Hallo,

zunächst mal: Daran ist überhaupt nichts komisch. Jeder, der in eine Musikschule geht/gegangen ist, sowohl Jung als auch Alt, ging irgendwann mal zum ersten Mal zur Musikschule und hat sich erkundigt. Man wird dort in der Regel einmal in die Übungsräume geführt und hat schonmal Gelegenheit, den Lehrer kennenzulernen. Wenn da was nicht passt, geht man wieder, fertig aus.

Ich empfehle es dir auf jeden Fall, dort hinzugehen. Du hast im Internet keine vernünftige Möglichkeit, vernünftig zu lernen. Du hast dort viele Seiten über Musiktheorie, die dir zum Verständnis helfen, aber keine Anleitungen. Dann gibt es Onlinekurse, von denen kann jeder halten, was er will, ich für meinen Teil würde mich nie dort anmelden (Stichwort Kostenfalle). Dann gibt es noch Synthesia, das zeigt dir auf einer virtuellen Tastatur, welche Tasten du in welcher Reihenfolge drücken sollst, um einen Song zu spielen - aber richtig lernen? Eher stumpf auswendig lernen. Und es gibt die selbsternannten allwissenden Lehrer auf Youtube, die den ganzen Tag nichts besseres zu tun haben, als Videos zu drehen. Ich glaube, ich hab nichts vergessen.

Du hast also die Wahl zwischen der Musikschule (dafür müsstest du nur Geld für die Gebühren haben) oder einem vernünftigen Lehrbuch mit CD von einem erfahrenem Autor, der darin all seine Techniken und sein Musikverständnis vermittelt.

Synthesizerunterricht wird an den Musikschulen (zumindest in der Regel) allerdings nicht angeboten, es gibt nur Keyboard, Klavier und Orgel. Allerdings kann es natürlich sein, dass die Musikschule auch Synthesizer besitzt und der Lehrer mit dir da rangeht. Ich rate dir, Klavier- oder Keyboardunterricht zu nehmen, denn um Synthesizer zu bedienen, musst du dich in der Materie gut auskennen (da hilft evtl. ein Buch) und du musst vorallem auch Ahnung von Tonarten und Improvisationen haben, wie jeder Pianist auch. Klar gehts auch ohne, aber dann kommt eben nicht so viel zustande, was auch gut klingt. Deshalb haben viele berühmte Keyboarder, die Sounds programmiert haben, auch von Anfang an klassisch Klavier gelernt. Wenn du dich aber für elektonische Instrumente interessierst, ist Keyboardunterricht genauso effektiv, der findet meist in Gruppen statt und ist deshalb auch billiger.

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Jaja das kenne ich auch noch... und wie das in der Welt dann so läuft, hat man natürlich nicht einen einzigen Kurs zusammen, shit happens. ;-)

Du musst dich einfach trauen, sonst wird das auch nichts - an Telepathie wird erst noch geforscht ;-) Heute müssen nicht immer nur die Männer den ersten Schritt machen, und vorallem nicht, wenn die Frau was möchte. Der Knochen kommt schließlich auch nicht zum Hund (nimm den Vergleich nicht persönlich, der Spruch stammt ja nicht von mir :-D). Und ich glaube auch, du machst dich selbst so runter, dass da auch nicht viel Selbstbewusstsein übrig bleibt - dass du z.B. sagst, dass du nicht so zierlich bist wie die anderen, das ist doch überhaupt kein Nachteil für dich (wenn es überhaupt stimmt). Denn vielleicht kommt es ihm auf so ein Zeug gar nicht an, und mit den zierlichen Mädchen ist er doch auch nur befreundet, was soll schon dabei sein. Jeder Mensch hat etwas besonderes, du auch!

Am besten kommt man immer noch ins Gespräch mit Dingen, die man gemeinsam hat/erlebt hat. Du sagtest, ihr wart auf einer Party, das ist doch schonmal was. Das bedeutet, dass ihr auch problemlos euch irgendwo nochmal sehen könnt. Wenn er nur leicht angetrunken ist, wirds wohl auch nicht peinlich. Da du aber anscheinend sehr schüchtern bist, würde ich ihn erstmal irgendwo anschreiben (z.B. Facebook, wenn du das hast). Schreib ihm einfach zum Einstieg, dass du es schade findest, dass ihr so wenig schreibt. Ihr seid auf einer Schule, ihr könnt euch z.B. über gemeinsame Lehrer unterhalten, oder wie er sich auf die nächsten Klausuren vorbereitet, vielleicht kannst du ihm auch irgendwo Nachhilfe geben/gemeinsam lernen, wenn du etwas besser kannst als er. Lächel ihn an und grüß ihn, wenn er vorbeikommt, und wenn er nach der Schule irgendwo rumsteht, geh ruhig zu ihm. Schreib ruhig drunter, ob es geklappt hat, viel Glück :-)

