Die künstlichen und natürlichen Faktoren sind bekannt. Nur nach den natürlichen Faktoren würden wir auf eine Abkühlung zusteuern. Die kommt aber nicht. Aufgrund der aus dem Boden geschaufelten Treibhausgase erleben wir eine Erwärmung. Neben der Temperatursteigerung ist eines von vielen Anzeichen, dass die meisten Gletscher auf der Welt schmelzen. Auf Grönland fehlt im Winter das Eis. Das ist einer der Gründe warum die dortigen Schlittenhunde nicht mehr zur Jagd gebraucht werden. (guter Bericht über das momentane Leben auf Grönland: https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/besuch-in-der-arktis-groenland-ground-zero-des-klimawandels/25237428.html)

Der Meeresspiegel ist einer der Faktoren der sich am Langsamsten verändert, da das Eis nur langsam abschmilzt. Trotzdem werden bei 2°C Erwärmung zwischen 36-126cm bis Ende des Jahrhunderts erwartet. Das ist nur ein konservativer Mindestwert. Und damit werden wichtige Handelszentren die an der Küste liegen bereits. London, Rotterdam, Hamburg, New York, Hongkong sind nur einige davon. Das wird zu Verwerfungen in der globalen Wirtschaft führen. Bei 3°C sind es bereits 62-238cm.

Konsens herrscht. Wers nicht glaubt, kann gerne bei den Unis Hamburg, Kiel, Leipzig, Wuppertal, Bonn, München oder bei unseren Nachbarn in Groningen und in Leuven bei dortigen Klimatologen nachfragen. Auch gerne beim Deutschen Wetterdienst oder dem DLR. Wer glaubt, dass hier kein Konsens herrscht, glaubt vermutlich auch, dass die Erde flach und 5000 Jahre alt ist.

Auch weltweit bewiesen ist die Versauerung der Ozeane. Die Ozeane sind eine CO2-Senke und nehmen CO2 aus der Atmosphäre auf. Dabei wird das Meerwasser weniger basisch was zu enormen Schäden an Schnecken, Plankton und Korallen führt. Die Korallenbleiche des Great Barrier Reefs ist ein direktes Resultat des fossilen CO2s in der Atmosphäre.

In der Geschichte der Menschheit gab es zwar lokale Klimaveränderungen. Aber solch einen abrupten, globalen Klimawandel wie heute gab es in der Geschichte der Menschheit noch nie. Da sind sich Klimatologen einig.

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"Steril" ist auch das Wasser aus der Flasche nicht. Es gab vor Kurzem einige Berichte, nach denen Leitungswasser in Deutschland sicherer ist, als Wasser aus der Flasche.

Im Zweifel kurz laufen lassen. Das stehende Wasser aus der Leitung raus. Was dann kommt ist absolut frisch.

Wir haben gute Kontrollen und eine überaus gute Wasserqualität in Deutschland. Hier ein Beitrag der Verbraucherzentrale zu dem Thema: https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/wasser/kann-man-leitungswasser-trinken-34836

Und ein Artikel des Spiegel, Stiftung Warentest rät zu Leitungswasser: https://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/stiftung-warentest-raet-zu-leitungswasser-statt-mineralwasser-a-1274277.html

Es solle wenige Länder auf der Welt geben, die sichereres Leitungswasser haben als Deutschland. By the way, Ich mache regelmäßig Nasenduschen mit Leitungswasser.

Du meinst Mikroben und nicht Amöben nehme ich stark an!

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Das ist hier keine Plattform für medizinischen Rat. Könnte auch was Ernsteres sein! Also geh lieber zum Arzt damit!

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Beide sich gegenseitig.

Hallo TheDoom,

Also, auch wenn du gerne der aktive Part bist, sehe ich das anders als du.

Ich bin auch gerne aktiv. Es macht mich aber heiß, dass meine Freundin Spaß an dem hat, was ich tue. Und damit f* sie mich ja irgendwie auch, oder nicht?

Ich habe auch mal von der Ansicht gehört, dass die Frau den Mann beim Sex "verschlingt".

Wie auch immer. Sieh's doch einfach so: Du magst mehr der aktive Teil sein, aber f*en tut ihr beide. Damit wäre euch beiden geholfen.

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Die Franzosen können es nicht, weil deren Bildungssystem unter aller Sau ist, was Fremdsprachen angeht.

Es ist nicht so, dass sie nicht wollen. Sie können es nicht.

Guck mal da:

http://www.cafebabel.de/kultur/artikel/frenchies-sprechen-englisch-auf-balkan-level.html

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Hallo Tabith. Ich glaube nicht, dass der Begriff "Findungsphase" irgendwo definiert ist. Ich versuche trotzdem deine Fragen zu beantworten.


Was ist eine Findungsphase?

In deinem Fall ist eine Zeit der Entwicklung im Leben gemeint, in der sich Charaktereigenschaften besonders ausprägen oder neu orientieren.

Wie lange dauert diese an?
So lange sie dauert.

Woran merke ich, dass ich in einer Findungsphase bin?
Du stehst an einem Punkt an dem du dich fragst, was deine Persönlichkeit ausmacht, was zu ihr passt und welchen Weg du in der Zukunft einschlagen willst.

Auch, wenn viele Erwachsene sich für klug halten, wenn sie das Wort "Findungsphase" in den Mund nehmen. Als hätten sie bereits alle Findungsphasen hinter sich und wären nun final und perfekt. So funktioniert das Leben nicht. Man hört nie auf zu lernen, sich selbst zu finden und sich zu entwickeln.

Es kann sein, dass du jetzt mit 13 die Entscheidung triffst, dich nicht Gothic-mäßig, sondern normal zu kleiden. Aber dafür mit 45 plötzlich auf die Idee kommst, deine Kleidung Gothic-mäßig umzugestalten. Was du tust, bleibt alleine Dir überlassen. Das ist Deine Freiheit. Jetzt und in der Zukunft. Wie Brifli schon schreibt, ist das ganze Leben eine Zeit der Selbstfindung und Entwicklung und alles kann sich wieder ändern. Du wirst so lange du lebst oft "Orientierungsphasen" durchlaufen. (Ich finde, das Wort passt besser.) Nur eine Sache zählt die auch schon von Brifli gesagt wurde: Nämlich, dass du das tust, womit du dich am Wohlsten fühlst.


