Muss ich zum Auszug die Tapeten in meiner Wohnung entfernen?

Hallo,

ich habe letztes Jahr meine erste Wohnung bezogen. Die Vormieterin habe ich noch kennengelernt, aber in meinem Vertrag steht nichty von einer Übernahme der Wohnung. Die ist an sich nicht mehr besonders gut in Schuss.

Gestern war der Hauswart da und hat die Vorabnahme gemacht. Er meinte dann, die Wohnung ist so runtergekommen, ich brauche nicht zu streichen. Sobald ich ausziehe, würde die Wohnung von grundauf renoviert. Deshalb müsste ich jetzt zum Auszug die Tapeten runter holen, damit die Wohnung quasi renovierbereit ist. Eigentlich hätte das ja die Vormieterin übernehmen müssen, aber ich hätte die Wohnung ja so mit einigen ihrer Möbel übernommen und damit auch ihre Pflichten.

Nun steht im Internet überall, dass Schönheitsreparaturen, die das Runterholen der Tapete auf jeden Fall miteinbezieht (das habe ich auch bei der Verwaltung nochmal nachgefragt, die haben mir das so bestätigt), nur dann machen muss, wenn im Vertrag festgehalten ist, dass die Wohnung renoviert ist. Ist sie ja aber anscheinend nicht, sonst müsste sie ja nicht renoviert werden. Im Vertrag ist auch gar kein Zustand festgehalten, da steht nur "der tatsächliche Zustand der Wohnung ist im Übergabeprotokoll festgehalten". Im Übergabeprotokoll steht "Die Wohnung ist in vertragsgedecktem Zustand übernommen".

Irgendwie bin ich mit dem ganzen gerade etwas überfordert. Ich sehe überhaupt nicht ein, für die die verranzte Wohnung bereit zum Renovieren zu machen, nur weil ich ein paar Möbel übernommen habe. Der Hauswart meinte zu mir, es habe da schon Verfahren gegeben, aber das sei immer so eine Sache, wie die ausgehen. Verklagen will ich die jetzt auch nicht unbedingt, weil unnötiger Aufwand und mein Vater will ja auch seine Kaution bald wieder zurück. Gibt es sonst noch irgendwas was man da machen kann? Ich hatte schon überlegt, Mitglied beim Mieterverein vor Ort zu werden, aber das kostet aus 87 Euro im Jahr.

Recht, Mietrecht, Schönheitsreparaturen, Mietvertrag, Tapete entfernen
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Fragen zu Schönheitsreperaturen Vermieter - Mieter?

Hallo meine Besten,

wir haben es ja alle medial mitbekommen. 1.) Zieht ein Mieter in eine unrenovierte Wohnung so muss er sie beim Auszug nicht streichen. 2.) Trifft neuer Mieter mit dem Vormieter die Vereinbarung um beispielsweise teuer Möbel etwas günstiger zu bekommen, die Renovierung zu übernehmen, so ist der neue Mieter beim Auszug auch frei von der Renovierungspflicht.

Alles klar verstanden. Aber wie sieht es bei folgenden Punkten aus???

1.) Mieter zieht in eine unrenovierte Wohnung mit normaler weißer sauberer Raufasertapete. Sein Kind bemalt und beschmiert die Wände wenn auch nur minimal. So kann er doch das nicht dem Vermieter zurückübergeben und mit dem Argument kommen "ich bin eine unrenovierte Wohnung eingezogen"". Fakt ist die Wände wurden beschmiert und vorher waren sie sauber. Das muss doch vom Mieter beim Auszug wieder gestrichen werden oder nicht??

2.) Wie sieht es bei Dübellöcher aus?

3.) Was ist wenn er einige Zimmer pink und lila gestrichen hat, so das einem die Augen schon fast schmerzen. Wie ist es wenn andere Zimmer angenehme Pastellfarben haben? Unter welcher Voraussetzung kann ich den Mieter zum Neuanstrich verpflichten?

4.) Was ist wenn er Rolläden, Türenrahmen und Holzhandläufe teils beschdäigt und teils zerkratzt hat?

5.) Was ist wenn einige Wände Risse aufeinmal haben die vorher aber nicht da waren?? Kann er hier sagen ""joar das nicht mein Problem. Es ist ein altes Haus und das arbeitet. Das ist einfach so passiert??""

Ps. habe beim Einzug mit dem Mieter ein Überabeprotokol gemacht

Würde jedem hier für ein paar Antworten und Meinungen danken

Mieter, Mietwohnung, Recht, Mietrecht, Schönheitsreparaturen, Vermieter, Mietvertrag, Mietverhältnis, Vermieterrecht, BGH Urteil
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Mietvertrag unklar - Bei Auszug Streichen?

Da wir in Kürze aus unserem Haus ausziehen, habe ich mich nun dafür interessiert ob wir nach nur 13 Monaten Miete streichen müssen.

Die Wände sind alle „weiß“, ohne Krazter, etc. Man findet lediglich kleinere Abnutzungsspuren von Kissen oder Ähnlichem an den Wänden.

Also habe ich den Mietvertrag studiert und bin auf einige widersprüchliche Klauseln gestoßen.

