Gute Frage, wichtige Frage. In der Regel verswchwinden diese Sehstörungen nach Absetzen des Medikaments, meist sogar unter Therapie nach ein paar Tagen.

Dennoch UNBEDINGT mit dem Arzt Kontakt aufnehmen, denn er/sie muss das wissen und eventuell die Dosierung anpassen.

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JA, Iberogast ist ganz hervorragend geeignet, die Verträglichkeit von Ibuprofen zu verbessern. Sogar deutlich besser als Protonenpumpenhemmer, die nichts anders machen, als - wie der Name andeutet - die Ausschüttung von Magensäure zu verhindern. Iberogast hingegen HEILT mögliche Läsionen der Magenschleimhaut, Iberogast fördert die Ausschüttung eines bestimmten Prostaglandins, das die Magenschleimhaut wieder aufbaut (also direkter SCHUTZ, was PPI eben NICHT tun).

Und dabei hat Iberogast KEINE Nebenwirkungen - im Gegensatz zu den PPI, die möglichst nur kurzfristig genommen werden sollten.

Nachteilig allenfalls der gewöhnungsbedürftige Geschmack ;-) vG

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Da geht aber EINIGES durcheinander ! Der Opioid-Ausweis ist erstens nicht die Voraussetzung, um THC-haltige Arzneimittel verordnen zu lassen. Und zweitens ist Cannabis bei den geschilderten Beschwerden nun wirklich nicht das Mittel der Wahl. Ich kann nur dringend davor warnen, mit Cannabis so flapsig umzugehen !!! Endlich haben wir eine Verordnung, die es wirklich kranken Patienten endlich ermöglicht, qualitätsgesicherte THC-haltige Präparate zu bekommen - finanziert von der Solidargemeinschaft, und das ist auch gut so. Wenn aber jeder, der mit einer Selbstdiagnose herumläuft, nun Cannabis beansprucht, dann werden die gesetzlichen Regelungen schneller wieder zurückgenommen, als sie erkämpft wurden. Also mal sachte und zu einem vernünftigen Schmerztherapeuten gehen. Der hat verschiedene Möglichkeiten ...

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Während des Studiums ist man in der Tat gelegentlich der Verzweiflung nahe. Vergleiche mit anderen Studiengängen sind immer schwierig und letztlich auch nicht hilfreich, aber ich kann Pharmazie und Medizin beurteilen und würde die Pharmazie als "härter" bezeichnen. Und dennoch NICHT abraten !

Ansonsten darf ich auf sumsehummel verweisen ... schöne Beschreibung ;-)

Ärgerlich finde ich das "Image", das Apotheker haben ... "Schubladenzieher" und "teuer wie in der Apotheke"  ... und die Vergütung ist angesichts der Verantwortung auch kritikwürdig. Das aber gilt für nahezu alle Berufe im Gesundheitssystem, ist also auch kein Grund, vom Pharmaziestudium abzuraten.

Als Apotheker freue ich mich oft, Menschen geholfen zu haben. Das ist mir mehr wert als ein prall gefülltes Bankkonto.

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Ein Argument ist bisher noch nicht genannt worden: Etliche Versender nehmen die Liste der Medikamente, die in Duetschland auf den Markt sind, und senken die Preise per robot oder script auf zum Teil absurde Ergebnisse. Wenn dann ein Kunde bestellt, ist die Ware "ausnahmsweise" nicht lieferbar. Mir schon des öfteren passiert ...

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Eine reichlich verallgemeinernde, beleidgiende und dabei schlecht formulierte Frage ! WAS konkret wissen Ihrer Meinung nach die Apotheker nicht oder zu wenig ?

JA, es ist bedauerlich, dass Pharmazeuten bei der Belieferung von GKV-Rezepten so viel auf den Computer zurückgreifen müssen - aber das ist dem Umstand geschuldet, dass die Krankenkassen die verrücktesten Rabattverträge schliessen, die nur die EDV kennen kann und deren Nichtbefolgung dramatische finanzielle Folgen für die Apotheke hat. Das ist aber weder mangelndes Wissen noch kaufmännische Arbeit - das ist die Allmacht der Krankenkassen.