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Weil eine friedliche Zukunft nur durch gesellschaftliche Brücken funktionieren kann.

Viele Deutsche verstehen das bis heute nicht. Fürchten den Untergang Deutschlands und sehen Amerika als Besatzungsmacht. Ganz so wie die Nazis gegen Ende des zweiten Weltkrieges.

Im Gegenteil hat die USA nach dem Krieg den Wiederaufbau Deutschlands gefördert, so dass wir zur mächtigsten Wirtschaft ganz Europas wurden. Ein reicher Staat ist ein stabiler Staat. Eine stabile Demokratie ist ein guter Verbündeter. Wir sind effizient organisiert, auch wenn wir uns militärisch noch bis 1990 an Beschränkungen halten mussten.

Deutschland ist heute so mächtig, dass sich viele europäische Nationen von uns eingeschüchtert fühlen, obwohl wir über geringe militärische Macht verfügen. Dabei unterstützen wir Europa indem wir im Zentrum einen stabilen Anker bilden, den wir in den letzten Jahrzehnten mit Frankreich und Großbritannien geteilt haben. Umgekehrt bilden die anderen europäischen Länder auch einen Anker, der uns Stabilität gibt. Die USA hat verstanden, dass nur ein demokratisches und vereintes Europa ein guter Verbündeter sein kann und beide Seiten, die USA und Europa stärkt. Darum wurden nach dem Krieg gesellschaftliche Brücken nach Deutschland gebaut, und die Wirtschaft unterstützt.

Die deutschen Millionenstädte sind kulturelle Zentren einer ganz neuen Generation, die das Deutschland der Großväter mit europäischen und weltweiten Einflüssen verbindet. Musik wird hier produziert und sehr erfolgreich international vermarktet. Zugegeben durchschnittliche Serien und Filmen finden in Süd- und Osteuropa viele Abnehmer und Zuschauer.

Auch wenn wir die Verbrechen der Kaiserzeit mehr oder weniger vergessen haben; mit den Verbrechen des - juristisch mit uns identischen - Großdeutschen Reiches aus der Nazizeit sind wir vorbildlich umgegangen. Erdogan und Co. können sich ein Beispiel daran nehmen. Deutschland verbindet Westeuropa mit Osteuropa. Wir sind westlich, demokratisch, weltoffen, globalisiert orientiert und es gibt viele Stimmen, dem sich abschottenden Russland stärker die Hände zu reichen.

Das wurde alles möglich gemacht, weil unsere damaligen westlichen Feinde, nicht nur aus Amerika, uns die Hand gereicht haben anstatt uns zu verurteilen und auszugrenzen.

Leider gibt es ewig Gestrige, die immernoch alte Feindbilder aus dem zweiten Weltkrieg hochhalten. Amerika ist der böse Feind aus dem Westen der über die bösen - manchmal sogar angeblich jüdischen - Banken Europa kontrolliert. Der hässliche Amerikaner, der für das Übel in der Welt verantwortlich ist. Der uns kulturell dominiert. Uns unterjochen und das starke Deutschland immer mehr kaputtmachen will. Die einstige Feindschaft, die es nur im Krieg von 39-45 gegeben hat, wird immernoch heraufbeschwört. Die alten Wunden sind trotz Allem immer noch nicht verheilt und reißen manchmal wieder auf.

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Warum will Russland unbedingt die USA und alle andere Länder im Westen als Feind sehen? Mit welchem Recht nimmt sich Russland heraus, die Ukraine anzugreifen? Und vor Allem, warum hetzt Russland gegen die Religionsfreiheit und verstößt gegen die Genfer Flüchtlingskonvention?

Warum fallen so viele bei uns auf russische Propaganda rein? Hier Propaganda gegen Rechtsstaatlichkeit und die Verfassung zu verbreiten ist ein feindlicher Akt der Destabilisierung. Ist da was ganz großes geplant? Müssen wir uns darauf vorbereiten, dass die russische nationalistische Aggression noch mehr Länder Europas angreift? Und es ein großes Massaker gibt wogegen man wenig unternehmen kann?

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Hallo Anonymc1.

Mobbing wird oft unterschätzt. Sowohl von den Lehrern als auch von den Schülern. Aber von den Lehrern ganz besonders.

Meiner Meinung nach sollte Mobbing bestraft werden. So wie das Schulgelände zu verlassen oder die Hausaufgaben nicht zu machen. Dann würde das weniger passieren. Denn wie du weißt, tut das wirklich weh.

Ich wurde früher gemobbt und habe auch gemobbt. Von daher kenne ich beide Seiten. Ich kann sagen: Alle Gemobbten werden dadurch am Ende stärker - Auch wenn es dazwischen weh tut. Ich weiß, das macht es nicht viel besser, aber denke bitte daran.

Ganz wichtig ist, dass du mit Deinen Eltern darüber redest. Und zwar sehr offen.

  • Sag ihnen Beispiele von dem, was du in der Klasse erlebt hast.
  • Erzähle ihnen auch, dass du Angst hast, morgen zur Schule zu gehen, weil du ganz alleine bist und deine einzige Freundin morgen nicht mit Dir zusammen ist.
  • Sag ihnen, dass es Dir nicht gut geht (psychisch ist das ja auch so) und du den morgigen Tag gerne mit einer Krankschreibung überspringen möchtest. Aber denk dran: Auf Dauer nutzt weglaufen nichts! Du kannst nicht immer krank sein und das wird wohl leider auch das einzige Mal sein - wenn überhaupt.

Geh bitte zum Sekretariat oder am Besten gleich zum Direktor. Keine Angst, ein guter Direktor wird ein offenes Ohr für seine Schüler haben. Mache Dir vorher ruhig ein paar Notizen.