Zum Beispiel finde ich:

„Es besteht Einigkeit darüber, dass von einem Zustand der Räume ausgegangen wird, wie er im Übergabeprotokoll festgehalten bzw bei der Wohnungsbesichtigung festgestellt wird“ - In dem Protokoll wurde renoviert vermerkt.

Des Weiteren findet man unter dem Abschnitt „Instandhaltung der Räume“ Folgendes:

„Für ein renoviert übergebenes Objekt gilt das Folgende: Der Mieter ist verpflichtet, die notwendigen Schönheitsreparaturen fachgerecht auszuführen. Diese umfassen das Streichen der Wände und Decken, etc.“

Unter dem Punkt „Beendigung der Mietzeit“ finde ich dann allerdings diesen Punkt:

„Die Mieträume sind bei Beendigung der Mietzeit ordnungsgemäß, gereinigt und mit sämtlichen mitvermieteten Ausstattungsgegenständen, Geräten, Schlüsseln - auch den selbstbeschafften - usw. zurückzugeben. Paragraph 4, Abs 4 bleibt unberührt.“ 

Dieser Absatz besagt Folgendes: Die Parteien sind sich darüber einig, dass der Vermieter Schönheitsreparaturen nicht durchführen muss“

Könnte hier jemand Licht ins Dunkel bringen? 

Besten Dank :-)

Mieter, Recht, Mietrecht, Schönheitsreparaturen, Vermieter, Mietvertrag
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Schadensersatzansprüche vom Vermieter nach 6 Monaten?

Folgender Sachverhalt:

Am 31.01.17 ist die Endabnahme gescheitert, da unser Vermieter bzw. die Verwaltung eine andere Auffassung bezüglich der Schönheitsreparaturen hatte als wir. Demzufolge setzte die Verwaltung uns eine Frist von 14 Tagen, damit wir die Mängel beseitigen.

Mit anwaltlicher Hilfe haben wir dann ein Gegenschreiben entworfen, in dem genau aufgelistet war, welche Dinge wir machen und welche wir laut Anwalt nicht machen müssen. Zusätzlich haben wir in dem Brief eine Entschädigung von 200€ für die Kratzer im Parkett angeboten.

Wir haben dann fristgerecht die Mängel beseitigt, die nach unserer Auffassung berechtigt waren, die anderen Dinge nicht. Der Schlüssel wurde dann bei der Verwaltung am 14.2.17 abgegeben. Ein Mitarbeiter der Verwaltung (hatte nichts mit der Endabnahme zu tun) quittierte uns die Schlüsselübergabe und sagte, dass sich dann der Mitarbeiter bei uns melden wird, um einen endgültigen Termin für die Endabnahme zu vereinbaren.

Da unser Brief wohl sehr deutlich war und wir auch rechtliche Schritte angekündigt haben, ist bis heute ( 9 Monate später) nie mehr was von dem Vermieter/Verwaltung gekommen. Keine Terminvereinbarung für eine Endabnahme, keine Forderungen mehr. Es wurde anscheinend stillschweigend akzeptiert, dass wir nur bestimmte Mängel beseitigt haben. Die Wohnung ist mittlerweile auch wieder vermietet.

Nun habe ich vor 14 Tagen ohne Fristsetzung die Verwaltung aufgefordert, die Kaution von 3500€ nach 9 Monaten an uns zu überweisen. Da ich auch darauf keine Antwort bekommen habe, muss ich nun ein Einschreiben mit Fristsetzung hinterherschicken und ein Mahnverfahren ankündigen. Da 2018 nur noch eine Betriebskostenabrechnung für den Monat Januar 2017 offen ist und wir in den letzten Jahren immer ein Guthaben hatten, kann der Vermieter die Kaution nicht mehr zurückhalten.

Nun aber meine Frage: Kann der Vermieter jetzt noch irgendwelche Forderungen/ Schadensersatzansprüche stellen, obwohl die Frist von 6 Monaten um ist? Ich frage deshalb, weil der BGH zwar diese Frist festgelegt hat, aber der Vermieter ja nach der ersten Endabnahme auf die Mängel hingewiesen hatte. Der Vermieter hat das ganze zwar nicht mehr verfolgt, aber vielleicht kann er sich noch darauf berufen ?

Und was ist mit den 200€ die ich damals angeboten habe? Kann sich der Vermieter nach 9 Monaten noch darauf berufen?

Wie gesagt, die Verwaltung und der Vermieter haben sich seit unserem Brief vor 9 Monaten nie mehr bei uns gemeldet...einfach den Kontakt abgebrochen und ihre Forderungen nicht mehr wiederholt.

Recht, Mietrecht, Kaution, Schönheitsreparaturen, Wirtschaft und Finanzen
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Muss ich meine Wohnung beim Auszug renoviert übergeben, obwohl ich sie unrenoviert übernommen habe oder kann ich mich auf ein Rechtsurteil des BGH berufen?

Hallo liebe Community!

Ich plane meine aktuelle Wohnung zu kündigen und wollte hier in Erfahrung bringen, ob ich diese bei meinem Auszug renoviert übergeben muss oder ob ich mich auf ein Rechtsurteil des BGH berufen kann.

