Das kann nicht nur sein, das ist sogar ziemlich häufig so. Sieh es mal so: Wer anderen ein Verhaltensmuster unterstellt, hat dieses Verhaltensmuster ja selbst im Kopf, sonst würde die Person ja gar nicht auf die Idee kommen. Muss nicht immer die Erklärung sein, aber kommt öfter vor.

Das perfekte Beispiel sind narzisstische Menschen, denn diese sind oft bekannt dafür, anderen narzisstisches Verhalten zu unterstellen, ohne (bewusst) zu merken, dass sie ihr eigenes Verhalten beschreiben und ansonsten total daneben liegen. Wenn man das erkannt hat, wird es oft richtig lächerlich zu beobachten. Dazu ist ja narzisstisches Verhalten oft ein sehr starkes Beispiel für toxisches Verhalten.

Das heißt aber nicht, dass es immer/nur so ist. Viele Menschen erkennen bei anderen auch echtes toxisches Verhalten. Man muss nur aufpassen, weil das ja total das Modeding zur Zeit ist und Leute jetzt ganz begeistert überall toxisches Verhalten suchen und sich über jeden "Fund" freuen. Dazu wird halt gerne auch mal etwas übers Ziel hinaus interpretiert

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Solche Plattformen sind ein Sammelbecken für frustrierte, die im realen Leben mit ihrer Art nicht weit gekommen sind und hier immer Leute finden, die sie niedermachen können, so dass sie sich kurz überlegen fühlen. Besonders Kinder und Jugendliche sind ein gefundenes Fressen, weil die oft weniger erfahren sind, worauf sich die Frustrierten etwas einbilden.

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Ich habe eben mal deine Fragen überflogen und fast 90% davon beginnen mit "Mein Gatte" - meist geht es um Misstrauen oder Verlust.

Ich denke, dein Problem wird nicht dadurch gelöst, dass du ihn zum Zeitungsaustragen begleitest, die Probleme werden wohl viel tiefer sitzen. Versteh es bitte nicht als Angriff, sondern als ernstgemeinten und wohlwollenden Rat: Ich würde viel eher zu einer Paarberatung oder Einzelpsychotherapie für dich raten. Ich denke, da wird dir/euch nachhaltier geholfen.

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Warum das passiert, kann ich dir nicht sagen, aber ich reagiere genau so auf Koffein, manchmal wird mir sogar richtig schwindelig :( Besonders manche Grünteesorten scheinen viel Koffein zu enthalten.

Ich denke mal, man kann dagegen nicht viel machen, außer, weniger davon auf einmal zu trinken :) Ein halber Liter ist schon eine größere Menge, manchmal reagier ich schon auf weniger ganz schön heftig. Ich denke mal, wenn du nur die Hälfte trinkst und dann eine Pause machst, sollte es dir deutlich besser gehen :)

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anderes

Es würde mich vor allem deswegen stören, weil du ja siehst, wie er mit Menschen umgeht, mit denen er mal in einer Beziehung war - und du kannst, wenn etwas bei euch nicht gut läuft, die nächste Person sein, die gestalkt wird. Wer einmal solche Verhaltensmuster zeigt, kann sie immer wieder zeigen.

Ich habe das schon mehrmals von anderen gehört und es ist richtig gruselig. Pass gut auf und kläre das gründlich

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Entlang heißt, dass du einen bestimmten Pfad verfolgst, während du gehst. Du gehst dann diesen Pfad entlang. Das Wort beschreibt, dass du nicht ziellos läufst, sondern dich beim laufen an etwas orientierst. Du gehst entlang von etwas.

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Eltern wollen, dass ich mich normal benehme?

Kurz gesagt, ich bin ein depressiver, ungeouteter Transgender, der sich selbst hasst.

Hobbies habe ich keine. Außer das Schreiben. Ich schreibe Geschichten und es hilft mir deutlich bei meinen psychischen Problemen.

Nur sehen meine Eltern mich als Ding, das sich aus der Menge abhebt. Dabei will ich das doch gar nicht. Ich hasse mich selbst, hasse mein Leben, hasse meine Dummheit.

Sie sagen, ich würde mich zu sehr als Außenseiter sehen, ich soll mich halt einfach normal verhalten. Und sie wollen mich mit allen Mitteln vom Schreiben abhalten. Weil es schließlich ein merkwürdiges Hobby ist und ich doch schon merkwürdig genug bin. Aber Schriftsteller müssen schreiben.

Sie wollen, dass ich irgendwann Abitur mache und irgendetwas wie Ingenieur werden soll oder so. Ich bin erst ZWÖLF.

Ich will Autor werden. Denn meine Geschichten sind das Einzige, was ich an mir mag. Denn hätte ich das Talent zum Schreiben nicht, wäre ich jetzt vermutlich ein Selbstmörder.

Ich werde von allen gehasst, als Streber bezeichnet, weil ich eine einigermaßen gute Allgemeinbildung besitze. Obwohl ich diese nicht einmal unter Beweis stelle, nein, ich bin schon ein Streber, weil ich mich sachlich ausdrücke oder weil ich weiß, wer Stephen Hawking war.

Meine anderen drei Geschwister bevorzugen sie, einfach aus dem Grund, weil sie normale Menschen sind.

Und ich bin halt unnormal. Laut ihnen arrogant, ich würde wohl denken, ich wäre etwas Besseres, weil ich nicht gerne mit anderen Menschen rede.