Ansonsten aber sind Apotheker nach wie vor die "Universalgelehrten" im Bereich Naturwissenschaft und Medizin. Natürlich gibt es auch bei den ApothekerInnen motivierte und weniger motivierte Exemplare, aber im grossen und ganzen haben ApothekerInnen ein breites Wissen rund um die Gesundheit. Einschliesslich Gebiete wie Ernährungsberatung, Reisemedizin u.v.a.m.

Wenn das bei Ihnen bisher nicht angekommen ist, kann das mehrere Gründe haben: Einer ist, dass Sie vielleicht so arrogant in den Apotheken aufgeschlagen sind, wie Sie Ihre Frage hier formuliert haben ???

Nach wie vor liegen die ApothekerInnen ziemlich weit vorne auf der Rangliste der beliebtesten Berufe - und das liegt bestimmt nicht daran, dass es in den Apotheken die Rentner-Bravo gibt ...

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Ich habe jetzt mal beide Beiträge durchgelesen. Fazit: DRINGEND fachärztliche Hilfe organisieren !!! Ich habe grossen Respekt vor allen mnöglichen Arten von Allergien - die können einem Patienten das Leben sehr schwer machen. Aber in den diversen Schilderungen stecken viele Ungereimtheiten, und ganz ehrlich: WER in einem Laienforum sollte auf Basis von derart lückenhaften Beschreibungen auch nur ansatzweise etwas Sinnvolles empfehlen können ? Ich weiss, wie man sich fühlt, von einem Arzt nicht Ernst genommen zu werden. Aber umgekehrt weiss ich auch, wie es dem Heilberufler geht, wenn der Patient auf Basis von Internet-Artikeln mit Pseudowissen ankommt. Ich weiss ja nciht, ob es schonmal in Erwägung gezogen wurde: In den Schulferien mal stationäre Aufnahme in einem Krankenhaus ? Sinnvollerweise mit naturheilkundlicher Kompetenz ...  ALLES GUTE !

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Tja, das ist halt das Problem, wenn man nur noch digital denkt und handelt. In meiner Apotheke vor Ort sind 130 Tuben von der 5g Bepanthen Augensalbe auf Lager. War ein Lieferengpass von Bayer, aber mein Apotheker hat sich halt gekümmert und mir Bescheid gegeben, dass er wieder Ware hat. Schön blöd, wegen weniger als vier Euro überhaupt ins WWW zu schauen.

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Wenn es etwas gibt, was ich nicht leiden kann, sind es haltlose, freche Unterstellungen von Leuten, die erkennbar keine Ahnung von einem bestimmten Sachverhalt haben. NEIN, KEINE Apotheke hat Interesse daran, etwas zu verkaufen, damit ein Kunde wegen einer Reklamation wiederkommen muss ! Über das hinaus, was bereits von anderen geschrieben wurde, darf ich einwerfen, dass die Apotheke die Reklamation - weil es sich um ein Arzneimittel handelt - an die Arzneimittelkommission melden muss, was weiterer Aufwand ist. Und so "tolles Geld" hat die Apotheke mit der Packung NICHT gemacht, weil der Apotheker ja schliesslich auch erstmal einen Einkauf bezahlen muss und diverse "Fixkosten" hat. Bei berechtigten Beschwerden eines Kunden leisten manche Hersteller der Apotheke Ersatz, so dass die Apotheke dem Kunden weiterhelfen kann. Aber im vorliegenden Fall steht die mögliche Unverträglichkeit im Beipackzettel,  so dass der Kunde keinen Rechtsanspruch hat. Ich würde unvoreingenommen (!) in die Apotheke gehen, das Problem schildern und GEMEINSAM mit der Apotheke nach einer Lösung suchen. Immerhin geht es um die eigene Gesundheit ...