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Ein schönes Liebeslied ist auch auf jeden Fall von Robin Gibb (Mitglied der Bee Gee's, R.I.P.) Juliet. Dieser Switch in die Kopfstimme ist etwas ganz individuelles, hör mal rein. Handelt natürlich auch von der Liebe, und ist von '83.

http://www.youtube.com/watch?v=D3k3y7dykx0

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Berühmte Keyboarder spielen eigentlich kein Keyboard, sondern sie bedienen Synthesizer, spielen auf Stagepianos und haben meistens auch von klein auf klassisch Klavier gelernt. Wenn du jetzt wirklich Alleinunterhalter am Tyros o.Ä. meinst, dann weiß ich das nicht.

Berühmte Keyboarder waren auf jeden Fall Tony Banks, Jon Lord (häufig auch Organist), Steve Porcaro (hat geniale Klänge programmiert) oder Manfred Mann usw.

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Hi,

du scheinst mehr einzelgängerisch veranlagt zu sein, willkommen im Club, ich nämlich auch! Daran ist ja auch nichts unnormales - für viele Leute ist die Einsamkeit ein Albtraum, während andere gut damit zurechtkommen. Nichtsdestotrotz braucht man als Mensch eben auch seine Kontakte. Wenn du nächstes Mal dich wieder einsam fühlst, ruf doch deine Freunde einfach mal an - die werden sich freuen, daran ist nichts falsch. Die Disco ist sowieso kein Ort, um Freunde zu finden, wie denn auch bei so viel Dezibel? Du findest definitiv neue Freunde in Vereinen oder auch in Arbeitskollegen, manchmal auch im Internet (z.B. hier?). Du bist anscheinend jemand, der nicht immer Gesellschaft braucht, und das ist gut so! Da bist du ja nicht die einzige. Viel Erfolg auf jeden Fall, wird schon schief gehen :)

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Umfangreich wäre auf jeden Fall ein Referat über die ganzen Musikgenres, damit kann man sich wirklich stundenlang befassen. Da es aber wohl für die Schule ist, sollte man auf die speziellen Musikformen verzichten - Jazz und Blues wäre sehr wichtig, 50'er Jahre Musik, Klassik, Pop, Rock'n'Roll, Synthie-Pop, Bebop, Latin, Bossa Nova, Gospel usw. Dazu evtl. noch kurze Hörbeispiele oder Medleys, ein paar Vertreter oder Bands nennen, wie das Ganze zustande kam, inwiefern es die heutige Musik beeinflusst etc.

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Steh doch dazu, du wolltest es ja anscheinend ja so. Wenn du ihn bittest, es sein zu lassen, macht er es weiter und erzählt es noch öfter, so sind die kleinen Jungs. Ignorier es einfach, steh dazu und pfeif auf Kommentare.

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Bontempi stellt Kinderwaren her, die Keyboards sind wirklich für Kinder im Vorschul/Grundschulalter. Hab selbst ein altes. Und du brauchst mindestens 61 Tasten, das reicht für die meisten Stücke - 49 leider nicht. Wenn du Qualität willst und im unteren dreistelligen Bereich bleiben willst, empfehle ich dir die Modelle von Yamaha.

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Toto hat eine Menge im Angebot: Rockig? Hold the Line oder Child's Anthem. Jazzig? Rosanna. Eher Slow-Rock? Africa.

Ansonsten vielleicht ZZ-Top - Sharp dressed man, von den Beatles Yellow Submarine oder Let it be, oder von den Bee Gees (eher Robin Gibb) - Juliet. Oder was von den Stones, Paint it black ist auch gut.

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Ab 17 für immer in einer Beziehung?

Hallo ihr Lieben!

Ich bin gerade ein bisschen verzweifelt und hoffe, dass ihr mir ein paar Anregungen geben könnt. Meine Gedanken laufen immer wieder dieselbe Schleife!

Mein Problem ist folgendes: Ich bin 23 Jahre alt und seit fast 6 Jahren mit meinem Freund zusammen. Er war der erste Mann in meinem Leben, alles davor waren nur Kinderreien.

Schon oft hatte ich den Gedanken, dass es mir eigentlich nicht reicht, mein Leben lang nur etwas mit einem Mann zu haben. Ich will Erfahrungen. Doch das würde natürlich bedeuten, dass ich ihn verlassen müsste. Ihn zu hintergehen ist keine Option!