Sie wollen, dass ich normal werde.

Wieso? Wieso darf ich nicht zumindest eine Sache tun, die ich kann? Wieso muss ich mich an den Mainstream anpassen? Wieso müssen sie sagen, ich seie überheblich, nur weil ich beispielsweise im Zeugnis stehen habe, dass ich gut in Rechtschreibung bin (was ich, glaube ich, nicht bin)?

Und können sie mir einfach verbieten, Geschichten zu schreiben?

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Für mich klingt das so, als hätten deine Eltern deine echte Persönlichkeit und dein echtes Verhalten nie wirklich akzeptiert - vermutlich auch das deiner Geschwister nicht - aber du hast dich dagegen anscheinend gewehrt. Es klingt so, als hätten sie dir daraufhin ein schlechtes Gewissen gemacht und es auf dich abgewälzt.

Ich finde es sehr selbstbewusst von dir, dass du dich so klar dagegen positionieren kannst in deinem Alter, auch, wenn das bestimmt nicht einfach ist.

Ich weiß, Eltern können mächtig sein, weil sie einen ja von klein auf beeinflussen, aber mein Rat wäre, dass du bei deinen Fähigkeiten bleibst und dir nicht solche Sachen einreden lässt wie, dass es nur eine Sache gäbe, die du kannst oder dich normal verhalten sollst (nach welcher Norm überhaupt?) Es klingt so, als könntest du ihre Masche gut durchschauen, was eine echte Stärke ist :)

Viel Glück, viel Kraft, viel Durchhaltevermögen!

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2 Ideen dazu:

1) Dissoziationen: Ein Notprogramm der Psyche, bei dem die Wahrnehmung etwas abgespalten wird, z.B., wenn etwas schlimmes erlebtes zurückliegt und man damit konfrontiert wird oder es ins Bewusstsein zu kommen droht

2) Angst: Wenn man (auch nur leichte) Angst hat, fühlt man sich schnell wie im Traum oder alles wirkt etwas weit weg und unkontrolliert. Am extremsten passiert das bei Panikattacken.

Wie du es in den Griff bekommen kannst: Probier mal eine Übung, bei der du dich erst auf 5 Dinge konzentrierst, die du siehst, dann die du hörst und zum Schluss noch 5, die du äußerlich fühlst. Wenn du Glück hast, bist du dann wieder "in dir" :)

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Dass es ein theoretisches Recht gibt, heißt ja noch lange nicht, dass in der Praxis dieses Recht auch umgesetzt werden kann. Hier ein paar beispiele, woran es scheitern könnte:

  • Rechtliche Umsetzung erfasst nicht alle praktischen Fälle
  • Anpassung ans rechtliche System ist nicht geeignet für alle
  • Es braucht mehr als nur den rechtlichen Rahmen, um eine Wohnung zu haben, z.B. ein Wohnungsangebot
  • Umstände wie Krankheit und Lebenskrisen verhindern, dass man eine Wohnung halten kann oder den Hilfesystemen gerecht werden kann
  • Nicht alle Menschen wollen eine Wohnung

Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr fällt mir ein. Leben und Lebensumstände sind halt sehr viel komplexer als man es oft denkt.

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Das Zitat kenne ich nicht, aber man kann es leicht ausrechnen. Es wird etwa das zehnfache der Erdbevölkerung pro Jahr an Tieren für die Ernährung getötet (alle anderen Tötungsgründe sind im Vergleich kaum gewichtig) - D.h., in einem Zehntel eines Jahres wären alle Menschen weg. Also in etwas mehr als einem Monat.

Edit: Oh, stimmt, habe die Insekten vergessen, die indirekt z.B. für Futtermittel sterben. Dann ist meine Rechnung nur ohne Insekten - mit Insekten kann ich es schwer abschätzen, es dürfte aber erheblich schneller gehen.

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Wenn es für ein "Studiumprojekt" ist, weißt du aber, dass der vorgegebene Rahmen die Antworten beeinflusst :D

Das hängt ganz stark vom Alter ab! Wenn beide z.B. nur 5 Jahre auseinander sind und Person A 14 ist, Person B aber erst 9, kann das schon zu viel sein.

Wenn beide ausreichend reif sind und keine Person die andere ausnutzt (und alles rechtlich im Rahmen ist), sehe ich allerdings überhaupt keine Limits, dann sind auch z.B. 40 Jahre Unterschied ok

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Es gibt einen Versuch auf Youtube, bei dem probiert wurde, Mondlicht aus einer sehr großen Fläche so zu fokussieren, dass man damit ein Feuer entzünden kann. Eben, weil es Sonnenlicht ist. (Ich glaube, der Kanal war TheActionLab). Das Ergebnis war aber, dass mit dem Mondlicht nicht einmal Wärme erzeugt werden kann, einfach deshalb, weil der Anteil des Lichts, das von der Sonne zum Mond und dann von diesem kleinen Fleck auf die Erdfläche zurückreflektiert wird, viel zu gering ist.

Deswegen wäre meine Antwort auf deine Frage, dass es zwar Prinzipiell UV-Licht ist, wohl aber derart wenig, dass der Körper sehr weit davon entfernt sein dürfte, eine ansatzweise ausreichende Menge Vitamin D zu produzieren. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass überhaupt keins Produziert wird, weil die chemischen Prozesse eine gewisse Schwelle an UV-Licht überschritten haben müssen, um in Gang zu kommen

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