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Der Arzt hat die Therapiehoheit und verschreibt einen Wirkstoff in einer bestimmten Stärke (hier Metformin 500 mg) und der Menge (zB "N1" oder Stückzahl). Die Apotheke ist verpflichtet, diese Verordnung zu befolgen, wobei aber die Auswahl der Firma je nach Krankenkasse des Patienten erfolgen muss, wenn es sogenannte "Rabattverträge" gibt. Sprich: Kassen können mit Herstellern vereinbaren, dass sie pro abgegebener Packung einen Betrag "x" rückerstattet bekommen. In der Summe macht das ca. 1,5 Milliarden Euro aus, die die Kassen von der Pharmaindustrie auf diese Weise erhalten.Weil das so viel Geld ist, kontrollieren die Kassen die abgerechneten Rezepte sehr streng - und hat die Apotheke NICHT die Rabattfirma abgegeben, dann verweigert die Kasse die Bezahlung KOMPLETT, dann hat die Apotheke zwar dem Patienten den vom Arzt verordneten Wirkstoff abgegeben, bekommt dafür aber NIX. Bei den allermeisten Wirkstoffen (so auch Metformin) sind die im deutschen Markt befindlichen Firmen austauschbar - Ausnahmen kennenen die Pharmazeuten und können dann "Pharmazeutische Bedenken" geltend machen.

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Dürfen Ärzte so viele Mittel verabreichen?

Hallo, ich brauche dringend Hilfe und bitte nur um sichere Antworten! Mein Freund hat gestern versucht, sich umzubringen. Ich rief den Notarzt und er sollte über Nacht im Krankenhaus bleiben. Er ist ein sehr sturer mensch, er weiß auch, dass er Hilfe braucht, hatte aber immer angst, mit Medikamenten ruhiggestellt zu werden. Er wollte also schnell weg und ist ausgetickt. Da ich auf ihn einreden konnte, wollte er sich darauf einigen, dass er über Nacht dort bleibt, wenn er rauchen darf, um zu beruhigen. Die ärzte sagten nein, weil das auf der Intensivstation nicht ginge und sein Kreislauf ja nicht mitmachen würde, wenn er aufsteht. Ich war zu der zeit noch bei ihm und er bot an, ihnen zu zeigen, dass er stehen kann, weil der nervenzusammenbruch ja nur der Grund war, weshalb es ihm so schlecht ging. Es kam die Polizei und die ärzte schickten mich weg, ich sollte heute um 10 uhr wiederkommen. Also war ich heute da und die sagten mir, dass er gestern noch total ausgerastet ist und sie ihn fixiert UND mit Beruhigungsmittel vollgepumpt haben. Ich durfte ihn nicht sehen und die sagten, er würde mich nicht wahrnehmen, wenn ich reingehen würde und er würde auch nicht merken, dass er fixiert ist. Das geht doch nicht!! Er hätte sich doch geeinigt, aber wenn dann die einzige person, die er kennt und liebt, weggeschickt wird und knapp 6 Leute gegen ihn reden und sich auf nichts einlassen, ist es doch klar, dass er durchdreht!! Und wenn er nichtmal mitkriegt, dass er fixiert ist, müssen die dem alles mögliche gegeben haben! Und jetzt wurde er verlegt in eine Klinik wegen seiner psychischen Probleme, aber ich darf ihn weiterhin nicht sehen und werde nur abgespeist mit den Worten "das ist jetzt ein schlechter Zeitpunkt"... Ich kenne ihn und wenn diese Menschen so gegen ihn arbeiten, hilft es nicht. Man kann ihn doch nicht so zwingen, wenn er auch so darauf eingehen würde, aber auf so eine Weise wird er nie ruhe geben und sie werden ihn so lange ruhig stellen, ohne auf ihn einzugehen!! Bitte helft mir, wie kann ich meinem freund helfen, dass er wenigstens nicht mit Medikamenten lahmgelegt wird? Das ist wirklich das einzige, was er NIE wollte! So können doch keine Ärzte mit ihm umgehen!

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Um die Frage in einem Satz zu beantworten: Nein, Sie dürfen nicht - sie MÜSSEN !