Ich hoffe es finden sich ein paar Experten, die mir weiterhelfen können. :-) ;-)

Ich habe die Wohnung vor über acht Jahren gemietet und zu diesem Zeitpunkt unrenoviert übernommen, was auch im Übergabeprotokoll vermerkt wurde. Im Mietvertrag steht dazu: "Ist ein Wohnungsübergabeprotokoll aufgenommen worden, so wird auf die dort getroffenen Feststellungen Bezug genommen." Dort steht weiter: "Beim Auszug muss der Mieter die Wohnung fachgerecht renoviert an den Vermieter übergeben." und "Der Mieter hat auf seine Kosten Schönheitsreparaturen durchzuführen." Sollte ich bei Beendigung des Mietverhältnisses diese Schönheitsreparaturen nicht durchgeführt haben, erhalte ich einen Kostenvoranschlag vom Vermieter, der ein Malerfachgeschäft mit den von mir versäumten Aufgaben betrauen wird. So steht es im Mietvertrag.

Ich habe gelesen, dass es diesbezüglich wohl ein Urteil des BGH aus dem Jahr 2015 gibt, weiß aber nicht, ob ich mich darauf berufen kann und ob es auch in meinem Fall Bestand hat: "BGH stoppt Benachteiligung von Mietern bei Schönheitsreparaturen: Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat eine Grundsatzentscheidung getroffen: Mieter müssen ihre Wohnung nicht renovieren, wenn sie ihnen unrenoviert übergeben worden ist - weder während der Mietzeit noch beim Auszug. Entsprechende Klauseln in Mietverträgen zu fälligen Schönheitsreparaturen seien dann ungültig. Wenn Vermieter eine Wohnung unrenoviert an Mieter übergeben, sind Klauseln im Mietvertrag zu fälligen Schönheitsreparaturen ungültig. Mieter müssen in diesen Fällen weder während der Mietzeit noch beim Auszug die Wohnung renovieren oder für unterlassene Renovierungen Schadenersatz zahlen. Das hat der Bundesgerichtshof in einem am Mittwoch verkündeten Urteil entschieden. (AZ. VIII ZR 185/14 u.a.)" (http://www.sueddeutsche.de/geld/karlsruhe-bgh-stoppt-benachteiligung-von-mietern-bei-schoenheitsreparaturen-1.2399650)

Falls ich mich auf dieses Urteil berufen kann, sollte ich dann im Kündigungsschreiben erwähnen, dass ich die Wohnung unrenoviert, in Anlehnung an den Rechtsentscheid vom 18. März 2015, VIII ZR 185/14, BGHZ 8, übergeben werde? Und evtl. eine Kopie des Wohnungsübergabeprotokolls anfügen?

Vielen Dank schonmal im Voraus für eure Antworten! :-)

LG, Steffi

Recht, Mietrecht, Schönheitsreparaturen, renovieren, Rechtsprechung, wohnungskündigung, Wohnungsübergabe, BGH, Beendigung des Mietverhältnisses, Rechtsurteil, unrenoviert
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Untermieter zieht aus. Kann ich ihn zu einer frühzeitigen Beteiligung an Schönheitsreparaturen zwingen?

Guten Tag,

wie schon gesagt, mein Untermieter zieht aus. In dem Untermietvertrag steht, dass der Untermieter die notwendigen Schönheitsreparaturen entsprechend der Regelungen des Hauptmietvertrags zu erledigen hat. Dieser ist an den Untermietvertrag auch angehängt.

In den gemeinsam genutzten Räumen sind nach nur einem Jahr Mietdauer nun größere, unübersehbare Flecken an den Wänden entstanden, die wir aber eigentlich nicht jetzt sofort überstreichen wollten. Nun zur Frage: Kann ich für spätere Renovierungen (nach z.B. 3 Jahren) jetzt schon das anteilige Geld vom Untermieter verlangen?

Vielen Dank im Voraus für euren Rat und schönes Wochenende noch!

Im Hauptmietvertrag steht Folgendes:

  1. Sind die Mieträume im Zeitpunkt der Überlassung an den Mieter neu renoviert oder vermitteln sie den Gesamt- eindruck einer renovierten Wohnung, führt der Mieter die während des Mietverhältnisses erforderlichen Schön- heitsreparaturen auf eigene Kosten fachgerecht durch. Die Schönheitsreparaturen umfassen das Tapezieren und Streichen der Wände und Decken, das Streichen der Fußböden, Heizkörper sowie Heizrohre, Innenanstrich der Fenster und Außentüren sowie Anstrich der Innentüren. Bestehen Zweifel an der Anstrichfähigkeit, ist Rücksprache mit dem Vermieter zu halten.
  2. Bei Beendigung des Mietverhältnisses sind die Räume und/oder die gestrichenen Holzteile in einem weißen oder hellen neutralen Farbton oder in dem Farbton zurückzugeben, wie er bei Vertragsbeginn vorgegeben war. Während der Mietzeit ist der Mieter in der dekorativen Gestaltung der Räume und gestrichenen Holzteile frei. Lackierte oder lasierte Flächen sind in dem Farbton zurückzugeben, wie er bei Vertragsbeginn vorgegeben war.
Kündigung, Mietrecht, Schönheitsreparaturen, Renovierung, Untermiete, kostenaufteilung
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Wie kann man als Vermieter wirksam die Schönheitsreparaturklausel, bzw. die Endrenovierungsklausel auf den Nachmieter übertragen?