  • Du kannst das auch mit Deinen Eltern zusammen machen.
  • Nenne dem Direktor Beispiele, was du in der Klasse erlebst und sage ihm, dass der psychische Druck so groß ist, dass du erwogen hast, deshalb nicht zur Schule zu gehen!
  • Bitte ihn darum, mit den Lehrern zu reden. Am Besten wäre eine Klassenkonferenz. Du erzählst ihnen, was Dir passiert und die sollen überlegen, ob sie dir irgendwie helfen können.
  • Bitte darum, in die Klasse Deiner Freundin versetzt zu werden.

Nimm den Kopf hoch, mach den Rücken gerade und sei stolz. Du bist bereits ein toller Mensch und daran kann niemand etwas ändern

Dass du gemobbt wirst, ist nicht dein Fehler, sondern der Fehler der Idioten. Das geht per Zufall, das kann jeden treffen!

Deshalb wende Dich an deine Eltern, an die Lehrer -

und weil die oft damit überfordert sind

- an ihren Chef, den Schuldirektor. Die können am Besten helfen.

Wenn du Dich traust, und das hoffe ich, dann zeige das was ich geschrieben habe, ruhig Deinen Eltern. Zusammen wird euch das einfacher fallen.

Ich hab eine Webseite dazu gefunden für Dich und deine Eltern. Vielleicht findet ihr da ein paar Tipps. Notfalls wäre auch ein Klassenwechsel oder ein Schulwechsel eine Möglichkeit.

http://www.schueler-gegen-mobbing.de/mobbing-faq/

Beste Grüße und alles Gute!

spaeschel85

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Hallo ArwenUndumiel!

Als ich deine Frage gelesen habe, musste ich sofort an Prinzessin Leia denken, weil ich die ich schon immer heiß fand. Aber mehr als heiß war sie auch nicht für mich.

Und dann schriebst du von Han Solo! Was für ein Zufall :)

Viele hier finden deine Frage lustig. Aber mich erinnert das an ein anderes, sehr ernstes Phänomen. Es gibt Leute die objektophil sind. Objektophilie sieht die Wissenschaft als eigene Sexualität (wie Homosexualität, Heterosexualität), weil diese Leute sich nur in Objekte verlieben können. So wie Homosexuelle sich nur in ihr eigenes Geschlecht verlieben, so verlieben Objektophile sich in Flugzeuge, Autos oder Atomkraftwerke. Und das ist ganz natürlich. Denn die Menschen wurden so geboren.

Ich habe ein wenig gegoogelt und das was du empfindest, zirkuliert im Internet unter dem Begriff fictophil. Die Liebe zu einer fiktiven Person. Das ist aber nicht wissenschaftlich anerkannt und du wirst dich höchstwahrscheinlich auch nicht nur in Han Solo verlieben sondern auch in echte Menschen ;)

Ich bin nicht in deiner Situation, aber ich versuche mich reinzudenken.

Such im Internet nach "fictophil", "fiktophil", "Liebe zu fiktiver Person", loving fictional character", .. und ähnlichen Begriffen auch im englischsprachigen Internet. Du bist nicht alleine damit.

Vielleicht findest du dort mehr Menschen denen es so geht wie dir und die Dir bessere Ratschläge geben können.

So oder so ist das was du empfindest, keine Schande. Das Gehirn spielt uns in Sachen Liebe immer etwas vor. Das ist bei "normal" verliebten genauso.

Sag dir Folgendes: *Ein Pendel vor deinen Augen schwing* ^^

  • Die Person ist nicht real.
  • Sie hat kein Bewusstsein. Und keine eigenen Gedanken.
  • Ein Mensch ohne Fehler existiert nicht.
  • Fehler machen uns erst menschlich.
  • "Han Solo" hat keine Fehler und keine Menschlichkeit. Er ist wie ein Roboter.
  • Er existiert nur für die Filmszenen die gedreht wurden.
  • Alles darüber Hinaus ist Leer.

Sag es dir einfach, merk es dir und denke immer daran.

Außerdem habe ich einen guten, englischen Link gefunden:
"How to Cope With Being in Love With a Fictional Character"
= Wie man damit zurechtkommt in einen fiktiven Charakter verliebt zu sein. Lies dir alle Methoden dort durch. Methode 1, 2 und 3.
http://www.wikihow.com/Cope-With-Being-in-Love-With-a-Fictional-Character

Und es gibt andere Menschen in ähnlichen Situationen. Auch Erwachsene.
"Verliebt in eine fiktive Figur"
http://forum.gofeminin.de/forum/couple1/\_\_f124163\_couple1-Verliebt-in-eine-fiktive-Figur.html

Viel Glück!

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Hallo grubenhirn.

Grundsätzlich haben viele Schreiberlinge hier ja nicht Unrecht. Man kann mit einem selbstbewussten Auftreten mangelnde äußerliche Stärke zu einem Teil wettmachen.

Viele der selben Leute vergessen leider; dass das anstrengender ist, je mehr man wettmachen muss.

Da, wo man etwas wettzumachen hat, da fehlt etwas Anderes. Manche merken das aber nicht, weil sie scheinbar nicht viel wettzumachen haben. Andere merken es dabei umso mehr.

Deine Körperhaltung und dein Körperbau spielen nun mal auch eine Rolle. Dabei hilft dir - wie du schon richtig festgestellt hast - das Fitnessstudio.

Ich wünschte es wäre nicht so, aber leider sind Menschen wie Tiere.

Sehen sie dich als mögliche Gefahr, gehen sie dir nicht so schnell auf die Eier. So ist die Natur und die Realität. Auch bei uns Menschen.

Die Polizei weiß schon, warum sie trainiert wird, dominant aufzutreten und einen auf dicke Hose zu machen.

Mein Tipp: Such' Dir ein kleines, angenehmes Fitnesstudio raus, muss ja nicht das McFit sein, und geh 2-3x die Woche dort hin.
Immer schön langsam und bewusst trainieren und gut essen. Pass auf Deine Gelenke auf und lieber zu wenig, als zu viel Gewicht ;)
Kampfsport kann auch helfen, sowohl bei der Körperhaltung, als auch beim selbstbewussten Auftreten.