Sorry, auch wenn die Situation extrem schwer ist: Bitte mal tief durchatmen und bereit sein, Ratschläge anzunehmen !!! Es wurden bisher schon etliche wirklich gute, völlig zutreffende Antworten gegeben, und da bringt es GAR NIX, dagegen zu rebellieren und reichlich unsachlich auf Ärzte zu schimpfen, die in so einer Situation auch an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gehen müssen.

Alles, was Du schreibst, belegt im Prinzip, dass die Ärzte nach bestem Wissen und Gewissen handeln, und das müssen Angehörige (egal, ob Eltern oder Freundin) dann auch mal akzeptieren. Gehe DU schnellstmöglich zu einem Arzt / einer Ärztin DEINES Vertrauens und lass Dich beraten, wie DU mit der Situation umgehen kannst. Eventuell (kann ich aber nicht versprechen) kann dann Dein Arzt mit den behandelnden Ärzten Deines Freundes Kontakt aufnehmen und Informationen bekommen.

Eventuell kann es auch sinnvoll sein, bei der zuständigen Polizeiinspektion vorzusprechen - ich weiss es von unserer örtlichen Dienststelle, dass es dort Beamte gibt, die sehr einfühlsam mit den Angehörigen in einer solchen Situation umgehen. Alles Gute, gute Nerven - und Geduld !

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Wieso sind Apotheken so viel teurer als online Apotheken usw.?

Hallo Liebe Mediziner/ Apotheker oder alle aus dem Bereich,

ich hab mal eine Frage:

Wieso sind Apotheken oft SEHR VIEL teurer als zum Beispiel online Apotheken (die teilweise auch eigene Apotheken zusätzlich haben) oder eBay Apotheken etc.?

Bitte versteht mich nicht falsch; ich weiß sehr wohl, dass da bei den anderen Apotheken vllt. andere Dinge bezahlt werden müssen usw. aber einige Dinge sind so viel teurer, da fass ich mir ab und zu an den Kopf. Wie gesagt, es gibt sogar normale Apotheken, mit zusätzlichem online Shop. (Die Argumente man müsse Licht und Lager und Personal zahlen greift irgendwie nicht mehr)

Desweiteren höre ich oft das Argument: Apotheker beraten auch. Also bei allen Apotheken bei denen ich war, wird nie beraten und wenn z. B. die Frage kommt: "Wissen Sie wie man das einnimmt oder anwendet?" Dann sage ich gleich JA, weil ich natürlich schon weiß wie das ganze funktioniert. Und selbst wenn die beraten, dann meistens nicht länger als 30 Sekunden und dann sagen die auch Sachen, die man schon weiß. Bei sehr alten Leuten eventuell ganz hilfreich, aber sonst?

Ich kaufe sehr oft bestimmte rezeptfreie Produkte online. Ein Beispiel ein Produkt, dass ich im Internet für 23 - 25€ (INKLUSIVE VERSAND) finde. In der Apotheke kostet mich das ganze 35€ und je nachdem wo ich bin, zum Beispiel direkt in der Innenstadt (lebe in einer Großstadt), kann es sogar 40€ kosten.

Ich finde das nicht normal. Ein Preisunterschied von 10 oder 15€ geht mir nicht in den Kopf.

Ich denke mir oft wenn ich wieder was brauche: "Ach komm unterstütze deine eigene Apotheke bzw. die Apotheken allgemein. Das Produkt wird vllt. 5€ mehr kosten in der Stadtapotheke oder der örtlichen und du hast was gutes getan." Und dann kommt eben doch der Schock, dass alles so viel teurer ist.

Ich kann einfach keinen guten Grund finden. Denn es gibt auch viele normale Apotheken, die einen online Shop haben und die haben genau die selben Kosten wie eben eine normale Apotheke (weil sie eine sind) und können die Sachen trotzdem billiger anbieten.

Heute hatte ich das Erlebnis des Preisschocks leider wieder. Und ich muss sagen: Ich werde die Apotheken wirklich meiden so gut es geht. Außer für eine Sache, aber sonst kaufe ich nur noch online. Auch wenn das nicht für eine Apotheke ein Genickbruch ist, kann ich nur sagen: Irgendwann wird es vllt. zum Genickbruch, wenn immer mehr Menschen Ihre Medis online kaufen.