Der Mieter hat fristgerecht zum 31. März gekündigt und möchte einen Nachmieter stellen der seine Einbauküche übernimmt.

Wir als Vermieter haben da grundsätzlich kein Problem, es gibt einige Interessenten für die Wohnung, die auch die Küche abkaufen wollen.

Der Mieter zog vor drei Jahren in die frisch sanierte/renovierte Wohnung und müsste renovieren, wenn es erforderlich ist.

Wir bzw. der Nochmieter möchten jetzt, das der Nachmieter die Verpflichtung zur Renovierung übernimmt sofern es erforderlich ist. Das Problem dabei ist, der Nachmieter zieht ja nicht in eine frisch renovierte Wohnung.

Wir haben noch eine Wohnung frisch renoviert wurde. Dort kann man im Mietvertrag ja reinschreiben, dass der Mieter in eine renovierte Wohnung eingezogen ist.

Wie kann man das hier in diesem Fall im Mietvertrag wirksam vereinbaren, bzw. wie sollte die Klausel lauten, das sie auch wirksam ist?

Es ist ein Standardmietvertrag von Haus & Grund.

Wir sind nicht Mitglied bei Haus & Grund sondern haben bei denen online eine Stückzahl von Mietverträgen gekauft.

Ich möchte auch nicht für jede Kleinigkeit zum Anwalt rennen und Geld ausgeben; haben gerade schon 30.000 € für die Renovierung einer anderen Wohnung bezahlt und hoffe das hier Jemand mir eine gute Vorlage geben kann.

LG

johnnymcmuff

Wohnung, Mieter, Mietwohnung, Mietrecht, Vermietung, Schönheitsreparaturen, Vermieter, Mietvertrag, Nachmieter
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Altbaufenster Mietwohung, Schönheitsreparaturen oder Insthandhaltung?

Liebe MietrechtsexpertInnen,

angenommen im Mietvertrag ist eine rechtswirksame Überwälzung der Schönheitsreparaturverpflichtung vereinbart (lasse ich beim Anwalt prüfen), welche Arbeiten an den Fenstern muss ich als Mieter im Rahmen der Schönheitsreparaturen übernehmen?

Wir wohnen seid ca. 15 Jahren in einer Altbauwohnung mit Holzkasten-Doppelfenstern. Diese wurde in diesem Zeitraum weder vom Vermieter außen, noch uns innen bearbeitet. Bei Einzug waren sie einfach übermalert worden. Wir wollten unsere Schönheitrepaturen immer dann machen, wenn die Fenster auch außen gestrichen werden, da diese schon lange in schlechtem Zustand sind (Farbe bröckelt außen ab, Wasser schenkel teilweise morsch), um nicht mehrfach den Dreck in der Wohnung zu haben. Nun hat der Vermieter einen Tischler & Maler beauftragt, die Fenster außen zu überabeiten. Der Tischler hat festgestellt, dass die Fenster komplett überarbeitet gehören außen und innen, da u.a. soviele Farbschichten hat und oft nicht richtig schliessen, Holzteile fehlen.

Muss ich mich an den Tischlerarbeiten am Fenster für die Innenfester auch beteiligen als Mieter oder ist das "gangbar"-Machen der Fenster nicht vielmehr ein Mangel und somit in der INstandhaltungspflicht des Vermieters? Ich bin eigentlich davon ausgegangen, dass wir nur für das Streichen der Innenfenster verantwortlich sind. oder? Was wenn der Vermieter auf das Instandsetzten der Fenster innen verzichtet, muss ich dann über die "kaputten" FEnster streichen oder kann ich es dann ganz sein lassen? Bin ich für den Anstrich der Innenfenster verantwortlich, wenn diese durch den maroden Zustand der Außenfenster ebenfalls schneller gealtert sind, weil z.b. Wasser reinläuft?

Danke für Eure Einnschätzung

PS: wenn die Schönheitsreparaturen nicht wirksam abgewälzt wurden, kann ich dann vom Vermieter auch die notwendigen Reparaturen (& Innenanstrich) verlangen?

Fenster, Mietrecht, Schönheitsreparaturen, Mietvertrag, Altbau, Instandhaltung
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Schönheitsreparaturen lt. Formularmietvertrag