Viel Erfolg!

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Hallo Orgrim.

Kurz gesagt: Nein.

Juristisch ist es vertretbar. Aber nie moralisch.


Laut der Bibel kann es als vertretbar verstanden werden. So zitiert die Vereinigung Christlicher Kampfsportler aus der Bibel zu den gesellschaftlichen Gesetzen:

Römer 13 „Sie trägt das Schwert nicht umsonst“ (die Obrigkeit) sondern zur Bestrafung der Bösen und zur Belohnung der Guten."
und Paulus ,Es ist Pflicht des Christen, den Staat in dieser Funktion zu unterstützen.’

Mehr auf http://www.vck-web.org/christ-und-gewalt#bibelaussagen


Der Begriff der "Notwehr" ist ein gesellschaftlicher Begriff, durch den sich ein Mord gesellschaftlich und auch juristisch rechtfertigen lässt.

Sachlich gesehen bleibt Mord = Mord. Ein Leben ist nicht zu beenden. Und wenn ich es beende, beweise ich in diesem Moment, dass ich dieser Regel nicht nachgekommen bin.

Die Logik hinter der gesellschaftlich akzeptierten und juristischen "Notwehr" lautet ja: Jemand der andere Menschen aus einer bloßen Laune heraus tötet, dessen Leben muss weniger bewahrt werden, als das Leben von dem, der sich nur verteidigt. = Notwehr.

Jedes Leben besitzt grundsätzlich einen Wert. Auch ein Vergewaltiger oder Mörder besitzt ein Bewusstsein, Gefühle und Gründe für sein Handeln- auch wenn wir diese Gründe nicht kennen. In dem Moment, indem ich aus Notwehr ein anderes Leben beende, werde ich -rein sachlich- zu einem Mörder.

Die Sache ist, dass man sein eigenes Leben und das Leben Anderer beschützen muss. Gesellschaftlich betrachtet ist ein Mensch, der Anlagen zum Morden hat, für die Gesellschaft gefährlicher, als jemand der nicht mordet. Auch laut der Bibel.

Am Ende ist die gewaltbereite Person auch für die Folgen ihres eigenen Handelns selber verantwortlich.

Der Wert eines Gewalttäters sinkt für uns alle, sobald er anderen Menschen Schaden zufügt. Er ist sogar eine Bedrohung für uns alle. Somit ist es nicht nur juristisch sondern auch sozial vertretbar, eine Person aus dem Spiel zu nehmen, bevor man selbst oder andere Menschen getötet werden.

Um die Gesellschaft zu schützen und als Selbstschutz. Die deutsche Rechtsprechung schließt sich dem an, sobald unmittelbare Gefahr für mein eigenes Leben besteht.

  • Ist es moralisch vertretbar? Nein.
  • Ist es gesellschaftlich vertretbar? Ja, um andere zu schützen.
  • Ist es persönlich vertretbar? Ja klar, wenn meine Person angegriffen wird.
  • Ist es religiös vertretbar? Nach meinem Glauben - Ja.
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Ist der Reichsadler von 1933-1945 verboten? Nein.

Wofür steht das Motiv auf der Jacke? Das ist der Adler von 1933-1945. Dieser Adler steht auch ohne Hakenkreuz für die undemokratische, faschistische Zeit unter der NSDAP. Der Schriftzug "Deutschland" in Fraktur spielt auch auf diese Zeit an.


Für mich ist das "Provozieren" nicht das Problem. Sondern, das was mein Großvater als politischer Gefangener und viele Andere unter den Nazis erleben mussten.

Wer so eine Jacke öffentlich trägt, würde auf Anhieb meinen Respekt verlieren. Und von Verstand und Wissen solch einer Person würde ich nichts halten, da sie anscheinend den Kopf nicht eingeschaltet hat.

Bei dem was damals abgelaufen ist, empfehle ich dir, diese Jacke nicht zu tragen. Für solche Verbrechen willst du nicht stehen. Und dafür sollte niemand stehen.

Der übertriebene Nationalstolz von damals macht die Verbrechen aus dieser Zeit nicht wieder gut. Diese Zeit war eine Schande für unser Deutschland.


Stattdessen würde ich dir einen anderen Adler empfehlen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Reichsadler

Oder wenn du einen Adler willst, der noch stärker aussieht, nimm den stürzenden Adler von den Fallschirmjägern. Das ist eine stilisierte Version:
http://www.amazon.de/Fallschirmj%C3%A4ger-Abzeichen-Bundeswehr-Luftwaffe-St%C3%BCrzender/dp/B016OLBEXK

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Das ist Spökes was du erzählst!

Dass Menschen in Mittel- und Norddeutschland mit wenig Dialekt reden, hat gute Gründe und ist Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts.

Das hat mit "Umerziehung" oder "Kulturverleugnung" rein garnichts zu tun.

Die sprachlichen Veränderungen fingen schon im Kaiserreich an, als das Land wirtschaftlich und kulturell stärker zusammenwuchs. Zwischen 1900 und 1950 hat eine Landflucht in die Städte stattgefunden. Die Menschen zogen dort hin wo es Arbeit gab. Viele Dörfer/Kleinstädte wurden größer, wuchsen zusammen und wurden zu unseren heutigen westdeutschen Großstädten.

Viele der Dörfler die in die Städte gezogen waren, darunter auch mein Vater, sprachen mit heftigem Dialekt, den die anderen Einwohner in der Großstadt kaum oder gar nicht verstehen konnten. Auch führte der zweite Weltkrieg zu innerdeutschen Flüchtlingen, die auch ihre eigenen Mundarten in verschiedene Teile des Landes brachten.