Ich fände so ein Konzept wie MediaMarkt gut, wo man sagen kann, dass man das Produkt woanders billiger gesehen hat und dann gucken die auch nach und bieten das dann zum selben Preis. So hat man sein Geld trotzdem bei ihnen gelassen, versteht ihr?

Ich würde gerne eure Argumente lesen hören. Pro / Contra.

Liebe Grüße

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EIn Aspekt wird in den DIskussionen über die Internet-Apotheken nie erwähnt: Die stellen Preise auf die Homepage und werben mit irren Rabatten. Aber ganz oft können (oder wollen) sie nicht liefern. Ich vergleiche das aus beruflichen Gründen immer wieder und stelle fest, dass die tollsten Rabatte auch für Medis eingestellt sind, die noch nciht oder nciht mehr im Handel sind. Das ist so unfassbare Volksverdummung ... da fällt mir nix mehr dazu ein ...

Und noch ein Hinweis: Immer wieder sind bei online-Apotheken Medikament im Angebot, von denen ich die Hersteller-Abgabepreise selbst bei Höchstrabatt der Industrie kenne. Wenn dann die angebotenen Verkaufspreise einer Apotheke noch darunter liegen, klingt das für den Kunden vielleicht verlockend. Aber irgendwas kann da nciht stimmen. Mal nachdenken ...

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Wenn man "purifiziert" mit dem englischen Begriff "purified" gleich setzt, dann handelt es sich um "gereinigtes" Wasser, das beispielsweise durch Ionenaustauscher geschickt wurde oder mittels Umkehrosmose behandelt wurde. "Purified water" darf für pharmazeutische Präparate eingesetzt werden, die nicht steril sein müssen. Mineralien sind übrigens praktisch KEINE mehr vorhanden !

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Darf ich mal daran erinnern, dass die G26 dazu da ist, den Atemschutzgeräteträger zu SCHÜTZEN ??? Die Untersuchung soll feststellen, ob akut gesundheitliche Störungen vorliegen - aber genauso wichtig ist es, dem Arzt wahrheitsgemäss zu berichten !!! Einmal "umgeflogen" ist zunächst mal kein Hinderungsgrund, die Bescheinigung zu bekommen. Natürlich ärgert man sich, wenn man die drei Jahre nciht beschheinigt bekommt. Aber lieber entseckt der Arzt irgendwelche Probleme, als dass Dich mal die Kameraden aus einer Notlage retten müssen, oder ??? Viel Erfolg und allzeit gute Rückkehr aus dem Einsatz !

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Apothekenübliche Waren nach Apothekenbetriebsordnung (= Quelle) sind

1.Medizinprodukte, die nicht der Apothekenpflicht unterliegen,
2.Mittel sowie Gegenstände und Informationsträger, die der Gesundheit von
Menschen und Tieren unmittelbar dienen oder diese fördern,
3.Mittel zur Körperpflege,
4.Prüfmittel,
5.Chemikalien,
6.Reagenzien,
7.Laborbedarf,
8.Schädlingsbekämpfungs- und Pflanzenschutzmittel sowie
9.Mittel zur Aufzucht von Tieren.

Freiverkäufliche Arzneimittel sind laut Arzneimittelgesetz (= Quelle)