Moins, bin der Neue hier ... aber nachdem ich immer nur mal mitgelesen haben, tauchte bei mir selbst nun eine ganz konkrete Frage auf. In meinem Mietvertrag von 1992, einem Formularmietvertrag des Bundes der Berliner Haus- und Grundeigentümer, sind zu Schönheitsreparaturen die Paragraphen 4.8 und 13 enthalten. Sie lauten: "§ 4.8 Schönheitsreparaturen trägt der Mieter (vgl. § 13) Der Mieter ist verpflichtet dem Vermieter die Durchführung von Schönheitsreparaturen nach Art und Umfang unverzüglich schriftlich anzuzeigen. Endet das Mietverhältnis und sind zu diesem Zeitpunkt Schönheitsreparaturen noch nicht fällig, so ist der MIeter, sofern er gem. §4.8 die Schönheitsreparaturen trägt, die Kosten für die Schönheitsreparaturen aufgrund eines Kostenvoranschlages eines vom Vermieter auszuwählenden Malerfachgeschäftes an den Vermieter nach folgender Maßgabe zu bezahlen: Liegen die letzten Schönheitsreparaturen während der Mietzeit länger als 1 Jahr zurück, so zahlt der Mieter 20% der Kosten aufgrund eines Kostenvoranschlages eines Malergeschäftes an den Vermieter; liegen sie länger als 2 Jahre zurück 40%, länger als 3 Jahre zurück 60%, länger als 4 Jahre 80%. Der Vermieter kann im übrigen bei übermäßiger Abnutzung Ersatz in Geld verlangen. Der Anspruch des Vermieter auf Durchführung von Schönheitsreparaturen und Schadenersatz bei Fälligkeit von Schönheitsreparaturen bleibt von vorstehender Regelung unberührt." "§ 13 Instandhaltung der Mieträume 1. Die Schönheitsreparaturen sind fachgerecht und wie folgt auszuführen: Tapezieren, Anstreichen der Wände und Decken, das Streichen der Fußböden, Reinigen von Parkett, Reinigung von Teppichböden, das Streichen der Heizkörper einschließlich der Türen und Fenster. Hat der Mieter die Schönheitsreparaturen übernommen, so hat er alle je nach dem Grad der Abnutzung oder Beschädigung erforderlichen Arbeiten unverzüglich auszuführen. Im allgemeinen werden Schönheitsreparaturen in Mieträumen in folgenden Zeitabständen erforderlich: in Küchen, Bädern und Duschen alle 3 Jahre in Wohn- und Schlafräumen, Fluren, Dielen und Toiletten alle 5 Jahre in anderen Nebenräumen alle 7 Jahre. 2. Trägt der Mieter die Schönheitsreparaturen und beabsichtigt der Vermieter nach Beendigung des Mietverhältnisses bauliche Veränderungen, insbesondere Modernisierungsmaßnahmen durchzuführen. ist der Mieter zur Zahlung einer angemessenen Entschädigung anstelle der geschuldeten Leistung verpflichtet. Schuldet der MIeter im Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung Schönheitsreparaturen und beabsichtigt der Vermieter, bauliche Umgestaltungen der Mietsache vorzunehmen, so kann der Vermieter eine angemessene Entschädigung anstelle der geschuldeten Leistung verlangen, sofern er seine Absicht dem Mieter unverzüglich mitteilt." Hat jemand mit diesen Formulierungen bzg. ihrer rechtlichen Wirksamkeit unter den gegenwärtigen rechtlichen Bestimmungen Erfahrungen?

Mietrecht, Schönheitsreparaturen, Endrenovierung
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Probleme mit dem ehemaligen Vermieter

Hallo Zusammen, am Dienstag bin ich umgezogen, da der Vermieter meinen Vorschlag die Wohnung am Dienstag nach dem Umzug abzunehmen wegen anderer Termine nicht wahrnehmen konnte, haben wir vereinbart, die Wohnung am 2. oder 4. Oktober zu übergeben. (Die Nachmieter waren zu diesem Zeitpunkt schon gefunden und wollten so schnell wie möglich in die Wohnung). Am 31. September habe ich von den Nachmietern erfahren, dass eine Übergabe bereits am 1. Oktober am Nachmittag stattfinden solle. Ich bin also gemeinsam mit einem Freund am morgen des 1. Oktobers nochmal in die Wohnung gefahren um alle Lampen abzumontieren, die Dübellöcher zu verschließen und die Wohnung zu wischen und zu saugen. Während unserer Reperaturarbeiten hat der Vermieter sich (mit dem Schlüssel, den ich ihm zum Vorführen der Wohnung an evtl. Nachmieter überlassen hatte), Zutritt zur Wohnung verschafft, weil er noch einmal "nach dem Rechten sehen wollte". Vereinbart haben wir dann, dass ich nachdem ich die Dübellöcher verschlossen hätte, den Stromzähler ablesen solle, meine neue Anschrift hinterlassen und die Schlüssel in der Wohnung belassen solle. Ein Übergabeprotokoll würde er mir zusenden, sobald der Heizungsableser da war. Am Abend des 1. Oktober riefen mich die Nachmieter an, die zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung waren um die Wohnung abzunehmen (gemeinsam mit dem Vermieter); sie seien nicht einverstanden mit der Wohnung. Auf dem Balkon würden noch Spinnenweben hängen und es wären Fußabdrücke auf dem Balkonboden zu sehen, ich hätte die Duschkabine nicht gereinigt (die Duschkabine ist stark abgenutzt (was durch das Benutzen eines falschen Putzmittels passiert ist), und die Dübellöcher wären nicht fachmännisch verschlossen worden. Der Vermieter verlangte von mir, dass ich den Nachmietern ein Angebot unterbreiten solle, sonst würde er den Vertrag mit diesen Platzen lassen und ich hätte noch 2 weitere Monate Miete zu zahlen (ich bin früher aus dem Vertrag rausgekommen, wegen Nachmietern). Nun soll ich 150 EUR für Putzarbeiten zahlen... Mir erscheint dieser Betrag zu hoch, denn ich habe (mit Zeugen) die Wohnung ordentlich hinterlassen. Welche Möglichkeiten habe ich? Und wie lange darf meine Kaution einbehalten werden? Mir fehlen noch die Abrechnungen von 2013 sowie die Endabrechnung... Für eine schnelle Hilfe danke ich sehr, ich bin verzweifelt... :-/

Mietrecht, Schönheitsreparaturen, Auszug, Wohnungsabnahme
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In welchem Umfang darf mein Vermieter Schönheitsreparaturen verlangen?