Als Ergebnis galt es Mitte des 20. Jahrhunderts als angesehen, aus Respekt vor den Gesprächspartnern "verständliches Deutsch" zu reden. Ein starker Dialekt hingegen galt plötzlich als verpönt. Jedenfalls nördlich des Weißwurstäquators. Die Proleten machten das. Die Ungebildeten. Nicht diejenigen, die städtisch waren, zivilisiert, modern. Die sprachen Hochdeutsch! Oder zumindest taten viele Leute so, als könnten sie richtiges Hochdeutsch. Die Meisten versuchten einfach ein standardisiertes Deutsch zu reden, damit man sich besser verstand.

Mit dem Zusammenleben änderten sich also auch die Kultur und die Sprache. Nicht nur die Mobilität der Menschen, auch die neuen Medien des 20. Jahrhunderts wie das Fernsehen und das Radio bringen weit entfernte Menschen näher zusammen, und lassen die Bedeutung von lokalen Dialekten verschwinden.

Unser Hochdeutsch ist also ein Standard - etwas worauf man sich als Gesellschaft einigte. Trotzdem gab es Veränderungen auch schon vorher: Als im 19. Jahrhundert "Ruhrpolen" nach Deutschland kamen um in den Bergwerken im Ruhrgebiet zu arbeiten, nahmen Teile der Deutschen Gesellschaft polnische Begriffe auf. Das oft angefügte "Ne?" am Satzende zum Beispiel hat polnische Wurzeln. Genauso war es vorher mit eingewanderten Franzosen oder Ungarn. Auch der internationale Handel und die Globalisierung brachten und bringen uns stets neue Worte.

Sprache passt sich immer an die Menschen an. Nicht umgekehrt. Die Menschen benutzen sie selten so, wie es kulturell am wertvollsten wäre. Sondern so, wie ihnen der Mund steht. - Und wenn ihnen der Mund nach Hochdeutsch steht, weil sie sich dann besser verstehen, sprechen sie halt Hochdeutsch.

Andererseits gab es auch in den letzten 60-70 Jahren Künstler die ihre Dialekte in ihre Kunst einfügten. Zum Beispiel redet Helge Schneider mit seinem Mülheimer Akzent. Es gibt viele die das tun, achte mal drauf. Sprache und auch unsere Dialekte sind und waren und bleiben immer ein Teil unserer Gesellschaft und Kultur. Auch wenn die im ständigen Wandel begriffen sind.


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Ich finde dass du deutsch bist. Würde ich dich sehen, würde ich vielleicht denken: Aha, eine Türkin. Aber, du bist in diesem Land geboren und aufgewachsen, genau wie ich. Das hier ist deine Heimat, genau wie bei mir. Ich habe nicht das Recht zu sagen, dass du nicht deutsch bist. Selbst wenn du auch eine Türkin bist.

Bei der ersten Generation die hier geboren wird, ist das immer ein Zwiespalt. In kein Land gehört man richtig hin. Wichtig ist nur, dass du hier aufgewachsen bist. Selbst wenn du dich türkisch fühlst, sind die Straßen und der Boden hier auch dein Zuhause.

Am Ende liegt die Entscheidung bei dir. Auch als empfundene Türkin mit deinen Wurzeln in der Türkei kannst du hier deine Heimat haben. Das ist kein Widerspruch sondern ein Gewinn. Er macht dich und deine Persönlichkeit reicher.

Anders als jemand hier geschrieben hat, gibt es seit Dezember 2014 neue Gesetze: Wenn du bis zum 21 Lebensjahr 8 Jahre in Deutschland gelebt oder 6 Jahre die Schule besucht hast, kannst du eine doppelte Staatsangehörigkeit annehmen. Unabhängig von der Staatsangehörigkeit deiner Eltern. Ich würde dir raten die doppelte anzunehmen.

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Bei Treffen wie den Bilderbergern treffen sich Politiker und einflussreiche Menschen der industrialisierten Demokratien um miteinander Weltpolitik zu besprechen. Andere Treffen sind zum Beispiel die "Atlantikbrücke" (Europa/Nordamerika) oder die "Trilaterale Kommission" (Nordamerika, Europa und Japan). Nicht alle Länder der Welt treffen sich dort wie du angedeutet hast, sondern wie du bestimmt weißt, sind es nur Mitglieder der Demokratien der sogenannten ersten Welt.

Man ist nicht immer einer Meinung, grundsätzlich geht es bei diesen Treffen aber darum, Ansichten und Positionen auszutauschen bevor es zu Konflikten unter den Nationen kommt.

So wie es in einer Beziehung mit deinem Partner oder deiner Partnerin wichtig sein kann, zu wissen, wo der andere steht und wie er über die Beziehung und eure Zukunft denkt, so gilt das auch für Nationen die in der Weltpolitik manchmal verschiedene, zuwiderlaufende Interessen besitzen.
Treffen von Bilderberger, Atlantikbrücke, Trilaterale Kommission & Co dienen also dem diplomatischen Zweck. Wie man an dem Namen "Atlantikbrücke" auch schon liest, dienen die Gespräche dazu um zwischen befreundeten Nationen Brücken zu bauen.

Nur so kann man zusammenarbeiten. Und zusammen ist man stärker als alleine.


Der amerikanische Ex-Politiker Zbiegniew Breszinski gehörte früher zu den Mächtigsten der Mächtigen in Washington. Sein Gesicht sieht schon geheimnisvoll aus. Der ist ein richtiger Falke und hat geholfen die Treffen der Trilateralen Kommission zu organisieren. Gäbe es Illuminaten die die Welt regieren, würde er entweder dazugehören oder enge Umgangsformen pflegen.

Breszinski hielt lange Zeit öffentlich Vorträge, und zwar im kleinen und im großen Rahmen. Jeder konnte diese Vorträge besuchen und am Ende Fragen stellen. Er wurde dort erstaunlich oft nach Verschwörungstheorien gefragt. Ob es eine Verschwörung von Illuminaten gibt, warum er die Trilaterale Kommission mitgegründet hat, alle möglichen Fragen kamen da rein. Er redet sehr offen darüber und scheint auch gerne darüber zu reden.