(1) Arzneimittel,
die von dem pharmazeutischen Unternehmer ausschließlich zu anderen
Zwecken als zur Beseitigung oder Linderung von Krankheiten, Leiden,
Körperschäden oder krankhaften Beschwerden zu dienen bestimmt sind, sind
für den Verkehr außerhalb der Apotheken freigegeben.(2) Ferner sind für den Verkehr außerhalb der Apotheken freigegeben:
1.
a)
natürliche Heilwässer sowie deren Salze, auch als Tabletten oder Pastillen,
b)
künstliche
Heilwässer sowie deren Salze, auch als Tabletten oder Pastillen, jedoch
nur, wenn sie in ihrer Zusammensetzung natürlichen Heilwässern
entsprechen,
2.
Heilerde, Bademoore und andere Peloide, Zubereitungen zur Herstellung von Bädern, Seifen zum äußeren Gebrauch,
3.
mit ihren verkehrsüblichen deutschen Namen bezeichnete
a)
Pflanzen und Pflanzenteile, auch zerkleinert,
b)
Mischungen aus ganzen oder geschnittenen Pflanzen oder Pflanzenteilen als Fertigarzneimittel,
c)
Destillate aus Pflanzen und Pflanzenteilen,
d)
Presssäfte aus frischen Pflanzen und Pflanzenteilen, sofern sie ohne Lösungsmittel mit Ausnahme von Wasser hergestellt sind,
4.
Pflaster,
5.
ausschließlich oder überwiegend zum äußeren Gebrauch bestimmte Desinfektionsmittel sowie Mund- und Rachendesinfektionsmittel.
(3) Die Absätze 1 und 2 gelten nicht für Arzneimittel, die
1.
nur auf ärztliche, zahnärztliche oder tierärztliche Verschreibung abgegeben werden dürfen oder
2.
durch Rechtsverordnung nach § 46 vom Verkehr außerhalb der Apotheken ausgeschlossen sind.
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Hallo und danke für die schöne Frage ;-) Bin zwar nicht selbst PTA, habe aber viel mit PTA zu tun und kenne die Hintergründe sehr gut.

Mach Dir wegen "nur" Ralschule bitte keinen Kopf ! Realschule ist ein toller Schultyp, und fleissige, interessierte und motivierte Realschüler bringen hervorragende Voraussetzungen für fast jede Ausbildung mit !!! Es kann und muss nicht jeder auf's Gymnasium, und wir haben bei uns im Betrieb mit Realschülern in den Schupperpraktika überwiegend ganz hervorragende Erfahrungen gemacht. Es ist zutreffend, dass die PTA-Ausbildung "schwer" ist. Aber die Schulen sind darauf eingestellt, den Stoff zu vermitteln.

Ein Problem sind sicherlich die Kosten für die Ausbildung. Aber auch das ist nicht unlösbar. Einfach mal erkundigen, ob es Ausbildungsförderung gibt und mal schauen, welche Schulen wie viele Gebühren verlangen. Da gibt es Unterschiede je nach "Status" der Schulen. Zugegeben - da versagt das Bildungssystem in diesem Lande wieder mal ganz fürchterlich.

Vielleicht ist auch eine Apotheke vor Ort bereit, die Ausbildung zu unterstützen. Nicht gleich zu finanzieren - aber es gibt da schöne Möglichkeiten, wenn man ein bisschen kreativ ist.

Tip: Einfach mal in die Stammapotheke gehen und dort ein Schnupperpraktikum machen, mit den PTA dort plaudern und Tips holen.

Meine Einschätzung: Ausbildung und Berufstätigkeit sind anspruchsvoll, die Aussichten sind meines Erachtens so hervorragend wie in kaum einem anderen Beruf. Gute PTA werden IMMER gesucht, und das wird eher noch zunehmen. Auch wenn auf die Apotheken von allen Seiten eingedroschen wird, wird es ohne gute Leute in der Pharmazie niemals funktionieren. Und der Beruf kann sehr abwechslungsreich sein. Das Gehaltsniveau in den Apotheken ist nicht begeisternd, aber andere Vorteile wiegen das meines Erachtens mehr als auf. Nicht vergessen, dass Berufe in der Apotheke enorm Familien-freundlich sind (vor Ort, Teilzeit etc).

Meiner eigenen Tochter würde ich, wenn sie mal so weit sein wird, sich für einen Beruf zu entscheiden, von PTA NICHT abraten ;-)

Viel Erfolg und bei Fragen gerne nochmal melden !