Diese Gedanken, ob ich mit ihm zusammen bleiben kann oder noch mehr Erfahrungen brauche, hatte ich schon hin und wieder mal, aber seit einiger Zeit sind sie richtig aufdringlich geworden. Zugegebenermaßen spielt da auch mit rein, dass ich mich in einen anderen Mann verliebt habe. Das heißt nicht, dass ich meinen Freund nicht mehr liebe. Wenn ich in mich hineinfühle, spüre ich ganz deutlich tiefe Empfindungen für ihn. Dass das nicht mehr die Verliebtheit wie am Anfang ist, ist selbstverständlich und das ist auch das, was mir in unserer ansonsten sehr sehr schönen Beziehung fehlt und was ich bei dem anderen Mann fühle. Ich könnte aus verschiedenen Gründen wahrscheinlich gar nicht mit ihm zusammensein, die Situation hat mir nur gezeigt, dass ich vllt einfach doch nicht für eine so lange Beziehung bereit bin.

Nun überlege ich seit einiger Zeit, ob ich ins kalte Wasser springen und mich trennen soll. Ich würde dafür einiges aufgeben, aber auch die Chance bekommen, Erfahrungen zu sammeln und auch nochmal in meinem jungen Leben Verliebtheit zu erleben, wonach ich mich eigentlich sehr sehne. Ist es überhaupt möglich von 17 an eine Beziehung zu führen, ohne eines Tages etwas zu bereuen oder zu vermissen? Der Gefahr, dass ich etwas sehr wertvolles aufgeben und wahrscheinlich auch erstmal schmerzlich vermissen würde, bin ich mir klar... Ich weiß einfach nicht, was mir wichtiger ist!

Ich wäre sehr dankbar, wenn ihr mir einfach eure Gedanken dazu mitteilen würdet. Ich werde nicht wegen einer eurer Antworten die allverändernde Entscheidung treffen, keine Angst. Ich brauche nur auch mal eine unbeteiligte Sichtweise, um nicht in der immerselben Gedankenschleife hängenzubleiben! So komme ich nicht voran! Ich kann mich weder auf meinen Freund konzentrieren, noch auf neue Herausforderungen und das ist auf Dauer kein Zustand.

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Wenn es eine gute und intakte Beziehung ist (das weißt ja nur du), ist das auf jeden Fall keine verschwendete Erfahrung. Im Gegenteil, dann hast du das, wonach so viele Menschen ihr Leben lang suchen, nämlich auf eine Beziehung mit einem passenden Partner, die lange hält. Klar hast du Angst, es ist ja auch gruselig, sein Leben lang nur mit einer Person zu verbringen, aber ich denke, du weißt nicht, was das wert sein kann. Der Mensch will immer das haben, was er gerade nicht hat, und daher wirst du deine Entscheidung garantiert bereuen, wenn du dich für das Single-Leben entscheidest. Es wäre Russisch-Roulette, von heute auf morgen Schluss zu machen, denn es kann sein, dass du deinen Seelenverwandten dann nicht mehr finden wirst. Andererseits seit ihr noch jung und viele Beziehungen gehen sowieso automatisch irgendwann kaputt, gerade dann, wenn man neue Jobs annimmt und dabei neue Leute kennenlernt. Sitz die Sache einfach noch aus.

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Hi Janet,

ich versuchs mal für 13-jährige :D Bevor du irgendwas aufnimmst, brauchst du sowieso erstmal ein Programm, womit du aufnehmen kannst. Audacity z.B. wäre freeware, oder der Windows Recorder kann es auch tun.Die Qualität der Aufnahme hängt nämlich von der Qualität deiner Soundkarte ab, nicht von dem Programm. Das mit dem Kopfhörereingang war schonmal eine gute Idee. An E-Pianos sind oft Klinken mit 6,3mm und an der Soundkarte 3,5 mm, oder ein normales Chinchkabel mit den entsprechenden Aufsätzen geht auch, findet man im Elektrohandel/Baumarkt. Du kannst aber auch den Line-In Ausgang der Soundkarte nehmen (blau). So oder so, wenn du dir keine super Soundkarte mal irgendwann gekauft hast, ist der Klang nicht so gut, erwarte da nicht das beste, denn die Soundkarten, die beim Kauf immer schon dabei sind, sind immer nur "okay", also wäre die Aufnahme auch nur okay. Alternativ kannst du auch auf den internen Recorder (wenn vorhanden) aufnehmen und dann mit einem einfach Datenübertragungskabel (usb) auf den PC ziehen. Um die CD zu brennen, gibts kostenlos den CDBurnerXP (den hab ich auch).