Ich finde jetzt nicht das Video von dem Vortrag in dem er in dem Klassenraum sitzt und von Zuhörern kritische Fragen gestellt bekommt, aber zwei Interviews habe ich gefunden. Er sagte in dem Vortrag das Gleiche. All diese politischen Treffen sind öffentlich bekannt. Es gibt keine Treffen die geheim sind. Keine von denen man nichts weiß, oder über die man nichts herausfinden kann. Klar bestehen diese Gruppen aus einflussreichen Leuten, darauf hat man es ja angelegt, damit man Konflikte zwischen den Ländern ausbalancieren und stattdessen besser kooperieren kann. Es gilt, Probleme durch Gespräche zu lösen, dafür zu sorgen, dass Politik, Wissenschaft und Wirtschaft besser zusammenarbeiten. Er hat jeden Interessierten gebeten, die Trilaterale Kommission bei Fragen einfach anzuschreiben.

https://youtube.com/watch?v=qqwY3KiOD00


https://youtube.com/watch?v=VOk6ENxyAh0




Ich habe mal genau so über die Bilderberger und andere Gruppen gedacht wie du. Ich war knallhart davon überzeugt, dass da Personen im Hintergrund sitzen, die die Geschicke der Nationen lenken. Ich habe über die Jahre immer mehr herausgefunden, und am Ende war ich - leider oder zum Glück - gezwungen mein Weltbild zu ändern. Diese Treffen dienen der Kooperation. Sie dienen nicht der Kontrolle. Außerdem sind sie prinzipiell nicht geheim - wer im Großen und Ganzen teilgenommen hat ist bekannt oder wird kurz danach bekannt. Genauso wo die Treffen stattfinden oder über welche Themen gesprochen wurde.

Ich hoffe das verschafft dir etwas Klarheit über diese doch etwas mysteriösen Treffen einflussreicher Leute und gibt dir eine zufriedenstellende Alternative zu dem Worst-Case-Szenario einer weltweiten Verschwörung.

Bitte nicht immer das Schlimmste vermuten.

Tatsächlich sind solche Theorien nicht nur kritisch, sondern auch gefährlich - schau Dir mal den Wikipedia-Artikel der "Protokolle der Weisen von Zion" an. Das war die Mutter der Verschwörungstheorien. Die neuen Theorien zu Bilderbergern sind im Prinzip nur eine Weiterführung davon.

Wegen dem Gerücht, dass angeblich böse Zionisten die Welt regieren und die das arme Deutsche Volk durch Juden und Zigeuner ersetzen wollen, kamen letztendlich die Nazis an die Macht. Was die danach mit Juden, Zigeunern, Behinderten und all den anderen "Entarteten" taten, wissen wir nur zu gut.

Am Ende haben wir alle eine Verantwortung, dass solche Märchengeschichten in der Gesellschaft nicht wieder Fuß fassen.

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Nicht nur Hitler sondern die ganze extreme Rechte hat die Dolchstoßlegende genutzt um gegen die Demokratie Stimmung zu machen.

Der Krieg war 1918 nicht mehr zu gewinnen. Der Stellungskrieg hatte sich seit Jahren festgefahren. Deutschland war wortwörtlich unter Beschuss von allen Seiten. Im Land gingen nicht nur die Rohstoffe zur Waffenherstellung, sondern auch die Nahrungsmittel aus. Klar, hätte man den Krieg noch Jahre weiterführen können, bis die Feinde Berlin erobert hätten. Das hätte aber nur ein langsames Ausbluten Deutschlands bedeutet. Teile der Bevölkerung, Teile der Politiker und der Armee waren sich darüber im Klaren, dass die Sache gelaufen war. So oder so, ob gewinnbar oder nicht, wollten große Gruppen im Land aller Berufszweige und gesellschaftlichen Schichten endlich Frieden. Die Armut im Land und das Gemetzel sollten beendet werden. Aber die Machtelite des Kaiserreichs zog das Kriegsende hinaus.

In Kiel weigerte sich schließlich die Kaiserliche Marine gegen die übermächtige britische Marine auszulaufen. Der Kieler Matrosenaufstand brachte das Fass zum Überlaufen und war der Auslöser für Demonstrationen und revolutionäre Bewegungen in ganz Deutschland. Als Folge dieser Revolution wurde das Kaiserreich beendet und als demokratische Weimarer Republik neu organisiert und Deutschland kapitulierte.

Wie nach jedem verlorenen Krieg bestimmten die Sieger die Nachkriegsordnung. Das Kaiserreich gab es nicht mehr, der Versailler Vertrag bürdete der sowieso instabilen deutschen Demokratie horrende Schulden auf. Diverse Gebiete wurden abgetreten oder standen unter Besatzung.

Selbst wenn der Krieg nicht aufgegeben worden wäre, wäre das wahrscheinlich sowieso passiert. Nur mit noch mehr Toten und noch größeren Verlusten. Der Stolz der Deutschen aber war beschädigt und die übertriebenen Schuldenlast machte die deutsche Bevölkerung wütend. Die Faschisten und Nationalisten um Hitler nutzten diesen Umstand mit der Dolchstoßlegende aus. Sie gaben den Kriegsgegnern die Schuld an der als nationale Schmach empfundene Niederlage. Die Weimarer Republik wurde als "Konstrukt der Alliierten" abgestempelt und für die Entscheidung zur Kapitulation wurden "Kommunisten und Bolschewisten" verantwortlich gemacht. Alle natürlich kontrolliert von dunklen Mächten im Hintergrund: Den Bankiers und Industriellen des internationalen Judentums die die Länder der Alliierten aber auch das eigene Land unterwandert hätten.

(Dass die Nazis an solche Verschwörungstheorien glaubten, war unter Anderem eine Folge der gefälschten "Protokolle von Zion". Mal nachschlagen. Das ist die Mutter der Verschwörungstheorien der letzten 100 Jahre.)