Ich habe 2 Jahre und 10 Monate in der Wohnung gelebt. Nun hat mein Vermieter bereits verlangt, dass ich die Dübellöcher schließe und die Wand neu streiche. Ich habe nun also gestrichen aber meinen Vermieter ist es nicht schön genug. Er bemängelt, dass man die zugesprachtelten Löcher noch sieht und ich an der Decke nur um die abgenommenen Lampen gestrichen habe. Ich habe die Löcher extra mit Moltifil für Rauhfaser geschlossen und die komplette Wohnung neu gestrichen (bis auf die Decken). Aber es reicht ihm immer noch nicht. Mein Mietvertrag ist hochgradig kompliziert. Leider handelt es sich nicht um starre Fristen aber da ich ja nur relativ kurz in der Wohnung gewohnt habe, kann ich mir kaum vorstellen, dass der Vermieter von mir verlangen kann, dass ich die Wohnung schöner aussehen lasse, als sie vorher war??

Mietvertrag Nr. 5 Erhaltung der Mietsache 1) Der Mieter hat die Mietsache sowie die zur gemeinschaftlichen Benutzung bestimmten Räume, Einrichtungen und Anlagen schonend zu pfleglich zu behandeln. 2) Schönheitsreparaturen sind fachgerecht auszuführen. Die Schönheitsreparaturen umfassen Das Anstreichen, Kalken und Tapezieren der Wände und Decken, die sachgerechte Pflege der Fußböden, den Innenanstrich der Fenster, das Streichen der Türen und der Außentüren von innen sowie der Heizkörper einschließlich Heizrohre. Die Schönheitsreparaturen werden üblicherweise nach Ablauf folgender Zeiträume erforderlich sein: In allen Nassräumen alle 5 Jahre In allen sonstigen Räumen alle 8 Jahre

Demgemäß sind die Mieträume zum Ende des Mietverhältnisses in dem Zustand zurückzugeben, der bestehen würde, wenn der Mieter ihm nach Ziffer 2 obliegenden Schönheitsreparaturen durchgeführt hätte. 3) Lässt der Zustand der Wohnung eine Verlängerung der nach Abs. 2 vereinbarten Fristen zu oder erfordert der Grad der Abnutzung eine Verkürzung, so ist die Vermieterin verpflichtet, im anderen Fall aber berechtigt, nach billigem Ermessen die Fristen des Planes bezüglich der Durchführung einzelner Schönheitsreparaturen zu verlängern oder zu verkürzen. 4) Hat der Mieter die Schönheitsreparaturen übernommen, so sind die nach Nr. 5 Abs. 2 und Abs. 3 fälligen Schönheitsreparaturen rechtzeitig vor Beendigung des Mietverhältnisses nachzuholen. 5) Endet das Mietverhältnis vor Eintritt der Verpflichtung zur Durchführung der Schönheitsreparaturen, so ist der Mieter verpflichtet, die anteiligen Kosten für die Schönheitsreparaturen an die Vermieterin zu zahlen. Nr. 12 Rückgabe der Mietsache 1) Bei Beendigung des Mietverhältnisses sind die überlassenen Räume in ordnungsgemäßem Zustand zu übergeben. 2) Hat der Mieter Änderungen der Mietsache vorgenommen, so hat er den ursprünglichen Zustand spätesten bis zur Beendigung des Mietverhältnisses wieder herzustellen. 3) Hat der Mieter die Schönheitsreparaturen übernommen, so sind die nach Nr. 5 Abs. 2 und Abs. 3 fälligen Schönheitsreparaturen rechtzeitig vor Beendigung des Mietverhältnisses nachzuholen.

Kündigung, Mietrecht, Schönheitsreparaturen
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Klausel im Mietvertrag zu Schönheitsreparaturen wirksam?

Hallo! Ich würde mich freuen, von Euch zu meiner folgenden Frage eine Einschätzung zu erhalten, und zwar: ich wohne in einer Mietwohnung, Start Mietvertrag 01. März 2011, Einzug erfolgte auch Anfang März 2011.

Nun habe ich die Wohnung auf Ende November 2013 gekündigt. Da ich weniger als drei Jahre dort gewohnt habe, wüsste ich gerne, ob die Quotenregelung meines Vertrags wirksam ist. Die Wände sind noch in einem sehr guten Zustand!