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Gute Frage - da prallen zwei rechtliche Aspekte aufeinander: Vom kaufmännischen Aspekt her ist es grundsätzlich in Ordnung, wenn Kinder Arzneimittel erwerben. Dann auch ohne Anwesenheit der Eltern. Dagegen spricht aber das Apothekenrecht, bei dem die Pharmazeuten verpflichtet sind, Fehlgebrauch von Arzneimitteln (und damit unerwünschte Wirkungen) zu verhindern. Es wird also vom konkreten Fall abhängen, ob die Mitarbeiter in der Apotheke das gewünschte Arzneimittel aushändigen. Ich kenne Fälle, in denen sich Eltern wahnsinnig aufgeregt haben, dass das Kind in der Apotheke Kopfschmerztabletten bekommen hat, umgekehrt gab es schon Fälle, in denen die Eltern wütend waren, wenn in der Apotheke die Abgabe verweigert wurde. Ganz dünnes Eis für die Pharmazeuten ...

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Die Aussage "12x teurer" ist eine miserabel recherchierte Verallgemeinerung ! Man muss doch bitteschön den Gessamtmarkt anschauen und nicht nur ein einziges Präparat. Fakt ist, dass Amerikaner weit mehr für Arzneimittel und Gesundheit insgesamt ausgeben müssen als wir in Deutschland. Einfach mal versuchen, in Amiland ein Nasenspray zu erwerben ... da lernt man "Marktmacht" auch der Drogerieketten kennen.

Aspirin ist übrigens in den USA sowas wie ein "Grundnahrungsmittel", das entsprechend verschleudert wird. Die Medikamente gegen die entstehenden Magenbeschwerden sind allerdings nicht mehr so billig ...

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Es geht darum das Meine Mutter in einem Pflegeheim wohnt und ein dringendes Medikament braucht was bereits seit anfang der Woche beim Neurologen bestellt war?

Im Detail:

Meine Mutter lebt aufgrund einer schweren Erkrankung seit mehreren Jahren bereits in einem Pflegeheim.

Jetzt ist es nun so, das Sie aufgrund Ihrer Neurologischen Erkrankung ein Medikament braucht was A.) sehr Kostspielig ist, B.) zum anderen es nur einen Hersteller gibt dafür und C.) für Sie es Lebensnotwenig ist mit ihrer Pflegestufe 3.

Das Rezept oder wenn Sie ein Medikament braucht wird immer rechtzeitig von der Pflegedienstleistung des Wohnbereiches wo Sie drauf wohnt im Pflegeheim bestellt. Dieses war bereits am Montag bestellt gewesen und sollte mit der Post eigentlich dem Heim zugestellt werden was sonst auch immer gemacht wird bzw klappt.

Nun ist es so, das dieses Rezept bis heute ( Freitag ) nicht im Pflegeheim dort angekommen ist und die Neurologen alle bereits im Wochenende sind. ( sprich Praxen zu )

Meine Mutter benötigt die neue Packung des Medikamentes am Sonntag.

Wenn das Rezept nicht kommen sollte, sonderen dieses immer noch dort in der Praxis zur Abholung bereit liegt oder sich geweigert wird ihr dieses zukommen zu lassen, weil es abgeholt werden muss das Rezeot ohne mich als Angehöriger zu Informieren von Seiten des Neurologen, kann ich mich da auf irgendeiner Seite beschweren und gegen vorgehen?

Was ist wenn dadurch meine Mutter es schlechter geht, weil Sie dieses Medikament nicht mehr hat und Ihre Vitalfunktion an diesem Tage rapide abbauen, kann ich sogar die Ärztekammer hinzurufen und Strafanzeige erstatten gegen den Neurologen?

Weil es wird ja von meiner sicht dann her, verweigert von Seiten des Neurologen das das Rezept meiner Mutter zugestellt wird.

Wer weiß etwas zu dieser Thematik und kann mir weiter helfen?

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Statt mir Gedanken darüber zu machen, wie ich gegen jemanden vorgehen kann, würde ich versuchen, das Medikament irgendwie zu organisieren. Was sagt denn die Apotheke, die Ihre Mutter normalerweise beliefert, zu der Problemstellung, die in Urlaubszeiten gar nicht so selten ist ? Hatte die Arztpraxis Kontakt mit der Apotheke ? Im Zweifel könnte - gerade bei einem lebensnotwendigen Präparat - ein Vertretungsarzt einspringen und ein Rezept ausstellen.

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