Der verlorene Krieg und die Kapitulation diente also als Mittel der Propaganda um nicht nur Kommunisten, sondern alle politischen Gegner zu diskreditieren und an die Macht zu kommen. Demokraten wurden beseitigt und ein sogenanntes "Deutsches Reich" hergestellt, das nach Glauben der Nazis rechtmäßig war.

Heute machen die extremen Rechten es übrigens ähnlich: Die Bundesrepublik wird als Konstrukt der Alliierten und als unrechtmäßig bezeichnet und nur das Reich sei rechtmäßig. Gesteuert werde die Bundesrepublik von dunklen Mächten, sei es Amerika, Banken, Industrielle oder Juden, die Deutschland schwächen wollen.

Die Propaganda und Legenden sind geblieben, nur die Sündenböcke haben andere Namen.

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Hallo Ayolcu.

Zwar bist du noch dabei herauszufinden worauf du genau stehst, ich denke aber, dass du mit 16 Jahren deine wichtigsten sexuellen Vorlieben schon erkannt hast. Du wirst über die nächsten 10 Jahre noch mehr Details deiner Sexualität entdecken. Ich glaube aber nicht, dass sich deine Sexualität noch großartig ändert.

Lass mich dir erst etwas über Bisexualität und Homosexualität erzählen. Du kommst ja aus einem Elternhaus in dem das als Krankheit bezeichnet wird.

Du weißt selber, dass Bisexualität und Homosexualität keine Krankheiten sind. In jeder Gesellschaft der Welt sind 5% bis 10% der Bevölkerung schwul und große Teile der Bevölkerung (50%) sind stärker oder schwächer bisexuell veranlagt. Auch wenn die meisten Bisexuellen sich eher als Hetero bezeichnen, je nachdem wie stark die gesellschaftliche Unterdrückung ist.

Im Mutterleib wird nicht nur bestimmt, welches körperliche Geschlecht du hast, sondern auch, ob du dich als Mann oder Frau empfindest und welche Eigenschaften du bei Männern oder Frauen anziehend findest. Man wird also so geboren: Da ist nichts unnatürliches bei. Das hat das Schicksal so gewollt, oder welche andere höhere Macht man dafür verantwortlich machen will.

Du wirst dir mit steigendem Alter bis in deine 20er sicherer werden was du magst und was nicht. Ich bin selber nicht schwul oder bisexuell, kann mir aber vorstellen, dass man einen Druck verspürt das eigene Umfeld über die eigenen sexuellen Vorlieben aufzuklären.

Aber nur weil du bisexuell oder homosexuell bist, musst du deinen Eltern nicht davon erzählen. In Deutschland herrscht aus gutem Grund die Freiheit, das eigene Leben selber gestalten zu dürfen und sich vor niemandem rechtfertigen zu müssen.

Falls deine Eltern von dem Typ sind, die das Thema Heirat zur Sprache bringen um dich möglichst mit 17 oder 18 zu verkuppeln, würde ich ihnen ausdrücklich sagen, dass du nicht früh heiraten willst. Du willst damit warten, bis du für dich eine gefunden hast, die wirklich richtig ist. Von Bisexuell würde ich soweit noch nichts sagen.

Aber das gibt dir Zeit dir eine Arbeit und eigene Wohnung zu suchen, möglichst weit weg von deinen Eltern. Dein Leben dort selber zu gestalten und einzurichten. Dann kannst du dich von deinen Eltern und deinem Umfeld abkoppeln und eine freie Entscheidung treffen, die dich glücklich macht. So bei deinen Eltern, in deinem Umfeld ist das ja schwer möglich. Wenn du dann dein Leben lebst, kannst du immernoch entscheiden, ob es nötig ist, dass du ihnen davon erzählst und ob du wie du dich auch anderen Leuten gegenüber am Besten outest.

Am Ende musst du ihnen nicht die Wahrheit erzählen. Besonders dein Vater würde dir Vorwürfe machen und du könntest sogar aus der Familie verstoßen werden. Man muss wirklich nicht immer ehrlich sein.

Werde etwas älter und koppel dich ab. Die Entscheidung kannst nur du treffen. Dort gibt es ein paar Hotlines und Beratungsstellen. http://www.migrationsfamilien.de/beratungsadressen/telefonische-beratung-und-beratungszentren-fuer-schwule/

Alles Gute und viel Glück!

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Auf ein Neues. Nachdem meine erste Antwort gelöscht wurde schreibe ich nochmal neu.

Ich versuche wieder, Gravitation stark vereinfacht aber prinzipiell richtig für Kinder auf Grundschulniveau verständlich auszudrücken. Aus dem Grund werde ich Begriffe wie Masse oder Gravitation weglassen.


Schwerkraft:
Jedes Objekt erzeugt Schwerkraft. Umso schwerer das Objekt ist, umso stärker ist die Schwerkraft. Schwerkraft zieht andere Objekte an und wird mit zunehmender Entfernung schwächer.

Ein Hochhaus oder ein Berg sind noch lange nicht schwer genug, damit wir darauf laufen können. Ein Gegenstand muss so schwer sein, wie die Erde, die Sonne oder der Mond um eine so starke Anziehungskraft zu erzeugen.


Raumschiffe und Fliehkraft:
Im Weltraum gibt es natürlich auch Schwerkraft. Die Raumstation ISS befindet sich in 300km Höhe und die Schwerkraft der Erde ist dort oben fast so stark (90%) wie auf der Erdoberfläche.

Die Schwerkraft der Erde zieht die ISS also an. Normalerweise würde die ISS einfach herunterfallen. Aus dem Grund hat man die Raumstation beschleunigt, und lässt sie in solch einem Tempo um die Erde rasen, dass sie fast davonfliegt.
Weil sie so schnell ist, zieht die Fliehkraft sie von der Erde weg und hebt die Schwerkraft der Erde fast auf.


Schwerelosigkeit der Astronauten:

Warum können die Astronauten nun in ihren Raumschiffen schweben?