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Geh einfach zu pianolicious und guck unter Yann Tiersen, da stehen ein paar Versionen. Also wenn du einhändig die Melodie nur spielen willst, dann kriegst du das recht schnell hin. Wenn dus beidhändig probierst, lass erstmal die linke Hand laufen, und wenn die sitzt, dann nimm die rechte einach dazu und fertig. Dafür sind keine übermenschlichen Fähigkeiten vonnöten.

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Umstieg von Keyboard auf E-Piano einfach?

Hallo Zusammen,

vorab.... ich (28) habe seit kurzem wieder die Leidenschaft fürs Keyboard (Yamaha PSR620)spielen gefunden :-) Im Alter von 7 Jahren habe ich das Keyboardspielen angefangen und habe dies auch bis zum 16.Lebensjahr weitergemacht (Unterricht) nun habe ich eine etwas längere Pause(Ausbildung,Arbeit) bis vor kurzem hinter mir. (12Jahre Pause) Das Spielen der Stücke die ich mal gelernt habe auf dem Keyboard läuft noch so super wie damals. ;-) Ich habe mir auch Synthesia installiert um auf dem Rechner die Stücke VIA Keyboard zu üben was auch gut klappt.

Nun aber möchte ich gerne ein E-Piano (88Tasten) mir zulegen da ich nur noch Klavierstücke spielen möchte und weil bei manchen Stücken die ich jetzt spiele mir die Tasten einfach fehlen ;-) Mein Problem ist, dass ich nie die Anschlagdynamik so richtig ausprobiert habe. Meine Befürchtung ist nun, dass es schwer wird diese Hürde zu nehmen. Ich möchte Lieder mit Gefühl spielen und nicht immer die gleiche Lautstärke der Tasten haben.

Klar... Übung macht den Meister....

Ist es immer so schwierig wie viele behaupten dass der Umstieg von Keyboard auf Klavier/E-Piano so schwer ist? Sind die Tasten schwerer zu betätigen und wie sieht es mit dem Sustain-Pedal aus? (Das habe ich auch erst seit einer Woche und vorher nie benutzt)

Bin auch am Überlegen mir ein Klavier statt des E-Piano zu kaufen aber hier ist mir der Preis einfach zu teuer im Vergleich zum E-Piano.

Ausführliche Aussagen nehme ich Bevorzugt entgegen.

Grüße

Tobias

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Also die Tasten wiegen jetzt keine Sandsäcke. Du musst dich daran gewöhnen, klar, aber das dauert jetzt auch nicht so lange. Die Fingermuskulatur muss eben aufgebaut werden. Und der Umstieg an sich hängt davon ab, wie du vorher gespielt hast: Wenn du beide Hände gleichermaßen eingesetzt hast, wirds leicht, dann musst du überhaupt nicht auf 0 anfangen. Wenn du die linke gar nicht/selten gebraucht hast, weil der Computer als erledigte, dann musst du nochmal einen Schritt mehr zurückgehen und das Klavierspielen von vorne lernen.

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Gut, auf jeden Fall. Was denn, Jazz- oder eher Kirchenorgel? Bleib auf jeden Fall weiter dran, du bist ja noch sehr jung. Viele verlieren ihre Interessen in der Pubertät, sei gewarnt, auf das dir das nicht passiert. Ich hab blöderweise ausgesetzt in der Zeit, dadurch fehlen mir ein paar Jahre, wenn es dir Spaß macht, mach nicht denselben Fehler.

Cool oder nicht cool, das ist doch echt egal, was wir oder die Anderen davon denken. Aber jeder, der z.B. Brian Auger sieht, kann nur staunen.

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Hi,

ich denke schon, dass jeder irgendein Talent hat. Nur muss man echt rumprobieren, um es zu finden. Es gibt Leute, die fangen erst mit 50 irgendein Instrument an und sind richtig gut und haben Spaß dabei. Das ist immernoch besser als jemand, der es zwar besser oder beruflich macht, aber dabei keinen Spaß an der Sache hat. Andere springen, machen ein paar Jahre das eine, dann das andere, und bleiben an einer Sache hängen. Ich verstehe unter Talent nicht eine Gabe, die einem einfach in die Wiege gelegt wurde, es gibt eben irgendeine Tätigkeit, an der man Freude hat und an der man jeden Tag arbeitet. Folglich wird man besser, und jeder Laie bezeichnet das dann als Talent, ohne aber gesehen zu haben, wieviel Arbeit dahintersteckt. Man muss halt einfach nur mal anfangen mit irgendetwas.

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