52 ZVG und 110 ZVG geregelt, wann die Zwangsversteigerung beendet ist. Und zwar ist diese Regelung erfolgt um andere Beteiligte zu informieren und insbesondere zum Schutz des Schuldners. Auch spricht der Gesetzgeber bewusst von „Rechten“ und meint damit titulierte und nicht titulierte Forderungen.

Dies ist auch in der Begründung des Urteils des BGH hervorgehoben:

Unerläßlich ist aber in jedem Fall, daß wirklich etwas erklärt wird. Eine "Anmeldung" ist   ihrem Wesen nach eine Verlautbarung, d.h. die Bekundung eines auf ein bestimmtes Ziel   gerichteten Willens.

Verhält sich der Gläubiger untätig, dann liegt keine Anmeldung vor. 

oder aus einem anderem Zitat:

Sollten etwaige Forderungen zum Zeitpunkt der Eintragung des Versteigerungsvermerks im Grundbuch daraus noch überhaupt nicht ersichtlich gewesen sein, besteht für den Inhaber dieser Forderung noch bis unmittelbar vor Beginn der Bietstunde die Möglichkeit, diese anzumelden und gleichzeitig auch glaubhaft zu machen. Besonders wichtig ist hier, dass eine Forderung, sollte sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht angemeldet worden sein, bei der Erlösverteilung überhaupt nicht berücksichtigt wird, d. h. ohne die Anmeldung dieser Forderung erlöschen die Rechte dann auch.

Mit der Erlösverteilung gilt die Zwangsversteigerung als abgeschlossen. Also gibt es im Gegensatz zu der Insolvenz keine Restschulden was auch total logisch wäre, da der Rechtspfleger gehalten ist auf die Deckung der Forderungen zu achten. Maßgeblich wäre hier die ZVG, die aber auch keinen § zu evtl. Restschulden enthält.

Sollten jedoch von den Gläubigern Restschulden geltend gemacht werden, wäre dies ohne gesetzliche Grundlage und ein Verstoß gegen das Grundgesetz, da in der Regel Gerichte mit einbezogen sind:

**Die vollziehende Gewalt ist an Gesetz und Recht gebunden (vgl. auch Art. 20 Abs. 3 GG): Rechtsstaatsprinzip.

Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden. **

Zwangsversteigerung, Rechte, Grundgesetz
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Wenn nach eidesstattlicher Versicherung /Privatinsolvenz im Nachhinein Eigentum an Sohn übertragen wird, ist Rückabwicklung von Gläubiger Jahre später möglich?

Das ist doch Betrug ? Wie sind die Fristen ? Wie sind die Fristen !? Wie lange danach kann dieser Betrug noch eingeklagt werden das war im Jahre 2011 (Privatinsolvenz), 2 Monate später Notarvertrag Eigentum an Sohn. Nach Überschreibung an Sohn lies dieser 2 Monate später hoher Grundbucheintrag an Lebensgefährtin eintragen, dies wäre ja eigentlich auch alles hinfällig, da auf Betrug gegründet. Zur Info - der Sohn ist der Eigentümer 1 (aus meiner bereits hier gestellten Frage von zuvor). Der Vater hinterlässt ansonsten sehr hohe Schulden das Erbe wurde natürlich von der Familie nicht angetreten. Mittlerweile ist dieser auch verstorben......................................... Wer könnte dem Gläubiger Eigentümer 2 weiterhelfen der mit Vater Eigentum zu je 50 % hatte, wie muß er vorgehen ?? der Eigentümer 2 hat aus Gutmütigkeit auch noch die Zwangsversteigerung 2008 als Objekt noch gemeinsames Eigentum mit Vater von Eigentümer 1 war verhindert,, indem er alleine für das gemeinsame Objekt die Gläubigerbank bedient hat. Seitdem hat die Gläubigerbank nur noch Ihr Geld von Eigentümer 2 zu bekommen und interessiert sich somit nicht für den damaligen Betrug, da keine Verträge mehr mit Eigentümer 1 zur Abzahlung gemacht wurden. Besten Dank für Antworten.

Zwangsversteigerung, Privatinsolvenz
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Teilungsversteigerung_bestehen bleibendes Recht?

Hallo liebe Rechtspfleger, folgende Situation: es wird aus einem Grundstück die Teilungsversteigerung betrieben. Die erstrangige Grundschuld betreibt nicht, diese melden nur die Zinsen zum ZV-Termin an. Diese kommen ins geringste Gebot - richtig? Das bedeutet, dass der Ersteher nur die bestehen bleibende Nominalgrundschuld übernehmen muss, oder? Diese ist dann ab Zuschlag dinglich zusätzlich bis zur tatsächlichen Ablösung (valutierender Teil und nicht valutierender Teil) zu verzinsen und vom Ersteher zu begleichen - richtig? Die angemeldeten Zinsen aus der Erstranggrundschuld werden durch das Bargebot befriedigt (das ist dann der Betrag, den die Bank betr. der erstrangigen Grundschuld zusammen mit dem nicht valutierenden Grundschuldbetrag auf die ET verteilt) - richtig? Die Summe aus Bargebot und bestehen bleibender Grundschuld ergibt die Gesamtzahlungspflicht für den Ersteher - richtig? Hinzu kommen GrEst, Zuschlagsgebühr und Kosten der Eintragung ins GB - richtig? Ich gehe davon aus, dass die Eigentümer keinerlei Forderungen zum ZV-Termin und zum Verteilungstermin anmelden müssen. Können vom ET, sofern er mitbietet und alle ET die Teilungsverst. betreiben, eine erhöhte Sicherheitsleistung verlangt werden? Wenn ja, wie hoch ist diese? Kann auch nur einer der ET den Zuschlag im 1. ZV-Termin verhindern, wenn die 7/10-Grenze nicht erreicht wird? Eine 2. Grundschuld gibt es nicht. Danke für Ihre Mühe!

Zwangsversteigerung, Teilungsversteigerung
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Zwangsversteigerung - Neue und gute Antworten