Weil die Astronauten den selben Kräften ausgesetzt sind wie ihr Raumschiff. Die Besatzung nimmt das selbe Tempo an wie ihr Fahrzeug. Die Fliehkraft zieht sie von der Erde weg, während die Schwerkraft der Erde sie zum Boden zieht. Beide Kräfte heben sich auf und die Astronauten überwinden für einen begrenzten Zeitraum die Wirkung der Schwerkraft und können schweben.

Ich hoffe die Erklärung ist okay.

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Ich erkenne mich nicht im Spiegel - was war das ?

Vor einiger Zeit hatte ich eine Begegnung mit einem "Schattenwesen" (https://www.gutefrage.net/frage/hab-ich-einen-schattenmenschen-gesehen-).

Seither hab ich mich viel mit diesem Thema auseinandergesetzt und mich mit vielen Leuten darüber unterhalten. Eine gute Freundin von mir hat gemeint dass ich mal versuchen sollte mit diesem Wesen Kontakt aufzunehmen.

Gesagt, getan. Ich setzte mich also auf mein Bett, machte alle Lichter aus und versuchte mit diesem Wesen in Kontakt zu treten. Ich hab versucht dieses Wesen zu "rufen" - zuerst gedanklich da ich die Worte nicht aussprechen wollte. Begleitet von einem kalten Schauer der durch meinen ganzen Körper zog hab ich einen hohen Ton wahrgenommen. Ähnelt einem Tinitus, dieser Ton ist aber keineswegs nervend oder so. Der Ton ist auch nicht konstant auf einer Ebene, ab und zu wird dieser tiefer und dann wieder höher - kann auch sein dass dieser Ton für kurze Zeit mal unterbrochen wird. Diesen Ton hab ich schon öfters gehört und eine andere gute Freundin meinte dass das vielleicht mein Höheres Selbst ist was mir irgendwas mitteilen will.

Naja, da nicht wirklich etwas passierte hab ich das Ganze unterbrochen und hab mir was zu Essen gemacht. Als ich wieder in mein Zimmer ging machte ich da weiter wo ich aufhörte - nur dass ich diesmal die Worte auch aussprach.

Vielleicht kennt ihr das - Räume in denen viel Holz ist machen ab und zu Geräusche (wegen Temperaturunterschiede oder was weiß ich). Jedenfalls hör ich so ein "Knacksen" im Normalfall 1x pro Stunde oder so. Aber diesmal hat es ca. 30x innerhalb von 2min "geknackst". Ich bin dann aufgestanden und hab mich verwundert umgesehen da mir die Situation irgendwie komisch vorkam. Dann hörte ich plötzlich ein Atmen aus einer Ecke in meinem Zimmer. Ich konnte es echt laut hören, ich selber war das sicher nicht. Als ich mich auf dieses Atmen zubewegte war es plötzlich verschwunden. Da wurde mir etwas mulmig aber ich hab beschlossen mich wieder auf mein Bett zu setzen und da weiter zu machen wo ich aufhörte. Kurz darauf hörte ich ein leises Rascheln unter meinem Schreibtisch. Da wurde mir das Ganze zu bunt und ich hab mein Zimmer verlassen und bin in Bad gegangen.

Ich mir das Gesicht gewaschen weil ich das was gerade passiert ist nicht wirklich glauben wollte. Ich hab mir gedacht ich bilde mir das nur ein. Aber als ich mir dann in den Spiegel schaute, sah ich einer komplett anderen Person in die Augen. Ich weiß nicht wie ich das am besten beschreiben soll. Irgendwie hatte ich in diesem Moment Angst vor mir selbst - meine Augen sahen aus irgendeinen Grund bedrohlich aus. Außerdem hatte ich geweitete Pupillen - keine Ahnung wieso.

Hatte schon mal wer ähnliche Erlebnisse ? Kann mir wer sagen was das genau war ?

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Ich hoffe du erkennst dich jetzt wieder selber im Spiegel. Von Schattenmenschen, Magie, Geistern oder Wesen der Esoterik habe ich wenig Ahnung. Bloß von anderen Besuchern. Diese Besucherphänomene überschneiden sich aber alle ein wenig. Und ich weiß mittlerweile Einiges. Deshalb antworte ich dir gerne.

Aufgrund eigener seltsamer Erfahrungen bin ich vorsichtig, die Erfahrungen von anderen als Spinnerei oder Erfindung abzutun. Trotzdem bitte ich dich, dir die Worte von RonRan zu Herzen zu nehmen. Denke dran, dass dieses Wesen auch nur ein Teil deiner Psyche sein könnte. Wie du weißt, verschwimmen Realität und Einbildung hier miteinander. Beschäftige dich also nicht zu viel mit solchen Themen. Versuche, deinen Kopf klar und dich genug mit anderen Sachen beschäftigt zu halten.

Ich würde dir raten, dir genau zu überlegen, was du diesem Schattenwesen mitteilen willst. Überlege dir die Worte gut. Wenn du es das nächste mal rufst und es sich bemerkbar macht, kannst du ihm oder ihr diese Worte sagen. Wenn du nicht weißt, was du sagen sollst, solltest du es vielleicht auch nicht rufen oder dich kurz fassen. Du könntest zum Beispiel ehrlich deine Gefühle mitteilen, die du über diese Sichtungen hast. So ähnlich wie du es auch hier getan hast.

Vergiss nicht, dass nicht alle Wesen gut sind und das Herbeirufen negative Folgen für dich, deinen Körper oder deine Seele haben könnte.

Am Ende des Tages bin ich immer sehr skeptisch gegenüber solchen Berichten. Ich kann mit Esokram nichts anfangen. Nichts für Ungut. Trotzdem sind das meine Gedanken dazu.

Viel Glück und denke speziell an Absätze 2 und 4 in meinem Beitrag.

Falls du mit der Antwort zufrieden bist, würde ich mich natürlich über einen Gummipunkt freuen. Ansonsten jemand anders.

Es gibt zu diesen Themen einige Internetforen.. Falls du keine kennst, schreib mich doch mal per privater Nachricht an, (dazu erst als Freund adden) dann teile ich dir 2 Adressen mit.

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