"Der Mieter ist verpflichtet, die notwendigen Schönheitsreparaturen fachgerecht durchzuführen. Die Schönheitsreparaturen umfassen das Streichen der Wände und Decken. Weiter das Reinigen von Laminat- und Fliesenböden. Die Schönheitsreparaturen sind üblicherweise in folgenden Zeitabständen, gerechnet ab Beginn des Mietverhältnisses, auszuführen. Wand- und Deckenanstriche in Küchen, Bädern und Duschen alle drei Jahre, in Wohn- und Schlafräumen, Dielen und Toiletten alle fünf Jahre, in anderen Räumen alle sieben Jahre. Endet das Mietverhältnis vor Ablauf dieser Fristen, so hat der Mieter die bis dahin nach dem Grad der Abnutzung erforderlichen Schönheitsreparaturen auszuführen. Der Vermieter kann auch wahlweise einen prozentualen Anteil der Renovierungskosten geltend machen. Dieser bemisst sich nach der seit der letzten Renovierung verstrichenen Zeit im Verhältnis zum vollen Renovierungsturnus. Ist seit dem Einzug des Mieters noch kein voller Turnus verstrichen, berechnet sich der Renovierungskostenanteil ab dem Datum des Einzugs. Liegen die letzten Schönheitsreparaturen während der Mietzeit länger als ein Jahr zurück, zahlt der Mieter 20% Renovierungskosten, länger als zwei Jahre 40%, länger als drei Jahre 60% und länger als vier Jahre 80%. Die Renovierungskosten werden im Zweifel nach dem Kostenvoranschlag eines vom Vermieter benannten Malerfachgeschäfts ermittelt. Die Selbstdurchführung der erforderlichen Schönheitsreparaturen bleibt dem Mieter unbenommen."

Vielen Dank vorab!!!

Viele Grüße Cornelia

Schönheitsreparaturen, Mietvertrag, Auszug
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Fehlende Parkett-/Dielenfugen sollen trotz Absprache nicht erneuert werden - was nun?

Hallo alle zusammen,

bei der Wohnungsübergabe haben wir mündlich mit dem Vermieter abgesprochen, dass er einen Parkettleger vor Ort bestellt, der eine Lösung für die Dielen im Flur findet. Das Problem ist folgendes: die Stäbchen bzw. Fugen zwischen den Dielen im Flur fehlen vollständig. Dadurch ergibt sich eine Lücke von etwa 3-5 cm mit einer Tiefe von ebenfalls 3-5 cm. Dadurch können wir nicht nur nicht barfuß/auf Socken laufen, wir können auch eher schlecht als recht saubermachen - der Staubsauger holt alles hoch, was sich da noch so zwischen den Dielen befindet, einschließlich den Untergrund, der sich unter der Dielung befindet. Soll heißen, die Dielen bekommen Risse und schwingen nach jeder Staubsaugeraktion noch mehr, ganz zu schweigen von den Stabsolken, die sich beim Laufen aus den Ritzen quälen. Nach einem halben Jahr war nun endlich der Parkettleger da. Er hat sich vollständig auf unsere Seite geschlagen und erklärt, dass man irgendwann das gesamte Parkett austauschen muss, weil kein Untergrund mehr da ist. Der Vermieter ist nun aber der Meinung, dass das alles vollkommen unnötig ist, weil die Fugen "nach einem Jahr ja sowieso wieder herausbrechen".

Lange Rede, kurze Frage: was können wir jetzt tun? Wir haben es ja nur mündlich abgesprochen, haben wir da überhaupt eine Chance? Und wenn doch, in welche Richtung können wir argumentieren?

Kurze Info: die Renovierung ist mehr als 10, ich glaube mindestens 12 Jahre her.

Viele Grüße & herzlichen Dank für jegliche Hilfe.

Mieter, Mietrecht, Schönheitsreparaturen, Vermieter, Parkett, Dielen, Instandsetzung, Wohnungsübergabe
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Schönheitsreparaturen vor dem Auszug

Hallo an alle,

ich ziehe bald aus meiner derzeitigen Mietwohnung und bin mir wegen der Schönheitsreperaturen unsicher und zerbreche mir den Kopf darüber.

Im Mietvertrag steht: "Für die Dauer des Mietverhältnisses verpflichtet sich der Mieter, anfallende Schönheitsreperaturen auf eigene Kosten durchzuführen. Hierzu gehören nur das Tapezieren (gegebenfalls auch das Entfernen alter Tapeten) und Anstreichen bzw. Kalken von Wänden und Decken, der Anstrich von Fußböden und Leistn, der Innenanstrich von Türen und Fenster sowie des Lackieren aller Heizkörper und Heizungsrohe. Diese Schönheitsreperaturen sind vorzunehmen,wenn die Mietsache bei objektiver Betrachtungsweise tatsächlich renovierungsbedürftig ist...."

und später kommt noch ein Paragraph zur Rückgabe der Mietsache: "Nach Vertragsbeendigung ist die Mietsache mit sämtlichen Schlüsseln vollständig geräumt und besenrein/renoviert zurückzugeben. Macht der Mieter von seinem Recht Gebrauch, die Schönheitsreperaturen nach Paragraph xy dieses Vertrages selbst vollstndig und fachgerecht auszuführen, o hat auch dies spätestens bis zum Ende des Mietverhältnisses zu geschehen..."

Soooo,bei mir siehts jetzt so aus, dass ich dieses "bei objektiver Betrachtungsweise tatsächlich renovierungsbedürftig" nicht gänzlich verstehe! Was soll damit explizit gemeint sein? Verdreckte, löchrige Wände und Ähnliches? Ich hatte bei mir eine Wand beim Einzug farbig gestrichen, die dann jetzt wieder weiß gestrichen und nun ist mir aufgefallen, dass sich der Weißton vom Rest etwas unterscheidet. Ich mache mir jetzt ernsthaft Sorgen, dass ich den kompletten Raum streichen muss, nur weil sich die Weißtöne um eine Nuance unterscheiden! Zudem habe ich Dübel entfernt und die Löcher zugeklebt, deren Farbe sich auch etwas von der Wandfarbe abhebt. Ich würde es allerdings nicht einsehen, wegen sowas alles zu streichen! Ich bitte euch um euren Rat, wie das nach neuer Gesetzgebung mit den "Schönheitsreperaturen" gehandhabt wird!

Viele Grüße!

Mietrecht, Schönheitsreparaturen, renovieren, Mietvertrag, Auszug
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Endrenovierung - Handschriftliche Klausel im Mietvertrag.

Hallo liebe Community,

Sommer 2010 habe ich eine Wohnung bezogen. Nun beende ich das Mietverhältnis zum 30.11.2012.

Bauchschmerzen bereiten mir nun lediglich noch einige Klauseln und Vereinbarungen im Mietvertrag: Schönheitsreparaturen Wortlaut: "Während der Dauer des Mietverhältnisses hat der Mieter die erforderlichen Schönheitsreparaturen durchzuführen. Dies ist im Allgemeinen nach folgenden Zeitabständen, beginnend mit dem Mietverhältniss, der Fall: alle 3 Jahre [...] " danach noch etliche Formulieren mit Quotenregelungen usw. Das dies wegen der starren Fristen und der Quotelung unwirksam ist, wurde ja häufig disukutiert und festgestellt.

Jetzt wurde ja im § Zustand der Mieträume bei Beginn des Mietverhältnisses

eine Handschrifltliche Ergänzung vorgenommen. Der Wortlaut im Zusammenhang: "1. Der Mieter übernimmt die Wohnung im gegenwärtigem Zustand. (jetzt handschftlich dazu) *komplett renoviert. Bei Auszug muß die Wohnung renoviert zurück gegeben werden**."

Soweit ich mich belesen habe ist dies ja eine individuelle Vereinbarung und damit wirksam. Heißt auch in Verbindung mit den starren Fristen der Schönheitsreparaturen muss eine Renovierung vorgenommen werden. Sehe ich das an dieser Stelle schon einmal richtig? (Diese handschriftliche Klausel steht zwar in all ihren Mietverträgen, doch kann ich zu meinem eigenen nur noch einen Mietvertrag auftreiben, also habe ich keine notwendigen 3 für die Beweisführung, dass es eine allgemeine Klausel beim Vermieter ist :-( )

Die eigentliche Frage nun... In welchem Umfang stellt sich meine Renovierungspflicht dar? Einen Handwerker muss ich nicht beauftragen, soviel ist mir bewusst. (!?) Doch befindet sich die Wohnung immer noch im fast selben Zustand wie 2010. Bin ich nun pauschal zur Renovierung aller Räume verpflichtet oder genügt es die Räume zu streichen, die Wohnspuren aufweisen?

Im endeffekt strebe ich eine gütliche Einigung an, aber es wäre hilfreich zu wissen in welcher rechtlichen Position ich stehe.

Ich danke euch tausendmal und verzeiht bitte, falls das Theme so wie es hier ist schonmal geklärt wurde! :-)

Mietrecht, Schönheitsreparaturen, Renovierung, Auszug, Endrenovierung
4 Antworten
Wohnungsauszug / Wohnungsübergabe

Hallo, ich habe mal eine Frage (welch ein Wunder). Und zwar ziehe ich diese Woche aus. Der Mietvertrag endet erst am 30.09.12. Ich habe jetzt seit 01.12.12 in dieser Wohnung gewohnt. Mein Vermieter verlangt von mir das ich alle Zimmer / Decken zu streichen habe bzw (nicht wörtlich im Mietvertrag) die Wohnung in dem Zustand zu übergeben, wie ich sie übernommen habe. Das heißt ich muss sichtbare Veränderungen von Wänden und Decken beseitigen. Jetzt hab ich aber nur ein paar ganz kleine Schmarrer/ Kratzer die etwas dunkler aussehen aber die Tapete ist nicht beschädigt. Und ich habe wie üblich auch einige Bohrlöcher. Jetzt zu meiner Frage. Muss ich die komplette Wand streichen oder reichen kleinere Schönheitsreperaturen (also mit Pinsel die dunklen Kratzer abdecken / Bohrlöcher mit Moltoill weiss aufüllen und abziehen) aus? Ich sehe es nicht ein das ich eine Wohnung die 12/12 erst komplett durch ein Malerunternehmen gestrichen wurde und nur minimale Mängel, welche von mir hervorgerufen wurden, hat dann komplett neu zu streichen. Ich habe jetzt die Wohznungsvorabnahme unterschrieben in welcher ich dazu aufgerufen wurde dies alles zu streichen. Ist diese Wohnungsvorabnahme binden? Quasi ein Vertrag den ich eingegangen bin, das ich für alle Malerarbeiten / Reperaturen selbst verantwortlich bin?

Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus

Umzug, Mieter, Mietrecht, Schönheitsreparaturen, Renovierung, Auszug, Wohnungsübergabe
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